Frage von blackndwhite, 131

Toilettentrainig?

Hallo meine Frage geht an erfahrene Eltern unter euch.
Mein Kind ist 21 monate und ich möchte sie bald "sauber" bekommen
Habe sie schon mal paar stunden ohne Windel gelassen und immer wieder auf s töpchen gebracht aber hat  nicht so geklappt:)
Habt ihr tipps und tricks für mich?
Habe im Umfeld und in der Umgebung ein wenig recherchiert alle machen es irgendwie anders und viele haben gemeint das ich abwarten soll bis mein Kind 2 Jahre ist.
Danke schon mal :)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von eostre, 25

Unsere Kinder waren im Bad immer mit dabei und mit etwa 18 Monaten begannen sie sich dann dafür zu interessieren,was wir da tun. 

Erklären, zeigen, Töpfchen bzw sitzverkleinerer parat haben und auf Wunsch selbst probieren lassen- eben kindgerecht darauf eingehen war und ist für uns der richtige Weg. 

Die Windel wurde in dem alter dann immer mal tagsüber weg gelassen und die "Geschäfte" wurden benannt, ging Mama ins Bad kam auch das Kind auf den topf, wenn es wollte. 

Je nach sprachvermögen konnten die Kinder sich etwa mit 2 oder 2,5 soweit artikulieren, dass sie Bescheid geben konnten, wenn sie mussten. Meistens sind sie aber zum Topf oder ins Bad gerannt und haben es selbst erledigt 

Unmengen Wäsche und viele Putzlappen braucht Es zwar schon aber unsre Kinder waren sehr stolz, wenn sie etwa mit 3 keine Windel mehr brauchten. 

Antwort
von Dackodil, 63

Und ich hatte gehofft, die Zeiten der Töpfchendressur wären vorbei.

Warte einfach ab und beobachte dein Kind. Irgendwann zwischen 2 und 4 Jahren wollen sie es den Erwachsenen gleich tun und wollen selbst auf die Toilette.

Eine verfrühte Toilettenerziehung mit viel Druck kann viel Schaden anrichten.

Nun hast du so lange Windeln gewechselt, da kommt es auf ein paar Monate auch nicht mehr an.

Antwort
von Allyluna, 61

Ich persönlich empfinde 21 Monate als VIEL zu früh! Und wenn Dein Kind noch nicht mitmacht, zeigt das mehr als deutlich, dass es dafür auch noch nicht bereit ist. Kinder in dem Alter entwickeln gerade erst das Gefühl für den eigenen Körper - und das geht in ganz unterschiedlicher Geschwindigkeit! 

Manche Kinder "konzentrieren" ihre Energie eher auf den Spracherwerb, andere auf die Motorik und wieder andere auf die Körperfunktionen. Das heißt, manche Kinder in dem Alter können hervorragend reden, haben aber noch NULL Gespür dafür, wann sie auf die Toilette müssen - demzufolge ist alles "Training" (Dressur?) völlig für die Katz und bedeutet schlimmstenfalls, dass das Kind mit dem ganzen Töpfchen-/Toiletten-Thema Negatives verknüpft, weil eben die Erfolgserlebnisse ausbleiben und im Gegenteil noch durch unangenehme Erfahrungen "übertroffen" werden - einer nassen Hose oder sogar das große Geschäft im Schlüppi.

Warte ab, bis Dein Kind von sich aus zeigt, dass es soweit ist! Bei meiner Tochter war es erst nach ihrem dritten Geburtstag soweit - und das, obwohl ihre beste Freundin (sonst immer Anreiz und Ansporn für alles Mögliche) zu dem Zeitpunkt schon seit einem halben Jahr trocken war. Meine Tochter hat dann von heute auf morgen beschlossen, dass sie keine Windel mehr will - und es hat geklappt! Sogar nachts! Die Unfälle, die seither passiert sind (es ist nun fast ein Jahr her), kann ich an einer Hand abzählen.

Kommentar von GroupieNo1 ,

Wo sind denn 21 Monate zu früh?
Wenn ein Kind sitzen kann, kann ein Kind 1-2 mal am Tag aufs Töpfchen für eine kurze Zeit.
Meine war mit 19 Monaten tagsüber trocken, nach 5 Tagen "Training" bzw. Windel weglassen.
Nach den 5 Tagen ging dannkaum noch was daneben (höchstens 1 mal im Monat)

Kommentar von Allyluna ,

Ich denke, das habe ich doch deutlich erklärt!

