Transsexuell oder Borderline?

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8 Antworten

Du fragst nicht ernsthaft eine Internet-Community nach einer lebensverändernden Entscheidung. Wenn Stube Psychologin überfordert ist, dann hol dir Zweit- und Drittmeinungen ein, aber bitte professionelle! Hier ist wirklich nicht der Platz dafür.

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Ich habe seit ich denken kann sowohl Borderlinesymptome ( z.B. SvV)

Selbstverletzendes Verhalten ist kein spezifisches Borderlinesymptom und daran macht man auch keine Persönlichkeitsstörung fest. Wenn du bereits eine Psychotherapie gemacht hast, stellt sich auch nicht mehr die Frage ob Borderline ja oder nein denn dann wäre es schon festgestellt worden. Für diese Diagnose braucht es weit mehr als die Einschätzung der Exfreundin und das Vorhandensein von beobachteten Symptomen. Weiters schreibst du davon eine Identitätsstörung zu haben. Wer hat das festgestellt? Dazu gibt es im ICD lediglich die dissoziative Identitätsstörung und das ist eine schwere Persönlichkeitsstörung wo sich das Bewusstsein in mehrere Persönlichkeiten aufspaltet. Das dürfte bei dir auch nicht das Problem sein. Sicher hast du von deinem Therapeuten einen Befundbericht bekommen auf dem schwarz auf weiß eine Diagnose steht. Wenn das immer noch dieselbe Psychotherapeutin ist, seit 2014 und sie sich nicht mehr sicher ist wo bei dir das Kernproblem liegt wie soll das dann auf die Ferne ein Laie beurteilen der von Psychologie & Psychotherapie null Ahnung hat? Und selbst wenn man Ahnung hätte ist das auf die Ferne nicht zu sagen denn Eigen- und Fremdwahrnehmung sind zwei Paar Schuhe.

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sich selbst einzuschätzen ist generell nicht gut... geh doch einfach zu Experten, die es wissen müssen. Es gibt bestimmt Ärzte, die auf Borderline spezialisiert sind. Der kann dir dann auch sagen, ob dein Wunsch ein anderes Geschlecht anzunehmen überhaupt durch eine Borderline-Erkrankung ausgelöst werden kann (ich denke eher nicht, aber ein Profi wird das schon besser wissen).

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bevor du weitermachst musst du abklären was bei dir los ist. so wie ich es rauslesen konnte habe ich ebenfalls den verdacht es handelt sich bei dir um eine borderline-störung. geh am besten nochmal zu deinem psychologen und lasse dich für einen test anmelden oder lasse dich mal in freiburg borderlinerklinik station 8 untersuchen

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Hallo Melina,

schwierige Verknüpfung. Zuerst einmal suche Dir einen TS-erfahrenen Therapeuten, der sich auch mit Borderline auskennt. Wir haben eine umfangreiche Adressliste auf unserer Seite. Es muss herausgefunden werden ob Borderline ursächlich ist oder als Kollateralschaden durch den Leidensdruck aufgrund Transsexualität entstanden ist. Ein erfahrener Therapeut hat das zwingenderweise zu erkennen.

Dann weitere Hinweise für Dich wenn denn die Diagnose TS F 64.0 stimmt, Du machst die Transition nur für Dich, niemals für andere. Höre nur auf Dein Inneres, was andere Normalbürger sagen ist unwichtig. Renne nie hinter Akzeptanz her, denn der Tag an dem keiner was dagegen hat, niemand was merkt und es ins Konzept aller in Deinem Umfeld passt, den wird es nie geben. Mit Akzeptanzhascherei machst Du Dich nur abhängig vom Wohlwollen anderer Leute. Willst Du das Leben anderer Leute leben oder Dein Leben auf die Reihe kriegen, selbstständig handeln und Dein eigenes Leben leben? Dann pfeif auf die Meinung von Otto-Normalverbraucher. Wichtig ist allein was DU willst und was Du tun würdest wenn Du auf einer einsamen Insel wohnen würdest.

Was mich betrifft, selbst auf einer einsamen Insel lebend hätte ich alles getan um mich im Spiegel wiedererkennen zu können, denn mit purer Akzeptanz geht der Leidensdruck nicht weg, Akzeptanz allein ändert den Körper nicht. Und bevor Du in der Lage bist Akzeptanz zu ernten, mußt Du erstmal lernen Dich selbst zu akzeptieren. Ich kann keine Liebe ernten wenn ich mich selbst nicht lieben kann. Bei mir kam die Selbstliebe nachdem ich die Transition abgeschlossen hatte. Denn nun erkenne ich mich im Spiegel wieder.

Komm doch mal in unser Forum.

LG transeltern

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Du solltest Dir eine Zweitmeinung holen.

Die psychischen Symptome könnten auch durch dein Identitätsproblem hervorgerufen worden sein. Es muss nicht immer gleich Borderline sein.

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Wenn du dir familie und kinder wünschst, dann hast du dir das bestimmt mal vorgestellt. Welche Rolle hattest du in dieser familie, warst du die Mutter oder der Vater? Natürlich warst du der Vater, nur wie hast du dir das vorgestellt, du als Mann oder als Frau?

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Kommentar von 1994Melina
01.07.2016, 14:00

Da das erst durch meine Ex Freundin wirklich relevant wurde habe ich das Bild des Vaters vor mir. Vorher konnte ich gut ohne den Gedanken an Familie leben und hab wenn ich es mir Vorgestellt habe oftmals beide möglichkeiten in Betracht gezogen.

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Kommentar von Esra61
01.07.2016, 14:06

verstehe. schwierige Situation, ich schließe mich den anderen an. du solltest dir eine zweitmeinung holen, von jemandem, der sich seiner sache sicher ist. jemand, der vielleicht mehr erfahrung hat als deine therapeutin

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du hast zwar den Wunsch, bist aber selbst nicht sicher, ob du WIRKLICH eine Frau sein WILLST. Mir scheint es eher eine Suche nach dem verlorenen Ich zu sein, die du führst. An deiner Stelle würde ich nicht nur eine psychologische Sicht sondern mehrere hinzuziehen. Ich persönlich tendiere bei dir zu Borderline.

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