Frage von myhouseisgreen,

TOLLES GEDICHT GESUCHT :-)

Hey :)) also,in der schule machen wir bald einen Gedichteabend,wo jeder ein Gedicht vortragen muss.Dazu möchte ich euch mal fragen was eure Lieblingsgedichte sind.Am besten nicht allzu bekannte (sodass jeder der eltern die zugucken werden sie kennen) aber auch welche die ansprechen und zum nachdenken auffordern . Dankeschön im vorraus eure Sabi

Antwort von tintoretto,
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Lies bitte dieses Gedicht von Joseph Brodskij: - er schrieb es 1967 (20 Jahre, bevor er den Nobelpreis erhielt)

Fragment

Am Novembertag, wenn vor den Windstößen

nur die nackten Bäume geschützt sind

und alles Unentblößte schlottert,

dann schlendre ich gemächlich durch die Kolonnaden

des Palasts, dessen Scheiben den Sonnenuntergang feiern und

die Tauben, die scharenweise herabflattern

zu den mit Kippen gefüllten Wagschalen

der blinden Göttin.

Die alte Uhr

zeigt die Zeit richtig an.

Das Wasser brodelt und die Wolken über dem Park

wissen nichts Rechtes mit sich anzufangen,

und lassen fälschlicherweise die Sonne durch.

Antwort von Silkchen,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Mein Lieblingsgedicht ist "Von guten Mächten" von Dietrich Bonhoeffer. Okay, dass ist ein ziemlich bekanntens, aber mich rührt es auch noch beim xten Mal lesen.

http://www.ekd.de/aktuell/6822.html

Kommentar von schicksi,

Dh von mir, ein wirklich tolles Gedicht. Man sollte dazu aber unbedingt vorher sagen, unter welch menschenverachtenden Bedingungen es entstand...

Antwort von floo28,
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Ernst Jandl: Ottos Mops

ottos mops trotzt.

otto: fort mops fort!

ottos mops hopst fort.

otto: soso.

otto holt koks.

otto hotl obst.

otto horcht.

otto: mopsmops!

otto hofft

otto mops klopft

otto: komm mops komm!

ottos mops kommt.

ottos mops kotzt.

otto: ogottogott!

Kommentar von Deeeenise6,

süüß <3

Antwort von Parango,
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Eines meiner Lieblingsgedichte, von Rainer maria Rilke

Liebes-Lied

Wie soll ich meine Seele halten, dass sie nicht an deine rührt?

Wie soll ich sie hinheben über dich zu andern Dingen?

Ach gerne möcht ich sie bei irgendwas Verlorenem im Dunkel unterbringen

an einer fremden stillen Stelle, die nicht weiterschwingt,wenn deine Tiefen schwingen.

Doch alles, was uns anrührt, dich und mich, nimmt uns zusammen wie ein Bogenstrich, der aus zwei Saiten eine Stimme zieht.

Auf welches Instrument sind wir gespannt? Und welcher Spieler hat uns in der Hand? O süßes Lied.

Antwort von user1295,
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"Die Möwe" von Christian Morgenstern aus dem Gedichtband "Galgenlieder".

Antwort von Primaluna,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

ES IST NACHT

Es ist Nacht und mein Herz kommt zu dir,hält's nicht aus mehr bei mir.

Legt sich dir auf die Brust,wie ein Stein,sinkt hinein,zu dem deinen hinein.

Dort erst kommt es zur Ruh', liegt am Grund seines ewigen "DU".

Christian Morgenstern

Antwort von Hallagar,
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"Die Verführung von Engeln" von Bertold Brecht * lach *

Nein, das Gedicht solltest du vielleicht nicht gerade nehmen. Ich könnte dir jetzt spontan kein Lieblingsgedicht nennen... Wenn dich Gedichte interessieren, die unbekannt sind, dann würde ich vorschlagen schau doch mal auf meiner Website. Dort habe ich meine eigenen Gedichte veröffentlicht. Vielleicht findest du ja ein schönes.

www.hallagar.de

Liebe Grüße Hallagar

Antwort von mittern8eule,
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"Deutung eines allegorischen Gemäldes" von Robert Gernhardt: http://members.chello.at/gut.jutta.gerhard/texte7.htm

Antwort von SasiLasi,
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Fortsetzung ...

Jahre später, ich ging zur wand und sah wie dort das blut verschwand. Das Blut tropfte runter in meine hände.. Es wurd zu einem Neuen wort. Das Wort war ENDE! Dies war der tag an dem ich starb, ich nahm die rose mit ins grab. Ich kann nicht sagen wie ich mein leben verlor, doch es war grausamer als je zuvor ...

Haha :D

Antwort von FenrirHermodur,
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Hab hier noch eins, ist zwar auch lang, aber ich finds einfach nur gut, und den Autor kenn man auch^^:

Der synthetische Mensch von Erich Kästner (1932)

Professor Bumke hat neulich Menschen erfunden, die kosten zwar, laut Katalog, ziemlich viel Geld, doch ihre Herstellung dauert nur sieben Stunden, und außerdem kommen sie fix und fertig zur Welt!

