Frage von LoparkaLisa, 169

Transexuelle - oberflächlicher Wunsch?

Hallo , im vorfeld, entschuldige an jeden der sich angegriffen fühlt - nicht meine Absicht. Du hast deine Fragen , ich , meine ;)

Also , folgender Gedanke. Ein geborener Mann, eine geborene Frau , wurden von der Natur schließlich als das geschaffen, was sie sind. Eine Mann, kann nie eine "richtige" Frau werden , er hat keine Vagina, er kann nicht gebähren , er produziert keine muttermilch. Eine Frau, wird nie ein richtiger Mann sein, sie hat einen zarteren Körperbau, egal wie maskulin sie sich verhält. Sie wird nie Sperma produzieren- und sie kann ihre Gebärmutter nicht wegdenken .

Was ich damit sage, innerlich , sind wird was wir sind. Eine Transexuelle person versucht also die Äußerlichkeit anzupassen. Woraufhin ich mich Frage, ist das nicht etwas oberflächlich ? Man will als das gesehen werden, was man sich scheinbar wünscht. Aber , man ist es nunmal nicht . Nur wenn man viel Glück hat , nicht spricht, sich gut "verkleidet" hat man vielleicht bei neunen Menschen einige Momente lang die Möglichkeit sein wahres Geschlecht zu verbergen . - im Endeffekt wird man es aber merken , weil man nunmal ist was man ist .

Ich übersehe vielleicht etwas , aber mein Gefühl ist , dass Transexuelle Personen einfach mit dem jeweiligen Bild ihres Geschlechtes nicht zurechtkommen -sich eher mit dem gesellschaftlichen Bild einer Frau/Mann identifizieren können. Denn , Gebären wird ein Mann nicht können , was ist es also? Es kann nur die Form , die Oberfläche sein . Das Konstrukt , welches unsere Gesellschaft für das jeweilige Geschlecht schafft .

...ja, was sagt ihr dazu ? Oberfläche, oder könnt ihr von der Tiefgründigkeit eines/r Transexuelle/n überzeugen?

Wie gesagt - Sorry . Nein , ich hab nichts dagegen dass ihr etwas gegen euch habt. Ja, es steht jedem Frei seinen Körper chirurgisch zu dem zu machen , was er möchte. Es steht aber auch mir Frei fragen darüber zu stellen ;) Danke !

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Andrastor, 89

Ntürlich ist das ein oberflächlicher Wunsch. Denn was viele Transsexuelle nicht verstehen ist, dass sie höchstens spielen können das jeweils andere Geschlecht zu sein, jedoch in Wahrheit keine Ahnung haben was das bedeutet, wie es ist, sich anfühlt etc.

Als Beispiel: Ein transsexueller Mann spielt eine Frau zu sein nach den Punkten die er selbst als "Frausein" anerkennt und vorstellt. Es handelt sich dabei um eine Wunschvorstellung, jedoch nicht um die Realität.

Dieser Mann hat nie erlebt wie es sich anfühlt als Mädchen aufzuwachsen, als Mädchen erzogen zu werden, die Pubertät einer Frau zu erleben, zu fühlen und mitzuerleben wie sich der Körper verändert, wie die Gesellschaft sich einer Frau gegenüber verhält etc. etc.

Sprich alles was eine Frau tatsächlich ausmacht, ist ihm fremd und wird es immer sein.

Selbst wenn er sein Gehirn in den Körper einer Frau verpflanzen ließe, wäre er nicht mehr als ein Mann im Körper einer Frau der so tut als wäre er eine Frau.

Von daher ist alles Transgendering und ähnliche Bewegungen (von denen wir nur hoffen können dass sie in Amerika bleiben und nicht zu uns überschwappen) rein oberflächlich und reichlich kindisch.

Kommentar von LoparkaLisa ,

Ich wünschte, ich könnte den Danke Button vergrößern : ) 

Endlich, jemand der die "sinnhaftigkeit" zu verstehen scheint .

Und danke, dass du nicht unnötig beschönigst .

Kommentar von schokocrossie91 ,

Und alle Studien zu dem Thema sind gefälscht, Psychologen lügen und alle Transgender außerhalb der USA sind was, Spione? So so.

Kommentar von Andrastor ,

@schokocrossie91:

Hat nie jemand behauptet. Nur was Psychologen und Studien betrifft, wäre ich vorsichtig. Als Transgendering noch als psychische Krankheit bewertet wurde, gab es auch Psychologen und Studien, welche genau diese Ansicht bestätigten.

Heute muss man das Thema ja offensichtlich mit Samthandschuhen anfassen und darf es sich nicht erlauben Transsexuelle zu kritisieren.

Was du übrigens schön demonstriert hast.

Kommentar von schokocrossie91 ,

Transsexualität darf gerne hinterfragt werden, das tut man aber nicht, indem man sie als "kindisch" betitelt. Das ist keine Diskussionsgrundlage - was du übrigens schön demonstriert hast.

Kommentar von Andrastor ,

Wie würdest du es dann betiteln, wenn ein erwachsener Mann in Kostüm durch die Straßen läuft und allen erzählt er wäre tatsächlich das als was er sich verkleidet hat.

Nehmen wir anstatt dem Kostüm einer Frau das Kostüm eines Eichhörnchens.

Wie würdest du es bezeichnen wenn ein Mann sich als Eichhörnchen verkleidet, im Park Nüsse sammelt und sich damit rechtfertigt ein echtes Eichhörnchen zu sein?

Findest du das nicht kindisch?

Kommentar von Andrastor ,

danke für das Sternchen ;)

Kommentar von xXSnowWhiteXx ,

"Bull_shit"

Kommentar von Andrastor ,

Da du deine Aussage auch mit Argumenten untermauerst, wirkt sie auch überhaupt nicht aufgeblasen, eingebildet und wie der Wutanfall eines Kleinkindes.

...

Ups...

Antwort
von sangreazul, 65

Hallo. Nachdem ich einige der Antworten hier gelesen habe, hatte ich das Bedürfnis mich auch zu Wort zu melden. Ich versuche deine Frage so neutral wie möglich zu beantworten, entschuldige mich aber im Voraus, wenn das nicht ganz gelingt, da ich selbst transsexuell bin und das wohl etwas emotionaler sehe ; ) (Der folgende Text ist recht lang; die Abkürzung gibt es unter "Zusammenfassend...".)

Wie gesagt bin ich transsexuell und fühle mich als Mann. Mittlerweile hatte ich einige geschlechtsangleichende Operationen und habe noch zwei weitere geplant. Es ist einfach zu sagen, dass diese Operationen auf Äußerlichkeiten abzielen und nicht gänzlich falsch. Allerdings ist das Resultat für Außenstehende (beispielsweise Passanten auf der Straße) nicht immer zu sehen. In Bezug auf die Mastektomie (Entfernung des Fett- und Drüsengewebes der Brust) ist meist im Alltag kein Unterschied zu sehen, da der Betroffene vorher meist einen Binder o.ä. trug, um die Brust zu verstecken. Auch ist von außen nicht zu sehen, ob ein transsexueller Mann eine Gebärmutter hat oder nicht. Das Alles beziehe ich auf den angekleideten Zustand - sobald man nackt einem Menschen begegnet (intime Handlungen oder beim Arzt), ist das natürlich etwas Anderes. Auch gilt das für den Aufbau eines Penoids (also der Penis eine transsexuellen Mannes). Den sieht man im angekleideten Zustand nach meinem Empfinden nicht mehr oder weniger als bei einem biologischen Mann.

Bezüglich des Themas "echter Mann - echte Frau": Ich weiß, dass ich kein biologischer Mann bin, also dass ich für eine Erektion eine Prothese/ein Implantat brauche, dass ich keine Kinder zeugen kann etc. Zwar trifft das auch auf einige biologische Männer zu, aber ich wusste, worauf ich mich einlasse und nutze das ungern als Ausrede. Allgemein finde ich diese Thematik recht schwierig, da es mehrere Möglichkeiten gibt das Mann-Sein/Frau-Sein oder auch Männlichkeit und Weiblichkeit zu definieren. Genetisch, biologisch, psychologisch, sozial... daher kann jeder seine eigene Meinung habe und diese ist nicht gleich falsch im Vergleich zu anderen. Sie ist nur anders. Für mich setzt sich Männlichkeit zu Teilen aus psychologischen, biologischen (im Sinne von körperlich) und sozialen Elementen zusammen. So habe ich einen Vollbart, hatte Mathe als Leistungskurs und gucke nicht gerne romantische Filme. Andererseits bin ich auch nicht übermäßig sportlich, lese gerne, mag Sprachen, backe gerne und pflege Pflanzen erfolgreicher als meine Schwester. Was davon jetzt männlich oder weiblich ist, sieht jeder etwas anders - ganz zu schweigen von anderen Kulturkreisen.

Ganz unabhängig davon fühle ich mich männlich. Das ist für mich so selbstverständlich, da ich mich nie weiblich oder als Mädchen/Frau gefühlt habe. Die Operationen sehe ich als Korrekturen, da ich mit einem weiblichen Körper nicht leben kann. Ich habe es 18 Jahre lang versucht und das hat nicht geklappt. Durch die Mastektomie kann ich frei atmen und muss kein Kompressionshemd tragen. Durch die Entfernung der Gebärmutter muss ich keine Angst haben, dass Bauchschmerzen immer gleich Unterleibschmerzen und eine Regelblutung bedeuten (was meiner Ansicht nach weiblich ist). Durch den Verschluss von Vagina und den Aufbau eines Penoids fühle ich mich als Mann. All diese Operationen und Maßnahmen, die ich bereits hatte, dienten weniger dem Zweck, dass ich mich hübsch fühle, sondern waren gedacht, dass ich nicht in einem weiblichen Körper leiden muss.

Zusammenfassend also, um deine Frage etwas kürzer zu beantworten: Nein, ich bin kein biologischer Mann. Die Operationen dienten bei mir (und auch bei denen, mit denen ich darüber sprechen konnte) der Verringerung des Leidensdrucks, da ein Symptom der Transsexualität das Gefühl im falschen Körper zu leben ist, woraus ein sogenannter Leidensdruck hervor geht. Auch ohne Operationen fühlte ich mich als Mann - dem habe ich meinen Körper angeglichen. Ich mag zwar kein biologischer Mann sein und ein Gentest kann das auch jeder Zeit beweisen, dennoch fühle ich mich als 'richtiger' Mann. Und ich denke, dass es das Gefühl ist, worauf ist bei Transsexuellen ankommt.

Natürlich kann ich bei alldem nur nach meinem Empfinden und nach den Schilderungen urteilen, die ich von einigen (wenigen) Anderen gehört habe. Mit Sicherheit gibt es auch Transsexuelle, die das anders sehen und empfinden. Doch nicht alle 'haben etwas gegen sich' und durchlaufen die Operationen um 'oberflächlich' als Mann oder Frau durchzugehen.

Ich freue mich andere Meinungen zu hören :)

Kommentar von LoparkaLisa ,

Sorry, das wird vermutlich noch ein bisschen länger.. (sogar mit zwei Einleitungen^^)

Ich wollte eigentlich nicht darauf eingehen, weil ich das gefühl hatte, meine Ansicht liegt dir vielleicht etwas zu fern, um auf sie eingehen zu können . Du musst es auch nicht. Glaube mir bitte , ich möchte dich in keinster Weise verletzten. Genauso wenig. wie ich auf meinen Standpunkt behaaren werde, wenn du ihn nicht annehmen möchtest/kannst.  

