Frage von MariaT15, 66

Traumdeutung- Freund ist tödlich krank?

Hallo meine Lieben! Ich hatte den Traum, dass mein Freund gehen musste aber er hat mir nixht gesagt warum er gehen muss. Ich hatte aber das "Gefühl " dass er eine Krankheit hatte und er sterben würde, also ich war mir sicher aber er wollte es mir nicht sagen. Und ich habe geweint und geweint und er sagte nur ich soll nicht weinen aber um so mehr habe ich geweint. Als ich wach war hab ich mich dann traurig gefühlt und war schlecht gelaunt. Im Internet finde ich nichts Sinnvolles.. Wisst ihr vielleicht was das heißen könnte?

Vielen Dank schon mal im Vorraus

Antwort
von Tasha, 43

Das heißt erst mal nur, dass Du Dir Gedanken um jemanden machst. Ob das wirklich der Freund aus dem Traum ist, oder ob er für jemand anderen steht, wissen wir nicht. Aber Dein Unterbewusstsein hat Dir im Traum vermittelt, dass Du jemanden verlieren könntest und dann sehr trauern würdest.

 Vielleicht gibt es in Deinem Leben jemanden, den Du verlieren könntest - entweder wirklich durch den Tod, oder durch einen größere Umzug etc. - und das beschäftigt Dich sehr, ohne, dass es Dir bewusst ist.

Oder Du hängst mehr an Deinem Freund, als Dir bewusst ist, und in Deinem Traum wurde Dir das klar.

Vielleicht hat der Freund oder jemand anderer Dir etwas gesagt, dass Dich daran erinnerte, dass er evtl. nicht immer bei Dir sein wird - nicht zwingend bedingt durch seinen frühen Tod! - oder Dir wurde klar, wie sehr Du an ihm hängst und wie schwer Du eine Trennung verkraften könntest. 

Denke einfach mal darüber nach, wer Dir wichtig ist und fehlen würde und ob Du ggf. das Thema mal anschneiden möchtest oder etwas tun möchtest, dass Dir Deine Trauergefühle erleichtert, z.B. bewusst viel Zeit intensiv mit dem Betroffenen zu verbringen (der nicht zwingend der Freund aus Deinem Traum sein muss!).

Antwort
von nowka20, 19

Da hilft nur Erkenntnis

---Wer Erkenntnisse auf diesem Gebiete hat, der weiß, daß typische unterbewußte Seelenvorgänge bei den verschiedensten Menschen sich in die verschiedensten Lebensreminiszenzen einkleiden und daß es nicht auf den Inhalt des Traumes ankommt.

---Man kommt nur darauf, was da eigentlich zugrunde liegt, wenn man sich darin schult, von dem Inhalt des Traumes ganz abzusehen, wenn man sich darin schult, ich möchte sagen, die innere Dramatik des Traumes ins Auge zu fassen: ob der Traum davon ausgeht, in einer gewissen Traumvorstellung zuerst eine Grundlage zu legen, dann eine Spannung zu schaffen und einen Ablauf, oder ob eine andere Folge da ist, ob zuerst eine Spannung und dann eine Auflösung da ist.

---Es bedarf einer großen Vorbereitung, den Ablauf des Traumes in seiner Dramatik, ganz abgesehen von dem Inhalt der Bilder, ins Auge zu fassen. Wer Träume verstehen will, muß in der Lage sein, etwas auszuführen gegenüber dem Traume, das gleich käme dem, wenn man ein Drama vor sich hat und sich für die Bilder nur insoferne interessiert, als man dahinter den Dichter ins Auge faßt, in dem, was er auf- und abwogend erlebt.

---Erst wenn man aufhört, den Traum durch eine abstrakte symbolische Ausdeutung der Bilderwelt ergreifen zu wollen, erst wenn man in die Lage kommt, sich einzuleben in die innere Dramatik des Traumes, in den inneren Zusammenhang, abgesehen von der Symbolik, von dem Inhalte der Bilder, erst dann merkt man, in welchem Verhältnisse die Seele zu dem steht, was geistige Umwelt ist. Denn diese kann nicht durch die Traumbilder gesehen werden, in die derjenige, der kein imaginatives Schauen hat, durch die abnormen Verhältnisse des Schlafes das Wirkliche kleidet, sondern nur durch das imaginative Bewußtsein.

---Was sich abspielt jenseits der Traumbilder als Traumdramatik, das ist nur durch das imaginative Bewußtsein zu erkennen.
(Steiner: GA 73 Seite 187f)

Antwort
von xXLadyJaydenXx, 31

Wahrscheinlich wurde der durch dir unbewusste Verlustängste in deinem Unterbewusstsein ausgelöst.

Mach dir keine Sorgen und freu dich, dass es nur ein Albtraum war.

Antwort
von CA2311, 26

Kennst du den Spruch " "Todgetäumte  leben länger" hat meistens nichts zu bedeuten. Das du dich traurig gefühlt hast ist normal. Träume können eine sehr mitnehmen.?

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