Frage von LHero, 392

Training Hund alleine bleiben ohne Erfolg?

Hallo, Am Freitag haben wir einen Welpen bekommen und er muss natürlich irgendwann alleine Zuhause bleiben wegen Schule und Arbeit und so. Deswegen trainieren wir dass wir ihn in einen Raum sperren und ihm das Gefühl geben alleine zu sein. Wenn er ruhig wird kommen wir rein und belohnen ihn, dass er lernt dass es etwas tolles gibt wenn wir weg sind und dann wieder kommen. Allerdings haben wir nicht das Gefühl dass es besser wird sondern eher schlimmer. Es ist halt auch für den Welpen total anstrengend, weil sie sich total aufregt und hektisch ist, sich nicht entspannt und auch 10min nachdem wir sie rausgelassen haben nicht entspannt... Gibt es vlt noch andere Möglichkeiten? Danke im Voraus!

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 117

Es kann nicht klappen, einem Hund das Alleinesein beizubringen, wenn er vorher noch nicht einmal die Möglichkeit hatte, ein sicheres Vertrauen zu euch aufzubauen.

NUR, wenn er das sichere Vertrauen in sein "Rudel" hat - kann er akzeptieren, auch alleine zu sein. Sonst werden seine Verlassensängste so groß werden, dass er sie niemals kontrollieren und beherrschen kann und der Hund wird nie lernen, ruhig und sicher alleine zu sein.

Entweder wird er zeitlebens Theater machen und leiden - oder resignieren und ebenfalls leiden.

Die ersten 6 Lebensmonate sollte er nicht wirklich alleine sein - je nach Hund kann man in dieser Zeit natürlich immer mal den Müll rausbringen oder Wäsche aus dem Keller holen oder was auch immer mal so notwendig ist. Merkt man, dass dies dem Hund ziemlich "egal" ist, kann man die Zeit um wenige Minuten ausdehen.

Verkraftet der Hund es noch nicht - dann muss man abwarten.

Es ist ein monatelanges Training, bis ein Hund ruhig und sicher alleine bleiben wird - manche Hunde schaffen es auch überhaupt nicht.

Wenn ihr jetzt so weitermacht, dann fügt ihr dem Hund wahrscheinlich bleibende Schäden zu und das ruhige Alleinesein rückt in absolute Entfernung.

Gutes Gelingen

Daniela

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Wenn man bedenkt, dass nur sehr wenige Wochen hatte um Vertrauen in sein altes Rudel zu bekommen, kann ich verstehen, wie man einem Welpen abstreitet auch entsprechend sehr schnell neues Vertrauen zu bekommen. Es ist gefährlich menschliches Verhalten auf einen Welpen zu übertragen.
Es handelt sich hier immer noch um ein Tier mit eigenen Instinkten und Verhaltensweisen die nicht mit unseren Menschlichen übereinstimmen. Dies betrifft auch das sehr schnelle Eingewöhnen in eine andere Umgebung mit neuen Menschen und Tieren. Je nach Eigenschaft des Hundes geht dies eben dann schnell, super schnell oder brauch eine gewissen Zeit. Eine pauschale Feststellung halte ich hier für fehl am Platz.

Die Feststellung dass man den Hund die ersten 6 Monaten nur wenige Minuten alleine lassen kann ist eine solche pauschale Feststellung. Sie beruht noch dazu auf keinerlei abschließenden wissenschaftlichen Erkenntnissen. Entbehrt also demnach auch jeglicher Grundlage. Je nach Hund ist sogar bereits in den ersten Tagen möglich. Dass es auch mal bis zu einem Jahr dauern kann sind lediglich Einzelfälle und sind gesondert zu betrachten. Dass es ein Hund überhaupt nicht schafft, halte ich für sehr unwahrscheinlich. Dann läuft hier def. etwas falsch in der Beziehung zwischen Mensch und Tier..

Der Welpe hat auch ganz sicher keinen Schaden erlangt. Es ist ein Fehler passiert der leicht wieder gut zu machen ist. 

Kommentar von dsupper ,

Ich bin sicher die Allerletzte, die Hunden menschliche Gefühle und menschliches Verhalten unterstellt.

Trotzdem weiß ich aus jahrzehntelanger Zuchterfahrung noch sehr viel längerer Hundehaltung, dass das Vertrauen eines Hundes, auch eines Welpen, nicht von jetzt auf gleich erworben werden kann.

Gerade für einen Welpen, der von einem Moment auf den anderen alles verliert, was seine kleine Welt bisher ausgemacht hat, ist der Umzug in das neue "Rudel" ein überaus einschneidendes Erlebnis. Und es dauert entsprechend lange, bis er überhaupt Zutrauen und Sicherheit in der neuen Situation erlangen kann.

Und erst dann kann er anfangen eine Bindung zu den neuen Menschen aufzubauen und erst dann kann er beginnen, Vertrauen zu fassen.

All das dauert nicht nur Tage oder wenige Wochen - sondern lange Zeit. Und ebenso, wie niemand auf die Idee käme (oder kommen sollte) ein Baby oder Kleinkind völlig unbeaufsichtigt und alleine zu lassen, sollte dies auch niemand bei einem Welpen tun.

Je mehr man auf die Bedürfnisse des kleinen Hundes nach Sicherheit und Geborgenheit eingeht, desto sicherer und stabiler wird sich seine Persönlichkeitsentwicklung gestalten. Und desto einfacher wird die ganze weitere Erziehung ablaufen.

So zumindest meine persönlichen Erfahrungen und mein Wissen aus über 40jähriger Hundehaltung und 30jähriger Hundezucht. Für mich zählt nicht angelesenes Wissen oder eine nicht belegbare Meinung, die natürlich jeder gerne haben darf.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Es gibt KEINE abschließende belegbare These die diese Feststellung auch nur annähernd bestätigt. 

Ich selbst kann auf das Wissen von 58 Jahren Zucht zurückgreifen und habe selbst schon sehr lange eigene Hunde und meine Erfahrungen sind einfach andere.

