Frage von bl4ckdesire, 11

Traum Deutungg Hilfee?

Kurz beschrieben, ist einige Jahre her aber beschäftigt mich bis heute.

In dem Haus in dem meine Eltern und ich lebten hatte ich den Traum.

Ich träumte es war nachts, ich lag im Bett und wachte auf. Ich konnte mich nicht bewegen. aufEinmal kahm durch das Fenster eine komplett schwarze Person, glühende Augen. ES sah aus wie in einem schlechten Horror Film. Total dünn krabbelte es durchs Fenster und viel auf den Boden. Schaute mich an und krabbelte mit verdrehten armen und Beinen auf mich zu bis es kurz vor mir war. auf einmal war sozusagen "Szenen Wechsel" .... Genau so spielte es sich in jedem Raum des Hauses ab immer wieder das gleiche bis jeder Raum durch war. Am ende rannte ich auf einmal vom Haus weg und dieses Ding schaute mir nur hinterher aus meinem Schlafzimmer..... Ich weiß nicht ob es überhaupt was bedeutet ....Dieser Traum kam aus dem nichts. Bitte vielleicht hilfreiche Antworten.

Dankeschön

Antwort
von mopani, 7

Das ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nur ein leicht traumatisches Erlebnis gewesen. Ich kenne aus meiner Forschung einen ähnlich gelagerten Fall, bei dem ein Kind beiläufig eine Katze sah, die durch die Dunkelheit schlich. Eine Lichtquelle hatte deren Augen zum erleuchten gebracht. Dieses Bild verfolgte den jungen Menschen viele Jahre vergleichend zu Dir in seinen Träumen. Erst durch eine bestimmte Technik konnte das Rätsel gelöst werden. Danach war diese alte Angst weg.

Diese Technik war übrigens nicht Hypnose. Ich würde niemals den Verstand eines Menschen mit einer derart invasiven, destruktiven Methode kontaminieren. Das kriegt man nämlich nie wieder repariert. 

Kommentar von bl4ckdesire ,

Das klingt plausibel . ...alledings ist bei mir nie was passiert was sowas auslösen könnte . .... hab schon sehr oft darüber nachgedacht aber keine Erklärung finden können.

Kommentar von mopani ,

Das kannst Du darum nicht aus der Erinnerung abrufen, weil es eben dort gar nicht eingebettet ist. Darum verfolgt es Dich in deinen Träumen. Das ist das Dilemma.

Okay, vereinfacht ausgedrückt ist es so, dass dein Bewusstsein im Wachzustand kontinuierlich die Eindrücke aus deiner Umgebung ins Kurzzeitgedächtnis aufnimmt, auswertet und entsprechend wichtige Daten ins Langzeitgedächtnis abspeichert. Nicht alle nimmt man bewusst wahr. Eine (leichte) Schrecksekunde kann den gerade wahrgenommenen Eindruck sich verselbständigen lassen. Dieser schwirrt fortan wie eine Feedback-Scheife durch dein Unterbewusstes und taucht folglich auch willkürlich in Träumen auf. Wenn Du dies beseitigen willst, musst Du es faktisch einfangen und ablegen. 

Kommentar von bl4ckdesire ,

Oh man das klingt kompliziert.... Gut das ich sowieso zur Psychologin mal gehen wollte

Kommentar von mopani ,

Das könnte durchaus helfen, oder auch nicht. Viele Psychologen wollen das eben durch eine "sanfte" Hypnose ergründen und beseitigen. Vergleichbar so als würde man ein etwas stärkeres Lüftchen mit einem Twister bekämpfen wollen, anstatt einfach das Fenster zu schließen.

Im Grunde brauchst Du keine externe Hilfe. Du müsstest diesen "Traum" bewusst in eine Meditation suchen und genau betrachten; sich somit selbst erklären lassen. Das Problem ist hier aber die Angst, die man daran festmacht. Dadurch glaubt man es könnte einem schaden. Das tut es nicht. Außerdem, schlimmer als diese Angst kann es nicht mehr werden. Trau dich!

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