Frage von SugarVivi, 43

Traumdeutung für einen Traum den ich als Kind 7-8 Mal geträumt hab?

Es gibt einen Traum, an den ich mich sehr gut erinnern kann, den ich als 3- oder 4-Jähriges Kind 7 oder 8 Mal geträumt hab. Ein kurzer Traum.

Undzwar bin ich im nichts, alles ist schwarz und ganz hinten ist halt die Realität. Ich werde gejagt von einem Alligator, ich laufe weg zur rechten Seite und komme von der linken Seite wieder raus, also wie in Cartoons im Fernsehen. Der Alligator verfolgt mich und es geht die ganze Zeit weiter, bis ich aus der Puste bin und anhalte. Da frisst mich der Alligator und hat einen dicken Bauch xD Dann ist der Traum zu Ende.

Mich würde mal interessieren, was das zu bedeuten hat haha

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo SugarVivi,

Schau mal bitte hier:
Traum Traumdeutung

Antwort
von Minabella, 22

Ich denke das ist schwierig das einfach so zz sagen. Du musst überlegen welche Themen dich zu der Zeit sehr beschäftigt haben und wovor du Angst hattest. Der Alligator könnte für alles stehen, vielleicht die Schule oder ein Lehrer jemanden in der Familie usw. Und der hielt dich wohl auf dein normales leben zu leben da es ja durch den Alligator nicht möglich war und du in dem schwarzen bliebst....

Kommentar von SugarVivi ,

Aber ich war 3 oder 4....

Kommentar von Minabella ,

Dann vielleicht Kindergarten kann alles sein frag mal deine Eltern die kennen dich ja besser als wir. Vielleicht ist es auch etwas an das du dich jetzt nicht erinnern kannst irgendeine Situation.

Kommentar von SugarVivi ,

mir fällt grad meine schwester ein... sie ist sehr aggressiv (schlägt aber nicht) und hält mich immer von sehr vielem ab, sagt mir was ich zu tun soll, lässt mich nicht in ruhe meine sachen machen... ich kann mich zwar nicht erinnern wie das damals war, aber anscheinend auch so

Kommentar von Minabella ,

Ja das könnte doch gut sein..

Antwort
von nowka20, 2

Da hilft nur Erkenntnis

---Wer Erkenntnisse auf diesem Gebiete hat, der weiß, daß typische unterbewußte Seelenvorgänge bei den verschiedensten Menschen sich in die verschiedensten Lebensreminiszenzen einkleiden und daß es nicht auf den Inhalt des Traumes ankommt.

---Man kommt nur darauf, was da eigentlich zugrunde liegt, wenn man sich darin schult, von dem Inhalt des Traumes ganz abzusehen, wenn man sich darin schult, ich möchte sagen, die innere Dramatik des Traumes ins Auge zu fassen: ob der Traum davon ausgeht, in einer gewissen Traumvorstellung zuerst eine Grundlage zu legen, dann eine Spannung zu schaffen und einen Ablauf, oder ob eine andere Folge da ist, ob zuerst eine Spannung und dann eine Auflösung da ist.

---Es bedarf einer großen Vorbereitung, den Ablauf des Traumes in seiner Dramatik, ganz abgesehen von dem Inhalt der Bilder, ins Auge zu fassen. Wer Träume verstehen will, muß in der Lage sein, etwas auszuführen gegenüber dem Traume, das gleich käme dem, wenn man ein Drama vor sich hat und sich für die Bilder nur insoferne interessiert, als man dahinter den Dichter ins Auge faßt, in dem, was er auf- und abwogend erlebt.

---Erst wenn man aufhört, den Traum durch eine abstrakte symbolische Ausdeutung der Bilderwelt ergreifen zu wollen, erst wenn man in die Lage kommt, sich einzuleben in die innere Dramatik des Traumes, in den inneren Zusammenhang, abgesehen von der Symbolik, von dem Inhalte der Bilder, erst dann merkt man, in welchem Verhältnisse die Seele zu dem steht, was geistige Umwelt ist. Denn diese kann nicht durch die Traumbilder gesehen werden, in die derjenige, der kein imaginatives Schauen hat, durch die abnormen Verhältnisse des Schlafes das Wirkliche kleidet, sondern nur durch das imaginative Bewußtsein.

---Was sich abspielt jenseits der Traumbilder als Traumdramatik, das ist nur durch das imaginative Bewußtsein zu erkennen.
(Steiner: GA 73 Seite 187f)

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