Im Gegenteil ich würde wenn ich es nicht hinbekomme innerhalb kurzer Zeit das entsprechende Vertrauen von meinem Hund zu bekommen meine Erziehungsmethoden und den eigenen Umgang mit dem Tier in Frage stellen.

Es ist dagegen wissenschaftlich belegt, dass sich in den Wochen 8 - 12 die Sozialisierungsphase befindet. In dieser Phase hat der neue Halter durch die erhöhte Aufnahmefähigkeit der Welpen sehr schnell die Möglichkeit entsprechend auch sich als Vertrauensperson "einzuprägen". Wer diese Zeit nicht intensiv nutzt darf sich später auch nicht wundern, wenn er dann eben dann über Monate braucht um entsprechendes Vertrauen von seinem Hund zu erlangen.

Weiter ist das Vergleichen von Säuglingen und Kleinkindern mit Welpen hier Fehl am Platz. Weplen und junge Hund sind erstens Tiere und haben ganz andere Instinkte und zweitens einen ganz anderen Lebenszyklus und Entwicklung... 

Ich kann mit dem Beitrag aus diesem Grunde nicht mal ansatzweise konform gehen... 

Kommentar von dsupper ,

Richtig, die wichtige Sozialisierungsphase liegt ab der 8. Woche - aber welches Sozialverhalten sollten die Kleinen lernen? Das menschliche, damit sie schön vermenschlicht werden?

Oder doch eher das Hundeverhalten, damit sie entsprechend mit ihren Artgenossen umgehen können im späteren Leben? Dieses Verhalten kann ein Mensch einem Hund niemals beibringen.

Nicht zu vergessen: die erste Angstphase erfolgt auch - wissenschaftlich belegt - ab der 8. Woche! Und in dieser Zeit beraubt man dann den Welpen um alles, was ihm vertraut und wichtig ist? Und erwartet, dass er sofort und direkt einem völlig fremdem Menschen in einer völlig fremden, angsteinflößenden Umgebung vertraut? Und er muss dazu noch alleine sein sein?

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Genau das zeigt wie viel deine 40 Jahre Erfahrung wirklich wert sind. Das Hundeverhalten untereinander lernen die Welpen in dieser Zeit z.B. in der Welpenstunde.. Der große Vorteil dabei liegt auf der Hand. Denn andere Hunde sind durch ihre Rasse auch teils größer, stärker, kleiner oder schwächer.. Es ist ein Teil den der Racker in der Zeit vermittelt bekommt.  Es geht und ging niemals um die Vermenschlichung, sondern um die Teambildung und -formung zwischen Mensch und Tier.. Jeder der auch nur ein bisschen Ahnung hat wird ganz schnell erkennen, dass diese ach so modernen Erkenntnisse nicht nur nicht belegbar sind, sondern auch absoluter Schwachsinn ist. Vom Prinzip her vergleichbar mit der antiautoritären Erziehung! Das Beispiel nur um deutlich zu machen wieviel man auf diese Erkenntnisse geben kann.. 

Kommentar von dsupper ,

Und du möchtest mir etwas erzählen? Bist aber über die elementarsten Dinge bei Welpen nicht informiert?

Du weißt aber sicher, dass Welpen, die mit 8 Wochen abgegeben werden, noch nicht einmal über einen ausreichenden Impfschutz verfügen? Die Grundimmunisierung ist noch nicht mal abgeschlossen, der Schutz noch in keiner Weise gefestigt.

Erstens wäre es für so kleine Welpen lebensgefährlich, Kontakt mit anderen Hunden zu haben, von denen man nicht weiß, ob sie gesund sind. Außerdem können die Auslöser lebensgefährlicher Krankheiten auch über Hundekot und -urin übertragen werden.

Zweitens würde genau aus diesem Grunde KEINE verantwortungsvolle Hundeschule so jungen Welpen die Teilnahme an einer Welpenschule erlauben.

Jede verantwortungsvolle Hundeschule wird auch niemals alle möglichen und unmöglichen Welpen gemeinsam spielen lassen, völlig egal, wie groß, wie klein, wie alt, wie jung. Was für ein Blödsinn. Wer das macht, der hat noch niemals junge Hunde miteinander raufen und "kämpfen" gesehen. Da wird keine Rücksicht genommen - denn das kennen die Kleinen noch gar nicht. Und wenn ich mir vorstelle, ein 4 Monate alter Bernersennenhund würde mit einem 3 Monate alten Chihuahua spielen oder mit einem 8 oder 10 Wochen alten Whippetwelpen - da läuft es mir kalt über den Rücken.

Manchmal verrät sich Unkenntnis von ganz alleine ....

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Was ein Drama. Die Impfungen sind noch nicht abgeschlossen. Die kann der neue Halter auch selbst beim TA verabreichen lassen. Dafür muss der Welpe ganz sicher nicht noch weiter beim Züchter sein oder gar von einer Welpengruppe ferngehalten werden. Das ist doch völliger Blödsin! Dafür gibt es keinen Grund. 

Ich halte dem dagegen, dass gerade eine verantwortungsvolle Hundeschule zur Teilnahme ab der 8. Woche rät und animiert! Aber auch da können wir gerne deine Argumentation (Erkenntnisse der modernen Kynologie) erneut überprüfen und kommen am Ende zum selben Ergebnis.

Da das Spielen in einer verantwortungsvollen Hundeschule kontrolliert abläuft und auch sozialisierte adulte und damit viel größere und sehr viel stärkere Hunde in das Lernprogramm integriert werden, erübrigt auch sich auch dieser Einwand.
Vielleicht ist dir das aber nicht bekannt. Man muss m.E. eh davon ausgehen, dass in Hundeschulen wo "so junge" Welpen ausgeschlossen werden generell einiges schief läuft.. 

Kommentar von dsupper ,

Natürlich kann ein Halter auch für die notwendigen Impfungen sorgen - das habe ich auch nicht abgestritten - wenn du lesen kannst. Aber die Grundimmunisierung und der erst nach einiger Zeit eintretende Impfschutz ist mit 8, 9, 10 oder 11 Wochen noch nicht gegeben.

