Todesfall, von wichtigster Person meines Lebens?

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3 Antworten

Hallo claustar

Viele Menschen die einen wichtigen Menschen verloren haben fallen automatisch in das Loch.Der Satz:In ein Loch fallen,ist mit Depressionen und Suizid verbunden.

Damit sind regulär jahrelange psychologische Behandlungen und die Einnahme von Tabletten verbunden.

Solche Löcher werden auf verschiedene Weise und Art verarbeitet.

Bei einigen entsteht dadurch eine schwere Psychose,die lediglich weiteres verschlimmert,es sei denn das solch ein Mensch den Verlust eines nahestehenden Menschen  und die daraus entstehenden psychologischen Folgen zu nutzen weiß.

Wir sagen in Deutschland:Behalte einen verstorbenen Menschen so in Erinnerung wo es dem Verstorbenen gut ging.

Erinnerungen basieren auf einem Fotografischen Gedächtnis = Momentaufnahme.

Eine Momentaufnahme ist nichts weiter als ein altes Foto des Verstorbenen zu betrachten wo Erinnerungen wach werden.

Solche Momentaufnahmen eines Verstorbenen können beruhigen.Sie können auch Anweisungen geben.Sie können auch vor einer schweren Psychose bewahren.

Das dabei auch mal Tränen fließen ist ganz natürlich.Die Tränen schwächen eine schwere Psychose und können im laufe der Zeit sogar eine schwere Psychose verringern beziehungsweise ganz verschwinden lassen.

Gruß Ralf

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Kommentar von claustar
15.05.2016, 21:26

Sobald ich weine und meine Mutter mich so sieht, fängt sie mit an und steigert sich komplett rein. Sie musste zwei mal ins Krankenhaus eingelifert werden, schluckt täglich viele Tabletten und sie redet nur wenn sie mit mir alleine ist (also mit niemand anderen über folgendes) darüber dass sie mit ihm tauschen will und das eine mal, dort war eine Freundin da und das sie sich keine Sorgen macht habe ich etwas gelacht, am nächsten Tag hat meine Mutter dann zu mir gesagt: Wenn du was zum Lachen brauchst , dann nehm ich mir den Strick! Das macht mich fertig wie sonst etwas. Sie macht täglich zu mir eine Andeutung das sie sich umbringen will, in den ersten paar Tagen, musste ich die Tabletten vor ihr verstecken und aufpassen das sie sich nirgenswo einschließt. Dort hat sie auch Sachen zu mir gesagt, wie ist mir doch egal ob du isst oder dich umbringst... Dann später: ich will dich und deinen Bruder nicht auch noch verlieren und dann war ich ihr wieder egal.    Ich will auch nicht wieder in Deprissionen versinken, das hab ich schon einmal durch, nur halt das mir dort mein Bruder unbewusst oder bewusst , ich bin mir nicht sicher, rausgeholfen hat und ich jetzt komplett alleine darstehe.  Tut mir leid das ich Sie so Volltexte       LG claustar

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Hi! Weißt du, dein Bruder befindet sich jetzt in einer ganz anderen, für uns unvorstellbaren Welt. Was er auf jeden Fall nicht will, dass es dir deswegen schlecht geht. Wenn es dir nämlich immer schlechter und immer schlechter geht, dann wird er darüber sehr traurig sein. Er kann dir ja nicht helfen, weil ihm das nicht möglich ist. Du aber kannst etwas tun: Akzeptiere diese Situation, so wie sie ist und behalte deinen Bruder immer in guter Erinnerung. Dann ist euch beiden geholfen

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Kommentar von Hunkpapa
07.05.2016, 20:01

Hier noch eine Weisheit von meinem Roten Bruder CHIEF SEATTLE (DUWAMISH):  "Es gibt keinen Tod, nur den Wechsel in andere Welten."

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Kommentar von claustar
07.05.2016, 20:08

Ich weiß das er das nicht wollen würde,. es ist so leicht gesagt...mit dem klarkommen ...

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Es gibt Selbsthilfegruppen für Hinterbliebene. Da kann man sich alles von der Seele reden und die die Zuhören haben ähnliches erlebt und verstehen dich.  Vielleicht wäre das was für dich?

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Kommentar von claustar
07.05.2016, 20:06

Das gibt es leider nicht in meiner Nähe :/

Aber trotzdem danke

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