Transportschaden auf LKW während Transport. Wie ist die Rechtslage?

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4 Antworten

Schau in die Verträge, da ist das geregelt. Für so etwas hat jede Firma AGBs, die solche Schäden übernehmen oder ausschließen. Aber wenn A garantiert hat, das es keine auslaufenden Flüssigkeiten gibt, muss A den Schaden regulieren.


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Hallo,

die in diesem Zusammenhang möglicherweise entscheidende Rechtsgrundlage ist § 412 BGB.

Demnach ist für die beförderungssichere Verladung der Fracht der Absender verantwortlich; der Transporteur wiederum lediglich für den Aspekt der Betriebssicherheit.

Vor diesem Hintergrund haftet also zunächst einmal Verkäufer A (= Absender).

Kritisch ist aber der Umstand zu sehen, dass dem Frachtführer bekannt war, dass sich noch Restöl im Inneren der Maschine befand. Wenn er nun auch noch hätte erkennen können oder müssen, dass eben dieses Öl beim Fahren auslaufen kann, kann er sich eben nicht einfach auf die o.g. Rechtsgrundlage sowie die erhaltene Bestätigung berufen, sondern muss sich ggf. ein Mitverschulden anrechnen lassen.

Fazit: Der Schadenersatzanspruch besteht dem Grunde nach wohl zurecht. Ob A für den kompletten Schaden aufkommen muss, ist aber zweifelhaft.

Viele Grüße

Loroth

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Kommentar von Misp1995
10.07.2016, 19:08

Danke

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Generell sollte C eine Transportversicherung haben und A eine Betriebshaftpflicht. Schaden einreichen und sollen sich die Versicherer damit beschäftigen.

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Kommentar von Misp1995
07.07.2016, 21:19

Nein, Geschäftlich.

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Kommentar von Loroth
09.07.2016, 11:08

Der link ist untauglich, da es in jenem Artikel um das Risiko AM transportierten Gut geht. In der Frage dreht es sich aber um einen Schaden DURCH das transportierte Gut.

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