Bestimmt mag es einige wenige Frühstarter geben - trotzdem ändert das nichts an meiner grundsätzlichen Antwort und schon gar nicht, wenn ich den Bezug zu den in der Frage gemachten Angaben herstelle.

Sicher kann man ein Kind entsprechend dressieren - das hat aber nichts mit Körpergefühl zu tun und es entwickeln sich häufig Spätfolgen (wie hier in anderen Beiträgen auch schon geschrieben). So ein Risiko eingehen wegen ein paar läppischer Pampers mehr? Nö!

Und wenn es darum geht, wann die Kinder sitzen können - dann kann man sie ja auch schon gerne mit 9 Monaten auf das Töpfchen tackern, oder? *sarkasmusoff*

Antwort
von Goodnight, 38

Lass dein Kind in Ruhe, solange es von selbst keine Anstalten macht zu merken, wenn etwas in die Hose geht, hat das Training keinen Sinn.

Erst mal müssen die Nervenbahnen reif sein.

Warte auf den Sommer. Mit sinnlosem Training verhinderst du zuverlässige Trockenheit. Kinder werden trotz ihren Eltern trocken, nicht wegen ihnen.

Mach dein Kind möglichst schnell sauber, wenn die Windel voll ist, das bringt am meisten. 

Lass es auch oft nackt herumspringen. Dann merken kleine Kinder schnell was da unten geht.

Die kalte Jahreszeit ist nie günstig zum trocken werden. Zudem ist dein Kind einfach noch recht klein dafür.

Antwort
von EmmaLyne, 21

Das dir ganz schnell aus dem Kopf schlagen. Das Kind wird trocken, ganz von sich aus, wenn es das will -  und nicht, wenn dir es passt. Es sei denn, du möchtest psychische Störungen bei deinem Kind riskieren.  Da ich mich aufgrund meiner drei Jahre alten Tochter auch damit befasst habe (Wechsel von Krippe in Kindergarten, wo die Kinder nicht mehr gewickelt werden sollten), bin ich auf diverse Sachen bei "Töpfchentraining" bzw. "Töpfchenzwang" gestoßen, sei es, dass Verstopfungen auftreten können, dass Kinder zwischen 6 und 10 Jahren wieder einnässen oder dass sie als Erwachsene noch schlechte Erinnerungen daran haben und psychisch darunter leiden.

Auf diversen Seiten wird angegeben, dass Kinder im Alter zwischen 2 und 4 Jahren trocken werden, teilweise nachts erst im Schulalter. Daher vielleicht doch besser noch das viertel Jahr warten.

Wenn du dennoch partout deinem Kind Windeln abgewöhnen möchtest, dann stelle dich darauf ein, dass das ein monatelanger Prozess sein kann, bei dem auch immer wieder Rückschläge auftreten werden. Fortschritte immer loben, bei Rückschlägen nicht schimpfen.

Ich habe meine Tochter selbst machen lassen. Innerhalb von drei oder vier Tagen war sie tagsüber trocken, einen Monat später auch nachts. Angefangen hat sie damit ca. 1 Monat nach ihrem dritten Geburtstag. Sie hat selbst gefordert, keine Windel mehr zu tragen. Ja, auch bei dem Weg gab es Unfälle/Rückschritte, doch die waren klein gegenüber dem Fortschritt. Sie hat drei Möglichkeiten aufs Klo zu gehen, je nach Gusto:
- Töpfchen
- Kinderklo mit Musik
- Familiensitz mit verkleinerter Klobrille
Und sie nutzt alle Möglichkeiten unterschiedlich oft und häufig.

Zu dir selbst und dem Kind einen Gefallen, klinke dich aus den "mein Kind kann"-Vergleichen mit anderen Eltern aus und der Stress für euch beide wird geringer.

Lg

Antwort
von o0bellaAnna0o, 51

Ich lasse die Kleinen mit ins Bad, egal, was ich dort mache. Erst wenn sie selbstständig alles schaffen (mit 3 oder 4) wird Intimsphäre eingeführt. Im Bad steht ein Töpfchen und eine Sitzverkleinerung sowie ein Hocker bereit.

