Frage von Tinii97, 14

Tourismusmanagement oder doch BWL?

Ich habe folgendes Problem. Ich studiere bereits Tourismusmanagement und finde es auch ok, aber es kommen immer mehr Zweifel. Viele unserer Dozenten sagen immer wieder, dass es eigentlich ein Überangebot an Tourismusabsolventen gibt. Dazu kommt noch, dass ich mir noch nicht sicher bin, ob ich wirklich in die Tourismusbranche möchte. Ich dachte, es würde keinen großen Unterschied machen, ob ich jetzt das studiere oder BWL, weil überall wo ich mich informiert hatte, stand das es auch kein großes Problem ist in anderen Branchen des Managements zu arbeiten. Jetzt kommen aber immer mehr Stimmen, die sagen allgemein ist immer besser.

Das Problem ist eigentlich, dass ich nihct weiß, ob ich BWL schaffen kann. Ob es wirklich so schwer ist. Weil wenn ich einmal wechsel dann soll das dann auch bitte endgültig sein und nicht nochmal wechseln und nochmal. Da würde das Bafög-Amt dann sowieso auch nicht mehr mitspielen.

Von daher meine Frage: Gibt es welche die mir da irgendetwas raten können? Was sollte man so ungefähr für Noten im Abi gehabt haben, um BWL auch wirklich hinzubekommen?

Ich hoffe, dass jemand ein paar Erfahrungen teilen kann.

Vielleicht weiß auch jemand, in welchen Studiengängen man Wirtschaft und Verwaltung gut vereinen kann? Denn ursprünglich wollte ich eigentlich mal in die öffentliche Verwaltung. :/

Liebe Grüße Tinii97

Antwort
von berndcleve, 2

Hört sich gut an "Tourismusmanagement". Aber was willst du in einem 6 semestrigen bachelor studium lernen ? In einem 6 semester BWL Studium lernt man oft noch nicht viel über BWL.

Dann kann  man vielleicht besser ganz BWL studieren, und macht nebenbei Praktika in der  Tourismusbranche und lernt Fremdsprachen.

Wenn du schon dran bist, kommt auch drauf an wie lange, würde ich dabei bleiben. Heutzutage ist auch oft lebenslanges lernen angesagt. Mit einem einfachen (BWl) Studium kommt man da meistens nicht weit.

In der Verwaltung macht man erst mal ein fast reines Verwaltungsstudium. Ein bisschen BWL ist heute auch dabei. Aber genau das gleiche wie oben. In einem 6 semestrigen  Studium kann man keine Fachleute ausbilden für BWL und öffentliches Recht. Da muss man sich später noch weiter fortbilden.

Heute werden oft Spezíalisten gesucht mit langjährigen Ausbildungen bzw. Fortbildungen und praktischen Erfahrungen .Ein Studium ist da in der Regel erst mal nur eine Grundlage.

Ich habe auch BWL studiert an Unität; danach musste ich erstmal feststellen, dass ich praktisch von nichts eine Ahnung hatte. Und das hat auch ein paar Jahre gedauert, um mich da in ein paar praktische Dinge einigermassen einzuarbeiten. 

Hört sich natürlich gut an, solche Studiengänge wie "Tourismusmanagement" oder "Internationales management ".Ist aber oft heisse Luft von der Werbeabteilung der Hochschule.

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Antwort
von Asturias, 9

Public Management an der Verwaltungshochschule wäre für deinen eigentlichen Berufswunsch am besten, wenn du in die öffentliche Verwaltung möchtest.

Antwort
von spellon, 4

Soweit ich weiß gibt es bei beiden ein Überangebot. Wenn sich die Fächer so ähneln kannst du vllt. wechseln ohne Jahre drauf zu schlagen bzw. Fächer anerkennen lassen. Vllt ist das Bafögamt da auch zufrieden, solang du nicht ständig Zeit drauf schlagen willst wegen neuen Fächern. Die BWLer die ich kenne und die dieses Fach studiert haben weil "man damit später alles machen kann"  haben es nicht gerade einfach im Berufsleben. Es gibt wenige die BWL studieren weil sie aus rechtlichen Gründen den Schein brauchen, aber eigentlich schon wissen was sie wollen oder drinn stecken.

Antwort
von Asturias, 9

Die Frage ist nicht ob die Abinoten gut genug sind, sondern ob du es wirklich willst! Mit viel Engagement und Leidenschaft lernt es sich leichter.

Kommentar von Tinii97 ,

Ja, das stimmt schon. Aber wenn ich es einfach nicht verstehe? Ich war z.B. in Mathe noch nie gut. Also sobald es nur noch abstrakt ist, sprich Oberstufe im Abi. Und viele sagen, dass BWL sehr mathelastig ist..

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