Okay, lass deine ungeschützten Welpen nur Kontakt mit allen möglichen anderen Hunden haben - verantwortungsvoll ist anders.

Oh je, auch ein Verfechter der ach so wichtigen Welpenspielstunden. Es gibt auch jede Menge negative Faktoren über diese Welpenspielstunden - vllt. solltest du dich erst einmal wirklich darüber informieren und dich etwas kritischer damit auseinandersetzen.

Aber nichtsdestotrotz: Einem Hundeflüsterer und seinen Wunderhunden kann ein gemeiner Hundehalter und -züchter sicher nicht das Wasser reichen, sondern sich nur in Erfurcht vor deiner Allwissenheit und deinen Dogmen verneigen.

Antwort
von LukaUndShiba, 157

Ehrliche frage: habt ihr euch über Welpen informiert VOR dem kauf?

Bis zum 6 Monat braucht der Welpe 24/7 Betreuung. (Ausgenommen ist mal kurz Müll raus bringen usw) DANN könnt ihr langsam in Sekunden Schritten anfangen ihm das allein seien beizubringen.

Dafür braucht ihr aber viel Zeit! Es kann mehrere Monate dauern bis ihr mal bei 1-2 stunden seit.

Das Maximum ist übrigens 5-6 stunden.

Könnt ihr nicht gewährleisten den Welpen über den Zeitraum dauerhaft zu betreuen müsst ihr euch einen hundesitter besorgen oder den Hund wieder abgeben.

Bitte versucht es nicht weiter auf diese art, außer ihr wollt den Hund charakterlich kaputt machen.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Völlig übertriebene Darstellung. Der Hund braucht in den ersten 6 Monaten 100%ig keine 24/7 Betreuung. Das entbehrt jeglicher Grundlage. Das würde bedeuten, dass man nicht mehr alleine Einkaufen kann, ins Kino gehen kann, zum Arzt gehen kann und viele andere Dinge. Natürlich kann es auch mal länger dauern, bis ein Hund lange alleine bleiben kann. Das bedeutet aber nicht, dass man bereits so früh mit dem Training beginnen kann, solange man es nicht übertreibt und auf den Hund dabei Rücksicht nimmt. Aber auch das Maximum von 5-6 Stunden halte ich für übertrieben. Im Einzelfall ist es durchaus auch länger möglich, solange es keine Regelmäßigkeit ist. Das geht übrigens auch mit dem Tierschutzgesetz konform. 

Kommentar von wotan0000 ,

**Das würde bedeuten, dass man nicht mehr alleine Einkaufen kann, ins Kino gehen kann, zum Arzt gehen kann und viele andere Dinge.**

Ja, genau das bedeutet es, wenn man einen Welpen hat, wo ist da das Problem. Das verändert nunmal das eigene Leben.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Selbstverständlich kann man genau für diese DInge den Hund bereits alleine lassen. Dieser Feststellung fehlt an jeglicher Grundlage und Logik. Es gibt nichts was dagegen spricht den Hund in den ersten 6 Monaten bereits für diese Dinge auch alleine zu lassen. Vorrausgesetzt. ein entsprechende Training hat stattgefunden. Aber selbst einen Arztbesuch halte ich für einen Grund als Ausnahme so oder so für gerechtfertigt.. Dass sich das eigene Leben verändert ist auch klar.. Aber ganz sicher nicht in diesem Ausmaße!

Kommentar von spikecoco ,

was nützt dir deine Ausnahmeregelung mit dem Arztbesuch, wenn der Welpe es noch nicht akzeptiert, diese Zeit über alleine zu bleiben. So kann es passieren, das du die Ebene für Problemverhalten bereitest.

Kommentar von spikecoco ,

Genau, in der ersten Zeit ist es eben nicht möglich ins Kino zu gehen oder einkaufen, denn der Welpe muss das Alleine bleiben erst erlernen. Also muss man dafür sorgen, das immer jemand zu Hause ist solange der Kleine im Training ist.

Kommentar von skydram ,

Man kann bereits im alter von 12 Wochen beginnen dem Welpen das alleine bleiben zu üben

Kommentar von wotan0000 ,

Jeder Hundehalter kann ja für sich selbst entscheiden, was er seinem Tier antut.

Ich halte mehr vom ankommen lassen und Vertrauen aufbauen als vom heranziehen eines Hundes, der die Wohnung zerlegt und die Nachbarn in den Wahnsinn treibt, weil er Verlustängste hat.

Macht was ihr wollt, die Hunde haben mein ganzes Mitleid.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Mein Hunde haben mir zu keinem Zeitpunkt die Wohnung verwüstet. Hatten auch keine Verlustängste oder dergleichen. Geschweige denn irgendwelche Nachbarn in den Wahnsinn getrieben. Im Gegenteil! Mein aktueller Hund hat das erste mal nach zwei Jahren gebellt. Weder beim Spielen, noch auf der Straße oder sonstwo hat er es für nötig gehalten laut zu geben. Erst beim eigenen Umgang mit Welpen als Adult, war mal ein einzelnes "Wuff" nötig. Danach hat es wieder Jahre gedauert. Aber sicherlich  hab ich ihm das jetzt verboten und am Ende sogar unterbunden und bestraft.. 

Kommentar von spikecoco ,

dies fängt aber sicherlich erst mit wenigen Minuten an und kann sich je nach Hund über Monate hinziehen bis er es für ein paar Stunden schafft, ohne Probleme alleine zu bleiben.

Antwort
von spikecoco, 44

mir kommt gerade die Galle hoch. Der Welpe ist erst ein paar Tage bei euch, muss sich an euch, neue Umgebung und an euer Unwissen in Sachen Welpenhaltung/Erziehung gewöhnen und soll schon alleine bleiben?. Wie lange gebt ihr denn bitte schön dem Welpen die Möglichkeit, das alleine bleiben in langsamen und dem Welpen verträglichen Schritten  zu erlernen , ehe ihr arbeiten und zur Schule geht?. Euch ist klar, das man einen Welpen in diesem Alter noch gar nicht alleine lässt und das Training schon Monate lang dauern kann, ehe er es schafft, dies mal für 2-3 Stunden ohne Probleme  hinzubekommen.

