MarinaK am 18.07.2008 um 10:51 Uhr
Hey ihr! Gestern Abend um ca. 20 Uhr wurde mein Schäferhundmischling eingeschläfert. Sie hatte ein Tumor in Nierennähe der innerhalb weniger Tage so groß wurde das er schließlich geplatzt ist. Es blieb nichts anderes übrig als ihrem Leid ein Ende zu machen... Ich habe noch nie in meinem Leben so eine Trauer empfunden wie jetzt... Ich bin einfach am Ende :-( Ich krieg das Bild nichtmehr aus meinem Kopf als sie die Spritze bekam und ich ihren Kopf ein letztes mal gestreichelt habe und sie mich mit großen Augen angeschaut hab... :-((( Hm, vielleicht habt ihr ja Tipps wie ich besser damit umgehen kann oder so... :-(

Marina, ich glaube es gibt keinen Richtigen oder falschen weg mit Trauer um zu gehen.
Du hast einen wichtigen Freund verloren, das tut weh.
Du darfst traurig sein.
Schau das Du eine Möglichkeit findest dich von deinen Liebling zu verabschieden.
Falls sie beim Tierarzt geblieben ist, dann ist es ja vielleicht eine Möglichkeit ihre Sachen zu beerdigen.
Suche dir eine Freundin/Freund mit dem Du über deine Gefühle sprechen kannst.
Versorge dich gut, esse und trinke.
Alles liebe Wolpertinger

Das tut mir unendlich leid für dich. Versuche dich mit dem Gedanken zu trösten, dass du immer das Beste für deinen Hund getan hast, ihr ein schönes Leben ermöglicht hast und sie in deinen armen schmerzfrei einschlafen durfte.
Das sind die einzigen Gedanken, die mich immer zumindest ein wenig trösten konnten, wenn ich ein Tier verloren habe. Alles Gute...
Das tut mir sehr leid für Dich. Einen Tipp habe ich so direkt nicht für Dich. Es wird ein paar Tage dauern bis Du die Trauer etwas überwunden hast. Aber diese Bilder wirst Du zwischendurch immer im Kopf haben. Tröste Dich damit, dass du das möglichste für Deinen Hund getan hast und ihm in der schweren Zeit beigesanden hast. Da wo er jetzt ist, geht es ihm besser. Alles Gute für Dich!

oh je, du arme! und auch der arme hund! tust mir echt grad leid, kann sehr gut mit dir mitfühlen, da ich selbst auch einen Hund habe und auch schon mehrmals Kaninchen und andere Nager einschläfern lassen musste. Aber bei einem Hund ist das natürlich nochmal etwas anderes. Ich denke in der ersten Zeit kannst du da nicht viel machen, es ist auch wichtig, dass man trauern kann und nicht alles verdrängt. Ich denke, also was mir helfen würde, ich könnte nicht die ganze zeit zuhause sitzen, dann würde ich nur an den Hund denken... wo er immer lag, wo er sein Essen bekommen hat,...
Das ist echt ne schwere Zeit, aber Trauer geht vorbei... Und halte dir immer vor Augen: es war das beste für deinen Hund, denn so wurde er von seinem Leiden erlöst. Er ist dir sicher dankbar dafür.
Trauer solange du willst das ist wichtig, sonst kannst du das lange nicht verarbeiten

ich weiß das ist vielleicht ein wenig abgedroschen aber "Die Zeit heilt alle Wunden". Es wird einfacher. Trauer so lange um deinen Hund wie du brauchst und behalte sie so in Erinnerung wo sie noch fit und fidel war.