Aber da du schriebst, 

"Ich freue mich andere Meinungen zu hören :)"   

...könnte es vielleicht interessant werden;)

Zuallererst, ich bin an dieser Frage wirklich interessiert, ich lasse mich sehr gerne eines besseren belehren - bin aber in der Regel recht Hartnäckig, wenn man mir nicht "klipp und klar" sagen kann, was man mir eigentlich sagen möchte - sondern sich vielleicht versucht von dem ein oder anderen Fakt zu drücken, ihn zu umsprechen. Aber wie gesagt, in deinem speziellen Fall, weil du bereits selbst sagtest, dass diese Diskussion für dich wohl etwas Emotionaler ist,  können wir uns schnell darauf einigen, dass wir uns nicht einig werden:)

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Also ,  ich spreche im Grunde von einer recht tiefgehenen , psychologischen Frage, welche sich nicht nur auf das Thema Transexualität anwenden lässt, sondern auf viele ähnliche Fragen - welche ebenfalls von der, einfach gesagt "Zufriedenheit mit sich selbst, der Annahme der eigenen individualität" handeln. 

Ich habe mich viel mit ähnlichen Themen beschäftigt, und bin selbst mein bestes ( nicht einziges) Versuchskaninchen. Meine Überzeugung bislang ist, dass sich hinter etwas "gefühlt Negativen" in einem selbst (Ein Mangelgedanke jedlicher Art) immer eine Ursache, ein Grund, ein bestehendes Muster erkennen lässt. Alles fängt irgendwo an, alles was man über sich sagst, hat man irgendwann beschlossen, meist ohne es zu merken ." Ich bin klug, dumm, herzlich,böse, hilfsbereit, freundlich, direkt, schüchtern, menschenfreundlich, habe oft Pech, mag mich, mag mich nicht."    - Das sind viele Eigenschaften, und ich meine sogut wie alle Eigenschaften. Was ich behaupte, ohne darauf zu bestehen, dass all diese genannten Eigenschaften wandelbar sind - potenziell, wenn wir es nur möchten . Das ist wie gesagt eine Behauptung, ich spreche sie aus, weil ich in meinem Leben selbst germerkt habe, dass ich selbst dieses Konstrukt, dieses Bild, von mir geschaffen habe.

Man muss garnichts sein, sage ich gerne. Nach vielen Jahren, in denen ich feststellte, dass sogut wie alle meine Charakterzüge durch einen Glauben erschaffen wurden, welchen in meinen frühesten Gedanken/Urteilen wiederzufinden waren. Man kann alles in Frage stellen, und es wird sich wandeln . Sagst du,dass du etwas nicht denken möchtest, denkst du automatisch etwas anderes. Gedanken verfolgen einen, aber man kann sie stets durch neue Ersetzen, und sich zumindest für den Moment helfen. Und wenn ein Gedanke nun immer wieder kommt, und einen nicht loslässt, sind dies immer negative Gedanken, "ungute Gefühle", Dinge, welche festgeschrieben zu sein scheinen, einfach nur weil unser Verstand uns sie immer wieder vorspielt, und uns dadurch das Gefühl gibt, es gäbe keinen Ausweg. 

Und nun ist meine Erfahrung mit diesen drückenden Gedanken, dass sie einen nur auf etwas aufmerksam machen. Auf ein Gefühl, welches man unterdrückt, etwas, was man sich selbst nicht eingestehen möchte. Ich selbst litt z.b. lange unter einer ziemlichen Paranoia, ich hatte angst um mich, um meinen Körper. In mir hatte sich der Gedanke breit gemacht, dass mir etwas passieren könnte. Ich wollte diesen Gedanken nicht annehmen, ich wollte niemand sein, der sich schlecht fühlt, der Paranoid ist, der Angst um sich selbst hat. Also versuchte ich es mit "positiven Gedanken" , "gutreden" zu überspielen . Doch es funktionierte nicht, ich wurde verfolgt von Bildern, Herzschlag-Unregelmäßigkeiten, ich konnte spüren wie mein Körper auf all diese Gedanken reagierte. Ich hatte meine Schweißdrüsen nicht unter Kontrolle, ich konnte nicht einschlafen. Es war übrigens nichts "gravierendes" passiert zuvor, es passierte sicher etwas, aber ich erlitt sicher kein Trauma. Diese Gedanken hatten mich aber im Griff, sie wurden stärker, je stärker ich sie werden ließ, und ich ließ es zu, weil ich keinen Ausweg kannte. Es ist zum verzweifeln, wenn dein Verstand dir solch unschöne Begebenheiten vorspielt, dir deinen Tot zeigt, dich mit jeder Erdenklichen Krankheit konfrontiert. Ich möchte kein Mitleid erregen, es geht darum, dass dieser Zustand in meinen Leben immer mehr oder weniger vorhanden war. Er spitzte sich irgendwann zu - das schilderte ich gerade./// Fortsetzung folgt, Sorry:)

Kommentar von LoparkaLisa ,

Wie will man einen Ausweg sehen , wenn man sein Leben nicht anders kennt, wenn man sich nicht anders kennt, wenn man seinen Verstand nicht anders kennt? Gibt es einen Ausweg aus diesem Erdrückenden Gefühl, welches einen zu etwas macht, was man eigentlich nicht sein möchte? Es ist auf jeden Fall schwer, aber für mich gab es einen, und dies ist meiner Auffasung nach nicht nur der Schlüssel um mit Paranoia umzugehen, sondern um alle Konflikte zu lösen. 

...
Es muss in einem brodeln, wie dies auch kommt - man muss seine Gedanken ehrlich annehmen können, ohne sich davor zu fürchten, was auch kommt - und man muss dabei wissen, dass man keine Angst haben muss - man muss sich der Stärke seines Willens bewusst sein, um überhaupt erst das Vertrauen aufbringen zu können , daran zu glauben, dass man nicht in Stein gemeistelt ist.

Kurz gesagt - man muss aus tiefsten Herzen daran glauben können, dass man Fähig ist seine Gedanken und Gefühle zu ändern.  

Und jetzt der Abschluss, ich denke eben konkret, dass das Gefühl nicht im richtigen Körper zu sein, ebenso seinen Ursprung hat, dadurch ebenso "nur" ein Gedanke/Gefühl ist, und dadurch genauso wie all die anderen negativen Empfindungen zu sich selbst - aufgelöst werden kann . 

Ganz sicher bin ich mir aber nicht, es könnte sein, dass sich dein Gefühl des "Ich bin nicht was mein Körper darstellt" , von meinen Beschriebenen Gefühlen, Charaktereigenschaften unterscheidet. Dass es tatsächlich tiefer sitzt, zu dir Gehört. Du mit dem Gedanken/Gefühl - mit der Ansicht geboren wurdest, dass du nicht das bist, was du "eigentlich" bist. Doch was ist eigentlich ein Mann? Was ist eigentlich eine Frau? Was stört dich an einer Vagina, was stört dich an Busen? Was stört dich an der Gebärmutter? Sind es die einzelnen Elemente? Wohl eher nicht, es ist denke ich das gesamtbild Frau, wie es ist, und gesehen wird. Und mir fällt es nunmal schwer zu glauben, dass nicht mehr dahinter steckt als ein einfacher " ich bin eigentlich etwas anderes" Gedanke . Ich vermute, und entschuldige mich im Vorfeld für diese waage Behauptung, dass du an dem "Bild Frau", unserer Gesellschaft etwas auszusetzten hast, dass dir nicht gefällt, was Frauen in der Regel sind und Darstellen , wie sie gesehen werden, wie man sich Gegenüber Männern zu verhalten hat. Und ich meine, deshalb, dass dies Oberflächlichkeiten sind, dass Frauen nicht sein müssen ,was die Gesellschaft von ihnen verlangt, genausowenig wie Männer. Es ist egal ob du eine Frau oder ein Mann bist, sei wie du bist - und weiß zu Schätzen was du bist. (Das ist kein Befehl, nur meine Ansicht, wie ich sie jedem anderen sagen würde) 

Nochmal kurze Abschluss-Abschluss, entschuldige falls einiges sehr direkt formuliert ist, und dich direkt anspricht. Ich akzeptiere wie gesagt gerne, wenn dir das alles nicht entspricht. Ich hoffe aber auf freundliche Antwort:)    Und, ich kann mich irren - das gebe ich zu. Ich glaube viel zu wissen , aber ich kenne nicht alle Menschen. 

Lg;)

Kommentar von sangreazul ,

Danke für deinen Kommentar. Ich finde es sehr erfrischend mit jemandem tiefer gehend über das Thema zu sprechen und dabei einen freundlichen Ton beizubehalten.

Wenn ich dich richtig verstanden habe (entschuldige, ich bin in Psychologie mit philosophischen Ansätzen noch nie sehr gut gewesen), dann stellst du die These auf, dass jedes negative Gefühl auf einem Grund oder ähnlichem basiert, wobei man diesen Grundstein bewusst oder unbewusst selbst gelegt hat. Die Diskussion über bewusst und unbewusst finde ich sehr interessant, aber ich denke, dass das hier den Rahmen sprengt. Wichtig finde ich die These "negatives Gefühl durch Ursache/Grund/Muster", vereinfacht formuliert.

In Bezug auf deine Paranoia konnte ich leider nicht erkennen, ob du einen Grund oder ein Muster ausmachen konntest. Vielleicht habe ich das auch nur nicht herauslesen können. Hierbei ist deine Paranoia also das negative Gefühl, das sich zwar nicht nach einem Trauma entwickelte, aber - so vermute ich - auch nicht plötzlich kam. Also hat es sich über einen gewissen Zeitraum entwickelt, oder? Das verstehe ich insofern, dass es sich steigert und schlimmer wird, bis du (so hoffe ich), das Gefühl durch deine eigene Willensstärke überwinden konntest.

Ich habe versucht dieses Konzept auf mich anzuwenden und habe nachgedacht. Das hat mich daran erinnert, dass eine Freundin mir, nachdem ich ihr von meiner Transsexualität erzählte, sagte, dass ich schon vorher und seit sie mich kennt immer unzufrieden wirkte. Ich glaube ihr Wortlaut war "als wärst du mit dir und der Welt unzufrieden und unglücklich". Dabei stellt sie fest, dass sich dieser Eindruck mit meiner Transition (also meinem Wechsel vom Leben des weiblichen Rollenbilds zum männlichen Rollenbild), immer mehr änderte und ich "befreiter und glücklicher" wirkte. Da glücklich und unglücklich auch sehr dehnbare Begriffe sind, beziehe ich mich mal lieber auf meine Zufriedenheit. Wenn ich also meine Zufriedenheit vor meiner "Erkenntnis" transsexuell zu sein betrachte, so fällt mir auf, dass ich ein recht aufmüpfiges Kind war. Ich war nicht zufrieden mit mir, war stur und habe gemacht, was ich wollte. So habe ich mit Jungen gespielt und bin auf Bäume geklettert, bis der gesellschaftliche Druck mit dem Einsetzen der Pubertät stärker wurde und ich mich wie ein Mädchen verhalten sollte. Schon vorher war ich nicht zufrieden mit mir und meinem Leben, was sich dann verstärkte. Um auf die ursprüngliche These zurückzukommen: Hierbei würde ich das negative Gefühl als Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper, der eigenen Rolle beschreiben. Die Ursache dafür Transsexualität.

Und hier beginnt das, wobei - nach meinem Wissensstand - sich die Forschung auch nicht sicher ist: Wodurch entsteht Transsexualität? Nach meinem Wissensstand gibt es verschiedene Theorien: 1. durch eine Schwankung/Veränderung im Hormonhaushalt während der Schwangerschaft. 2. durch die Erziehung oder fehlende/übermäßige Prägung des einen oder anderen Geschlechts. 3. durch das Umfeld geschieht selbiges. 4. Transsexualität ist genetisch veranlagt.

Welche davon zutrifft, kann ich nicht sagen. Die zweite und dritte These würden deinen Ansatz, dass ich mit dem gesellschaftlichem Rollenbild der Frau im Allgemeinen nicht einverstanden bin, unterstützen. Hierbei muss ich aber sagen, dass ich Frauen immer als stark und weiblich kennen gelernt habe und nicht als das "schwache aber schöne Geschlecht". Auch ist meine Mutter verheiratet und weiblich in ihrem Auftreten, aber stark privat und im Beruf.

