Frage von sabine097, 34

Traum vom eigenen Tod - was bedeutet das?

Hallo, ich wollte hier mal fragen, was meine Träume bedeuten könnten..:

Ich träume öfters durch verschiedene Umstände zu sterben. Dabei bin ich in meinem Körper, sehe das Geschehen also nicht „von oben“. Beispielsweise bringe ich mich in meinen Träumen manchmal selbst um, indem ich mich von irgendetwas hohen stürze oder einmal habe ich mir auch selbst die Kehle durchgeschnitten. Echt furchtbar und unglaublich! Andererseits sterbe ich auch manchmal durch andere Einflüsse. Beispielsweise bin ich mal ertrunken, da ich im Meer von einer großen Welle „überrollt“ wurde. Jedenfalls wache ich nicht im Moment des Sterbens auf, sondern träume weiter. Es ist so gut wie immer dasselbe. Erst spüre ich einen kurzen, aber extremen Schmerz (z.B. beim Aufprall oder als ich mir die Kehle durchschnitt). Dann wird es extrem hell, wird heller, bis es wieder dunkel wird. Dann ist alles ruhig. Das ist meist der Moment, in dem ich aufwache. Allerdings wache ich nicht immer auf, sondern schlafe dann einfach weiter, als wäre ich wirklich tot. Letztens hatte ich auch noch geträumt, dass ich mal wieder serbe (wieder Selbstmord…) und auf einmal lag ich in meinem Bett und bi aus meinem Körper raus gestiegen! Es wäre, als würde ich meine leere Körperhülle im Bett liegen sehen und ich selbst (mein Geist) stieg immer höher, bis ich über den Wolken war (ich sah die Welt so klein, wie wenn man aus einem Flugzeug schaut). Dann bin ich „aufgewacht“ und in meinen Körper „zurückgestürzt“. Was sol das bedeuten? Warum bringe ich mich meistens selbst um? Und warum wache ich nicht auf?

Danke für eure Antworten.

Antwort
von nowka20, 7

---Dasjenige, was der Mensch für das gewöhnliche Bewußtsein von der äußeren Welt sieht, das ist ja nur die äußere Offenbarung. Das ist eigentlich eine große Illusion. Denn hinter alledem steckt erst die geistige Wirklichkeit, die darinnen tätig ist.

---Und im Grunde genommen taucht der Mensch, indem er träumt, in diese geistige Wirklichkeit ein, aber noch nicht voll vorbereitet dazu, so daß ihm dasjenige, was ihm in der geistigen Welt entgegenkommt, durcheinanderwirbelt, daß es ihm ungeordnet erscheint.

---Und wir haben zunächst vorzugsweise die Aufgabe, zu erkennen, warum der Mensch mit dem Traume in eine gegenüber der natürlichen Welt so ungeordnete, so chaotische Welt hineinkommt.

Antwort
von Simplicity135, 20

Träume entstehen durch dein waches Leben Traumdeutungen sind grössteils nicht zu gebrauchen du musst selber herausfinden was es zu beduten hatt ich kann dir eine kurze (gratis) psychotherapie anbieten über den chat aber besser währe es wenn du zu einem Therapeuten gehst dem du Vertraust wenn du es nötig finden würdest.

Antwort
von lucky88888888, 11

Liebe sabine097,

viele Menschen träumen vom Tod oder vom Sterben und viele denken dabei, dass es die Zukunft darstellen soll, dass jemand sterben wird oder man selbst sterben wird. Was totaler quatsch ist. 

Der Traum hat viel mit dem Tod zu tun, zum Erschrecken des Träumers. Denn dieser glaubt allzu rasch, in solchen Träumen künde sich eigenes Sterben oder der Tod in der Familie, im Freundeskreis an. Aus der Erfahrung von Tausenden kleiner und großer Träume gewinnt man die Gewißheit, daß Träume vom Tode nie leiblichen Tod verkünden, daß sie also nicht dunkle Voraussage sind. Träume, in denen vom Tode gesprochen wird, in welchen oft seltsamen Bilder ein Sterben sich vollzieht, in denen wir selbst sterben müssen, oder gar am eigenen Begräbnis teilnehmen, besagen nichts anderes, als daß seelisch etwas tot ist, daß die Beziehung zu den Menschen, die wir als gestorben träumen, zur Zeit des Lebens entbehrt. Die Todesträume sind von größter Verschiedenheit. Es kann vorkommen, daß wir plötzlich in schwarzer Trauerkleidung gehen. Dann haben wir uns, falls wir den Traum nicht begreifen, zu fragen, um wen oder warum unser Inneres zur Zeit in Trauer ist, weshalb wir, wie es volkstümlich ausgedrückt wird, 'im Leide' sind. Nur selten kommt es vor, daß wir ohne eine persönliche Beziehung spüren, wie irgendein Mensch unserer Umwelt innerlich tot ist. Die Träume von Toten gehen uns fast immer selbst an. Es ist vielleicht in uns eine Liebe abgestorben, obwohl wir es bewußt noch nicht wahrhaben mögen. Ja vielleicht betonen wir jene Beziehung bewußt besonders stark, weil wir spüren, daß das Leben aus ihr entwichen ist. Wir selbst sind vielleicht zur Zeit in einem Prozess des 'Stirb und Werde' drin, wobei uns erst das 'Sterben' sehr nahegebracht werden muß. Gerade an der Lebenswende, wenn wir die Scheitelhöhe unseres Daseins erwandert haben und in der Ferne das dunkle Tor des Todes am nahen oder fernen Horizonte auftaucht, nähern sich uns Sterbe- und Todesträume und helfen der zögernden Einsicht, das Unabänderliche nicht nur in bittere Lebensangst zu ahnen, sondern bewußt und unsere Lebensführung daraufhin gestaltend, anzunehmen. Da kann es auch vorkommen, daß im Traume selbst, wie einst in den Totentänzen des ausgehenden Mittelalters, der Tod in unser Gemach als eine körperliche Gestalt eintritt.

(Quelle http://www.traumdeuter.ch/texte/6299.htm ) Das war eine kleine Traumdeutung zum Thema Tod selbst. Ich würde dir raten Einzelheiten deines Traumes bzw deiner Träume auf dieser Seite zu googlen und nachzuforschen. Dort sind viele Psychologische Sachen dabei, was einem wirklich weiterhelfen kann (spreche aus Erfahrungen). 

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