Frage steht oben
hatte einen Unfall, wäre ohne Helm tot oder zumindest behindert gewesen, so blieb es bei ein paar Prellungen und einer Gehirnerschütterung

Selbstverständlich, auch wenn es dumm aussieht.

Wir haben uns vor einiger Zeit Helme gekauft. Wir bemühen uns auch sie jedes Mal anzuziehen. Es fehlt halt noch etwas die Gewohnheit, aber es geht schon, wir vergessen sie nur noch selten!

ich fahre kein fahrrad. doch meine tochter trägt den immer. liegt ihr mittlerweilen im blut und das sollte auch so bleiben.
meine eltern wollen,dass ich einen helm auf hab.

Ich habe kein Fahrrad! Aber auf dem Motorrad würde ich auch ohne gesetzlichen Zwang den Helm tragen!
SirPedta am 24. Oktober 2009 19:26 Auf dem Motorrad? Ja, ist man da nicht doppelt und fünffach und achtfach schneller unterwegs? Und schon allein wegen dem Fahrtwind der einem die Augen zukneifen lässt, der einem das Gesicht einfriert, die Insekten wie Geschosse schmerzen lässt...?
RuleBritannia am 24. Oktober 2009 19:32 Das niedrigere Tempo des Fahrrads macht bei einem unglücklichen Sturz den Schädel auch nicht stabiler... Und es gibt für's Motorrad auch offene Helme, die geschilderten Probleme mit "Flugobjekten" sind also zu vernachlässigen.
Das schreibt wohl nur jemand, der noch nie auf so'm Ding gesessen hat... Ab 50 km/h fangen die Augen an zu tränen - bekommt man bei dem Tempo ohne Helm ein Insekt ins Gesicht - viel Spaß! Und die Jungs mit offenen Helmen sind selten außerhalb der Städte unterwegs (und wenn dann doch mal, meistens mit Fliegerbrille o.ä.) Fahrrad und Motorrad sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.
Die Beschreibung von SirPedta bringt es auf den Punkt.

als Vorbild!
na klar, wer meint ein Fahrrad sei zu langsam der hat schon einen Dachschaden. Komisch, es gibt Leute die stürzen beim Gehen und sind tot. Haben die dann das Gehen nicht beherrscht?
Manche sind eben unbelehrbar.

Ja, immer. Alles andere ist ziemlich dämlich. Denn wenn man sein Fahrrad vor allem im Gelände sportlich bewegt, kann man auch sportlich auf die Nase fallen. Ich persönlich habe da schon ganz schlimme Unfälle gesehen. Das wünscht man wirklich keinem. Was viele auch missachten ist die Gefahr die in der Stadt oder dem normalen Straßenverkehr da ist. Ein Auto, dass einem die Vorfahrt nimmt, hat eine riesige Knautschzone, der Kopf aber nur ein paar Millimeter Haut und Knochen. Da ist schnell Feierabend, auch wenn man immer aufpasst und defensiv fährt. Andre passen eben nicht auf!!! So, jetzt kommen wieder alle die, die denken ein Helm sei unbequem, man schwitzt und dergleichen. Alles Blödsinn: ein guter Fahrradhelm wiegt knapp 200 Gramm und ist so gut belüftet, dass man ihn nach 5 Minuten auf dem Rad gar nicht mehr merkt. Übrigens: Wer nur einen Helm aufzieht, wenn die Kinder dabei sind, der kann es gleich lassen. Vorbilder funktionieren nur, wenn sie ehrlich sind, sonst zerfällt irgendwann die Fassade und man steht ganz schön dumm da. Mehr zum Thema unter www.bike-magazin.de
SirPedta am 24. Oktober 2009 19:27 Was nützt einem Biker ein Helm, wenn er auf die Nase fällt? Besser eine Nasenschutzschiene aufsetzen, der Helm nützt da wenig. ;)
Nie beim Radfahren im Straßenverkehr; es gibt viele Tätigkeiten (Treppensteigen, auf Leitern stehen), die wesentlich gefährlicher sind.