Was nun die Definition von Mann und Frau und meine Haltung gegenüber weiblichen Geschlechtsmerkmalen und -organen betrifft: Erst einmal habe ich keine Probleme mit den Geschlechtsmerkmalen von Frauen im Allgemeinen. Sicherlich kann ich diese oder jene als schön oder weniger bezeichnen, abhängig von meinem Empfinden, aber ich lehne sie nicht kategorisch ab. Es ist eher so, dass ich diese Merkmale an mir ablehn(t)e. Sie waren wie etwas, dass da nicht hingehört. Bevor ich mir darüber im Klaren war transsexuell zu sein, war es wie ein Fehler im Bild, den man nicht ausmachen kann, sei es nur ein falscher Pinselstrich. Sobald man diesen Pinselstrich erkennt, dominiert er das gesamte Bild und tritt erst in den Hintergrund, wenn er kaschiert wird. Sie gehörten nicht zu mir, waren mir fremd, obwohl sie mir vertraut waren. Dies führt mich zur Definition von Mann und Frau. Diese Definition verbinde ich stark mit biologischen (phänotypischen) Eigenschaften, wohingegen männlich und weiblich wieder stark gesellschaftlich-historisch bestimmt sind.

Zusammenfassend: Da ich nicht weiß, wie Transsexualität entsteht, kann ich weder bestätigen noch mit absoluter Sicherheit leugnen, mich bewusst oder unbewusst dafür entschieden zu haben. Auf jeden Fall fand diese Entscheidung, wenn es denn eine war, in meinen ersten Lebensjahren statt, was ich für eine Ablehnung des Frauenbilds in unserer Gesellschaft recht früh finde.

Freue mich auf deine Antwort :)

Kommentar von LoparkaLisa ,

Darf ich Fragen, findest du deinen Körper grundsätzlich "schön" als Frau , hast du einen "normalen" Körper gehabt ? Oder sticht irgendetwas an dir hervor, hast du Körperliche/optische oder auch innerliche "Abweichungen". Sorry für die direkte Frage, aber wäre interessant:) 

Ich möchte einen ziemlich Banalen Gedanken von mir mitteilen, welchen ich an anderer Stelle (mit jemand anderem hier) schon zur Sprache brachte. 

Er ist einfach, ich konnte ihn aber bis jetzt nicht umstoßen, er erscheint mir "wahr" . : Gehen wir ein, zwei hundert Jahre zurück. Gab es da schon "Menschen wie dich" ? Damals konntest du deinen Körper garnicht anpassen, du konntest diese äußerlichen Erscheinungen also nur sehr bedingt beeinflussen. Das Maß, war ein ganz anderes, ein Mensch wäre wohl garnicht auf den Gedanken gekommen, da er nur ein Wunschtraum hätte bleiben können . Nun wären diese Menschen "verdammt" gewesen , ihr Leben lang unglücklich zu sein ,da sie ihr tiefes Verlangen, oder wie du dieses Gefühl auch nennen magst - nie hätten ausleben können . Vor 100 Jahren , hätte sich diese diskussion also erübrigt. Man hätte dem Menschen geraten, die Lösung seines Konflikts an anderer Stelle als seinem "gottgegebenen" Körper zu suchen . Das ist für mich ein ziemliches "totschlag" argument - ist aber nicht meine Absicht damit das Gespräch zu beenden;) Ich sage dir nur ehrlich, dass ich nach wie vor an meine "Theorie" glaube. ..Führe es etwas weiter...Wann ist also Transexualität entstanden, so wie du sie kennst und wahrnimmst. Was kann Transexualität sein? Denn demnach was ich sagte, könnte selbst dieser Wunsch der "Transformation" zwar damals vorhanden gewesen sein, würde sich aber dennoch auflösen lassen - müsste sich auflösen lassen. 

Und ich kann einfach nicht glauben(habe es bis jetzt nicht geschafft), dass unsere Welt so geschaffen wurde, das Menschen mit einem bewusstsein geboren werden, welches sie auf die unzufriedenheit mit dem eigenen Körper fokussieren lässt. Wenn ich keinen Denkfehler habe, ist Transexualität in dieser Form ein "neues "Phänomen. Der Gedanke das dein Körper anders sein muss um Glück zu erlangen, kann einfach nicht so alt sein . 

Wenn wir das so hinnehmen, kann es natürlich dennoch sein ,dass sich mit der Entwicklung der Menschheit ebenso dieser Gedanke erst entwickelt hat, die Möglichkeit, dass ein Mensch geboren wird, welcher unüberwindbar an den Gedanken gebunden ist sein äußeres ändern zu müssen . 

Für mich, klingt es schräg;) Vielleicht lass ich es auch etwas schräg klingen ;) 

Ja, ich bitte um deine Meinung :)


Kommentar von LoparkaLisa ,

..jetzt hab ich ganz vergessen auf deine Fragen einzugehen . Paranoia. Ich habe keinen konkreten Grund gesucht, kein Ereignis. Ich habe bei sovielen Sachen in meinen Leben gesehen, dass sie wandelbar sind. Wo ich es nie für möglich gehalten hätte, garnicht daran gedacht habe. Dinge, die auch Mehrheitlich als feste Charakterzüge anerkannt sind, zumindest im Gespräch mit Menschen immer als solche dargestellt werden. ..Sodass ich die Überzeugung aufbauen konnte, dass auch diese "Erscheinung" ,die Paranoia, nur vorübergehend wirkt, und sich verabschiedet, sobald ich selbst den glauben daran verliere. Oder umgekehrt, den glauben entwickeln kann, dass es auch anders geht . Und dies war ein Prozess, es wurde weniger,  und mir kamen dabei viele Gedanken, die es mir erleichterten. Momentaufnahmen , in denen ich spürte wie es war von diesem Gefühl befreit zu sein , mal mehr, mal weniger. Es kamen mir "alte" Gedanken - welche die Paranoia damals verstärkten, und so konnte ich sehen, dass es passiert ist. In unterschiedlichen langen, mehr oder weniger Regelmäßigen Abständen wurde ich herangeführt, an die Entstehung. So konnte ich nach und nach sehen, dass ich mit meinen Gedanken, welche ich über meine Gedanken habe,erst entscheide was wahr und unwahr ist.  Und das ist wie gesagt(meiner Meinung nach) nicht nur der "Beendungs-Prozess" für Paranoia . 

Kommentar von sangreazul ,

Auch mit weiblichen Geschlechtsmerkmalen hatte ich einen physisch gesunden Körper, Normalgewicht etc. Als 'schön' habe ich diesen Körper mit weiblichen Geschlechtsmerkmalen nicht erachtet, da ich eben diese Teile von mir ablehnte.

Ich denke, die Theorie, dass es vor ein paar hundert Jahren keine Transsexualität gab, da die Möglichkeiten zur Behandlung nicht in dem Umfang gegeben waren wie heute, hinkt etwas. Das hängt für mich an 3 Punkten:

1. Religiöse Beschränkungen: Auch wenn der Glaube (ungeachtet welcher Religion) nach wie vor eine wichtige Rolle spielt (unbewusst wie bewusst, z.B. Feiertage) so hat er meinem Empfinden nach heute nicht mehr solch einen starken Einfluss auf das alltägliche Leben. Sicherlich gibt es viele Aspekte, die religiösen Ursprung sind und immer noch wichtig je nachdem wen man wo fragt (z.B. regelmäßig ins Gotteshaus gehen, beten, Heirat, ...), aber ich würde sagen, dass die Beschränkungen im Alltag und im persönlichen Bereich weniger sind. Somit sind die Beschränkungen in Bezug auf Glauben heute geringer, wenn es darum geht den eigenen Körper zu verändern. Das gilt nicht nur für Transsexualität sondern auch für Anderes. (Es geht mir hierbei einfach um das Ausleben und das Zeigen des 'Anders-Seins'.)

2. Medizinischer Fortschritt: Unbestreitbar sind die medizinische Versorgung und auch die Möglichkeiten der medizinischen Behandlung heute bedeutend besser und vielseitiger als auch nur vor 100 Jahren. Somit gibt es für viele Krankheitsbilder und Leiden heute eine Heilung oder zumindest eine Behandlung, die es früher nicht gab. Heute wie damals gilt: Wenn mal als einzelne Person eine Behandlungsmethode aber nicht kennt (weil die Methode der Person unbekannt ist oder sie nicht existiert), kommt man auch nicht auf die Idee, diese Methode durchführen zu lassen. Auch heute gibt es genug Transsexuelle, die nicht wissen, welche Möglichkeiten es gibt und sich daher 'in ihr Schicksal fügen'. So stelle ich mir das auch für vergangene Jahrhunderte und Jahrtausende vor - natürlich unter Vorbehalt, da ich nicht Geschichte studiere.

3. Entstehung der Transsexualität / Menschheitsentwicklung: Ich hoffe, dass ich dir und Anderen nicht zu nahe trete, aber die Aussage

ich kann einfach nicht glauben(habe es bis jetzt nicht geschafft), dass unsere Welt so geschaffen wurde, das Menschen mit einem bewusstsein geboren werden, welches sie auf die unzufriedenheit mit dem eigenen Körper fokussieren lässt.

klingt für mich nach einer religiösen Vorstellung, dass der Mensch geschaffen wurde. Natürlich kannst du damit auch die wissenschaftliche Perspektive von 'Wie ist die Welt beschaffen' meinen. Muss das Bewusstsein, das Unzufriedenheit hervorruft, auf Transsexualität begrenzt sein? Für mich scheint es, dass man genauso gut hinterfragen könnte, warum andere Quellen für Unzufriedenheit oder Unwohlsein mit/in dem eigenen Körper bestehen (also Leiden psychischer oder physischer Natur). Dabei nimmt Transsexualität meiner Ansicht nach keine exklusive Rolle ein. Es gibt andere Möglichkeiten geistig/mental davon überzeugt zu sein, dass mit dem eigenen Körper etwas nicht stimmt. Dabei kann es schon eine geringe Körperhöhe oder eine Figur sein.

Diese drei Punkte zu religiösen Beschränkungen, medizinischem Fortschritt und der Entstehung der Transsexualität zusammen genommen möchte ich eigentlich Folgendes sagen: Wie bei anderen Ursachen für Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper oder der persönlichen Rolle gibt es immer die Möglichkeit sich seinem Schicksal zu ergeben. Natürlich kann man versuchen die Ursache auszuradieren, aber die Frage ist, ob die betreffende Person damit wirklich persönlich glücklich ist oder einfach den Anschein vermittelt. Dabei muss ich direkt an die vielen Wege denke, die in der Vergangenheit (und auch noch heute) eingeschlagen werden, um Homosexualität zu 'heilen'. Ich denke nicht, dass der Wunsch nach einem anderen Leben/dem Ausleben einer anderen Sexualität/einer Transition so einfach aufgelöst werden kann. Mann kann es so aussehen lassen als ob die Person auch anders leben kann, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man unter solchen Beschränkungen und solch einem Zwang tatsächlich glücklich wird. Ich denke auch nicht, dass Personen früher den Wunsch nach einer Transition auflösen (lassen) konnten. Sie haben sich eher den gesellschaftlichen und (noch viel stärkeren) religiösen Beschränkungen ergeben und den Schein gewahrt. Auch wurde damals mit dem 'Anders-Sein' um Einiges drastischer umgegangen, wenn man an körperliche Fehlbildungen oder geistige Krankheiten denkt - die Gefahr, dass die eigene Existenz bedroht ist, wenn man seinen Wunsch auslebt, war also bedeutend größer.

Abschließend also: Ich denke nicht, dass dieser Gedanke, dass der Körper für das persönliche Glück verändert werden muss, 'neu' ist. Eher wurde das Leiden benannt und erscheint dadurch neu. Mit Sicherheit ist der Umfang der möglichen Veränderungen neu, die Sache an sich halte ich jedoch nicht für ein neues Phänomen.