Antwort
von HalloRossi, 142

Ich müsst früher zurückkehren, bevor er sich aufregt. Wir reden hier von Sekunden! Wartet man noch zwei Wochen damit, es ist noch zu früh.

Kommentar von Bitterkraut ,

Ich schätze, die haben keine 2 Wochen, die Pflingstferien sind bald vorbei, dann wird der Hund Stunden alleinbleiben müssen.

Kommentar von HalloRossi ,

Oje, der arme Welpe

Antwort
von Goodnight, 74

Einen Welpen lässt man in den ersten 3 Wochen nie, niemals, Null, Zero allein!!!!!!

Der Welpe hat Todesangst. Er hat seine Familie verloren und ist jetzt bei Leuten die nicht wissen was sie tun.

Kein seriöser Züchter hätte euch geraten so etwas zu tun.

Genau das sind die Blüten des Billigundekaufs.

Bringt bitte den Welpen zurück, wenn man so unvorbereitet einen Hund zulegt, wird das nie etwas Gutes, schon gar nicht für den Hund.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

In den ersten drei Wochen ist er ja auch eigentlich bei der Mutter und den Geschwistern.. Aber auch hier wird der Welpe bereits von der Mutter durchaus mal alleine gelassen.. Auch wenn es nur kurz ist.. 

Eine Welpe durchleidet ganz sicher nicht automatisch Todesangst. Selbst beim kurzen Einsperren wie hier in der Frage ist die Behauptung der Welpe hätte Todesangst völlig überzogen... 

Antwort
von Bitterkraut, 148

OMG! Da blutet mir das Herz.

Am Freitag habt ihr ihn bekommen und jetzt soll er schon alleine bleiben? Habt ihr euch denn gar nicht informiert? Das Alleinsein machteinem Welpen Todesangst! Bitte hört auf mit dem, was ihr Training nennt! Das ist totaler Stress für das Tier!

Der ist gerade aus seiner Familie gerissen worden und hat noch keine Zeit bekommen sich bei euch einzugewöhnen und Vertrauen zu fassen und ihr dransaliert ihn mit Alleinseinmüssen. Das ist Quälerei. In den nächsten Wochen darf der Hund gar nicht allein bleiben. Gebt ihm doch erst mal ne Chance, sich an euch zu gewöhnen!

Bitte besorgt euch des Buch "Welpen" von Clarissa v. Reinhard aus dem Animal-Lerarn-Verlag, informiert euch erst mal.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Völlig überzogene Darstellung. Ich dachte bisher dass es den Begriff "Helikoptereltern" nur im Zusammenhang mit Kindern gibt. Es gibt nichts was dagegen spricht den RACKER bereits auch so früh kurz alleine zu lassen. Es macht dem Welpen auch keinerlei Todesangst. 

Kommentar von wotan0000 ,

Nee, natürlich nicht. Die jammern nur, weil sie die Kontrolle über den fremden Menschen, der sie einsperrt, verlieren.

Ironie aus!

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Moment es gibt einen großern Unterschied zwischen "Einsperren" und kurz alleine lassen. Es spricht absolut nicht dagegen, dass der Welpe auch bereits in den ersten Tagen kurz alleine gelassen wird. Ein Alleinesein wo man drauf aufbauen kann. 

Kommentar von wotan0000 ,

Und FS schrieb, dass der Welpe in einen Raum eingesperrt wird.

Räumliche Trennung (Klogang o. ä.) geht anders und hat nichts mit alleine lassen zu tun.

Das Hundekind kann hinterher dackeln und wird das normal ganz automatisch irgendwann einstellen.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Ich habe mich hier alleine auf den Text des Ratgebers bezogen. Über das Raumeinsperren habe ich mich bereits geäußert. Es spricht dennoch nichts gegen das kurze alleine sein. Und ich spreche nicht vom Gang aufs Klo und unter die Dusche.. sondern richtig alleine lassen.. 

Antwort
von wotan0000, 110

Ihr habt den Hund erst ein paar Tage, dann ist es noch ein Welpe. Ihr verlangt ein wenig zuviel.

Erst einmal sperrt man einen Hund nicht ein, sondern verlässt kurz den Raum, in dem der Hund gerade ist.

Dann lässt man ein Hundekind auch erstmal ankommen, Vertrauen aufbauen usw

**Gibt es vlt noch andere Möglichkeiten?**

Ja, man nimmt sich so viel Zeit, wie das Hundekind braucht. Kann man das nicht, bringt man ihn schleunigst zurück.

Antwort
von MiraAnui, 124

Ihr könnt doch nicht mit einem Hund der erst wenige Tage bei euch ist so ein Müll veranstalten... 

Der Welpe darf keine Sekunde alleine sein...Wieso informiert ihr euch nicht?

Und wieso holt ihr euch einen Welpen wenn ihr alle außer Haus seid? Welcher depp gab euch ein Welpe?

Bis ein hund einige Stunden (maximal 4-6) alleine bleiben kann, dauert es Monate. In der Zeit kann der Hund gsr nicht alleine bleiben!

Ihr macht alles fslsch, was man falsch machen kann...armer Hund.

Entweder einer von euch kann mehrere Monate Urlaub nehmen oder ihr gebt den Welpen ab...denn was ihr macht ist tierquälerei..