Ja, einen Fullface von 661. Fahr aber auch nur Freeride und Downhill. Würde aber im normalen Strassenverkehr auf normalem Fahrrad auch einen (kein Fullface) tragen. Trage auch beim Snowboarden einen Helm.

Nö, habe leider kein Fahrrad und würde so auch keinen Helm aufziehen...
obwohl mans ja eigentlich sollte

Wenn ich dann mal fahre, lieber geh ich gleich zu Fuß.
Grundsätzlich nicht. Weil es nur eine Marketingstrategie ist. Die Geschwindigkeiten mit dem Fahrrad sind zu gering. Es gab auch noch nie einen Unfall, wo sich der Radfahrer am Kopf verletzt hätte.
Achja? Seltsamerweise kenne ich aber mehrere solche Fälle.
Das können aber nur Fälle mit extrem offroad Crossing sein. Ein Mofa kannst du nicht beherrschen, weil der Motor nicht stoppt. Ein Fahrrad aber jederzeit. Deshalb ist ein Helm völlig unnötig.
manche sind eben unbelehrbar. Stört mich aber nicht, ist ja sein Kopf. Und außerdem beherrscht er sein Fahrrad ja jederzeit :-)
BikeMagazin am 23. Oktober 2009 09:35 So ein Quatsch hab ich ja noch nie gehört! Ich fahr jeden Tag Fahrrad, MTB oder Rennrad. Jeden Tag ca. 20 Kilometer (Minimum). Ich sehe jeden Tag in der Stadt mindestens eine brenzlige Situation wo selbst Fahrer die wirklich gut auf dem Bike hocken, keine Chance gehabt hätten. Ich habe einen tödlichen Unfall (Schädel-Hirn-Trauma) und vier Unfälle mit Schwerverletzten in den letzten fünf Jahren gesehen. Was da an Kopfverletzungen aufgetreten ist, willst du im Detail gar nicht wissen. Aber wie schon erwähnt, beratungsresistente Radler gibt es immer...
galliano am 27. Oktober 2009 04:33 Ein Freund ist vor etwa 25 gestorben weil er keinen Helm auf hatte. Ein Auto hatte ihn erwischt und er ist mit dem Kopf auf den Bordstein geknallt. Nach dem Unfall lag er 1 Jahr im Koma. Alle hatten gehofft, das alles gut wird. Leider war nach einem Jahr alles vorbei.
Das hatte alles nichts mit geringer Geschwindigkeit zu tun.
ich fahr Mountain Bike und so ein hässlicher Helm hat mir schonmal sehr geholfen. Wenn ich auf der Straße durchs dorf oder so fahre, hab ich aber keinen an.
Helme sind doch nachgewiesen nicht wirksam und können es auch nicht sein.
Linktip: http://www.cyclehelmets.org/
mit vielen wissenschaftlichen Untersuchungen. Meine Kinder tragen selbstverständlich auch keinen Helm. Radfahrern ist nicht gefährlich. Wenn man Radfahren sicherer machen wollte, dann durch verbesserte Infrastruktur (zB nicht Geradeausspuren rechts neben Rechtsabiegerspuren zu setzen) und nicht durch vermeintlichen passiven Schutz...
Du schreibst schon wieder den gleichen ideologischen Unsinn wie sonst.
Die grundlegenden Gesetze der Physik - und jede Menge Fallkonstellationen, von denen ich auch einige kenne - sprechen eine klare Sprache für den Helm.
Dass Du aus ideologischer Verbohrtheit auch Deine Kinder gefährdest, ist umso erschreckender.