Antwort
von Lucielouuu, 74

Transexuelle wollen nicht nur oberflächlich anders sein, sie fühlen sich seit klein auf gefangen im eigenen Körper, zeigen meist früh die Züge des anderen Geschlechts, wollen sich anders kleiden, mehr so sein wie die anderen, suchen sich mehr Freunde von dem gewünschten Geschlecht etc.
Viele Transexuelle begben sich in Behandlung, lassen sich umoperieren, nehmen Hormone oder Tabletten, um eben das andere Geschlecht zu werden, und das ist heute, dank moderner Forschung und ärztlicher Beratung kein Problem mehr. Der Punkt darin gebären zu können, oder Spermien zu produzieren liegt dabei keineswegs im Vordergrund. Viel mehr wollen sich die Transexuellen aus einem lebenslangen Leid befreien und endlich jemand werden, der sie wirklich sein wollen und einen Körper haben, in dem sie sich auch richtig fühlen. Schau mal ein bisschen im Internet, es gibt viele Transexuelle, die du äußerlich kaum wieder erkennen wirst.
Es gibt aber auch viele Transexuelle, die sich nicht trauen, oder es nicht als nötig empfinden sich operieren zu lassen oder äußerlich zeigen zu wollen, dass sie sich im falschen Körper fühlen.

Kommentar von LoparkaLisa ,

najaa du bestätigst 

"Es gibt aber auch viele Transexuelle, die sich nicht trauen, oder es nicht als nötig empfinden sich operieren zu lassen oder äußerlich zeigen zu wollen, dass sie sich im falschen Körper fühlen.""

Meiner Auffassung nach ist es nicht "nötig" . Mein Penis könnte auch gut und gern etwas größer sein , meine Nase könnte etwas kleiner sein. Das kann mich beschäftigen , muss es aber nicht ;) ich habe es in der Hand . und wenn ich es ändere ,macht es mich nur zu jemanden der auf sein äußeres mehr wert legt als auf sein inneres. Warum wird dieses "prinzip" bei Transexuellen außer acht gelassne ?

Kommentar von Lucielouuu ,

Weil du ein ganz normaler Mensch bist, der keine Angst haben muss vor die Tür zu gehen bzw. sich anderen zu zeigen, weil du weißt, dass du in deinem Körper bist und der gut ist. Transexuelle fühlen sich falsch in ihrem Körper, das ist auch psychisch. Aber manche fühlen sich eben auch wohl, kleiden sich nur gerne maskulin/feminin und leben das ganze eben nur privat aus, weil sie wissen, in ihrem Inneren sind sie für sich das andere Geschlecht, nicht alle haben den Zwang, das nach außen auszuleben.

Antwort
von schokocrossie91, 84

Das ist ein bisschen einfach gedacht. Was ist mit Frauen, die eine Hysterektomie hatten? Das sind nach der Logik dann auch keine richtigen Frauen. Oder Männer, die kein Sperma produzieren, sind das dann auch keine richtigen Männer? Die Geschlechteridentität macht sich nicht an der Fähigkeit zur Reproduktion fest. Natürlich können transexuelle Menschen nicht die inneren Geschlechtsorgane des anderen Geschlechtes übernehmen, aber darum geht es nicht. Es geht darum, dass Äußere an das innere Gefühl anzupassen. Im Prinzip ist das zu vergleichen mit einer Körperdismophophobie.

Kommentar von LoparkaLisa ,

Du hast ein bisschen einfach gedacht. Was ändert die entfernung eines inneren organes am inneren Gefühl ? Aus meiner Sicht genausoviel wie die entfernung eines äußeren geschlechts , eben - nichts(am Mann/frau dasein)

Es geht darum, dass Äußere an das innere Gefühl anzupassen.

Warum nichjt das innere an das äußere anpassen ? Allen anderen sagen wir , sei zufrieden wie du bist  - innere Schönhheit zählt. und bei Transexuellen heißts aufeinmal, hau rein , penis ab , silikon rein , NUR dann , kannst du glücklich sein ? 

.. :/

Kommentar von schokocrossie91 ,

Weil es schwierig bis unmöglich ist, die Gefühle zu ändern. Das ist wie der Versuch, die Sexualität eines Menschen ändern zu wollen. "Mir gefällt meine Nase nicht" ist nicht im Ansatz zu vergleichen mit einer Dismorphophobie. Das ist, als würde man einen schlechten Tag mit einer Depression gleichsetzen.

Kommentar von schokocrossie91 ,

Außerdem gehst du gar nicht auf die Fragen ein, die deine Logik kritisieren.

Kommentar von LoparkaLisa ,

Selbstverständlich kannst du deine Gefühle ändern . Gehts dir grad gut, denk einfach an was schlimmes. Gehts dir grad schlecht ? denk an was schönes . Ist dir kalt ? zieh dir was an! Hast du durst , trink etwas !" 

Und doch ,ich ging darauf ein - mit dem ersten absatz 

:

  • Was ändert die entfernung eines inneren organes am inneren Gefühl ? Aus meiner Sicht genausoviel wie die entfernung eines äußeren geschlechts , eben - nichts
Kommentar von schokocrossie91 ,

Okay, wieso gibt es dann überhaupt die Psychologie? Depression? Denk an was Schönes. Persönlichkeitsstörung? Einfach ignorieren. DIS? Such dir deine Lieblingspersönlichkeit aus. Merkst du was? So funktioniert das nicht. Wie gesagt, das ist, wie die sexuelle Ausrichtung eines Menschen ändern zu wollen. Bitte fühle dich jetzt zu einem anderen Geschlecht als vorher angezogen. Geht das? Und du beantwortest die Frage nicht, was mir Menschen ist, die von Geburt an oder durch notwendige Operationen ihre Geschlechtsorgane verloren haben. Sind die dann nicht mehr das Geschlecht?

Kommentar von schokocrossie91 ,

Votest du einfach alles ab, was dir nicht zustimmt? So funktionieren keine Diskussionen.

Kommentar von LoparkaLisa ,

Man ist , als was man geboren wurde. Eingriffe ändern daran nichts - meiner Meinung nach. Auch "notwendige" operationen . 

Psychologie, ist ein Wort, wir finden Worte für vieles , dies untermauert aber wenig deiner Aussagen . 

Bitte fühle dich jetzt zu einem anderen Geschlecht als vorher angezogen. Geht das?

Klar geht das . Manchmal weniger effektiv, manchmal mehr , bei jedem sicher unterschiedlich . Aber natürlich funktioniert das ! Heißt ja nicht , dass du dich NUR zu diesem geschlecht hingezogen fühlst im nachhinein , vielleicht wird man bisexuell. Ich glaube , mit genug Propaganda bekommt man uns alle bisexuell.

Kommentar von LoparkaLisa ,

siehst du meine "abvotings" ich sehe nichteinmal positive votes, bis ich selbst vote. 

Kommentar von schokocrossie91 ,

Du glaubst also allen ernstes, man kann mit ein bisschen Zureden fundamentale Eigenschaften eines Menschen ändern.

Kommentar von LoparkaLisa ,

"bisschen zureden"    Wann kam das wort bisschen ins spiel ? Davon gehst du aus .

Allen ernstes WEISS ich , dass ein Mensch , ein Vorhaben , und die disziplinierte durchführung zusammen sogut wie alles verändern können . Variable darin sind Zeit, und Effizienz einzener Prozeduren . 

Kommentar von hydrahydra ,

Allen ernstes WEISS ich , dass ein Mensch , ein Vorhaben , und die disziplinierte durchführung zusammen sogut wie alles verändern können

Schreibt dieselbe Person, von der diese Weisheit stammt:
Glaubt nur was er eh schon weiß ;) Nichts ist naiver als davon auszugehen dass man weiß ,was man weiß 

Oh, the irony...

Kommentar von LoparkaLisa ,

"....sogut wie alles verändern können"

Dies ist keine ultimative aussage, auch wenn sie im ersten moment so wirkt . 

Du könntest mal bei einer diskussion bleiben ,anstatt in jedem gespräch reinzupfuschen ;) Troll-Verdacht. Oder zumindest, "keine argumente" verdacht .

Kommentar von schokocrossie91 ,

Verstehe, du bist also eigentlich nur hier, um in der Echokammer zu sitzen und jedem, der eine andere Meinung hat, zu sagen, wie falsch er liegt. Weißt du, das funktioniert gut auf tumblr. Man lässt einfach immer nur das zu, was man eh schon glaubt und das mit der Weiterbildung und Annehmen anderer Positionen lässt man sein. Viel einfacher.

Kommentar von LoparkaLisa ,

Bist du nur hier um dank für deine Meinung zu erhalten , und jedem der sie nicht ungefiltert annimmt, einen Vortrag darüber zu halten ? Wie wärs, wenn wir über die Sache reden , und beiseite lassen ,wer von uns beiden moralisch die oberhand hat? 


Kommentar von schokocrossie91 ,

Das Ding ist, du willst überhaupt nichts dazulernen. Du hast eine Meinung, willst nur das lesen und annehmen, was dazu passt und gegenteilige Stimmen von deiner "Richtigkeit" überzeugen. Du willst überhaupt nicht wissen, was Transgender wirklich denken und fühlen, sondern nur bestätigt werden. So bildet man sich nicht weiter.

Kommentar von LoparkaLisa ,

Das selbe könnte ich über dich sagen ,du willst nur deine Aussagen, die allgemein bekannte Meinung bestätigt hören , und nicht sehen was dahinter stecken könnte. Ich bin die Gegenteilige Stimme, du möchtest mich überzeugen ,dass ich unrecht habe. Und umgekehrt. Dieser Vorwurf, lässt sich auf beiden Seiten anwenden . Fazit, er bringt uns zu nichts; ) 

Antwort
von Shiftclick, 68

Es gibt das chromosomale Geschlecht, wonach jemand mit einem X und einem Y-Chromosom ein Mann und jemand mit zwei X-Chromosomen eine Frau ist. Dann gibt es das phänomenologische Geschlecht, wonach jemand mit Penis und Hoden ein Mann ist und jemand mit Brüsten und Vagina eine Frau. Dann gibt es das psychologische Geschlecht, das entscheidet, ob man sich als Mann oder als Frau fühlt. Und es gibt Kombinationen und Zwischenformen von allem. Es gibt gar nicht so wenige Männer und Frauen, die chromosomal ein anderes Geschlecht haben, als sie von den äußeren Geschlechtsorganen her haben müssten. Und es gibt Zwischenformen. Und, und, und ...

Das sind nur ein paar Stichworte, um zu verdeutlichen, dass es nicht so einfach ist, wie jemand mit einer naiven Weltkenntnis denkt....


Kommentar von LoparkaLisa ,

Es gibt gar nicht so wenige Männer und Frauen, die chromosomal ein anderes Geschlecht haben, als sie von den äußeren Geschlechtsorganen her haben müssten. Und es gibt Zwischenformen. Und, und, und ...

Eine Zahl , ein Prozentsatz vielleicht ?     - Und das sind dann auch die , welche sich umoperieren lassen ? eine Zahl , ein Prozentsatz?

Man kann alles verkomplizieren , und leicht jemanden als naiv hinstellen , Herr Übermacht. 

Kommentar von hydrahydra ,

und leicht jemanden als naiv hinstellen --- Ach, das schaffen die meisten Leute auch ganz gut allein.


Kommentar von LoparkaLisa ,

stimmt , mister Paradebeispiel ; ) Glaubt nur was er eh schon weiß ;) Nichts ist naiver als davon auszugehen dass man weiß ,was man weiß 

Kommentar von hydrahydra ,

Glaubt nur was er eh schon weiß ;) --- Glauben gehört in die Kirche...

Kommentar von LoparkaLisa ,

und in jeden Menschen . 

