Frage von Nordfriesin 16.03.2012

Tomaten im Freiland? Regenschutz?

  • Antwort von Ispahan 16.03.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich habe hier schon gelesen, dass Brandziegel um die Pflanze gelegt werden um genau dieses Risiko, das Du beschreibst, zu mindern. Klingt für mich sehr vernünftig.

    Wir hatten früher immer eine Lattenkonstruktion mit Plane drüber. Das sah - zumindest im Wohngarten - sehr blöd aus. Wenn ein verregneter Sommer kam, half auch dieses Dach nicht.

    Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, nur noch möglichst widerstandsfähige Sorten zu nehmen, auf Menge zu verzichten und dafür luftig zu pflanzen, damit das Laub gut trocknen kann. IAußerdem mulche ich mit Brennesseln und nehme die unteren Blätter immer heraus, da die Fäule ja von unten kommt, wie Du ja selbst schreibst. Eine Garantie hat man halt nie, aber es mindert das Risiko etwas.

  • Antwort von peterprunken 16.03.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Vielleicht solltest du es mal mit einer anderen Erde versuchen. Die meisten (Garten)Tomaten werden ohne Dach angebaut und bekommen erst sehr spät Krautfäule.

    2x giesen am Tag ist bei Topfanbau wichtig!

  • Antwort von Obi321 16.03.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    na 20L braucht man aber

  • Antwort von Blindi56 16.03.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich hab mit Tomaten bisher alles versucht, sogar, sie in einen Fahrradhänger zu stellen und bei Regen unter ein Dach zu fahren... In einem geschlossenen Gewächshaus werden sie zu wenig bestäubt und schimmeln, im Regen bekommen die Früchte Flecken und platzen (kann mir nicht vorstellen, dass das durch hoch spritzendes Wasser kommen kann). Das einzige halbwegs brauchbare Ergebnis war wirklich außen an der Südseite (windabgewand) eines Gewächshauses unter dem Vordach. Ein Schutzdach aus durchsichtiger Folie oder Wellplastik wäre also einen Versuch wert. Es gibt aber Samen von resistenten Pflanzen, die man so in den Garten pflanzen können soll, da wäre ein Erfolg sehr wetterabhängig.

  • Antwort von TomAtix 18.03.2012

    Die Krankheit ist ein Pilz. Übertragen werden KANN sie durch die Erde, aber die Pilzsporen sind auch in der Luft. Und es reicht, dass irgendwo im Umkreis von 100m eine kranke Pflanze (Tomate, Kartoffel...) steht und schon hast du sie. Es ist also VÖLLIG egal, was du auf die erde legst. was hilft: 1. unter dach: meine tomaten stehen in töpfen unter dem dach die hausmauer entlang. wenn es WIRKLICH feucht wird, bzw. im september verabschieden sich die pflanzen eine nach der anderen, außer jenen die wirklich ganz geschützt in einer ecke stehen. 2. widerstandsfähige sorten setzen 3. das wichtigste: die pflanzen müssen nach dem regen schnell trocknen können, also sorgfältig entgeizen und nur eintriebig ziehen. 4. Besprühen mit Schachtelhalmtee 5. angeblich auch Bestäuen mit Gesteinsmehl.

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