Kannst Du nicht anstatt mich hier zu diffamieren und mich zu verleumdnen mit ein paar anständigen Quellen kommen? Sowas wie dies hier:
http://www.cyclehelmets.org/papers/c2023.pdf
Dort streiten zwei Experten vor Gericht um einen simplen Fall im Quasi-Stand vom Fahhrad. Berechnete Aufprallenergie sind 75 Joule (also nur das Kopfgewicht ist aufgeschlagen) und flacher Asphalt. Der Materialwissenschaftler stellt die Behautung auf, der Helm hätte bei diesem Unfall keinen Unterschied gemacht und auch die beteilgten Neurochirugen wollten dem Helmglauben des Staatsanwaltes nicht recht geben. Aber Deinen fleissigen Beteurerungen soll ich glauben? Und trotz dem Du angeblich doch die Physik auf Deiner Seite hast traust Du Dich weiterhin nicht mit mir in einem vernünftigen Forum zu diskutieren?
So ein Käse! Aus Deinem Link: "If a tight radius or angular cornered surface is impacted, it could reduce dramatically a cycle helmet’s ability to protect the wearer."
Aha. Also bei einer Bordsteinkante hilft der Helm nicht so gut wie auf einer glatten Oberfläche? Hätt ich doch nie gedacht!
Dann ist es also Deiner Meinung nach besser, ohne Helm auf eine Bordsteinkante zu knallen?
Sehr intelligent, muss ich da sagen!
so viel Spaß wie es Dir macht, auf den Bordstein zu knallen, verstehe ich langsam aber sicher Deine Ansichten. Ich persönlich finde es ja besser gar nicht auf den Bordstein zu knallen. Und ja ich halte das für intelligenter als so wie Du auf den Helm zu vertrauen.
Den Fall, der im Link beschrieben ist, war übrigens auf flat Tarmac und keiner von Deinen geliebten Bordsteinen. Magst Du deswegen nicht auf mein Argumente eingehen? Oder kannst Du es einfach nicht? Naja, knutsch Du weiter mit Deinem Bordstein, hast ja nen Helm!
Ich weiß zwar nicht, wie Du bei "If a tight radius or angular cornered surface is impacted, it could reduce dramatically a cycle helmet’s ability to protect the wearer." auf "flat tarmac" kommst. Aber vielleicht ist einfach mein Englisch nicht gut genug, sodass ich fälschlicherweise annehme eine "angular cornered surface" wäre sowas wie ein Bordstein.
Das weißt Du sicher besser.
Du bist ja auch das Genie, das niemals auf einen Bordstein knallen kann und deswegen keinen Helm braucht.
Hoffentlich sind Deine Kinder auch so Genies...
Wenn Du es schaffen solltest Deine Bordsteinobsession abzulegen, dann könntest Du Dir vielleicht einen Ehepartner anschaffen und Kinder zeugen. Dann brauchst Du Dein Fortpflanzungsversagen nicht darüber zu kompensieren ohne Fakten dafür aber umso missionarischer anderen in Ihre Erziehung hereinzureden.
Ich glaube nicht, dass Dein Problem Texte zu verstehen und nicht nur Teile herauszupicken auf die Englische Sprache beschränkt ist. Im Deutschen ist es ja nicht besser. Dein Zitat stand AUCH im Text. Und agular cornered surface kann viel sein, Bettkanten (da hast Du sicher auch einen Helm auf), Treppenstufen, Türstöcke, Autotüren, Schreibtischkannten und so weiter und so fort. Im Labor nehmen sie glaube ich Stücke aus Stahl. Bordsteine hingegen gibt es auch rund, angefast und sogar versenkt. So ganz ohne Kante liebst Du sie aber nicht so, stimmts?
Ach Esi, mit Deinen Verdrehungen kriegst Du noch einen Schwindel.
Was soll denn sonst mit den "angular surfaces" gemeint sein außer Bordsteinkanten? Ja, Autotüren auch oder Gebäudekanten (dann musst Du aber gut treffen).
Und eine versenkte Bordsteinkante ist eben keine Kante.
