Frage von Xeniala,

Tonleiter mit Vorzeichen?

Hallo, Ich hatte auf grund meines Schulwechsels jetzt 3 Jahre lang kein Musik und leider alles wieder vergessen. Deswegen brauche ich dringend Hilfe! Wie funktionieren Tonleitern und warum braucht man Vorzeichen? Was hat der Quintenzirkel damit zu tun? Dreiklänge/Tonika?

Antwort von nilspan,
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Die Tonleiter

Eine Tonleiter oder Skala ist in der Musik eine definierte Folge von Töne mit wachsender Tonhöhe, die das Hauptmaterial einer Komposition bilden. Im Allgemeinen hat eine Tonleiter stets den Umfang einer Oktave und wiederholt sich dann wieder. Die Tonleiter kann aus beliebigen Tönen zusammengesetzt werden und muss nicht dem in der Westlichen Musik üblichen chromatischen Grundmaterial entstammen.

Moll

Molltonleitern haben den ersten Halbtonschritt zwischen der 2. und der 3. Stufe. Der zweite Halbtonschritt ist je nach Art der Molltonleiter unterschiedlich angesetzt. Hier gibt es drei verschiedene Tonleitern. [Bearbeiten] 1. Natürliches

Sie hat die Halbtonschritte zwischen der 2. und 3. Stufe und zwischen der 5. und 6. Stufe. Die natürliche Molltonleiter liegt eine kleine Terz unter der mit gleichen Vorzeichen versehenen Durtonleiter. Z.B. C-Dur und a-moll, oder D-Dur und h-moll. [Bearbeiten] 2. Harmonisch

Da bei natürlichem Moll der Leitton fehlt (da der Ton unter dem Grundton einen ganzen Tonschritt entfernt ist und nicht einen halben), man diesen Charakter aber für viele Schlüsse benötigt, hat man den 7. Ton dieser Tonleiter im Vergleich zum natürlichen Moll um einen halben Ton erhöht, so dass der gewünschte Leitton entsteht. Diese Tonleiter hat die Halbtonschritte zwischen den folgenden Stufen: 2 und 3, 5 und 6, 7 und 8. Durch diese Veränderung erhält man ein kleines Problem, nämlich wird der Abstand vom 6. zum 7. Ton durch die Erhöhung des 7. Tones auf 1,5 Tonschritte erweitert, dies klingt für unsere (westlich geprägten) Ohren sehr ungewohnt (in der Tat findet man diesen Tonschritt häufig in der orientalischen Musik umspielt), deshalb suchten klassische Komponisten diesen Tonschritt zu vermeiden, der 7. Ton wurde häufig nur in Verbindung mit dem 8. als Schlussfloskel erhöht, es gibt aber auch andere Möglichkeiten (z.B. nach einem musikalischen Komma) an denen dieser erhöhte Halbton sogar zusammen mit dem 6. Ton Gebrauch findet, ohne zu stören. Um diesen „störenden“ Eineinhalbtonschritt zwischen dem 6. und 7. Ton gänzlich auszuschalten, hat man die Melodische Moll-Tonleiter konstruiert. In der heutigen Westlichen Musik fängt eine Tonleiter mit dem niedrigsten Ton an, der man Grundton nennt. Dieser Grundton ist auch der Grundton der Komposition, auf die sich die Tonleiter bezieht.

Die Westliche Musik ist überwiegend aufgebaut mit Dur- und Molltonleitern, die aus 5 größere Schritte (sogenannte Ganztonschritte) bestehen und 2 kleineren Schritten (sogenannte Halbtonschritte), und sich nur darin unterscheiden, wie die Halbtonschritte innerhalb der Tonleiter verteilt sind

Antwort von nilspan,
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Die Tonleiter

Eine Tonleiter oder Skala ist in der Musik eine definierte Folge von Töne mit wachsender Tonhöhe, die das Hauptmaterial einer Komposition bilden. Im Allgemeinen hat eine Tonleiter stets den Umfang einer Oktave und wiederholt sich dann wieder. Die Tonleiter kann aus beliebigen Tönen zusammengesetzt werden und muss nicht dem in der Westlichen Musik üblichen chromatischen Grundmaterial entstammen.