Kommentar von Shiftclick ,

Die Angaben zu Häufigkeiten schwanken z.B. zwischen 2 und 4%, genau so wie die verschiedenen Definitionen und Möglichkeiten der 'Intersexualität'. In vielen Fällen wird gar keine Chromosomenbestimmung durchgeführt, so dass eine genaue Diagnose gar nicht möglich ist. Hinzu kommen die rein hormonellen und psychischen 'Trans- oder Intersexuellen'.

Kommentar von LoparkaLisa ,

Viele Fachbegriffe, wenig zusammenhänge. Hätte mir mehr erwartet nach den ersten großen Worten . 

Antwort
von Robert7194, 34

Ich kenne die wissenschaftliche Antwort dazu nicht, deshalb ist es für mich ein Luxusproblem unserer Zeit.

Mann kann sich nicht so fühlen, als sei man jemand des anderen Geschlechts, denn wie es wirklich ist, das jeweilig andere zu sein, werden sie nieemals erfahren, da sie es wie du sagtest nicht sind.

Für mich ist ( bisher ) eine Sache der Prägung der jeweiligen Person, denn sich mit Eigenschaften eines Geschlechts zu identifizieren ist total klischeehaft, vorallem in unserer Zeit.

Aber coole Frage !

Antwort
von transeltern, 30

Mir kommt das kot*** bei den Antworten hier.

Transsexualität ist eine pränatale Identitätsprägung entgegen des optischen Geschlechts, auffindbar bis in die strukturelle Gehirnanatomie. Es ist also angeboren, sowas sucht sich keiner freiwillig oder mal eben aus Spaß aus. Da es angeboren ist, ist die Identität und die damit einhergehende Psyche frei von traumatischen Erlebnissen. Heißt, in dem falschen Körper wohnt eine gesunde Identität und gesunde Psyche.

Mein inneres Spiegelbild von mir war und ist ganz normal gebürtig männlich, ich habe einen männlichen Körper und ein männliches Genital gespürt obwohl es damals realtechnisch gar nicht vorhanden war. Heißt, durch das innere Spiegelbild ist auch der dazugehörige Körper nerventechnisch vernetzt, nur daß eben meine Augen keine passende Oberfläche zu dem inneren Spüren gefunden haben. Ich habe meinen Körper meinem inneren Empfinden und meiner Identität ansprechend soweit wie möglich angeglichen. Ich habe auf Eindeutigkeit geändert und will nichts anderes als ganz normal und unauffällig im Einklang mit dem Zwei-Geschlechter-System leben. Auf Akzeptanz von außen pfeife ich, es interessiert mich einfach nicht. Ich habe Passing, lebe eindeutig und habe endlich Normalität in meinem Leben und werde endlich in Ruhe gelassen, mehr will ich nicht. In der Sauna falle ich nicht mehr auf.

Mit dem ganzen Transgendergetue und Akzeptanzgeschreie will ich nichts zu tun haben und ich will mit solchen Leuten auch nicht verwechselt werden! Ich habe mit Leuten a la Thomas Beatie (schwangerer "Mann"), Buck Angel (Man with a Pussy) nichts zu tun, will ich nicht mit verwechselt werden. Balian Buschbaum ist ein richtiger Transsexueller. Er hat auf Eindeutigkeit geändert soweit die Medizin es ermöglicht, das ist Transsexualität und nicht dieses ganze Pseudogetue und Transgendergeschwafel!

Davon ab, bevor ein Betroffener zur Transition zugelassen wird, müssen sämtliche psychische Krankheiten, die eine Pseudo-Transsexualität auslösen können, ausgeschlossen worden sein. Transsexualität selber kann nicht diagnostiziert werden (da es gar keine psychische Krankheit ist), es ist eine Negativ-Diagnose. Heißt, erst wenn es alles andere nicht ist und alles andere ist leicht zu diagnostizieren, geht man davon aus, daß Transsexualität vorhanden ist. Ich habe eine psychologische Stellungnahme und zwei Gutachten, die mir bescheinigen, daß ich frei von psychischen Störungen bin, keinen Realitätsverlust und keine Wahrnehmungsstörungen habe. Ich bin körperlich kein biologischer Mann, werde ich auch nie sein, da will ich mich auch selbst nicht belügen, aber mein inneres Wesen ist so normal Mann wie es aufgrund meiner Situation nur sein kann. Und ich bin froh, daß ich mittlerweile unauffällig in der großen Masse der Männer untergehe.

Freiwillig zieht sich keiner diesen Weg rein. Davon ab, Gegenfrage, schließt mal eure Augen und blendet euren Körper aus, konzentriert euch allein auf die "Software", auf euer inneres Wesen. Woher wisst ihr, daß ihr Männer oder Frauen seid? Ups, könnt ihr nicht beantworten? Es ist einfach so? Stimmt, es ist einfach so und bei uns ist es auch einfach so. Ich jedenfalls bilde mir nichts ein. Mein Gehirn hat sich männlich entwickelt, während sich der Rest leider weiblich entwickelt hat.

Kommentar von xXSnowWhiteXx ,

Du hättest das Sternchen verdient! ♥

Kommentar von LoparkaLisa ,

Hallo , entschuldige die späte Antwort . Jedenfalls , ich möchte nur auf den ersten Absatz eingehen .    Du wirfst alle Überlegungen hier um weil du meinst, es seie "angeboren/pränatal"( das eine ist ein Synonym fürs jeweils andere)       

"auffindbar bis in die strukturelle Gehirnanatomie" .... die Wissenschaft erlaubt es heute, komplexe Vorgänge zu erklären, sie kann das Vorhandensein gewisser Strukturen nachweisen, so auch den "unterschied" zu einem Menschen ohne diese Prägung. Wenn du eine Sprache lernst , wenn du misshandelt wirst, wenn du ein Instrument lernst, verändert auch das die Anatomie deines Gehirns. Wenn du ein Baby bist , entwickelt sich dein Gehirn, Strukturen entwickeln sich , Prägungen, eine Identität entwickelt sich .  

Du meinst nun , dass diese Prägung vor der Geburt geschah. " sucht sich niemand aus"          Wenn es aber erst z.b. im dritten Lebensjahr geschieht  - hat man es sich dann ausgesucht ? Ich würde sagen nein .   Mein Interesse ging/geht in Richtung der Fragen : " Entstand es vor, oder nach der Geburt " - ich behaupte, dass du , sowie die Wissenschaft dies nicht nachweisen kannst .  

Wenn es vor der Geburt entstand, ist es dann in Stein gemeißelt? gibt es vielleicht Umstände, welche dieses Ungleichgewicht wieder ins Gleichgewicht bringen würden. Sodass ein Baby z.b. mit einer Transexuellen Neigung geboren wird, aber in seiner Person derart bestärkt wird, dass es vollkommen zufrieden ist , und dieser Gedanke nie aufkommen wird. So könnten wir einen potentiellen Transexuellen haben, und würden es nie Wissen . Woher sollen wir es wissen ?    Und das bringt mich dann zu der scheinbar ungeheur schweren , bislang für mich nicht zu beantwortenden Frage. - 

Muss es sein ? Egal was du nun bist, wie du nun bist, was du denkst . 

Kann ein transexueller Mensch sagen, " ich bin im falschen Körper geboren" ?  Gibt es denn einen weiblichen Kopf? Einen Männlichen ? Woher will dieser Mensch das wissen ? Vielleicht unterliegt er einem Irrtum , und stünde mit 80 Jahren vielleicht glücklicher da, wenn er noch das "original" wäre. 

Ich weiß es nicht . Aber ich bin wahnsinnig kritisch, vorsichtig, skeptisch, wenn jemand mit körperlichen Modifikationen ankommt. Die Psyche ist das eine, aber jemand der seinen Körper durch moderne Medizin verändern lässt weil er meint " NUR so kann ich glücklich(er)" werden.   - dem werde ich immer widersprechen . - solange man es mir nicht verbieten will.

Kommentar von transeltern ,

Ich bin glücklich geworden und ich funktioniere endlich. Ich habe Dinge geschafft, die ich davor nie geschafft hätte. Ich habe einen Job gefunden, habe den Motorradführerschein gemacht, bin lange Motorrad gefahren, habe jetzt ein Auto und und und. All das hätte ich vorher nie hinbekommen, weil ich als "Mädel" einfach nicht funktioniert habe. Ein Transsexueller wird ohne Transition nicht glücklich, wer das behauptet, leider unter versteckter Transphobie.

Wenn Du es nicht weißt, warum gehst Du nicht zu einem Therapeuten und unterhälst Dich mit dem darüber?

Davon ab hat die Wissenschaft längst festgestellt, daß sich männliche Hirne anders entwickeln als weibliche, anders vernetzt sind. Seit ich denken kann fühle ich mich als Junge und diese Erinnerungen gehen bis zum 3. Lebensjahr zurück. Wer mir ein "blem blem" unterjubeln will, der bekommt von mir die passende Klatsche zurück.

Davon nochmal ab, so einfach ist die medizinische Transition nun auch wieder nicht. Bevor jedwede Operation genehmigt wird, wird psychologisch genau hingeschaut. Erst wenn alles andere ausgeschöpft ist, Du in der Lage bist, die Tragweite der Entscheidung zu überblicken, Dir der Konsequenzen bewußt wirst und sich beide, Therapeut wie Betroffener, immer noch sicher sind, erst dann gibt es grünes Licht für die OP, vorher nicht.

Kommentar von LoparkaLisa ,

"Ein Transsexueller wird ohne Transition nicht glücklich, wer das behauptet, leider unter versteckter Transphobie."       Da zuckt etwas in mir zusammen ... ich habe es an anderer Stelle bereits erwähnt.    Was war damals ? Als eine "Transition" schlichtweg nicht möglich war. kein Make up , keine OP's, keine Rasierer, keine Unterstütztung .         War das eine Welt , mit vielen unglücklichen Menschen - weil sie einfach in eine Welt geboren sind , in welcher sie nicht glücklich werden können(!)?      Mir, und anderen vorzuwerfen unter "transphobie" zu leiden , weil man gerne über dieses Thema sprechen möchte - spricht nicht gerade für deine "nüchterne" betrachtung der Dinge.    

Kommentar von transeltern ,

Dann hör Du damit auf uns Transsexuellen eine psychische Krankheit zu unterstellen nur weil wir TS sind! Und davon ab, TS haben sich früher auch schon nicht wohlgefühlt im falschen Körper, sie waren nicht glücklich. Aber Du bist ja hier der Oberschlaue, hast auch damals schon gelebt und Dich mit den Betroffenen von damals unterhalten. Schon klar. Es geht um HEUTE und nicht um DAMALS!!! Warum um himmels Willen darf ich die Medizin und deren Fortschritt nicht in Anspruch nehmen wenn es doch meine Situation verbessert? Dann dürfen Diabetiker auch kein Insulin mehr spritzen und Herzkranke keine Betablocker mehr nehmen. Menschen mit Entzündung des Wurmfortsatzes dürfen keine Blinddarm-OP mehr bekommen. Merkst Du überhaupt was Du hier für einen Stuß redest? Sorry, aber das macht mich gerade echt sauer. Und nein, Du hast keine Ahnung vom Thema und nein, Du wirst keinen Transmann da draußen erkennen sobald das Testo seine Wirkung zeigt resp. wenn er seine Transition hinter sich hat. Nicht mal mich wirst Du erkennen. Sogar in meinem eigenen CSD-Infostand gehen die meisten davon aus, daß ich ein normaler Biomann sei, der einfach nur aufklären will. Soviel also dazu.

Du hast Angst vor uns Transsexuellen sonst würdest Du nicht so einen derartigen Stuß reden. Hast Angst, auf einen Transsexuellen "reinzufallen", mit ihm Sex zu haben, denn Du sogar noch toll fandest. Ich glaube eher bei Dir herrscht da eine latente Homophobie, die Du auf uns projezierst. Ich werde an dieser Stelle nicht mehr weiterdiskutieren. Verstecke Dich ruhig hinter Deinem pseudointellektuellen Gehabe, daß Du ein massives Problem mit Transsexuellen hast haben hier ja alle schon erkannt. Schieb ruhig weiter Deine Probleme, aber höre auf transsexuell Betroffene missionieren und von Deiner Meinung überzeugen zu wollen!