Aber geschenkt, Du hast das letzte Wort
Da Du Dich geschlagen gibst, möchte ich Dir hiermit meiner ausdrücklichen Hochachtung versichern. Du hast ohne Quellen oder stützende Argumente nur mit eristischer Dialektik diskutiert. Ich habe weitestgehend auf diese Waffe verzichtet, da Du im Gegensatz zu mir ein Meister darin bist!
Da Du mir das letzte Wort lässt werde ich es auch nutzen. "angular surfaces" sind wohl Kanten. Da es Kanten aber nicht nur im Straßenverkehr gibt, wollte ich daraufhinweisen, dass man die Risikoabschätzung mit Helm ja nicht nur auf dem Fahrrad trifft. Bei weitaus gefährlicheren Tätigkeiten würde es aber jeder für albern halten einen Helm zu tragen. Mein Sohn zB hat sich tatsächlich mal an einer Gebäudekante den Kopf aufgeschlagen. Im Haus, ohne Fahrrad!
Ich bin leider bei kurzen Strecken (noch?) nicht ganz konsequent.
Die Schutzwirkung ist unbestritten. Ein Freund hatte Glück: der Helm war Schrott, sein Kopf völlig heil.
Ein Anderer hatte nicht so viel Glück: eine aufgerissene Autotür brachte ihm eine bleibende Hirnschädigung. Natürlich ohne Helm.
Anstatt auf den passiven Schutz eines Helmes zu vertrauen sollte man lieber sicheres Fahrradfahren lernen. Aufgerissene Autotüren sind tatsächlich eine Gefahr. Daher wenigstens 1,5m Abstand zu parkenden Autos halten. Das ist viel schlauer als einen Helm aufzusetzen!
Dein Post ist ein schönes Beispiel dafür, wie die Diskussion um den Helm vom tatsächlichen Problem ablenkt!
Oh wie intelligent! Wären wir alle so schlau wie Du, gäb es überhaupt keine Unfälle.
Da Du ja immer alles 100% richtig machst und nie einen Fehler begehst.
Sicher schnallst Du Dich im Auto auch nicht an und lehnst Airbags ab.
Alles Dein Bier. Aber gegenüber Deinen Kindern ist das eben unverantwortlich. Ganz einfach.
Sorry, ich habe in meinem Leben noch nie den Gurt gebraucht. Ich schnall mich zwar an, weil er ja nicht stört, ich bin aber nicht so dumm ihn für den Lebensretter Nr.1 im Auto zu halten und auch nicht für das wichtigste Sicherheitsutensil.
Es ist gelinde gesagt eine bodenlose Frechheit, Leuten nach einem Unfall zu erzählen, sie könnten nicht Rad fahren.
Du aber, Du machst nie einen Fehler?
Und das Thema hier sind schließlich Helme, oder?
Willst Du die StVO oder die verfehlte Radwegpolitik von Bund, Ländern und Gemeinden diskutieren, dann mach doch eine eigene Frage auf!
Hättest Du beim Kurs "verstehen" nur halb so gut aufgepasst, wie bei "beleidigen", dann könnte es eine Chance geben mit Dir zu diskutieren.
Hier ist kein Diskussionsforum. Mit Dir muß man reden weil Du mit Dreck um Dich wirfst ohne Substanz zu bringen. Das ist typisch für Helmapostel, insofern kenne ich das schon.
Nicht kennen tu ich Deinen Bekannten, der entgegen §1 StVO mit unfallträchtiger Geschwindigkeit durch den öffnungsbereich von Türen parkender Autos fährt. Wie soll ich Ihm da etwas erzählen. Allerdings finde ich es nicht frech jemanden auf Fehler aufmerksam zu machen. Geht es ihm mit mir doch viel besser als mit einem gewissen Ostkurve, der ihm ja die Solidarität der Versicherung entziehen will weil er nicht das Gesslerstyropor getragen hat.
Natürlich mache ich Fehler und freue mich über jeden, der mir einen aufzeigt und von dem ich lernen kann. Ich gestehe hier gerne einen ein.