Wenn das Kind signalisiert, dass es das interessant findet, was da auf der Toilette passiert, ist der richtige Zeitpunkt gekommen, ihm die Höschenwindeln anzuziehen, um jedes Interesse zu fördern und es auf Töpfchen oder Toilette zu setzen. 

Dabei muss nichts kommen, das bloße Hinsetzen ist am Anfang genug. Nach einem Augenblick kommt es vielleicht schon wieder runter, das ist ok, lob es dafür, dass es drauf war.

Wenn das Kind dann gerne drauf sitzt und auch mal sitzen bleibt, achtest du einfach auf seine Körpersprache. Sicherlich ist bereits gut erkennbar, ob es gerade im Begriff ist, etwas zu machen. Dann musst du schnell reagieren und es aufs Töpfchen/ auf die Toilette setzen. Auch wenn es dann schon in  der Windel ist, trotzdem lernt das Kind dabei, wofür das Töpfchen da ist, und zeigt bald von selbst, dass es da hin will, wenn es mal muss. Will das Kind runter, ist das in Ordnung, lobe es dafür, dass es drauf war. Die Spülung drücken zu dürfen ist eine schöne und logische Belohnung, genau wie das Händewaschen.

Dieser Prozess kann zwei Wochen dauern oder auch mehrere Monate, alles normal!

Wichtig ist in der Zeit der Sauberkeitserziehung, dass du unterwegs immer Desinfektionstücher dabei hast, um dem Kind bei jeder Gelegenheit den Toilettengang zu ermöglichen. Es sollte nie in die Windel machen müssen, weil gerade keine Zeit/ Möglichkeit besteht. Sorge für die Möglichkeit und nimm dir die Zeit.

Gesunde Kinder wollen von ganz alleine sauber werden, die einen früher, die anderen später, und es ist alles normal.

Die Sauberkeit in der Nacht kannst du nicht anerziehen. Das kommt von alleine, manchmal erst mit 4 oder 5. Vor und nach dem Schlafen einfach aufs Töpfchen setzen, dann klappt das schon bald. Wenn es dir zu lange dauert, dann sprich mit dem Kinderarzt.

Druck verlangsamt den Prozess. Deshalb bleib locker.

Alles Gute!

Antwort
von EinGast99, 18

Ich kann Dir nur sagen wie wir es machen.

Meine Kleine geht seit sie sitzen kann regelmäßig auf´s Töpfchen. Zuerst nur mal hinsetzen mit Kleidung, dann auch mal ohne Windel. Irgendwann hat es dann auch mal geplätschert und ich hab sie gelobt. Zwischen den Töpfchen sitzen gab es natürlich eine Windel.

Seit unsere Kleine laufen kann (mit 12 Monaten und 1 Woche) kommt sie überall mmit hin und verfolgt usn auch ins Bad. Seitdem wollte sie immer mit auf´s Töpfchen wenn ich oder mein Partner aufs Klo sind. Und meist kommt auch was.

Ca. 2 Monate später zeigte sie das erste Mal auf die Windel und deutete Richtung Bad und wir wussten sie will aufs Töpfchen. Manchmal rennt sie auch einfach ins Bad oder sie läuft los, wenn wir sie fragen ob sie muss. Dazwischen trägt sie Windel, die oft auch noch nass war.

Jetzt ist die Kleine fast 17 Monate und trägt noch Windeln. Seit 3 Wochen ist die Windel jeden früh trocken und wir werden nachts geweckt, wenn sie aufs Töpfchen will. Tagsüber klappt, dass nur am WE. In der Krippe ist sie doch zu sehr abgelenkt um zu merken wenn sie muss. Aber auch in der Krippe geht sie regelmäßig auf´s Töpfchen.

Ich persönlich denke, dass Du langsam mit dem regelmäßigen drauf setzen anfangen kannst. Wenn nicht gleich was passiert, egal ... nicht bewerten. wenn was kommt, loben loben loben. Und mach Dir kein Druck, Du und Dein Kind habt noch Zeit.