Zunächst einmal tut es mir natürlich leid für euch. Natürlich ist es immer schwierig, so eine Entscheidung zum Einschläfern zu treffen, doch wahre Tierliebe zeigt sich auch darin, dass man weiss, wann man sein Tier gehen lassen muss. Tiere spüren sowas auch und ich bin mir sicher, sie hat gewusst was du ihr für einen Gefallen damit getan hast. Tieren haben in gewisser Weise hierzulande das Privileg gegenüber Menschen, dass sie "human" sterben dürfen...
Gegen die Trauer wirst du nicht viel machen können und das ist auch gut so, da du mit ihrer Hilfe den Verlust besser verkraften kannst. Dabei ist es völlig egal, was andere dabei empfinden, hier geht es um dich und wenn dir danach zumute ist, dann unterdrücke diese Gefühle nicht. Deine Schäferhündin war sicherlich eine ganz Liebe und hat es auch verdient, dass du sie vermisst.
Mir hat bei meinen Verlusten immer die Gewissheit geholfen, dass ich bei all dem Schmerz dennoch auf eine schöne gemeinsame Zeit zurück blicken konnte. Dies kann dir auch keiner nehmen.
Sieh aber zu, dass du dich ablenkst. Unternimm was mit Freunden - und sei es nur, dass ihr gemeinsam was kocht und euch gemütlich aufs Sofa setzt und eine DVD zusammen schaut. Ich empfand es immer als tröstend, meine Leute um mich zu haben - wir mussten nicht einmal über das Thema reden.
drück dich LG, xmurrayx
Es gibt meiner Meinung nach nichts, was wir für dich tun können, außer auch traurig zu sein. Verdränge die Gedanken nicht, sondern erinnere dich an all die schönen Stunden, die du mit deinem Vierbeiner hattest. Ich habe das schon mehrfach durch und jedesmal ist ein Stück von mir mit gestorben. Sieh es aber auch mal so - deine Hündin mußte nicht leiden, du hast ihr viele Schmerzen erspart, sie ist glücklich eingeschlafen, ihr letzter Blick warst du, sie wußte, dass du bei ihr bist. In solchen Momenten sehe ich immer den Blick meiner Cassy und ich kann schon wieder heulen... Wir haben unsere Cassy damals im Garten beerdigt, ich hätte schon wegen meiner Töchter nichts anderes machen können. Monatelang ist meine Jüngste zum Grab und hat ihrer Cassy noch Briefe geschrieben - auch ich habe oft davor gesessen und Zwiesprache mit meiner Süßen gehalten. Wenn du die Möglichkeit hast, deine Hündin in deiner Nähe zu behalten, tue es - das wird dir über den ersten Schmerz hinweghelfen... Für mich ist auch immer wieder dieses Gedicht wichtig, denn ich weiß, dass es meinen vierbeinigen Lieblingen jetzt gut geht...
Die Regenbogenbrücke - The Rainbow Bridge Noch auf dieser Seite des Himmels ist ein Ort, genannt die Regenbogenbrücke. Wenn nun ein Tier stirbt, das besonders eng mit jemandem hier verbunden ist, begibt sich dieser Schatz zur Regenbogenbrücke. Hier sind Wiesen und Hügel für alle unsere besonderen Freunde, dort können sie springen und miteinander spielen. Da gibt es jede Menge Nahrung, Wasser und Sonnenschein und unsere Freunde fühlen sich wohl und geborgen. Alle Tiere, die alt und krank waren, erhalten wieder ihre Gesundheit und Lebenskraft; jene, die verwundet oder verstümmelt waren, werden wieder vollkommen und stark, gerade so wie wir uns in den Träumen von den vergangenen Tagen und Zeiten an sie erinnern. Die Tiere sind glücklich und zufrieden mit Ausnahme einer kleinen Sache; sie alle vermissen jemand ganz besonderen, der hinter ihnen zurückbleiben musste.
Sie alle rennen und spielen zusammen, aber es kommt der Tag, an dem einer plötzlich still stehenbleibt und in die Ferne schaut. Seine klaren Augen schauen aufmerksam, sein gespannter Körper beginnt zu zittern. Plötzlich beginnt er von der Gruppe los zurennen, fliegt dahin über das grüne Gras, und seine Beine tragen ihn schneller und schneller.
Du bist entdeckt worden, und wenn Du und Dein besonderer Freund endgültig zusammentrefft, klammert ihr Euch bei dem freudigen Wiedersehen ganz fest aneinander, um niemals wieder getrennt zu werden. Die glücklichen Küsse überschütten Dein Gesicht; Deine Hände liebkosen wieder den vertrauten Kopf, und Du schaust einmal mehr in die zutraulichen Augen Deines Schatzes, der so lange aus Deinem Leben verschwunden war, nie aber aus Deinem Herzen.
Und Ihr überquert die Regenbogenbrücke gemeinsam....
(Autor unbekannt

Besser ein Ende mit Leid,als Leiden ohne Ende.es tut immer weh wen ein Freund geht.