Als ich angefangen habe mit Inlinern gehörte ich noch zu denen, die an die Macht des Styroporgeschwürs glaubten. Schwupps habe ich einen Unfall gehabt, weil ich mich im Vertrauen auf die Schutzausrüstung überschätzt habe! Meine Frau hat mich dann erst ausgelacht und mir dann meine Fehler aufgezeigt. Ich fand das gut, ich habe gelernt. Du findest das eine bodenlose Frechheit. Wir sind eben unterschiedlich.
Du hast keinen "Fehler aufgezeigt", sondern einfach nassforsch einen postuliert. Das nenne ich eine bodenlose Frechheit.
Da Du ja im Öffnungsbereich von Autotüren immer nur Schritttempo fährst (also im gesamten Stadtverkehr), kann Dir natürlich nichts passieren. Schon klar.
Wahrscheinlich wirst Du auch noch einem Radler einen Fehler ankreiden, wenn er von einem Rotlichtmissachter über den Haufen gefahren wurde.
Der einzige einigermaßen verständliche Ansatzpunkt Deines Kreuzzuges gegen den Helm ist die Tatsache, dass sich Leute mit Helm möglicherweise sicherer fühlen und dann daraufhin mehr Unfälle machen.
Dieser Tatbestand der teilweisen Kompensierung ist hinlänglich bekannt. Auch, dass es manchmal eine Überkompensierung gibt.
Wenn man dieser Denkweise aber folgte, könnte es gar nicht sein, dass wir heute nur noch ein Viertel der Unfalltoten der 60er-Jahre haben. Hätten doch die riesigen Fortschritte in aktiver und passiver Sicherheit sowie dem Rettungswesen die Leute viel, viel leichtsinniger machen müssen.
Aber was soll´s, Du wirst es eh nicht kapieren (wollen), wie ich befürchte.
Wenn Du noch nicht einmal den Gurt als Lebensretter Nr. 1 im Auto akzeptierst.
Also ich lebe in der am dichtest besiedelten Großstadt Deutschlands und fahre dort viel mit dem Fahrrad. Gewöhnlich gilt, wenn ein Auto irgendwo parken kann, sind noch 3m Fahrbahn daneben, genug Platz für 1,5m Abstand und 70cm Radfahrer. Also ich wüsste hier keine Straße wo das nicht geht. Geometrie war nicht so Dein Ding, das hatte ich ja schon mal gemerkt.
Deswegen brauche ich keinen Fehler zu postulieren, zuwenig Abstand bei zu hoher Geschwindigkeit ist einfach nicht erlaubt. §3 (1) StVO ist da eindeutig. Im übrigen gefährdet man nicht nur sich selbst, wenn man so dämlich fährt. Ist man zu knapp an den Autos kann ein Fußgänger keinen unachtsamen Schrit auf den eigenen Weg machen. So was kann auch mal gefährlich werden!
Wegen dem Rotlichtmisachter gilt §37 (2) 1. auch hier ist man nicht ganz raus. Allerdings würde ich im Gegensatz zu Dir auch mit solchen Menschen solidarisch sein und ihnen nicht den Versicherungsschutz verwehren wollen. Schliesslich bin ich ja auch nicht perfekt.
Das mit der (Über)-Kompensierung habe ich immer für übertrieben gehalten. Aber wenn ich Deine Unfalllust so sehe komme ich schon ins Grübeln. Und beim Helm habe ich das ein oder andere mal Leute schon mit ihrer Risikokompensation prahlen hören. Gott sei Dank ist Radfahren ja gar nicht gefährlich!
Zum Lebensretter im Auto denke ich, dass an Nr.1 der umsichtige, nüchterne, entspannte und aufmerksame Fahrer ohne Bleifuß kommt. Nr.2 ist die Bremse, falls man mal was falsch macht. Wieviel Leben der Gurt so rettet, kann man an Linienbussen sehen, da gibt es nämlich keine.
