Warum steht auf der Milchverpackung seit neuestem "traditionell hergestellt"?
Weil das, was Du als "normale" Milch heutzutage kaufst, in Wirklichkeit chemisch verändert wurde. Und die schmeckt auch gar nicht mehr wie Milch.
Die "traditionell hergestellte" dagegen erinnert mich schon fast an früher...

Milchkennzeichnung:
Traditionell hergestellt oder länger haltbar?
Die Molkereien und der Einzelhandel haben sich freiwillig dazu verpflichtet, länger haltbare ESL-Milch künftig deutlicher zu kennzeichnen. Doch mit welchem Verfahren die Milch länger haltbar gemacht wurde, ist nach wie vor nicht klar zu erkennen. Aus Verbrauchersicht wäre das aber wichtig, denn bei einer bestimmten Variante gehen Vitamine und Geschmack verloren.
ESL-Milch ist speziell hergestellte Frischmilch. Das Besondere: Ungeöffnet ist sie bis zu vier Wochen haltbar. Im Gegensatz zur H-Milch muss sie aber im Kühlregal gelagert werden. ESL steht für das englische "Extended Shelf Life" und bedeutet "verlängerte Haltbarkeit". Doch ob es sich bei der Milch im Kühlregal um herkömmliche Frischmilch oder ESL-Milch handelt, war bisher für Verbraucher kaum zu erkennen. Verbraucherschützer forderten deshalb eine bessere Kennzeichnung.
Einheitliche Kennzeichnung beschlossen Jetzt hat sich die Milchindustrie zu einer einheitlichen Kennzeichnung verpflichetet. Künftig sollen Verbraucher herkömmliche Frischmilch durch die Aufschrift "traditionell hergestellt" und ESL-Milch durch den Zusatz "länger haltbar" eindeutig voneinander unterscheiden können. Außerdem sollen Qualitätsunterschiede zwischen der ESL-Milch und der klassischen Frischmilch wissenschaftlich untersucht werden. Sollte sich die Milchindustrie nicht an die freiwillige Vereinbarung halten, will das Bundesverbraucherministerium die einheitliche Kennzeichnung gesetzlich anordnen.
Eine Sorte Milch - zwei Herstellungsverfahren Um ESL-Milch herzustellen, gibt es zwei verschiedene Verfahren, die sich unterschiedlich auf den Geschmack und den Vitamingehalt der Milch auswirken können.
Mikrofiltration: Diese ist die aufwändigere Methode, die aus mehreren Schritten besteht. Zunächst wird der Rahm von der Milch getrennt und hocherhitzt. Die abgetrennte Magermilch wird durch allerfeinste Filter von Keimen befreit. Danach werden Rahm und Magermilch wieder vermischt und bei 72 bis 75 Grad hocherhitzt.
Einfaches Hocherhitzen: Bei der einfachen Variante wird die Milch nur für wenige Sekunden auf bis zu 127 Grad hocherhitzt, um die Keime zu vermindern. Bei diesem Herstellungsverfahren gehen - gegenüber der "normalen" Frischmilch - zehn Prozent der Vitamine verloren.
Quelle: Waltraud Fesser, Ernährungsexpertin
g4NgS73rNo1 am 17. Juli 2009 14:19 is ja irre die wissen auch nicht was sie wollen letzte tage habe ich noch nen bericht gesehen in dem sie gesagt haben soetwas sagt garnix aus ist das gleiche wie nach original rezept
weil man ja nicht weiss was für eine trdition die jetzt meinen oder nach welchem original rezept
und jetzt ist es auf einmal wichtig verstehe ich nicht

http://www.swr.de/ratgeber/essen/eslmilch/-/id=1768/nid=1768/did=4187566/1dzboox/index.html

ohne genetisch veränderte Zutaten oder "zuviel" Chemie? Sehr schwammige Umschreibung.

Weil die Milch, die als Vollmilch verkauft wird mit dem kleinen, unscheinbaren Zusatz: "länger frisch" eigentlich verkappte H-Milch ist. Nämlich höher erhitzt wurde. Milch wie früher ist also traditionell hergestellt.

Weil es seit neuestem diese "länger haltbare" Frischmilch bei den Discountern gibt.
Davon will man sich abgrenzen. Denn diese länger haltbare Milch ist keine echte Frischmilch mehr, sie wurde höher erhitzt, und hat dementsprechend an Geschmack verloren.
Seither kaufe ich beim Discounter keine sogenannte "Frischmilch" mehr - veralbern lasse ich mich nicht.
seit wann ist erhitzen eine Chemische Veränderung ?
Seit wann nicht - wenn Eiweiße dabei verändert werden?
Außerdem ist das nicht alles... Die Zusammensetzung ändert sich. (Details in der Antwort von Guppy194.)