Kommentar von LoparkaLisa ,

Schau, ich bin eigentlich bereit über dieses Thema zu sprechen . Ich habe halt meine Ansichten , meine Theorien . Wenn jemand auf diese Theorien eingeht, und sich gegen neue Blickwinkel nicht sträubt, fände ich es wunderbar .So kann man diskutieren . Die Tatsache aber , dass du schon wütend in diese Diskussion reinkommst, und scheinbar nicht aufhören willst mir eine Transphobie zu unterstellen - kann ich nicht anders , als dich nicht wirklich ernst zu nehmen . Das ist keine Respektlosigkeit, es ist die Grundlegende funktionalität der Kommunkation . Es tut mir leid ,aber deine "Art" macht dich unseriös. Du kannst gerne auf mich wütend sein , was hilft uns das ? Bin ich beleidigend? Wirklich ? Nein , ich bin es in deinem Kopf, deine Interpretation lässt mich als einen verschlossenen Unmenschen erscheinen . Ich bin alles andere, nur das nicht . 

Du scheinst deine Antworten schon gefunden zu haben . Allerdings sagt mir die Vernunft, dass du damit nicht ganz im reinen bist, sonst würdest du anders auf mich reagieren.   Transen stellen für mich ein Mysterium da , keine Bedrohung.

Wir müssen nicht weiter Diskutieren , es würde auch wahrscheinlich nirgendwo hinführen .    Eines würde ich dir aber noch gerne mitgeben , toleranz kann nur in beide Richtungen funktionieren ; ) Du willst toleriert werden , ne ? Toleriere andere. 

Alles gute .

Kommentar von transeltern ,

Hallo. Im Gegensatz zu Transgendern renne ich nicht hinter Akzeptanz her. Es intererssiert mich auch nicht ob ich toleriert werde. Mir ist nur wichtig, daß endlich die Vorurteile uns gegenüber verschwinden und wir nicht als psychisch Kranke hingestellt werden. Ja Transsexualität kann bei langem Leidensweg psychische Kollateralschäden verursachen, die verschwinden aber, wenn der Weg gegangen wird. Transsexualität ansich ist keine psychische Störung, sondern eine anatomische Diskrepanz innerhalb des Gehirns.

Und nochmal, warum willst Du hier mit den Leuten diskutieren? Wieso suchst Du keinen Therapeuten auf, der sich mit der Materie auskennt? Der ist erstens nicht emotional verhaftet und zweitens wissenschaftlich gebildet.

Und warum die Wut? Kann ich Dir sagen. Weil wir Transsexuellen einfach keinen Bock mehr haben uns für etwas zu rechtfertigen was angeboren ist. Und anstatt uns Transsexuelle einfach nur in Ruhe zu lassen, wird hier versucht uns den Stempel der psychisch Kranken aufzudrücken.

Versuche gar nicht erst Transsexualität verstehen zu wollen, selbst Betroffene verstehen es nicht, warum ausgerechnet sie und nicht andere betroffen sind. Lerne mit dem Thema zu leben aber versuche nicht es zu verstehen. Daran wirst Du scheitern.

Kommentar von LoparkaLisa ,

Im Gegensatz zu Transgendern renne ich nicht hinter Akzeptanz her. Es intererssiert mich auch nicht ob ich toleriert werde. 

Mir ist nur wichtig, daß endlich die Vorurteile uns gegenüber verschwinden und wir nicht als psychisch Kranke hingestellt werden

..du hast es vielleicht nicht gemerkt , aber diese beiden Aussagen widersprechen sich. Es heißt nämlich, dass du sehr wohl toleriert/akzeptiert werden willst . 

Mit folgendem Zitat möchte ich Transexualität NICHT mit Depressionen gleichstellen, sondern nur darauf Aufmerksam machen, dass die Anatomie unseres Gehirnes Veränderungen ausgesetzt ist ! 

Du musst nur, wie ich folgende drei Worte googeln"anatomie gehirn veränderung"  folgendem Link entnahm ich, folgendes; http://www.depression-behandeln.de/depression-gehirn.html

"Depressionen gehen immer mit (zum Teil sehr starken) Veränderungen der Gehirnaktivität einher, und durch diese veränderte Aktivität kommt es längerfristig zu Veränderungen der Struktur und Plastizität des Gehirns. "

..wenn man ein bisschen weiter sieht gibt es auch Beispiele für Schizophrenie, Demenz, und weitere . Doch das Gehirn verändert sich nicht nur bei Krankheiten, auch beim Lernen. 

Was ich damit sagen möchte, dein Hauptargument, nämlich dass die Gehirnanatomie eines Transexuellen Menschen Auffälligkeiten aufweist, keinen "Beweis" darstellt, höchstens ein Indiz. 

Und nochmal, warum willst Du hier mit den Leuten diskutieren? Wieso suchst Du keinen Therapeuten auf, der sich mit der Materie auskennt?

Warum ich mit Leuten diskutieren will,  ich finde es merkwürdig, dass diese Intention überhaupt in Frage gestellt wird, auch wenn ich es von dieser Website gewohnt bin.   Ich habe hier mit,wenn ich mich nicht irre drei verschiedenen Transexuellen geschrieben. Willst du mir ernsthaft vorwerfen, dass ich meine Antworten bei betroffenen Suche,  und meine erste Anlaufstelle kein "Experte" ist ? Ich sage ja nicht, hier die ultimativen Antworten zu finden, aber die Gespräche waren/sind höchst interessant. Du kannst versuchen, mir dies abzusprechen - doch das ändert nichts an diesen, wenn auch oberflächlichen Erfahrungen, die diese Menschen netterweise mit mir teilten. Auch du tust dies scheinbar unbewusst, auch deine Meinung, fließt in meine bei weitem nicht entgültig gebildete Meinung ein . 

Und warum die Wut? Kann ich Dir sagen. Weil wir Transsexuellen einfach keinen Bock mehr haben uns für etwas zu rechtfertigen was angeboren ist. Und anstatt uns Transsexuelle einfach nur in Ruhe zu lassen, wird hier versucht uns den Stempel der psychisch Kranken aufzudrücken.

Es tut mir leid, wenn du mit Gemeinheiten zu kämpfen hast. Doch ich lasse mir nicht erzählen, dass ich böse Absichten vertrete. Ich kenne dich nicht, doch dein Umgang mit mir legt nahe, dass du vielleicht den ein oder anderen etwas zu sehr gefordert hast, deine eigene Meinung im stillen zu übernehmen, ohne diesem Menschen die Möglichkeit zu geben sich seine eigene zu bilden . Wut, sollte man nicht unterdrücken, aber man sollte sie auch nicht blind gegen andere richten . Lerne damit umzugehen .

Versuche gar nicht erst Transsexualität verstehen zu wollen, selbst Betroffene verstehen es nicht, warum ausgerechnet sie und nicht andere betroffen sind. Lerne mit dem Thema zu leben aber versuche nicht es zu verstehen. Daran wirst Du scheitern.

Diesen Rat nehme ich zur Kenntnis, doch damit kann ich leider nichts anfangen. Ich will nunmal alles verstehen, auch wenn ich weiß, dass dieser Wille in der Realität "nur" ein "möglichst viel" ist . Doch das, lasse ich mir nicht nehmen . 

lg

Kommentar von transeltern ,

Hallo Lisa,

ich habe mich da etwas holprig ausgedrückt, mein Fehler. Also Thema Akzeptanz, ganz einfach ausgedrückt: Wenn Nicht-Akzeptanz auf Falschinformationen, Halbwahrheiten und Sensationsgehasche a la RTL und Blödzeitung beruht, dann habe ich was dagegen, denn auch ich will mit all dem Kram nicht verwechselt werden. Ich bin keine Tunte, keine Tucke, ich bin kein Transvestit, ich bin keine Dragqueen, ich bin kein Dragking, ich bin kein DWT oder HWT, ich bin kein Crossdresser, ich bin keine verirrte Frau die sich das Mann-sein nur vormacht, ich bin kein Transgender. Mit all dem will ich partout nicht verwechselt werden.

Basiert Nicht-Akzeptanz aber auf vernünftigen Informationen, einen vernünftigen und realistischen Wissenshintergrund, dann habe ich da kein Problem mit. Weißt Du wie wir auf CSDs aufklären? Ganz einfach, wir zeigen die nackte Wahrheit, zeigen Passing pur, "Trulla Trümmertranse" gibt es genug auf RTL, zeigen OP- und Ergebnisbilder, medizinische Artefakte aus der Transition, Erektionsprothese, Silikonhoden, ausgestopfer BH, Perücken, grenzen uns von anderen Erscheinungsformen wie Transgender ab. Wir zeigen Leidensdruck und machen ihn greifbar für jeden Passanten, 1:1 authentisch, all das was sich andere Stände, die nach Akzeptanz schreien, so nicht trauen. Und erst nach der Aufklärung und Informationseinholung kann sich der Passant in Ruhe überlegen ob er TS akzeptieren kann oder nicht. Nur wir machen ihn nicht darauf aufmerksam, wir fragen gar nicht erst nach Akzeptanz, all das geschieht automatisch in den Köpfen der Leute.

Schau mal hier und lies Dir den CSD-Bericht durch, gerne auch die folgenden.

http://www.trans-eltern.de/?CSD%26nbsp%3B\_%26amp%3B\_Co..CSD\_Essen\_2015

Und davon ab nehme ich Dir nicht ab, daß Du ehrlich betroffene TS, die sich wirklich um Passing bemühen, nach der Transition noch erkennen wirst. Guck Dir auf dem Link die Passing-Collage an, von den Leuten hättest Du niemanden als TS erkannt. Mich jedenfalls wirst Du nicht erkennen. Sogar wenn ich explizit in meinem eigenen Infostand stehe, glauben sehr viele, daß ich einfach nur jemand bin der aufklärt. Daß ich selber betroffen sein könnte, auf die Idee sind viele gar nicht erst gekommen. Ich mußte denen erst mal auf die Nase binden, daß ich selber TS bin, jedoch komplett fertig mit meinem Weg. Ich bin so unauffällig optisch stinknormal, daß selbst mein direktes Wohnumfeld nichts von mir weiß. Sie hegen keinerlei Verdacht und da bin ich auch ganz froh drüber, denn ich habe keine Lust als Exot abgestempelt zu werden. Ich will für mich einfach nur ein stinknormales Leben als Mann führen, meine Ruhe haben und meinen Körper, der endlich, so weit die Medizin es erlaubt, meinem inneren Spiegelbild von mir selbst entspricht. Ich erkenne mich endlich im Wandspiegel wieder. Für mich war der falsche Körper ein Geburtsfehler den ich mit Hilfe der Medizin habe beseitigen lassen.

Wie dem auch sei, frage ich mich, warum Du so ein Interesse am Thema hast und was Dein Problem mit Betroffenen ist. Wieso kannst Du die Betroffenen nicht einfach so annehmen wie sie sind? Warum mußt Du alles ausdiskutieren und hinterfragen? Und nochmal, Du wirst das Thema niemals verstehen können. Wie willst Du das Thema verstehen wenn selbst wir Betroffene es nicht verstehen? Was habe ich mir einen Kopf gemacht und nach Beweisen für meine Existenz gesucht. Im Grunde genommen wollte ich nur eine Daseinsberechtigung für mein Sein finden. Doch irgendwann hat es einfach klick gemacht. Sch*** doch drauf was andere denken könnten, gehe einfach deinen Weg. Wäre ich hinter Akzeptanz hergerannt würde ich noch heute in falscher weiblicher Optik durch die Gegend laufen!