Moll

Molltonleitern haben den ersten Halbtonschritt zwischen der 2. und der 3. Stufe. Der zweite Halbtonschritt ist je nach Art der Molltonleiter unterschiedlich angesetzt. Hier gibt es drei verschiedene Tonleitern. [Bearbeiten] 1. Natürliches

Sie hat die Halbtonschritte zwischen der 2. und 3. Stufe und zwischen der 5. und 6. Stufe. Die natürliche Molltonleiter liegt eine kleine Terz unter der mit gleichen Vorzeichen versehenen Durtonleiter. Z.B. C-Dur und a-moll, oder D-Dur und h-moll. [Bearbeiten] 2. Harmonisch

Da bei natürlichem Moll der Leitton fehlt (da der Ton unter dem Grundton einen ganzen Tonschritt entfernt ist und nicht einen halben), man diesen Charakter aber für viele Schlüsse benötigt, hat man den 7. Ton dieser Tonleiter im Vergleich zum natürlichen Moll um einen halben Ton erhöht, so dass der gewünschte Leitton entsteht. Diese Tonleiter hat die Halbtonschritte zwischen den folgenden Stufen: 2 und 3, 5 und 6, 7 und 8. Durch diese Veränderung erhält man ein kleines Problem, nämlich wird der Abstand vom 6. zum 7. Ton durch die Erhöhung des 7. Tones auf 1,5 Tonschritte erweitert, dies klingt für unsere (westlich geprägten) Ohren sehr ungewohnt (in der Tat findet man diesen Tonschritt häufig in der orientalischen Musik umspielt), deshalb suchten klassische Komponisten diesen Tonschritt zu vermeiden, der 7. Ton wurde häufig nur in Verbindung mit dem 8. als Schlussfloskel erhöht, es gibt aber auch andere Möglichkeiten (z.B. nach einem musikalischen Komma) an denen dieser erhöhte Halbton sogar zusammen mit dem 6. Ton Gebrauch findet, ohne zu stören. Um diesen „störenden“ Eineinhalbtonschritt zwischen dem 6. und 7. Ton gänzlich auszuschalten, hat man die Melodische Moll-Tonleiter konstruiert. In der heutigen Westlichen Musik fängt eine Tonleiter mit dem niedrigsten Ton an, der man Grundton nennt. Dieser Grundton ist auch der Grundton der Komposition, auf die sich die Tonleiter bezieht.

Die Westliche Musik ist überwiegend aufgebaut mit Dur- und Molltonleitern, die aus 5 größere Schritte (sogenannte Ganztonschritte) bestehen und 2 kleineren Schritten (sogenannte Halbtonschritte), und sich nur darin unterscheiden, wie die Halbtonschritte innerhalb der Tonleiter verteilt sind

Antwort von Hanji123,

Geh mal auf Wikipedia, da wird das gut erklärt. Aber zuerst: Die C-Dur hat keine Vorzeichen. Ihr Erster Ton ist ein C. Von diesem c geht es eine Oktave hoch (also C,D,E,F,G,A,H,C) bis zum nächsten C. -> das sind die einzelnen 8 Stufen. Wirst du jetzt gefragt, wie viele kreuzvorzeichen die A-Dur hat (also eine tonleiter mit dem ersten Ton A) gibt es einen Merksatz, der lautet: Geh Du Alter Esel Hole FISch!! Dann siehst du: das große "A" kommt im dritten Wort vor, folglich müssen bei der A-Dur drei Kreuzvorzeichen sein, die Fis,Cis und Gis heißen.

Ich hoffe, dass das nicht zu viele Infos waren. Wie gesagt, les dir mal die Wikipediaseite durch!

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