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Völlig übertriebene Darstellung. Der Welpe darf selbstverständlich auch mal alleine gelassen werden. Weiter halte ich die Wortwahl für völlig empathisch überzogen. Es dauert auch keine Monate bis man den Hund alleine lassen kann. Das kann unter umständen schon sogar in den ersten Tagen gehen. Ich hatte meinen letzten Welpen bereits nach ein paar Tagen für einen Arztbesuch alleine lassen müssen. Keine Tür zugesperrt nichts. Ich bin nach ca. 3 Stunden wieder nach Hause gekommen und der RACKER hat in seinem Körbchen gelegen und gepennt. Musste ihn sogar aufwecken.. Die Auswertung der Videoaufzeichung hat dann ergeben, dass er die erste Zeit gespielt hat und dann mit gesenktem Kopf es gerade noch so ins Körbchen geschafft hat und eingepennt ist. Er war nach drei Tagen auch bereits Stubenrein. Kein Gejaule nichts...
Aber ich habe sicherlich auch nur Müll veranstaltet, und mir hat irgendein Depp den Welpen gegeben und ich habe absolut alles falsch gemacht.. und es war auch ein ganz armer Hund

Kommentar von Nachteule15115 ,

Dein Hund kann einem nur mehr als Leid tun!  Unfassbar 

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Japp total leid kann er einem tun.. Ein sichtlich entspannter und rundumzufriedener Welpe.. Unfassbar, dass es ihm so gut ging!

Kommentar von skydram ,

Ein welpe kann man selbstverständlich nach dem training alleine lassen!
Meiner blieb mit 12 wochen 45 min alleine...

Kommentar von wotan0000 ,

Ihm blieb ja wohl auch nichts anderes übrig.

Kommentar von dsupper ,

Da musst du ja einen Turbo-Traininsplan für deinen Welpen gehabt haben, denn eigentlich sollten, der modernen Kynologie zufolge, Welpen bis zum Alter von 11 - 12 Wochen bei der Mutter und den Wurfgeschwistern bleiben.

Und selbst, wenn du ihn bereits mit 8 Wochen bekommen hast - ist es eine tolle Leistung, einen so jungen Welpen bereits innerhalb von 4 Wochen zu so einer langen Alleinesein-Zeit zu trainieren.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Es muss schon einen Grund haben warum die Gesetzeslage in Deutschland eindeutig ist und auch der verantwortungsvolle Züchter den Welpe entsprechend ab der 8 Woche abgibt. Der finanzielle Aspekt ist völliger Blödsinn.. Dagegen gibt es KEINEN abschließenden wissenschaftlichen Beleg für diese These das der Welpe bis zum Alter von 11 - 12 Wochen bei der Mutter bleiben soll.

Wenn man die Zeit der erhöhten Aufnahmefähigkeit die eben bis zur 12 Woche geht entstprechend nutzt, erlangt man dementsprechend auch extrem viel Vertrauen. Mann so innerhalb weniger Tage sehr viel Vertrauen aufbauen. Wenn man aber diese Zeit nicht nutz, darf man sich auch nicht wundern, wenn man dann länger dafür braucht. Anstatt hier gegen zu wettern würde ich statt dessen meine Methoden mal überdenken und dem Hund zu liebe ändern..   

Kommentar von dsupper ,

Leider geht der Gesetzgeber, der sich - man schaue sich nur das neue deutsche TierschutzG an - nicht unbedingt durch eine hohe Sachkompetenz hervortut, nicht wirklich konform mit den Aussagen der neuzeitlichen und teilweise auch schon älteren Kynologen. Manchmal sollte man doch auf den Rat und das Fachwissen der Fachleute zurückgreifen - die tragen ihre Bezeichnung nicht ohne Grund.

Die Zeit der "erhöhten Aufnahmefähigkeit", wie du es so schön ausdrückst, geht weitaus länger. Aber bis zur 12. Woche (und möglichst noch viel länger) sollten Hunde auch Hundeverhalten lernen - das können sie aber vom Menschen beim besten Willen nicht. DAS können sie nur vom Hunderudel lernen. Genau dieses Defizit aber führt u.a. dazu, dass Hunde viel zu sehr vermenschlicht werden ....

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Ob es mit der neuzeitlichen Kynologie irgendwie konform geht ist völlig unerheblich. Es weltweit KEINEN anerkannten Studiengang. Es darf sich absolut jeder Kynologe nennen. Wie man dann daraus Schlussfolgern kann, dass die neuen Erkenntnisse automatisch richtig sind, ist mir schleierhaft. Es gibt nichts, was man nicht schlüssig entgegenhalten kann. Nicht ohne Grund setzen sich diese ach so modernen Erkenntnisse nicht durch!

Es muss doch einen Grund haben warum dies bei so vielen Hundehaltern ausgezeichnete kurzfristige Erfolge hat. Aufgebaut auf einer Methode, Thesen und Erkenntnisse die schon seit so vielen Jahren erfolgreich praktiziert wird.

Hundeverhalten zu erlernen ist nur ein Teil von dem was sie in der Zeit lernen müssen und sollen. Wie man daraus zieht, dass ein Hund vermenschlicht wird, ist mir schleierhaft.

Vermenschlicht werden Hunde, wenn man sie nicht artgerecht behandelt. Das trifft unter anderem auf die reine pos. Bestärkung in der Erziehung zu. Das trifft auch dann zu, wenn man den Hund nicht am Kennenlernen der Welt ab der 8-9 Woche begleitet und bereits dann auch das Alleinesein anfängt zu trainieren und zu üben. 

Antwort
von KleineLady, 170

Klar wirds schlimmer...ihr könnt ihn doch nicht in einem Raum sperren...
Verlässt die Wohnung und wartet da bis er ruhig ist. Dann sofort die Tür aufschließen und belohnen...

Kommentar von Bitterkraut ,

Aber nicht, bevor sich der Hund eingwöhnt hat. Derzeit hat er Todesangst, wenn man ihn allein läßt.

Kommentar von KleineLady ,

ja das hatte ich total "überlesen" bzw am Ende vergessen das es da stand. klar erstmal ihn das Gefühl geben das er zu Hause ist. mein Hund kam uns auf Schritt und Tritt hinterher in der wohnung. das legte sich und dann hatten wir damit angefangen. zb Müll runter gebracht zu zweit wo er für 2 Minuten alleine war. und wir haben ihn dann soooooo gelobt. einfach damit er merkt,wir kommen IMMER wieder.