Esi, Du bist ein Meister im Verdrehen. Sonst nichts.
Deswegen höre ich mit diesem Beitrag auf und überlasse Dir gerne das letzte Wort.
Abstand zu Autotüren: wann fährst Du denn? Wenn kein Auto unterwegs ist, kann ich auch so viel Abstand halten. Mache ich auch.
und was der seitliche Abstand zu möglicherweise sich öffnenden Autotüren mit dem Sicherheitsabstand nach vorne zu tun hat, darf ruhig Dein Geheimnis bleiben.
das mit dem Rotlicht hast Du auch völlig verpeilt. Geschenkt.
dass ich Leuten den Versicherungsschutz verwehren wolle, ist eine reine Unterstellung, die ich gar nicht mehr kommentieren möchte.
das mit der Risikokompensation hast Du auch nicht kompensiert. Geschenkt.
Trivialitäten zum "Lebensretter Nr.1" helfen auch nicht weiter. Verhalten ist damit nicht gemeint. Sonst wäre "Lebensretter Nr. 1", gar nicht zu fahren.
um Dein "Wissen" über Bus- und Radtote etwas aufzufrischen: im Bus kommen pro Jahr etwa ein Dutzend Leute um, auf dem Rad etwa 600. Von dem Dutzend Bustoten hätten vielleicht 6 mit Gurt gerettet werden können (Autogurte sind besser mit Strammer und Kraftbegrenzer), aber vielleicht 300 Radfahrer durch Helme.
Und jetzt hast Du das letzte Wort.
Wenn Du es mir schon anbietest, dann werde ich es auch nutzen! Aber um Dir meine Achtung zu zeigen passe ich mir Dir ein wenig an und verwende auch einen Kosenamen für Dich.
Lieber Ritter Rostkurve,
* Abstand zu Autotüren: ich fahre zu allen möglichen Zeiten. Ich fahre ähnlich wie ein Auto fährt (vehicular cycling) und die sind breiter als ich und schaffen es auch nicht in Türen reinzufahren. Total simpel ist das!
* Der seitliche Abstand ist auch ein Sicherheitsabstand. Ettliche Urteile verlangen vom Radfahrer auch einen solchen einzuhalten. Wer abstände nicht einhalten kann, muss langsamer fahren. So ist das Gesetz.
* Rotlicht. Gesetz ist Gesetz. Grün heist fahren und trotzdem vorsichtig sein. Das jemand so knall bei rot fährt ist aber eher selten, mir allerdings schon mal passsiert, ein Kind auf dem Rad vor die Motorhaube. Da war technischer Lebensretter Nr1 (für mich zumindest), die Bremse sehr hilfreich für uns zwei. Nix passiert, wegen der beachtung des Gesetzes.
* Versicherungsschutz: Du hast geschrieben Versicherugen hätten das RECHT Helmträger auszuschliessen. Und das haben sie vom Gesetz her nicht, also kann damit nur Deine persönliche moralische Ansicht gemeint sein. Aber ich glaube Dir dass Du es einsiehst, dass es nicht ok ist!
* Lebensretter Nr.1 und der Gurt. Fällt Dir nicht auf, dass in Bussen ohne Gurte so gut wie keine Leute sterben? Der Gurt rettet nur Leben die eigentlich gar nicht auf der Todesliste stehen.
* Die Zahl "50% weniger Tote Radfahrer durch Helme" hat sich bisher in keiner Statistik auch nur im Ansatz gezeigt. Wenn es weniger Tote Radfahrer durch Helme gibt, dann höchstens über den Mechanismus "Helm ist doof, stressig und hässlich, deshalb fahre ich nicht". Da weniger Radfahrer aber mehr Krankheit und Tod bedeutet ist damit nichts gewonnen. Das sieht man schon daran, das in Ländern mit hoher Helmtragequote das Radfahren nicht im geringsten sicherer ist als in solchen mit niedrigerer Quote.