Frage von jackjack1995, 77

Trauer - Wie kann ich die Tränen unterdrücken?

Ich habe das Gefühl, meine Oma wird bald sterben. Sie baut immer mehr ab. Immerhin, sie ist 93. Aber wie kann ich meine Tränen unterdrücken, wenn sie eines Tages stirbt? Weil wenn meine Familie um sie weint und ich sehe, wie sie weinen, dann muss ich automatisch mit weinen. Wie kann ich die Tränen unterdrücken?

Danke

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von jimmybeamy, 42

Tu das nicht! Du kannst höchstens tief ein und auf atmen damit es nicht so krass schlimm ist ...sie ist 93.Freu dich doch für sie. Ich glaube nicht dass sie keine starken Schmerzen hatte.Sie wird dann im Himmel sein und immer in deinem Herzen.Versuch diese Sache froh anzugehen.Wenn jemand stirbt , ist die Zeit gekommen.Es gab einen man der besuchte die Niagarafälle (dort starben tausende) er starb erst als er zu Hause war.Wegen einer Bananenschale..Wenn deine Zeit gekommen ist dann kannst du nichts dagegen tun.Ist einfach so❤️

Antwort
von Kleckerfrau, 45

Gar nicht. wenn dir zum weinen zumute ist, dann weine. Das ist völlig normal und auch richtig so. Auch bei Männern !

Kommentar von jackjack1995 ,

Ok.

Antwort
von Wonnepoppen, 42

Gar nicht, dann weinst du auch!

Ist ganz normal!

Antwort
von Barolo88, 46

man braucht sich seiner Tränen nicht zu schämen, weinen hilft auch das ganze zu verarbeiten

Kommentar von jackjack1995 ,

Meinst du? Den Tod eines ermordeten Hundes hab ich aber noch nicht wirklich verarbeitet, obwohl das schon 8 Jahre her ist. Obwohl, vielleicht braucht das eben seine Zeit. Danke.

Kommentar von nachdenklich30 ,

"Verarbeiten" kann niemals bedeuten, dass die Trauer irgendwann einfach weg ist, sondern nur, dass man gelernt hat, mit dieser Trauer zu leben.

Ich fände es schlimm, wenn die Trauer ganz verschwinden würde. Dann das geht nur, wenn auch die Erinnerung völlig verblasst ist. Und das wünsche ich Dir ganz sicher nicht. Weder im Blick auf den Hund, den Du so mochtest, noch im Blick auf die Oma.

Ich sage immer: Die Tränen verbinden uns mit den Menschen, für die wir sie weinen. Das kann auch der Tod nicht verhindern.

Die Tränen sind kein Kontrollverlust, gegen den wir uns wehren müssten, sondern ein Geschenk, dass uns mit den Verstorbenen verbinden kann.

Wenn man aber in einer bestimmten Situation nicht weinen kann (wenn ich z.b. als Pfarrer an einem Grab sprechen und den Trauernden in dieser Situation Sicherheit geben muss), dann hilft bewusstes Ausatmen und Einatmen nach jedem Satz.

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