Antwort
von wurstbemmchen, 51

Ich habe bei meiner Tochter im selben alter angefangen. Vorher schon öfters mal auf Toilette und Töpfchen gesetzt. Und dann einfach die Windeln tagsüber weg gelassen. (War mit ziemlich viel handwäsche verbunden am Anfang) nach 3 Tagen war es schon deutlich besser und eine Woche später ist kaum noch was daneben gegangen. Wenig später war sie automatisch auch nachts trocken.

Antwort
von kiniro, 23

Einfach in Ruhe lassen.

Kinder haben in solchen Dingen genauso ihr eigenes Tempo wie beim Laufen und Sprechen lernen.

Antwort
von Nordseefan, 47

DU willst das dein Kind sauber wird. Und was will dein Kind? Den meisten Kindern wird die Windel irgendwann lästig und sie wollen dann ohne sein. Wann das ist, ist individuell sehr untersschiedlich. 21 Monate ist aber noch sehr jung.

Klar, irgendwann muss man Anfangen. Kannst du auch. Aber ohne Druck, dein Kind spürt das. 

Mach die Toilette interssant. nImm dein Kind mit wenn du mal musst. Zeig ihm wofür das Teil im Bad da ist.

Lass es ein Töpfchen oder einen Toilettensitz aussuchen. Und dann immer mal wieder draufsetzen. Zu Zeiten, wo es übelicherweise "muss". Also früh oder nach dem essen.

Bei "erfolg" loben.

Kommentar von lasterfahren ,

in der regel sind kinder mit 21 monaten nicht zu jung, dass ist schon bissel spät. eigentlich sind kinder mit 1,5 spätzünder mit 2 jahren trocken.

Kommentar von Nordseefan ,

DAS sind dann genau die gedrillten Kinder.

Kommentar von Goodnight ,

@lasterfahren  Selten so einen Unsinn gelesen!

Kommentar von Menuett ,

Völliger Blödsinn.

Kommentar von kiniro ,

Ich hoffe, du hast nicht so wenig Ahnung vom Laster fahren wie von der kindlichen Entwicklung.

Kommentar von kiniro ,

Ich habe ja ein Problem mit dem Loben.

Besser finde ich, sich darüber zu freuen, als "hast du gut gemacht" zu sagen.

Davon abgesehen, sind Körperfunktionen (zu denen auch die Ausscheidungen gehören) etwas natürliches und müssen demzufolge in meinen Augen nicht extra beklatscht werden.

Kommentar von Nordseefan ,

Man soll ja auch loben weil es auf dem Töpfchen/Toilette klappt. Dann dann hat das Kind ja gemerkt, es muss mal und konnte auch noch kurz einhalten.

So ist es "richtig". Das muss man dem Kind schon sagen.

Kommentar von Menuett ,

Oft geht aber einfach aus Zufall etwas in den Topf.

Das kann das Kind dann nicht wiederholen und das ist ganz schlimm fürs Kind.

Egal ob Lob oder sich freuen, das sollte man bleiben lassen.

Du lobst Dein Kind auch nicht dafür, dass sein Herz schlägt oder es atmet.

Kommentar von Nordseefan ,

stimmt schon, aber das ist ja was andres. Das Herz schlägt "automatisch", du atmest auch "automatisch". (Ok man kann die Luft anhalten; ist aber wieder was anderes) Das kannst du im Gegensatz zur Darm/Blasenentleerung nicht beeinflussen. natürlich sollte man nicht in Euphorie ausbrechen und sich gar nicht mehr einkriegen. Ein Prima es ist im töpfchen gelandet reicht.

Aber das Kind muss schon merken, das das eine Erfolg ist

Antwort
von LotteMotte50, 9

Hallo, ich bin eine DDR Mami und wir haben unsere Kinder schon auf den Topf gesetzt als sie fest sitzen konnten, das Töpfchen Training ging so, nach dem aufstehen als allererst auf das Töpfchen, nach jeder Mahlzeit und bevor sie in ihr Bettchen kamen, das trainieren war zwar nicht immer von Erfolg gekrönt aber so haben wir das von unseren Müttern gelernt,

heutzutage hört man oft das man das nicht so zeitig machen sollte aber unseren Kindern geht es gut und ihnen ist auch psychisch nichts passiert 

Antwort
von Yasilue, 43

Ich war mal in der gleichen Situation an wollte einfach mal anfangen. Habe viel Kraft und Zeit investiert! Erst dann wo sie in der Kita war mit 3 hat sie freiwillig mitgemacht wollte selber weil sie es von den anderen Kindern gesehen hat.
Jedes Kind ist auch anders Gott sei Dank. Viel Erfolg.