Man darf dergleichen Vorteile nicht unterschätzen. Professor Bumke hat mir das alles erklärt. Und ich merkte schon nach den ersten Worten und Sätzen: Die Bumkeschen Menschen sind das, was sie kosten, auch wert.

Sie werden mit Bärten oder mit Busen geboren, mit allen Zubehörteilen, je nach Geschlecht. Durch Kindheit und Jugend würde nur Zeit verloren, meinte Professor Bumke. Und da hat er ja recht.

Er sagte, wer einen Sohn, der Rechtsanwalt sei, etwa benötige, brauche ihn nur zu bestellen. Man liefre ihn, frei ab Fabrik, in des Vaters Kanzlei, promoviert und vertraut mit den schwersten juristischen Fällen.

Man brauche nun nicht mehr zwanzig Jahre zu warten, daß das Produkt einer unausgeschlafenen Nacht auf dem Umweg über Wiege und Kindergarten das Abitur und die übrigen Prüfungen macht.

Es sei ja auch denkbar, das Kind werde dumm oder krank. Und sei für die Welt und die Eltern nicht recht zu verwenden. Oder es sei musikalisch! Das gäbe nur Zank, falls seine Eltern nichts von Musik verständen.

Nicht wahr, wer könne denn wirklich wissen, was später aus einem anfangs ganz reizenden Kinde wird? Bumke sagt, er liefre auch Töchter und Väter. Und sein Verfahren habe sich selten geirrt.

Nächstens vergrößre er seine Menschenfabrik. Schon heute liefre er zweihundertneunzehn Sorten. Mißlungene Aufträge nähm er natürlich zurück. Die müßten dann nochmals durch die verschiednen Retorten.

Ich sagte: Da sei noch ein Bruch in den Fertigartikeln, in jenen Menschen aus Bumkes Geburtsinstitute. Sie seien konstant und würden sich niemals entwickeln. Da gab er zur Antwort: »Das ist ja grade das Gute!«

Ob ich tatsächlich vom Sichentwickeln was halte? Professor Bumke sprach’s in gestrengem Ton. Auf seiner Stirn entstand eine tiefe Falte. Und dann bestellte ich mir einen vierzigjährigen Sohn.

Antwort von SasiLasi,
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Der Dorn Ich hatt eine rose in der Hand, Und starrte auf eine leere Wand. Ein Dorn mir den Finger blutig stach, Die Rose in zwei Stücke brach. Ich hob meinen Finger bis hoch zur Wand, Und schrieb mit blutverschmierter hand: Leben... Ich schaute nun wieder auf meine Hand, Und sah wie dort das blut verschwand. Die Rose wurd wieder zum ganzen Stück, Von da an hatt' ich immer Glück.

Fortsetzung folgt.

Antwort von FenrirHermodur,
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ich find das hier immer wieder geil^^:

Dunkel war's, der Mond schien helle, Schneebedeckt die grüne Flur, Als ein Auto blitzesschnelle Langsam um die Ecke fuhr.

Drinnen saßen stehend Leute Schweigend ins Gespräch vertieft, Als ein totgeschossner Hase Auf der Sandbank Schlittschuh lief.

Und der Wagen fuhr im Trabe Rückwärts einen Berg hinauf. Droben zog ein alter Rabe Grade eine Turmuhr auf.

Ringsumher herrscht tiefes Schweigen Und mit fürchterlichem Krach Spielen in des Grases Zweigen Zwei Kamele lautlos Schach.

Und auf einer roten Bank, Die blau angestrichen war Saß ein blondgelockter Jüngling Mit kohlrabenschwarzem Haar.

Neben ihm 'ne alte Schachtel, Zählte kaum erst sechzehn Jahr, Und sie aß ein Butterbrot, Das mit Schmalz bestrichen war.

Oben auf dem Apfelbaume, Der sehr süße Birnen trug, Hing des Frühlings letzte Pflaume Und an Nüssen noch genug.

Von der regennassen Straße Wirbelte der Staub empor. Und ein Junge bei der Hitze Mächtig an den Ohren fror.

Beide Hände in den Taschen Hielt er sich die Augen zu. Denn er konnte nicht ertragen, Wie nach Veilchen roch die Kuh.

Und zwei Fische liefen munter Durch das blaue Kornfeld hin. Endlich ging die Sonne unter Und der graue Tag erschien.

Dies Gedicht schrieb Wolfgang Goethe Abends in der Morgenröte, Als er auf dem Nachttopf saß Und seine Morgenzeitung las.

es ist zwar lang, aber 1. kann man auch ein paar Strophen weglöasen und 2. lässt sichs gut lernen (wenn dus überhaupt auswendig können musst)

Antwort von rolletta,
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die ballade vom nachahmungstrieb

Antwort von Deeeenise6,
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ich mag das Gedicht The Lady of Shalotte von Alfred, Lord Tennnyson

Das ist aber englisch ... Sonst fällt mir keins ein.

Antwort von schicksi,
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Die Brücke am Tay von Theodor Fontane... altes Gedicht aktuelles Thema--- der Mensch überschätzt sich und seine Entwicklungen ständig selbst und am Ende siegt die Natur

Antwort von isidorakatze,
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Schau mal hier rein - http://www.staff.uni-mainz.de/pommeren/Gedichte/ , vielleicht findest du was Passendes

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