Nicht-Akzeptanz aufgrund vernünftiger Information ist in Ordnung. Nicht-Akzeptanz aufgrund Falschinformation etc. ist nicht mehr in Ordnung.

Melde Dich doch einfach in unserem Forum an, da kannst Du dann mit wachsender Begeisterung das Thema durchdiskutieren.

Antwort
von xAnimeLovex, 68

Eine schöne Frage, gut formuliert und auch ziemlich ausführlich :3

Innerlich Fühle ich mich als Mädchen und bin äußerlich ein Junge/junger Mann. Doch ich würde mich niemals einer Operation unterziehen. Man sollte sich akzeptieren und damit klarkommen.

Aber ich denke es geht bei solchen Operation wirklich um die Oberflächliche erscheinung. Ist wie Schönheits-OP's. IM Grunde völlig überflüssig aber wird dennoch getan.

Kommentar von LoparkaLisa ,

vielen Dank für deine Antwort ! 

Darf ich fragen , was sich an / in dir "Mädchenhaft" anfühlt? Warum du dich als Mädchen "siehst,fühlst" . Kannst du das formulieren? Find ich sehr interessant ! 

Kommentar von xAnimeLovex ,

Haha find ich irgendwie süß :3

Klar kann ich machen. Zum einen bin ich vom Charakter wie ein Mädchen. Ich Liebe shoppen (auch wenn ich selten was finde), ich bin Gefühlvoller, Weine gerne bei Traurigen Filmen/Serien/Animes, habe keine/kaum interessen die man von Jungs erwartet (Autos, Sport, sexy Frauen, Mädchen, Ballerspiele, etc.), Ich wackel mit dem Hintern xD (Kanns nicht abstellen kommt automatisch, NEIN NICHT EXTREM WACKELN :3 ), Ich habe schon als Kind nciht mit Jungs gespielt, sondern lieber mit Mädchen rumgehangen, Habe mit Barbies gespielt^^ Mädchenserien geschaut und vieles mehr.

Soll jetzt nicht heißen, dass alle Mädchen so und alle Jungs so sind. Und das sind nur Charaktereigenschaften. Dass was mich innerlich für mich zum Mädchen macht, ist meine "Seele". Ich fühle mich einfach als Mädchen, kann es nicht beschreiben, da ich es nicht mit dem Gefühl ein Junge zu sein vergleichen kann.

Ach und falls du es wissen willst, NEIN ich stehe nicht auf Typen :D Ich bin A-Sexuell (neutral)

Kommentar von LoparkaLisa ,

Das wird ja immer interessanter :) 

Deine beschriebenen Charakterzüge, sind ja allesamt nicht unbedingt weiblich , sondern in unserer Gesellschaft/ in unserem Zeitalter weiblich bzw. überhaupt vorhanden (Shopping, Mädchenserien) usw. 

Ich z.B. bin ein Mann, und kann die meisten Beispiele auf für mich beanspruchen . Ich bewege mich auch äußerst gerne durch Einkaufszentren, sehe mich als Gefühlvoller als die meisten männer, tränen kommen - es wird von mir akzeptiert. mit dem hintern wackel ich eher nicht^^ .. ich habe immer gerne mit mädchen gespielt, in der volksschule eine Zeitlang sogar ausschließlich. Ich habe ebenfalls mit barbies gepsielt, und Sailormoon+ ähnliches geschaut . 

Ich würde nie auf die Idee kommen ,dass ich ein Mädchen bin :D 

Das soll dir dein Gefühl nicht absprechen ! Ich sage es , weil ich es wirklich erstaunlich finde - die überschneidungen + den Umgang damit . 

Und zu deiner weiblichen Seele, kann ich leider wenig sagen . Ich sehe in mir viel, viel weibliches. Sogar teilweise wesentlich mehr weibliches( in unserer Gesellschaft als weibliche eigenschaft geltend) als Frauen . Ich küsse, kuschle , rede unglaublich gerne .  Doch ich habe diese Eigenschaften für mich nie als "weiblich" gesehen. Ich sehe mich , als was ich nunmal bin . Ein Mann , mit seinem individuellen charakter. Wobei Mann nunmal einfach die Definition für unsere Äußerliche Erscheinung(+ innere körperliche Unterschiede) ist . 

Und dein letzter Satz ist , warum ich den ersten Satz schrieb:) 

du bist A sexuell - ich wollte schon immer mit jemand asexuellen sprechen ! Auch wenn ich mich mit diesem Thema zugegeben null beschäftigt habe. 

Meine Frage, sofern du sie beantworten möchtest. Was heißt das für dich ? Möchtest du keinen Körperkontakt, mit keinem MEnschen ? Oder geht es wirklich nur um den "Geschlechtsverkehr" ?    

Kommentar von xAnimeLovex ,

Das mit den Charaktereigenschaften sehe ich so wie du. Klar werden sie als weiblich/männlich angesehen, aber sie sind doch allesamt Neutral.

Freut mich echt sehr jemanden hier anzutreffen der solch schöne eigenschaften hat ^.^

Also bei der A-sexualität gehts wirklich nur um sexuelles. Ich möchte weder mit Jungs/Männern noch mit Mädchen/Frauen intim werden, kein kuscheln, küssen und mehr. Dinge wie Umarmen gehen durchaus, wenn man nicht wie ich Berührungsängste hat :3

Ich mag es nicht wenn man mich berührt, auch wenn ich traurig bin und jemand seine Hand auf meine Schulter legt, dann dreh ich innerlich durch. Was für eine Ironie, Hasst Berührungen und ist A-Sexuell :D

Übrigens war ich das nicht schon immer. Habe beide Geschlechter versucht, beides reizt mich nicht :)

Beziehungen mit A-Sexualität kann man durchaus noch eingehen und da auch ein Lieblingsgeschlecht haben (Optik, Persönlichkeit), doch ich bin Komplett neutral und finde es auch gut so. Möchtest noch mehr wissen oder hab ich was vergessen? :3

Kommentar von LoparkaLisa ,

Hmm. Also du meinst, dass deine A-Sexualität und die Berührungsangst zwei verschiedene Dinge sind? ..oder hab ich das falsch verstanden? Für mich würde es nämlich sinn machen ,dass dies Hand in Hand geht .

Nur eines interessiert mich im Kern , was heißt diese Asexualität für dich ? Was ich hörte über Asexuelle, dass sie nicht im Stande sind "lust zu empfinden" . Wenn dies ein hart gesagt " körperliches Manko "  ist - kann man das nachvollziehen . Jemanden fehlen vielleicht gewisse "teile" welche den drang zur sexuellen aktivität erst verursachen . (ich weiß nicht, ob das so ist ? ) 

Bei dir klingt es aber so, als wäre dem nicht so . Es klingt eher nach " ich kann schon lust empfinden, aber habe nicht soviel lust drauf" :) Korrigiere, wenn ich irre .

..Und ja da ist meine Frage, siehst du diese Asexualität als endgültig? Ist es für dich wirklich ausgeschlossen noch einmal in deinem Leben körperlichen Kontakt zu einem Mann/einer Frau zu haben - und es auch zu genießen.

Und jetzt eine ganz waage vermutung, nimm sie mir bitte nicht übel : Ganz banal gesagt, glaubst du nicht ,dass dir die Frau, der Mann mit welchem du gerne Körperkontakt hättest erst noch begegenen muss? 


Kommentar von xAnimeLovex ,

Jap genau das meine ich. A-sexuelle Personen können ganz normal Umarmen, Hände schütteln, High-five geben und den ganzen kram. Berührungsängste habe ich merkwürdigerweise schon immer und weiß nicht einmal warum. Fühlt sich halt falsch an berührt zu werden.

Natürlich kann man immernoch Lust empfinden, habe sogar von einigen gehört das sie gewisse Körperteile eines Menschen als sehr erregend sehen und sich daran erfreuen. Solange sie keine sexuellen aktivitäten mit Menschen eingehen ist es ja A-sexualität.

Lust finde ich persönlich schon echt nervig. Der Körper produziert ja weiter Ejakulat und das muss irgendwann raus. Da bekommt man dann ständig spontane errektionen und feuchte Träume. Wie es als Frau ist, weiß ich leider nicht. Ich würde gern auf Lustgefühle verzichten.

Ja für mich steht absolut fest, dass ich dabei bleibe. Ich habe in meiner Jugendzeit immer gedacht, dass ich eine Beziehung brauche und habe auch alles versucht um eine zu bekommen (Kaum Erfolg). Das hat mich immer fertig gemacht. Doch seid dem Moment an dem ich erkannt habe, dass ich keine Beziehung brauche um glücklich zu sein, bin ich wirklich glücklich und die A-sexualität habe ich dadurch auch erkannt. Nach meiner letzten Ex.

Kommentar von LoparkaLisa ,

Hmm.. ich hoffe dir nicht zu nahe zu treten, aber so wie du es ausdrückst, hast du scheinbar einiges erlebt, was dich zu dieser Entscheidung gebracht hat. Ich habe jetzt mal kurz Asexualität gegoogelt , zitiere Kurz Wikipedia :

Asexualität bezeichnet die Abwesenheit sexueller Anziehung oder den Mangel am Interesse an beziehungsweise Verlangen nach Sex. Asexualität ist nicht gleichbedeutend mit sexueller Abstinenz, welche den selbst auferlegten Verzicht auf sexuelle Aktivitäten trotz vorhandener Fähigkeit und Motivation dafür bezeichnet.

Denkst du nicht, dass es sich bei dir eher um sexuelle Abstinenz handelt? Denn du sagst ja, du bist fähig Lust zu empfinden, aber dich stört es. Dein Körper ist theoretisch im Stande, deinen Worten nach - darauf übertragen,  bist du nicht Asexuell.  

Was sagst du dazu? ;) 

Wenn dem so ist, hab ich das Bedürfnis zu sagen.. Du meinst, auch ohne Beziehung glücklich zu sein. Ich übrigens auch, habe seit Jahren keine, weil ich nicht suche, bin ebenso Abstinent, eine Zeit lang sogar aus Überzeugung, jetzt nur noch, weil ich trotz verlangen "wichtigere" Dinge im Kopf habe, und mir das Gefühl der unabhängigkeit irgendwie gefällt;) Aber, ich möchte für mein Leben nicht ausschließen, mit einer Frau Körperkontakt zu haben, sogar eine Beziehung einzugehen - wobei ich "Beziehung" sehe als das was es ist, sehr offen. Ich persönlich möchte mich von niemanden meiner Unabhängigkeit berauben lassen, glaube aber daran, dass ich jemanden finden werde, mit dem ich dies nicht muss. Das ist die Frage, hast du vielleicht nur den glauben daran verloren  ?  .. wie siehst du das? ... hab jetzt viel ins leere geschossen:)

Kommentar von xAnimeLovex ,

Meine Güte wir haben schon echt ne Menge miteinander geschrieben :D Von dieser sexuellen Abstinenz höre ich zum ersten mal. Wenn ich das so lese, passt die beschreibung tatsächlich zu mir. Wow jetzt hat der Fragesteller mich im Wissen über mich selbst bereichert :) Danke dir ^-^

Bei den unzähligen Variationen von Sexualitäten und anderem kommt man schon echt schnell durcheinander, unter welche kathegorie man fällt.

"Auch ohne Beziehung glücklich sein", bin in einer Beziehung nie wirklich richtig glücklich geworden. Hatte 2 Beziehungen mit Mädchen, beide gingen mir schnell an die wäsche ._. und auch davon abgesehen war es einfach nur anstrengend. Egal was man macht, man ist immer das A...loch. Ich bin viel lieber frei und ungebunden. Kann mein Leben leben, entscheidungen für mich alleine treffen und muss niemandem gefallen außer mir :3

Den glauben hab ich nicht verloren. Ich habe einfach kein verlangen nach einer Beziehung. Ich fühle mich Pudelwohl in meinem Singledasein. Am besten ist noch der Bonus, dass mein Bruder und bester Kumpel beide in einer Beziehung sind. Und die haben soviel stress, ständig stress und streit. Danach versöhnungssex um dann am nächsten tag wieder zu streiten. Nein danke. Zuschauen wie die sich auf die nerven gehen ist viel besser als selbst drunter zu leiden.

