Frage von 19AnniBunny96, 92

Tränenkanal verstopft, muss eine Operation sein?

Hallo,

schon als Baby hatte ich bereits Probleme mit einem tränenden Auge, jetzt nach 17 Jahren (bin 19) fängt es wieder an... Habe es zuerst nicht ernst genommen, war jedoch schon bei Augenärzten. Irgendwann hat es von selbst aufgehört und nach paar Monaten wieder angegangen... Der eine Augenarzt hat eine Spülung gemacht, 2 andere meinten eine OP ist nötig um den Kanal zu erweitern...

Nun meine Frage:

Ein Freund hatte die OP auch, die nur ca. 10 Minuten ging ohne Narkose etc. Im Internet steht man sollte eine Vollnarkose bekommen. "Eine Tränenweg Operation erfolgt immer unter Vollnarkose: egal ob sie von innen oder außen, oder ambulant oder stationär erfolgt."

Was stimmt nun? Sollte ich dafür besser zu einer speziellen Klinik gehen oder zum normalen Augenarzt? Vlt. sogar noch eine 4te Meinung einholen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von auchmama, 73

Hallo 19AnniBunny96,

ich hatte vor ca. 20 Jahren mal ein ähnliches Problem. Es wurde Steine, ähnlich wie sie auch in anderen Organen (Nierensteine) vorkommen können, im Tränenkanal festgestellt.

Damals war ich in Münster, die Augenklinik hatte einen sehr guten Ruf und es sollte auch Monate später ein Eingriff am Tränenkanal vorgenommen werden. Diese Beschwerden hatte ich übrigen vorher über 2,5 Jahre.....

Zufällig war ich bei meinem Frauenarzt, der auch homöopathisch behandelt. wegen anderer Beschwerden hat er mir das Präparat "Conium in der Potenz LM6" verordnet. Täglich sollte ich ein Globuli nehmen.

Nach ca. 3 Wochen bemerkte ich, dass mein Auge besser wurde und ich habe mich zu dem Mittel ein wenig schlau gelesen. Conium wird auch als Augenmittel eingesetzt.

Zur Voruntersuchung in Münster war ich Ende April und um Juli habe ich den für September geplanten OP-Termin wieder abgesagt. Seitdem bin ich absolut beschwerdefrei.

Zur damaligen Zeit wurde über einen Eingriff am Tränenkanal durchaus auch über spätere Wucherungen gesprochen, weil der Kanal halt extrem klein ist und durch eine Reizung bei der OP kann ich das durchaus nachvollziehen. Ich bin froh, dass ich den Eingriff nicht vornehmen musste und vielleicht geben Dir meine Schilderungen ja einen neuen Denkanstoß!

Gute Besserung wünsche ich Dir und alles Gute ;-)

 

Kommentar von 19AnniBunny96 ,

Dankeschön für deine Antwort :) 

Oh ich wohne nicht sehr weit von Münster entfernt, ich glaube ich werde da in naher Zukunft auch einen Termin machen. 

Heute tränt das Auge nicht mehr sehr stark und jetzt seit ca. 2 Stunden gar nicht mehr hmm... Ich werde da trotzdem mal einen Termin machen, sicher ist sicher. 

Kommentar von auchmama ,

Bei mir waren es damals nicht nur Tränen - der Kanal war zu und vereitert. Erst könnte ich den Eiter ins Auge drücken und später floss er durch die Nase ab. Der Kanal war also komplett zu.....

Viel Erfolg in Münster. Damals reisten sogar Patienten aus Hamburg an, ist aber einige Jahre her....

Kommentar von 19AnniBunny96 ,

Ohje naja hauptsache du hast deine Beschwerden jetzt los und kommen hoffentlich nicht wieder... 

Kommentar von auchmama ,

Ja sind sie und danke fürs Sternchen!

Ich wünsche Dir viel Erfolg und gute Besserung ;-)

Antwort
von Barbdoc, 61

Bei mir wurde ein verstopfter Tränenkanal im Verlauf der letzten 20 Jahre ca achtmal gespült. Eine OP war nicht erforderlich.

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