Kommentar von Bitterkraut ,

Genau so. am Anfang bleiben alle Türen offen und man bewegt sich wie immer in der Wohnung. Manche Welpen tappen dann mit, anderen reicht es, wenn sie einen beobachten oder hören können, erst, wenn der Hund liegenbleibt, wenn man aufsteht und den Raum verläßt, kann man die Tür hinter sich mal anlehnen, dann wieder offen lassen, mal nen Moment ganz schließen. Das Spiel mit der Tür wird für den Hund normal, Tür zu macht keine Angst mehr, dann kommt der nächste Schritt... Bei manchen dauert das Tage, bei anderen Wochen.

Antwort
von Sjulie, 165

Hall, das ist keine gute Methode,da der Welpe neu bei euch ist und sich erstmal einleben muss er braucht viel Liebe Zuneigung und das Gefühl,dass er hier Willkommen ist.Er muss quasi wissen das er nicht sofort auf sich alleingestellt ist.Ihr könnt euch bei dem Züchter Informieren oder bei Hundetrainern vorbeischauen.Dann wenn er länger bei euch ist könnt ihr Scjritt für Schritt anfangen.

LG Sjulie

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Diese pauschale Feststellung halte ich für falsch. Es ist bereits auch so früh schon möglich den Hund für kurze Momente alleine zu lassen. Die je nach Hund auch sehr schnell größer werden können. Das kommt ganz alleine auf den Charakter des Hundes an. 

Kommentar von Sjulie ,

Da hast du recht! Trotzdem muss er sich erst mal an alles neue gewöhnen.Ich weiß es ich habe einen Hund seit 10Jahren.

Kommentar von Sjulie ,

Du hast recht,dass sie schnell größer werden aber nicht mit dem anderen Rest

Kommentar von FeeGoToCof ,

Klar, und den "Charakter" des Hundes kennt man nach zwei Tagen und zwei Nächten natürlich *Ironie Ende*

Abgesehen davon, scheint ja der - benutzen wir mal Deine Wortwahl - "Charakter" DIESES Hunde wenig geeignet, mit dem von Dir zitierten "Rütter-Training" zu beginnen. *Pfh*

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Das habe ich so nie geschrieben. M.E. lässt sich das auch nicht reininterpretieren. Es gibt kein Hinderniss, bereits so früh mit dem Training zu beginnen. Wie sich das Training entwickelt liegt dann am Hund selber. 

Kommentar von Bitterkraut ,

Wie sich das Training entwickelt liegt am Hund? Dann ist ja wohl auch der Hund schuld, wenn es sich nicht so entwickelt, wie gewünscht, wie erkärt man das dem Hund, daß er selber schuld ist?

Ein HInnderniss für den frühen Trainingsbeginn ist die Angst eines Welpen - aber mache Leute kapieren das nie... Hauptsache, der Hund funktioniert.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

natürlich liegt es am Hund.. Der Mensch hätte gerne alles schneller und länger.. Der Hund braucht die Zeit. Also liegt es am Hund und nicht am Menschen.. Verstehe das Problem nicht. Hauptsache irgendwas dagegen schreiben. Aber stimmt der Welpe hat ja Todesangst wenn man ihn mal kurz alleine läßt.. Völlig übertrieben! Der Hund muss nicht funktioneren!

Kommentar von FeeGoToCof ,

Doch, der Hund muss funktionieren. Und das tut er auch. Er verarbeitet sein Erleben ganz natürlich. Er "funktioniert" völlig natürlich. Nur halt nicht, so, wie es "Mensch" wünscht. :((

"Schuld" hat jedoch der Mensch. Der ungebildete, der sich einen "Köter" holt, anstatt ein Rudelmitglied aufnehmen zu wollen.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Die Feststellung hat aber weder etwas mit meinem Beitrag und nur sehr indirekt mit der Frage des Fragestellers zu tun!

Kommentar von FeeGoToCof ,

@xAdmiralAchbarx...dass Du nun "behauptest", das "so nie geschrieben zu haben" untermauert Deine Unglaubwürdigkeit.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

*lach*

Antwort
von Sonnengott96, 83

ich bin eben auf das thema gestoßen und habe mich extra registriert um meinen senf dazu geben zu können.

natürlich versucht man alles um seinen welpen so behutsam wie möglich auf das leben vorzubereiten. empfinde aber die meisten ratschläge und antworten hier als total übertrieben.

andere meinungen werden hier gezielt nieder gemacht nur weil sie vielleicht nicht mit der eigenen übereinstimmt.

du hast hier fehler gemacht. aber nichts was sich nicht schnell reparieren lässt. die kolumne von von rütter die hier verlinkt wurde, solltest du dir durchlesen, damit du ein grundverständnis entwickelst... ich an deiner stelle würde auch auf jegliche belohnung verzichten. man macht nur ein ding aus der ganzen sache.. ich würde zu beginn jegliches verhalten des welpen ignorieren und ihn nicht korrigieren oder loben. alles ganz einfach als völlig normal verkaufen,

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Grundsätzlich gebe ich dir Recht.. Es ist aber sehr schwer mit seiner Körpersprache neutral zu bleiben. Vor allem die Stimmveränderung kann zu einem großen Problem werden. Es gibt sehr viele die in diese "Babysprache" verfallen. 

Antwort
von huldave, 175

Das ist noch viel zu früh, um mit solch einem Training anzufangen. Der Welpe braucht die ersten Monate eine Rundumdieuhrbetreeung. Erst dann könnt ihr in kleinen Etappen damit anfangen.
Also stellt sicher, dass immer jemand zu Hause ist. Ansonsten geht's nur am Hund raus. Solltet ihr das nicht können, am Besten über eine Abgabe nachdenken

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Völlig übertrieben. Ein Welpe braucht KEINE rund um die Uhr Betreuung die ersten Monate. 

Kommentar von wotan0000 ,

Doch braucht er. Wie kontrollierst Du die Stubenreinheit? Das knabbern an Möbel und Kabel?

Räumliche Trennung ja, aber man sperrt den Hund nicht in einen Raum, sondern verlässt den Welpen kurz. Vorzugsweise, wenn er gerade entspannt.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Habe ich auch nie geschrieben, dass man den Hund in einen Raum einsperren kann.IM GEGENTEIL! Es hilft nicht irgendwas reinzuinterpretieren.. Er braucht KEINE rund um die Uhr Betreuung. Das entbehrt jeglicher Grundlage und Logik. Übrigens verlässt selbst die behutsame Wolfsmutter bereits sehr schnell und Stundenlang die Welpen. 

