Frage von butzebaer69 18.06.2011

Träume... Wie entstehen sie und wie passiert sowas wie....

  • Antwort von Mucker 18.06.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Geträumt wird besonders häufig und intensiv im so genannten REM-Stadium des Schlafes, aber nicht selten auch in anderen Schlafphasen.

    REM bedeutet „rapid eye movement", also eine Phase mit schnellen Augenbewegungen, die mehrmals pro Nacht vorkommt.

    Ansonsten sind die Muskeln, die im Wachzustand willkürlich bewegt werden können, gelähmt. Viele Teile des Gehirns sind jedoch genau so aktiv wie bei Wachheit.

    Daher kommen die Sinneseindrücke im Traum durch Vorgänge im zentralen Nervensystem zustande.

    Das Gedächtnis hat einen großen Anteil an den Inhalten der Träume. Welche Abläufe genau den Traum erzeugen und steuern, ist immer noch unbekannt.

    Auch über viele Funktionen des Traumes wird bisher nur spekuliert. Manche Wissenschaftler nehmen an, dass der Traum an sich gar keinen bestimmten Zweck erfüllt. Es gilt aber als sehr wahrscheinlich, dass durch das Träumen das Gedächtnis gefestigt wird.

    Entsprechend scheint der Traum für die Entwicklung des Gehirns im Kindesalter von großer Bedeutung zu sein.

    Der Traum scheint auch der Erholung zu dienen, möglicherweise werden nicht mehr benötigte Erinnerungen aus dem Gehirn gelöscht.

    Es ist anzunehmen, dass die Träume auch eine psychologische Funktion haben.

    Sigmund Freud hatte als Begründer der modernen Traumpsychologie die Auffassung, dass in den Träumen unbewusste Wünsche zum Ausdruck kommen, die im Wachleben unterdrückt werden.

    Später führte Carl Gustav Jung diese Idee weiter und behauptete, dass bei jedem Menschen individuell unterschiedliche Trauminhalte vorkommen, die jeweils zusammenhängend und im Bezug auf die Persönlichkeit interpretiert werden können.

    Träume haben auch einen Anteil an der Persönlichkeitsbildung.

    Andere Wissenschaftler aus der Neurophysiologie (Lehre der Funktionen des Nervensystems) sind wiederum der Meinung, dass Träume keinen besonderen psychologischen Zusammenhang besitzen.

    Sicher ist, dass ein Schlafmangel beziehungsweise Traummangel psychische und körperliche Probleme nach sich zieht.

    http://www.miomedi.de/gesundheit/krankheiten/schlafstoerungen/traum/traum-funkti...

  • Antwort von EdgeOfReason 18.06.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hi,

    der Mensch verarbeitet in der Nacht im Unterbewusstsein das Erlebte.

    Das geschieht in Träumen. Manchmal kann man sich an einige erinnern, aber an die meisten nicht. Ein Mensch träumt immer, auch wenn viele sagen, sie haben diese Nacht nicht geträumt, so können sie sich einfach nur nicht daran erinnern.

    Man kann sowas auch erlernen, seine Träume zu behalten und sich zu merken (oder sogar, sie zu beeinflussen - siehe Luzides Träumen). Ein Traumtagebuch führen zB machen einige, die ich kenne. Das Thema ist teilweise sehr interessant, da im Schlaf das Unterbewusstsein überwiegt. Ich hab mich auch schon über diverse Dinge informiert ;)

    Wie es sein kann, dass das Geträumte am nächsten Tag passiert, kann ich mir so selber nicht erklären.

    Zufallen oder Schicksal? Wenn man daran glaubt ;).

    Hast Du da vllt bestimmte Ereignisse? Wie oft passiert Dir denn so etwas, dass das was Du träumst, auch danach passiert?

    Das ist relativ ungewöhnlich, da der Traum etwas darstellt, was der Mensch verarbeiten muss und das somit schon passiert ist - und nicht erst passieren wird.

    lG EdOfRe

  • Antwort von Wambozambo 18.06.2011

    Träume verarbeiten die Geschehnisse, die am Tag zuvor passiert sind.

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