Frage von Gtfrgnpnktnt, 36

Traumdeutug, Mann zeigt mir weg?

Hello liebe Community, undzwar hatte meine beste Freundin heute einen schlimmen Alptraum und ich war mit dabei. Also, ich und sie waren an einer Schule weil da ein Fest war, dann haben wir beide immer einen weißen Mann gesehen mit Bart und "durchschaubar" aber haben uns nicht näher damit beschäftigt. Dann wollten wir raus, irgendwo hin laufen, sie weiß nicht mehr wohin, aufjedenfall war es dunkel, überall war es voller gras, wir wollten einen kleinen Berg hoch mit gras und aufeinmal stand der weiße Mann mit dem Kleid und dem Bart wieder vor uns, und wir haben ihn ganz gesehen, er stand vor uns. Wir hatten uns verwirrt und wussten nicht wohin wir hin sollten, der Mann zeigte in unsere Richtung und meinte "ihr müsst da lang!" Ich schrie in ihrem traum und sagte "DU MUSST SOFORT AUFSTEHEN SONST STIRBST DU!" sie fragte mich wie sie aufstehen soll, und ich antwortete nur "schnell, kontrollier deinen traum und folge nicht diesen Weg sonst stirbst du". Sie meinte das sie alles gab um aufzustehen also das dass so real war, das sie dann geschafft hat aufzustehen, sie sah alles verschwommen und stand dann auf.

So, meine Frage: 1. was wäre, wenn sie nicht aufgestanden wäre? 2. was hat dieser traum zu bedeuten?

Antwort
von nowka20, 7

Da hilft nur Erkenntnis

---Wer Erkenntnisse auf diesem Gebiete hat, der weiß, daß typische unterbewußte Seelenvorgänge bei den verschiedensten Menschen sich in die verschiedensten Lebensreminiszenzen einkleiden und daß es nicht auf den Inhalt des Traumes ankommt.

---Man kommt nur darauf, was da eigentlich zugrunde liegt, wenn man sich darin schult, von dem Inhalt des Traumes ganz abzusehen, wenn man sich darin schult, ich möchte sagen, die innere Dramatik des Traumes ins Auge zu fassen: ob der Traum davon ausgeht, in einer gewissen Traumvorstellung zuerst eine Grundlage zu legen, dann eine Spannung zu schaffen und einen Ablauf, oder ob eine andere Folge da ist, ob zuerst eine Spannung und dann eine Auflösung da ist.

---Es bedarf einer großen Vorbereitung, den Ablauf des Traumes in seiner Dramatik, ganz abgesehen von dem Inhalt der Bilder, ins Auge zu fassen. Wer Träume verstehen will, muß in der Lage sein, etwas auszuführen gegenüber dem Traume, das gleich käme dem, wenn man ein Drama vor sich hat und sich für die Bilder nur insoferne interessiert, als man dahinter den Dichter ins Auge faßt, in dem, was er auf- und abwogend erlebt.

---Erst wenn man aufhört, den Traum durch eine abstrakte symbolische Ausdeutung der Bilderwelt ergreifen zu wollen, erst wenn man in die Lage kommt, sich einzuleben in die innere Dramatik des Traumes, in den inneren Zusammenhang, abgesehen von der Symbolik, von dem Inhalte der Bilder, erst dann merkt man, in welchem Verhältnisse die Seele zu dem steht, was geistige Umwelt ist. Denn diese kann nicht durch die Traumbilder gesehen werden, in die derjenige, der kein imaginatives Schauen hat, durch die abnormen Verhältnisse des Schlafes das Wirkliche kleidet, sondern nur durch das imaginative Bewußtsein.

---Was sich abspielt jenseits der Traumbilder als Traumdramatik, das ist nur durch das imaginative Bewußtsein zu erkennen.
(Steiner: GA 73 Seite 187f)

Antwort
von AnonYmus19941, 11

1. & 2. Nichts

Träume sind nicht real und haben mit der Realität zwar nicht nichts zu tun, aber sie können die Realität nicht beeinflussen. Vielleicht hat deine Freundin irgendeinen Horrorfilm gesehen und ihn nicht besonders gut verarbeitet...

Antwort
von Spectre007, 9

Wenn sie nicht aufgestanden währe, hätte sie vermutlich weiter geträumt

Es währe aber nichts passiert.
Träumen kann man alles

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