Kommentar von wotan0000 ,

...die Welpen = grosser Unterschied.

Normal bleibt bei Wölfen meist Aufsichtpersonal bei dem Wurf.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Wortglauberei! Auch ein einzelner Welpe wird alleine gelassen. Sich etwas zurechtbiegen wie man es braucht.. Kann man machen!

Kommentar von Bitterkraut ,

Ja, eine Wolsmutter verläßt die Jungen sehr früh, die Hundemutter auch, sie muß ja fressen und Gassi gehen. Aber da ist der ganze Wurf beisammen in der Wurfhöhle, die er von Geburt an kennt. Kein Welpe bleibt allein zurück. Auch später, wenn die Welpen die Wurfhöhle verlassen, sind sie nicht allein - und bei einem Einzelwurf bleibt immer noch die von Geburt an vertraute Höhle. die Welpen werden nicht aus ihrer Familie gerissen und dann allein gelassen.

Solche Wolfsvergleiche hinken immer.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Auch hier.. man kann sich alles so zurechbiegen wie man es braucht.. und irgendwelche Fallkonstellationen aufbauen die andere Thesen aushebeln sollen. FAkt ist.. Sie werden alleine gelassen! 

Kommentar von dsupper ,

xAdrimalAckbarx - auch wenn du es nicht hören magst: Welpen werden NICHT alleine gelassen. Sie sind, wenn die Mutter sie kurzzeitig verlassen muss, mit den Wurfgeschwistern zusammen. Später, wenn sie keine Saugwelpen mehr sind, gibt es "Tanten" und ältere "Geschwister" im Rudel, die sich kümmern.

Und ich habe es sogar zu meinem Erstauen erlebt, dass eine Hündin, die bei mir nur einen Welpen im Wurf hatte, diesen ständig!! mitgeschleppt hat, ob sie nun in den Garten musste um sich zu lösen oder ob sie zum fressen kam - der Kleine blieb nie alleine.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Es gibt keinen abschließenden wissenschaftlichen Beleg für diese These. Es gibt auch genügend Beispiele in den Züchter berichten wie die Hündin die Welpen oder den Welpen alleine gelassen hat. Eine pauschale Feststellung zu treffen ist daher nicht möglich und man sollte es daher auch tunlichst unterlassen. 

Kommentar von dsupper ,

lol - es gibt sicher auch keine wissenschaftlichen Untersuchungen, die das Gegenteil beweisen und belegen. Aber es dürfte einen Unterschied darstellen, ob jemand eine Antwort mit dem Wissen und der Erfahrung aus jahrzehntelanger Hundehaltung und -zucht schreibt, oder jemand sich "nur" eine eigene, aber unbelegbare Meinung gebildet hat.

Aus welchem Hintergrundwissen und welchen eigenen Erfahrungen schöpfst du deine Aussagen?

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Ich habe dir an anderer Stelle schon geschrieben, dass wenn ich nicht in der Lage bin in kurzer Zeit das Vertrauen vom Welpen zu erlangen ich meiner Erziehungsmethoden und den Umgang mit dem Tier in Frage stellen würde.
Daraus folgt, dass ich der Überzeugung bin, dass du die ganzen Jahre gewaltige Fehler gemacht hast... Denn ich habe zu all meinen Hunden in sehr kurzer Zeit den Zugang gefunden und sehr schnell grenzenloses Vertrauen erlangt.. Anscheinend habe ich da wohl was richtig gemacht! Grenzenloses gegenseitiges Vertrauen ist noch dazu lebensnotwendig bei dem was ich mit meinen Hunden unternehme bzw. unternommen habe... Mein Hund muss nicht funktionieren aber mir vertrauen.. 

Ich sage nicht dass ich nicht vielleicht auch den einen oder anderen Fehler gemacht habe oder mache.. ABER.. Das Ergebnis gibt mir recht. 

Kommentar von dsupper ,

Schon G.C. Lichtenberg hat einmal gesagt: "Ich glaube, der Mensch ist am Ende ein so freies Wesen, dass ihm das Recht zu
sein, was er glaubt zu sein, nicht streitig gemacht werden kann."

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Wenn der Glaube aber, so wie in deinem Fall, an einer Methode festhält die einem Hund als Lebenwesen und vielleicht sogar irgendwann mal einem Menschen m.E. nachhaltig schaden könnte, dann darf bzw. dann sollte und vielleicht sogar muss man dies auch streitig machen

Kommentar von dsupper ,

lol - ja, es ist schon schwierig, sinnentnehmend zu lesen. Leider hast du das Zitat so gar nicht verstanden.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Doch natürlich habe ich es verstanden. Ich habe nur deutlich gemacht, dass man da sehr wohl auch Unterschiede machen muss!

Kommentar von Nachteule15115 ,

Wenn man keine Ahnung hat sollte man sich einfach raus halten! 

Antwort
von FeeGoToCof, 139

Auch hier eine kurze Antwort:

Es ist noch viel zu früh, mit dem Training zu beginnen.

Der Hund muss erst einmal Vertrauen in sein neues Umfeld und Rudel fassen.

Das Urvertrauen, NICHT SCHON WIEDER vom Rudel getrennt zu werden (nach 2 Tagen!!!!!!) kriegt einen Riesenknacks, wenn Ihr das so weiterführt.

Ich müsst Geduld haben und ihm die Zeit geben, dass er nicht jedes Mal denkt: "Ich werde schon wieder mal verlassen"!!!!

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Dem stimme ich so nicht zu.. Natürlich ist es möglich den Racker auch bereits so früh für kurze Momente alleine zu lassen, die dann auch je nach Hund auch sehr schnell größer werden können. 

Kommentar von FeeGoToCof ,

Klar, "möglich" ist vieles. Es ist aber sehr wahrscheinlich, die - geleistete - Vertrauensarbeit irreversibel zu schädigen.

Ich spreche hier ja nicht von einer Wartezeit von 2 Monaten.