Kommentar von Goodnight ,

Der Drill hat sich wie die Erfahrung zeigt nicht gelohnt.

Antwort
von flockiflotti, 22

Mit 21Monaten ist das viel zu früh. Warte lieber nochmal zwei Jahre. Dann liegt es im Bereich des Möglichen.

Antwort
von lasterfahren, 39

normalerweise fängt man an mit topftraining, wenn das kind allein sitzen kann. dann sind sie in der regel mit 12-15 monaten trocken.

einfach immer wieder alle stunde oder 2 stunden auf den topf setzen und loben wenns geklappt hat. wenns öfter trifft windel dann tagsüber immer öfter ab lassen und wenns tagsüber klappt, dann schaffts das auch irgendwann demnächst nachts. immer zu den hauptmahlzeiten vorher und danach auf toilette setzen.

Kommentar von Menuett ,

Zu diesem Zeitpunkt, sind die Nervenbahnen zur Kontrolle des Beckenbodens noch gar nicht verschaltet....

Kommentar von Allyluna ,

Komplett antike Ansicht!

Kommentar von LotteMotte50 ,

Hallo lasterfahren, genau so haben wir das auch mit unseren Kindern gemacht

Antwort
von Altersweise, 68

Geduld! Beim einen Kind klappt das früher, beim anderen später. Beim einen geht es schnell, beim anderen dauert es lange.

Tagsüber die Wiindel weglassen und das Kind auf den Topf oder die Toilette setzen. Nasse und angebräunte Klamotten in Kauf nehmen. Das Kind nimmt auch keinen Schaden, wenn es mal ein paar Minuten mit nassen Hosen dasteht.

Den Anfang kann man machen, indem man dem Kind frühmorgens die Nachtwindel abnimmt und es dann einfach auf die Schüssel setzt. Hilfreich könnte auch sein, dass das Kind dabei ist, wenn man selbst aufs Klo geht. Kinder lernen ja durchs Nachmachen und ein lustvoll zelebrierter Toilettengang ist wahrscheinlich hilfreicher als akademische Erklärungen, warum, wieso und weshalb das Kind jetzt aufs Klo gehen sollte.

Antwort
von Menuett, 37

Mit 21 Monaten sind bei den meisten Kindern die Nerven noch gar nicht so gereift, dass das Kind überhaupt merken kann, wann es auf Toilette muss.

Nimm sie immer mit, wenn Du auf Toilette gehst, sie wird es irgendwann nachahmen wollen.

Kommentar von lasterfahren ,

mit 21 monaten sind die kids meistens trocken. bei uns bekommst du sie nicht mal in die kita wenn sie nicht trocken sind.

Kommentar von Menuett ,

Die Kitas sind zur Aufnahme verpflichtet. Es gibt einen gesetzlichen Anspruch auf einen Kitaplatz. Der kann so gar nicht torpediert werden.

Es gibt dazu Langzeitstudien, die 1953 begannen.

Über die Jahrzehnte hinweg ist da ganz klar zu erkennen: Vor 24 Monaten liegt der Anteil der sauberen Kinder bei unter 10 Prozent. Bis zum 36. Monat sind dann 80 Prozent der Kinder sauber. Mit 60 Monaten dann 95 Prozent.

Über die Jahrzehnte hinweg gab es da nur sehr geringe Schwankungen.

Das ist ganz schnöde Unfug, was Du da erzählst.

Kommentar von Allyluna ,

Man könnte Vermutungen anstellen, woher lasterfahren seine Erkenntnisse hat... Mich erinnern sie sehr an die DDR-Methoden... und die gibt es bekanntlich schon seit einigen Jahrzehnten nicht mehr.

Kommentar von Menuett ,

Kinder stundenlang auf dem Töpfchen sitzenlassen nachdem sie vorher einen Löffel Öl bekommen haben - gaaanz super.

