Frage von Pudelcolada, 25

Trainingsplan nicht auf einmal, sondern halbiert (morgens / abends) durchführen: Nachteile, worauf achten?

Guten Abend!

Zu den Details: ich folge meinem Trainingsplan 3x/Woche.
Ein kompletter Durchgang mit je einem Satz würde 30 Minuten dauern,
ich mache 3-4 Durchgänge, also 1,5 bis 2 Std.
Dafür wiederhole ich natürlich nicht 3-4 mal nacheinander den kompletten Durchgang, sondern mache je Übung 3-4 Sätze am Stück.

Jetzt stehe ich aber vor zwei Problemen:
Zum einen sprengen schon 1,5 Std am Stück oft meine Tagesplanung,
zum anderen bin ich tödlich genervt von stupiden Routinetätigkeiten.
Beides zusammen führt dazu, dass ich in letzter Zeit häufig Gründe finde, andere nötige Dinge zu tun und das Training ausfallen zu lassen.
Das Ergebnis ist Unregelmäßigkeit, und die nervt mich natürlich noch mehr, weil ich dadurch auf der Stelle trete.
Ist ja klar.

Halbierte Trainingseinheiten könnte ich wesentlich besser in meinen Alltag einbauen, mir wäre weniger langweilig dabei, und deshalb würde ich wieder regelmäßiger üben.

Deshalb meine Frage:
Wenn ich mein Training nicht auf einmal durchführe, sondern halbiert,
also die erste Hälfte morgens vor der Arbeit und die andere Hälfte nach Feierabend

(morgens ein Durchgang mit 2 Sätzen je Übung, am Abend dasselbe
= je 1 Std bzw
an manchen Tagen morgens oder abends reduziert auf 1 Durchgang à 30 Min, der andere bliebe bei 1 Std):

Muss ich dann irgendwas verändern, etwas Besonderes beachten?
Womit muss ich rechnen, worauf muss ich achten?

Falls noch Infos fehlen, nur fragen...

Antwort
von Jako1386, 14

Wie viel wiegst du? Wie alt bist du ? Wie groß bist du? Wie ist deine Ernährung ? Wie sieht dein Trainingsplan aus?

Du kannst das nicht einfach aufteilen. Zumal wie das morgens gehen würde, da man ja erst einmal was essen und dann 1 Stunde warten sollte bevor man sich ans Training macht, damit der Körper seine Bestleistung erzielen kann.

Kommentar von Pudelcolada ,

Puh, Du stellst vielleicht Fragen... aber ich bin ja selber schuld, wenn ich es anbiete...

Also:
1,88 m, knapp 90 kg, kein Speck, 47 Jahre.
Sport habe ich mein ganzes Leben lang gemacht, Handball und Hockey (Halle und Feld) in der Jugend, später Tischtennis, Fahrrad (Straße und querfeldein, das gibt es heute ja gar nicht mehr).
Mit 30 habe ich im Vereinssport aufgehört, seitdem nur noch je nach Wetterlage 40-150 Km Rennrad/Woche.

Ernährung:
Gut. ;)
Morgens Müsli (1/2 geraffelter Apfel, 8 EL Vollkornflocken, 1/2 Becher Quark oder 200g Schmand)
Mittags notgedrungen irgendwas, aber keine Soße und möglichst wenig Fleisch
Abends koche ich, viel Hartweizen-Pasta, frisches Gemüse, Pinienkerne, Hackfleisch...
Nach den Trainingseinheiten einen Whey-Shake, am nächsten Morgen noch einen.

Das Training mache ich, weil ich es brauche, mich zu spüren.
Um nicht nur in den Beinen fit zu bleiben, um den Rücken zu unterstützen (L5 kaputt), und für's Aussehen.

Diesen Plan verfolge ich seit Jahren, frag mich aber bitte nicht, wie manche der Übungen heißen:

1. Obere Bauchmuskeln gerade
2. Liegestütz
3. Seitheben (Kurzhantel)
4. Rücken (Expander)
5. Bizeps (Kurzhantel)

1. Bauchmuskeln schräg
2. Bankdrücken oder fliegende (je nach Laune, Kurzhantel)
3. hintere Schulter und der Bereich zwischen den Schulterblättern
(Expander, Ziehen mit gestreckten und auswärts gedrehten Armen in Schulterhöhe)
4. Klimmzüge
5. Kickbacks (Kurzhantel) oder stehend mit dem Expander

1. Untere Bauchmuskeln gerade
2. enges Bankdrücken
3. Nackendrücken oder seltener Schulterheben (Kurzhantel)
4. Rudern einarmig (Kurzhantel)
5. Bizeps (Kurzhantel)
6. Überzieher

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