Wir sprechen von einer Zeit von 2 Tagen!!!! Da sollte man noch gar nichts testen, hinsichtlich "Trennung".

Es geht vordergründig um Bindung. Und wenn die stimmt (und das kann nicht nach 2 Tagen der Fall sein!), kann man "Trennung" trainieren.

Kommentar von Bitterkraut ,

Es wurde ja noch gar keine Vertrauensarbeit geleistet, es wurde ja gleich dagegen gearbeitet.

Kommentar von Bitterkraut ,

Aber nicht, 3 Tage nach der Ankunt. Und warum sind Welpen eigentlich Racker? Was soll das sein? Ist das ein anderer Begriff für Hundekinder?

Kommentar von FeeGoToCof ,

@Bitterkraut "Racker", in diesem Zusammenhang erscheint mir als gezielte "Abwertung", so nach dem Motto: "Sind ja nur kleine Köter, die können so was schon mal ab".

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Genau! Behauptungen aufstellen um jemanden anderen zu diffamieren.. Kann man machen! 

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Ein Racker ist nichts andere wie ein Kind das dazu neigt harmlosen Unfug zu treiben!

Kommentar von dsupper ,

sorry - aber auch sehr kleine und kleine Kinder lässt man NIEMALS ohne Aufsicht, zumindest nicht, wenn man verantwortungsvoll handelt.

Denn es passiert leider meist kein "harmloser Unfug" sondern es passieren böse Unglücke: durchgetrennte Stromkabel (beim Hund durch die Zähne, beim Kind mit der Schere), herunterreißen von Dingen, die böse Scherben und damit Schnittverletzungen verursachen, klettern und abstürzen etc. pp.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Seine Wohnung macht man ähnlich Welpensicher wie Kleinkind/Babysicher. Diese Darstellung trifft in der Realität nicht zu. Selbstverständlich handelt man nicht verantwortungslos sollte man seinen Welpen auch mal  alleine lassen. Welpen sind auch was die zeitliche Entwicklung angeht nur sehr bedingt mit Babys und kleinen Kindern vergleichbar. Wie gesagt, ich hätte nicht gedacht, dass der Begriff "Helikoptereltern" auch im Umgang mit Menschen angewendet werden kann.. Vermenschlichung dagegen ist die Gefahr schlecht hin.. 

Kommentar von dsupper ,

lach - es ist überhaupt nicht möglich, eine ganze Wohnung absolut welpensicher zu machen! Wo kommt das Sofa hin, auf das ein Welpe hinaufspringen und herunterfallen könnte? Kein einziges Kabel in erreichbarer Höhe? Auch nicht hinter dem auf einem halbhohen Schrank stehenden Fernseher, Computer, etc?

Nichts, aber auch gar nichts, was herumliegt und vom Welpen zerbissen und verschluckt werden könnte? Keine Möbel, die er zerbeißen und sich an den entstehenden Splittern verletzen könnte?

Das ist UTOPIE!

Das würde eher bedeuten, dass ein Welpe, wie es wahrscheinlich zuhauf geschieht, in einem Raum (oft das Bad oder das Gästeklo) eingesperrt wird!

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Komisch.. meine Welpen haben mir noch nie irgendein Kabel zerbissen oder sind auf irgendwas rauf geklettert oder hat mir auch nur irgendein Möbelstück angeknabbert. Und dies ganz ohne Einsperren.. Ich scheine da wohl irgendwas richtig zu machen.. 

Kommentar von dsupper ,

Welpen sind auch was die zeitliche Entwicklung angeht nur sehr bedingt mit Babys und kleinen Kindern vergleichbar.

Richtig - denn bei einem Welpen ist nur von 6 Monaten die Rede - bei einem Kind dauert es viele viele Jahre, bis man es kurzzeitig OHNE Aufsicht alleine lassen kann und darf.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Wenn du regelmäßig die Zeit von 6 Monaten brauchst würde ich meine Methoden dem Hund zu liebe überdenken.. 

Kommentar von dsupper ,

lach - Behauptungen aufstellen kann jeder, das Internet ist da sehr geduldig - nur leider nicht überprüfbar.

Und die Erziehung meiner Hunde dauert weitaus länger als 6 Monate - meine Hunde "danken" es mir, denn es handelt sich um eine liebevolle, konsequente und sich an den Bedürfnissen des jeweiligen Hundes ausgerichtete Erziehung - und nicht um eine Erziehung mit der "Brechstange" in Windeseile.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Ich habe nie abgestritten, dass die allg. Erziehung länger wie 6 Monate dauert. Ich streite aber ab, dass generell das Alleinebleiben so lange dauert. Sondern gerade das in sehr kurzer Zeit möglich ist. Ohne Brechstange. Sondern mit einer artgerechten, liebevollen und konsequenten Erziehung die voll mit den Bedürfnissen konform geht. Das Artgerecht macht wohl den ganzen Unterschied. Da du von generellen 6 Monaten ausgehst, kann man vom Ergebnis her absolut davon ausgehen, dass da was falsch läuft.. 

Antwort
von xAdmiralAckbarx, 150

Les dir mal folgenden Beitrag von Martin Rütter durch... Das schafft sicherlich eine erste Grundlage. Verzichtet solltest aber auf jeden Fall darauf, dass der Hund in irgendeinen Raum gesperrt wird. Es ist ein großer Unterschied zwischen in einem Raum bleiben und in einen Raum sperren. 

http://www.martinruetter.com/fileadmin/assets/presse/clippings/2009/2009.02.01\_...

Kommentar von Goodnight ,

In dem Artikel geht es nicht um Welpen. Also völlig am Thema vorbei!

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

In dem Artikel geht es um den Hund generell.. Welpen sind auch Hunde.. Hauptsache irgendwas dagegen sagen.. Kann man machen! 

Antwort
von bbbrigitte, 109

laß ihn frei in der Wohnung laufen ud leg irgendetwas von die hin wegen des Geruchs,ich hab meinem immer gesagt "komme gleich wieder" ging dann ziemlich schnell bis er es kapiert hatte

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