Klar gibt es auch beziehungen die nicht stressig sind, aber ich bin lieber Alleine ^-^

Kommentar von LoparkaLisa ,

Gern, freut mich. Kann passieren;) man ist sich vielen Deifinitionen nicht bewusst in der Regel, damit bist nicht allein:P Habs ja selbst grad erst nachgelesen^^ Jedenfalls, ich muss dir sagen, du sprichst mit jemanden, der seit ungelogen 6Jahren bewusst keine Beziehung einging, keinen Partner suchte, und auch das Bedrfnis des Körperkontakts fûr diesen Zeitraum abstellte, einfach nur, weil ihm die Freiheit , die abwesenheit all dieser gebundenheiten so sehr gefiel. Ich kann das wirklich komplett verstehen, und wûrde dor nie raten diese Freiheit zu opfern. Ich bin nur der Ansicht, dass es selten gut ist eine Sache ultimativ abzuschreiben, zu entscheiden. Gerade wenn es um etwas so schönes wie das Verhältnis zweier Menschen zueinander geht. Ich hatte das Glûck auch die schöne seite kennenzulernen, schôn - bis zuletzt, bis heute. Es gibt Menschen, die es ähnlich sehen wie du(und ich) die nicht den Körper wollen, sondern "dich als menschen genie§en" das sieht man , das wei§ man. Und auch wenn es nicht viele sind, wenn sie schwer zu finden sind, und vielleicht erst irgendwanm auftauchen - so bin ich jetzt schon in geduldig, freudiger erwartung, auf den Tag an dem mir(wieder) so ein Mensch begegnet. Ich will dir nicts vorschreiben, aber was du sagst klingt eben etwas nach" ich hab gesehen es geht nicht, ich lass es ganz" lass es soviel

Kommentar von LoparkaLisa ,

oh sehe grad, es hat nicht alles abgeschickt... hmm ,was kam danach... 

Also wollte damit sagen , dass ich das Gefühl habe du hast dich etwas auf das "garnicht" versteift. Und es würde vielleicht guttun, dir Möglichkeiten offen zu halten. Aber ,es obliegt natürlich dir;) 

Achja und "Beziehung" lässt sich unterschiedlich definieren. Man kann sich auch darauf einigen sich nicht voneinander abhängig zu machen . Sich vielleicht treu zu bleiben ,solange beide dies möchten, aber jede die Möglichkeit hat zu "gehen" wenn er mehr freiheit braucht - und dies nicht übel genommen wird.

Kommentar von xAnimeLovex ,

Aber eine Beziehung die sich nicht körperlich sondern geistig abspielt, ist doch fast gleichbedeutend mit einer Freundschaft. Dort geht es auch um den Geistigen zusammenhalt und nicht um körperliche nähe. Hab mich in gegenwart von Menschen nie wohl Gefühlt.

Man sagt ja immer, dass einsamkeit einen Seelisch kaputt macht. Doch ich muss gestehen, dass es bei mir das Gegenteil der Fall ist. Ich fühle mich ziemlich wohl wenn ich alleine für mich bin. Es ist ruhig, friedlich und entspannend. Vielleicht ist ja irgendetwas in meinem Gehirn vekehrt wodurch Einsamkeit und Zweisamkeit vertauscht wurde und ich somit bei Sozialen kontakt eher Negative Gefühle verspüre als wenn ich alleine bin.

Kommentar von LoparkaLisa ,

Sorry fürs lange nicht antworten.. ja, bei diesem Punkt gehen wir doch stark auseinander, aber das darf ja sein;) 

Ich danke dir jedenfalls für diese sehr interessante Unterhaltung, und wünsche alles gute ! 

Kommentar von xAnimeLovex ,

Ja hat wirklich spaß gemacht ^^

Wünsche dir auch alles gute :)

Kommentar von Robert7194 ,

Bis auf nicht hübsche Frauen attraktiv finden, bin ich ja genauso und aber Millionen Männer auch.

Antwort
von Mikromenzer, 68

Das Geschlecht ist tief in der Psyche veranlagt, das Äußere wird dementsprechend angepasst.

Fühlt man sich als Mann, will man auch so aussehen.

Kommentar von LoparkaLisa ,

Sagst du einem "hässlichen" Menschen auch er soll sich operieren , weil er innerlich schöner ist ? ;) - und das nach außen tragen muss,was innen ist ? 

Kommentar von Mikromenzer ,

Wenn er das möchte, um sich besser zu fühlen und wenn er damit zufrieden ist. Soll er es doch machen.

Kommentar von hydrahydra ,

Das ist doch seine Entscheidung, wieso sollte man ihm das sagen müssen?

Kommentar von LoparkaLisa ,

Mikro, ja eh , soll er machen .. die frage war nicht ob es sein recht ist .. sondern was es bedeutet(bedeuten kann)

hydrahydra , ist eh seine Entscheidung, ich stellte eine Frage, um zusammenhänge zu verdeutlichen . Du stellst eine Frage, welche ..? ich weiß nciht .

Kommentar von hydrahydra ,

Du stellst eine Frage, welche ..? ich weiß nciht . --- Ich stelle eine Frage, weil dein Einwand (Sagst du einem "hässlichen" Menschen auch er soll sich operieren , weil er innerlich schöner ist) in diesem Zusammenhang Quatsch ist. Man sagt ja auch einem Trans-Menschen nicht, dass er sich operieren soll. Ist auch seine Entscheidung. Auch, ob und was er "von innen nach außen" trägt.

Kommentar von LoparkaLisa ,

Aber du befürwortest diese veränderung, wenn ein mensch sich diese wünscht ! 

Kommentar von hydrahydra ,

Ja, warum sollte ich auch nicht? Ich würde ihn aber nie dahin drängen oder sagen, dass er das tun muss. Und genau das ist dein (unsinniger, weil am Thema vorbeigeschriebener) Einwand...

Kommentar von LoparkaLisa ,

Ich verstehe meinen Einwand , tust du es ? 

Warum sollte ich auch nicht ? Vielleicht , weil du eine versteifung förderst. Viele Frauen würden sagen, sie brauchen größere Brüste um sich weiblicher zu fühlen. Mehr frauen sagen wahrscheinlich , es geht auch ohne.   Natürlich muss das jeder selbst entscheiden . 

Aber ich finde die Wortwahl , die darstellung falsch. Eine Frau braucht keine größeren brüste um weiblicher zu sein . 

Eine Frau GLAUBT eventuell nur größere brüste zu benötigen , um glücklich zu sein . 

Ein Mann GLAUBT eventuell dass sein Penis weg muss, um glücklich zu sein . 

Man kann aber von mir nicht verlangen zu sagen , ja  - wenn du das glaubst , dann glaube ich auch ,dass es so ist . 

Denn ich sage stets, wenn du das glaubst, dann ist es so .und wenn du es nicht glaubst, dann ist eben nicht so ! ein Mensch hat es selbst in der Hand.   Mir gefällt nicht, dass so getan wird als MÜSSE ein Mensch das tun , als wäre es unbedingt notwendig. 

Ich meine ,was haben die Menschen früher gemacht ? Die konnten sich nicht einfach den schwanz abschneiden . Waren die dann "von Gott" dazu verdammt als unglückliche Menschen herumzulaufen ? 

Antwort
von hydrahydra, 52

Eine Frau, wird nie ein richtiger Mann sein, sie hat einen zarteren Körperbau, egal wie maskulin sie sich verhält. --- Google mal nach Balian Buschbaum und Aydian Dowling, dann überleg dir das noch mal.

er produziert keine muttermilch. --- Sind Frauen, die durch Krebs ihre Brüste verloren haben, auch keine Frau mehr? Muttermilch können die auch nicht mehr produzieren.

und sie kann ihre Gebärmutter nicht wegdenken . --- Aber wegoperieren lassen...

Interessant auch, dass du "Mann" und "Frau" auf die jeweiligfe Funktion bei der Fortpflanzung reduzierst. Sehr eindimensionale Sichtweise, imho...

Kommentar von LoparkaLisa ,

gegoogelt. ÜBer diese 2 "gut gelungenen" männer, kann man sich streiten , für mich sieht man die Frau  -vielleicht auch weil ich es weiß . 

Aber selbst wenn du 100 weitere optisch gute Beispiele findest, so sagt dies dennoch wenig über einzelne Menschen aus. 

Inteeressant, dass du mann und Frau auf die Jeweiligen sichtbaren geschlechtsteile reduzierst, eine sehr banale sichtweiße,

Kommentar von hydrahydra ,

selbst wenn du 100 weitere optisch gute Beispiele findest, so sagt dies dennoch wenig über einzelne Menschen aus. --- Genausowenig wie deine pauschalen Urteile in der Frage.

dass du mann und Frau auf die Jeweiligen sichtbaren geschlechtsteile reduzierst,  --- Und das habe ich wo getan? Das ist doch wohl eher deine Sichtweise, da du ja anmerkst, Trans-Männer könnten ihre Gebärmutter nicht wegdenken und kein Sperma produzieren. Das scheint dir ja sehr wichtig zu sein, um als Mann gelten zu dürfen...

Kommentar von LoparkaLisa ,

--- Genausowenig wie deine pauschalen Urteile in der Frage.

wenigstens gibst du zu , dass dein Bespiel nichts aussagt. dass meines dies angeblich auch nicht tut, macht deines nicht besser; ) 

--- Und das habe ich wo getan?

Du nennst mir als Beispiel "richtiger Männer" 2 FRauen , welche männern sehr ähnlich sehen .

Kennst du diese Personen - sind sie Männlich ? Ist ja egal - denn du hast mir ein Foto gezeigt mit dem Gedanken " schau dir die an - und sag dann das sind keine Männer" ich hab nur das Bild - Oberfläche .

Kommentar von hydrahydra ,

Du nennst mir als Beispiel "richtiger Männer" 2 FRauen , welche männern sehr ähnlich sehen --- Nein, ich nenne zwei Männer, die deine Behauptung, Trans-Männer sähen immer zierlich aus, ad absurdum führen. Da magst du jetzt noch so oft behaupten, dass du sie sofort "erkannt" hättest...

dass meines dies angeblich auch nicht tut, macht deines nicht besse --- Nee... es verdeutlicht aber die inhaltliche Leere deines Quarks. Das wollen wir mal nicht ignorieren...

Ich wüsste übrigens immer noch gern, wo ich Menschen und ihr Geschlecht auf ihre Geschlechtsteile reduziert haben soll...

Kommentar von LoparkaLisa ,

Auf Ihre Äußerlichkeiten , nicht auf ihr Geschlecht, mein Fehler  - ändert aber nichts am sinn . 

Nein, ich nenne zwei Männer, die deine Behauptung, Trans-Männer sähen immer zierlich aus, ad absurdum führen. Da magst du jetzt noch so oft behaupten, dass du sie sofort "erkannt" hättest...

ich schrieb wörtlich "sie hat einen zarteren Körperbau"    Eine Frau , hat einen zarteren Körperbau, als ein Mann. Da gibts nicht ad absurdum zu führen Mister :) kommt nur darauf an, was dazwischen steht .  Z.b. sie hat (in der Regel) einen zarteren Körperbau also ein Mann . 

Außerdem ist hier die Rede von Frauen gewesen , nicht von Trans Männern. 

--- Nee... es verdeutlicht aber die inhaltliche Leere deines Quarks. Das wollen wir mal nicht ignorieren..

Es ? dieser Satz verdeutlicht etwas ?

 -- Genausowenig wie deine pauschalen Urteile in der Frage. 

dieser Satz soll meinen Quark verdeutlichen ? Alles klar , du siehst deine Bilder glaube ich etwas deutlicher als andere.

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