Ich kenne das ! Mir hat geholfen, mit vielen Menschen drüber zu sprechen. Ein Welpe in nächster Zeit heilt natürlich alle Wunden .
Trauer solange du willst das ist wichtig, sonst kannst du das lange nicht verarbeiten

Mein Beileid. Du musst eines Wissen: Jedes Mal wenn ein geliebtes Tier stirbt, kommt die Seele frei. Dein Hund lebt in deinem Herzen weiter, auch wenn er nicht mehr da ist.
Gestern abend gegen 22:00 Uhr hat meine Ratte 9 Rattenwelpen zur Welt gebracht.

das war bei mir auch so, bei meiner Katze. Da kann dir keiner HELFEN, da musst du alleine durch. Jeder verarbeitet das auch anders. Aber es vergeht dieser Schmerz

jetzt kann man dir hier soviele Ratschläge geben wie nur was..... du musst da ganz alleine durch, und du wirst dir die Zeit nehmen, die du benötigst...
denk oft, an die schöne Zeit mit ihm, an Gegebenheiten, die dir ein Lächeln entrissen haben, weil die Situation auch echt zu komisch war.
Langsam wirst du m erkennen, dass der Schmerz nachlässt, und du evtl. schneller als du denkst, an einen neuen Begleiter gerätst..:-)
Ich fühle auf alle Fälle mit dir!

Am 10.10.2007 musste ich mit meiner Hündin den gleichen Weg gehen. Es tut heute noch weh, aber, es wird besser. Wir sind von der Natur so eingerichtet, daß wir auch über so etwas hinwegkommen. Behalte sie in Deiner Erinnerung, aber schau nach vorne. Du hast alles richtig gemacht. Deiner Süssen geht es jetzt gut und irgenwann wachst Du morgens auf und stellst fest, daß es nicht mehr ganz so doll weh tut.
Vielleicht hilft es Dir wenn Du weißt, daß nur der Leib Deiner Hündin tot ist, daß aber ihre Seele n i c h t tot ist!
Hast Du Dich vielleicht schon mal gefragt, woher die Seelen der Menschen kommen?
Nun, sie werden unter anderem aus Tierseelen zusammengefügt!
Hier die Erklärung:
Wenn niedere Tiere, z. B. Würmchen, sterben, dann sterben nur ihre materiellen Leiber. Ihre Seelen aber werden dann von Gott zu Seelen höherer Tierarten zusammen gefügt!
Sterben höhere Säugetiere, Vögel und Haustiere, so werden mehrere, verschiedene Tierseelen zu einer neuen Menschenseele zusammen gesetzt, die aber neben den Seelen ihren Vorkreaturen auch noch Bestandteile von den Eltern und aus allen Sternen des Universums enthält.
Deshalb gibt es so viele verschiedenartige Charaktere und jeder Mensch ist einmalig.
Ein Beispiel: Eine Rehseele, eine Hundeseele und eine Gansseele können zusammen mit Spezifikationen aus den Seelen der Eltern und aus den Sternen eine Menschenseele bilden.
Wenn die Menschen dieses Geheimnis der Seelenentwicklung kennen würden, dann würden sie den vielfach vorkommenden schlechten Umgang mit Tieren vermeiden und den Tieren freundlicher begegnen.
helmutfranz

ist jetzt schon mehrere Tage vorbei, und eine Hilfe weiß ich auch kaum...
Aber bei deiner Beschreibung hab ich die Tränen gekriegt, erinnert es einen doch daran, wie schnell die absolute Glücklichkeit in ein schwer zu überwindendes Tief wechselt... scheiße Mann.
Du hast mein volles Mitgefühl :-(
Ein nur kleiner Tipp:
Begleite vielleicht deinen Hund in Gedanken zum Himmelstor, verabschiede dich lange von ihm, und sag ihm, dass du ihm unendlich dankbar bist, für die wunderbaren Erfahrungen, die du dank ihm machen durftest.
Denk an die wunderschöne Zeit, die du erleben durftest. Sei dankbar, dass du einen wunderbaren Gefährten für viele Jahre bei dir hattest, der dir viel Geborgenheit und Freundschaft gab.