Antwort
von TheSandsack, 53

Hmm. Bei meiner ging es von allein. Auch so in dem Alter ungefähr. Sie fand aber das Gefühl einer vollen Windel ecklig. Ansonsten wartest du einfach noch etwas. Ich kenne Leute, die sehen ihrem Kind an, dass sie mal müssen und bringen sie zum Topf. Die kleine war schon mit 11 Monaten "trocken". Aber zu sehr zu drängen bringt nichts. Du kannst es auch mal mit "einfacheren" Windeln versuchen. Das Kind merkt dann eher, wenn es "Ihh" am Hintern wird.

Antwort
von aramis2907, 56

Jedes Kind entwickelt sich anders, daher würde ich Dir auch raten noch etwas abzuwarten. 21 Monate finde ich zwar nicht bedenklich, da es in eurem Ermessen als Eltern liegt - aber ich persönlich empfinde das auch als sehr früh.

Du kannst unterstützend dazu evtl. ein Töpfchen nehmen, welches bei Kontakt mit Feuchtigkeit eine Art "Siegesmelodie" spielt.
So macht es auch dem Kind Spaß aufs Töpfchen zu gehen und es wird spielerischer vermittelt, bzw. erlernt.

Dieses wäre z.B. dafür geeignet (vielleicht findet Du auch irgendwo ein Produktvideo):
http://www.mytoys.de/mattel-fisher-price-lerntoepfchen-mit-fussbank-4365543.html

Antwort
von karin69, 28

Ich habe ein ähnliche Frage schon einmal beantwortet, vielleicht hilft ja auch HIER noch etwas mein Rat!?!

Daher einfach mal ein Beispiel aus unserer Familie, denn 21 Monate find ich nun auch als Mutter und Krankenschwester etwas sehr früh zum trocken werden- zumindest dann- wenn das Kind von selber noch keine "Anstalten" macht...?!


Meine kleine Nichte ist genau 2,5 Jahre jung- eine süße Maus und ein sehr aufgewecktes Kind. 
Sie ist natürlich der Sonnenschein der Familie, hat ein sehr offenes, neugieriges und frohes Wesen und wird dadurch von allen geliebt. Sie fremdelt kaum und passt sich ggf. sehr schnell den neuen Situationen ihrer kleinen Kinderwelt schnell an. Es ist einfach nur herrlich mit ihr. ☺️

Seit ungefähr 8 Wochen ist sie sogar schon trocken! Ich glaube meine Schwester hat darauf nicht mal besonders geachtet, außer sie rechtzeitig immer mal wieder auf's Töpchen gesetzt - natürlich ganz ohne Zwang- aber so kam alles Andere ganz schnell von selbst und alleine.

Ich würde sagen, es passt bisher alles zum Charakter des aufgeweckten Kindes!


Zweimal ist bisher ein "kleiner Unfall" passiert. Instinktiv verlangt die Kleine danach selber nach einer Anziehwindel für die Nacht- ist ja auch fast wie ihr normaler Schlüppi, nur eben etwas weicher! :-) 


War die darauffolgende Nacht wieder trocken, kommt die Windel wieder weg! Die Kleine fühlt sich bestätigt- ist schon ein großes Mädchen, fühlt sich selber stolz- und wird dafür nicht mal sonderlich gelobt oder so. Vielleicht geht deshalb alles so einfach und gut, weil um WINDELN ect. noch nie ein großer Firlefanz veranstaltet wurde. Es hat sich bis heute fast alles von allein gefügt!

Wenn die Kleine immer mal wieder bei uns zu Besuch ist, also bei uns schläft, ist ein kleines Täschchen immer gepackt, mit allen für sie wichtigen Sachen wie liebstes Kuscheltier, Lieblingsbuch usw. Ein Windelhöschen ist dann auch immer mit dabei.
..



Mein Tip daher an Dich: Macht alles so einfach und unkompliziert wie möglich, nicht viel Aufsehen um das GANZE THEMA machen, dann dürfen auch mal UNFÄLLE passieren. Warum nicht..?!

Ich wünsche GUTES GELINGEN!!

Antwort
von TygerLylly, 32

Mit Zwang erreicht man nichts. Ein Kind wird sauber, wenn es so weit ist. Ohne Windel flitzen lassen und immer mal "motivieren" ist das einzige, was man machen kann.

Mein Neffe ist drei und gerade sauber. Ja, das ist relativ spät. Aber dafür geht es wirklich sehr selten schief ;)

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