Todesangst... kann da was passieren, weil ich die Angst hab?

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10 Antworten

Da  Du es ja im Bereich Religion gepostet hast, meine Frage "Glaubst Du an Gott? Traust Du IHM zu, Dich zu bewahren? Hast Du Gewissheit, dass Du nie tiefer fallen kannst, als in seine Arme und dass Dich noch nicht mal der Tod von IHM trennen kann?

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Also eines ist klar: Du wirst mit einer Wahrscheinlichkeit von 100% sterben. 

Man weiß nur nicht, wann. Das kann in den nächsten fünf Minuten sein, oder in 90 Jahren.

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Da Du ein Mensch wie jeder andere Mensch auch bist, solltest Du Dir bewußt machen, Andere leben auch tagtäglich vollkommen unbedarft.

Das was Du an Angst empfindest, dass hast Du Dir selber eingeredet, und kann genauso auch von Dir beendet werden.

Sollte Deine Angst aber auch zukünftig bestehen, solltest Du diesbezüglich einen Arzt konsultieren. Der wird Dir relativ schnell eine Hilfestellung geben, so dass Du schon bald angstfrei sein kannst.

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Hab keine Angst. Jeder Mensch hat eine Laufbahn wie die Jahreszeiten. Im Frühling geboren man blüht immer weiter auf und dann kommt der Herbst und Winter. Und die zeit läuft ab. ein ganz natürlicher Kreislauf. Mach dir das bewusst

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Nein, dir passiert gar nichts. So weit geht die selbsterfüllende Prophezeiung nicht, keine Sorge.  Abgesehen davon passiert das nicht bei Angst, sondern, wenn wenn überhaupt, dann nur wenn man sich komplett aufgibt. Das sind zwei paar Schuhe. Dein Unterbewusstsein bekommt ja nicht die Nachricht: ich gehe jetzt sterben, sondern: Ich will Leben.

Ich würde dir jedoch dringend eine Therapie raten, sonst machst du dir das Leben unnötig schwer. Auch diverse Entspannungsübungen und die Auseinandersetzung mit der Angst und Zwangsgedanken würde ich dir ans Herz legen.

Eins kann ich dir versichern, die Angst ist übertrieben und unbegründet, denn a) schützt dich die Angst vor dem Tod nicht und b) ist das etwa so, wie wenn man Angst hat zu altern, doch wenn man altert sind die meisten bereit dafür und c) die Angst davor macht sowohl den Gedanken an den Tod unerträglich, als auch das Leben. Finde eine Lösung, wie du dich mit dem Tod anfreunden kannst. 

Es gibt so etwas wie die selektive Wahrnehmung, je mehr du dich auf den Tod konzentrierst, umso mehr wirst du Signale dafür finden. Du wirst zwar nicht sterben, aber dir dein Glück versauen. Habe vertrauen, vertrauen in dich und in das Leben. Und ich kanns nur erneut betonen, mach eine Therapie.

Ich wünsche dir alles Gute und gaaaanz viel Vertauen!

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Nein. Jeder Mensch hat Ängste.

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Ob du dir Sorgen machen musst, kann niemand sagen, da niemand weiß warum du diese Ängste hast.

"Prophezeiungen" gibt es nicht, sondern nur Autosuggestion (einfach gesagt: du redest dir etwas ein).

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Nur das du Depression bekommen kannst und das dann andere dich irgendwann langsam für verrückt halten.

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Ich hatte auch Angstzustände vor ungefähr 11 Jahren. Ein Gelehrter hat mir gesagt, dass ich meine Ängste begründen und nach Antworten suchen soll! Habs zu erst nicht verstanden! Dann hat er mir folgendes vorgelesen:

"Eines der wichtigsten und fundamentalsten Gefühle des Menschen ist die Empfindung der Furcht.....Zum Beispiel: um jemanden, der auf einem Dach steht, in Gefahr zu bringen, zeigt ein arglistiger Mensch einem ängstlichen Menschen etwas, das er für gefährlich hält. So treibt er ihn in seiner Angst Schritt für Schritt vor sich her bis zum Rand des Daches, wo er schließlich kopfüber hinab stürzt und sich das Genick bricht. In gleicher Weise treiben sie (die Menschen) dazu, auf Grund völlig unbedeutender Befürchtungen sehr bedeutende Dinge zu opfern und indem sie sagen, eine Mücke solle sie nicht stechen, fliehen sie in den Rachen eines Drachens.
Einmal fürchtete sich eine bedeutende Persönlichkeit – möge Gott (seiner Seele) gnädig sein – in ein Ruderboot einzusteigen. Eines Abends gingen wir miteinander zu der (damals noch einzigen) Brücke in Istanbul. Dort wollten wir ein Boot nehmen. Ein Auto gab es nicht. Wir mussten nach (dem Stadtteil) Sultan Eyyüb. Also drängte ich ihn.
Er aber sagte: »Nein, ich habe Angst. Vielleicht wird (das Boot) untergehen!«
Ich sagte ihm: »Was denkst du denn, wieviele Boote es hier am Goldenen Horn gibt?«
Er sagte: »Vielleicht tausend.«
Ich sagte zu ihm: »Und wieviele gehen davon jedes Jahr unter?«
Er sagte: »Vielleicht ein oder zwei, in manchem Jahr gar keines.«
Ich fragte ihn: »Wieviel Tage hat das Jahr?«
Er sagte: »Etwa dreihundertsechzig.«
Ich sagte ihm: »Die (Gefahr mit diesem Boot) unterzugehen, die (wie in einem Alptraum) in dir aufsteigt ist eins zu dreihundertundsechzigtausend. Sich vor einer derartigen Möglichkeit zu fürchten, ist nicht menschlich. (Noch nicht einmal) ein Tier kann das!... Und weiter sagte ich zu ihm: »Wie lange glaubst du, dass du noch leben wirst?«
Er sagte: »Ich bin schon alt. Doch wäre es möglich, dass ich noch zehn Jahre lebe.«
Ich sagte zu ihm: »Da deine Todesstunde unbekannt ist, könntest du jeden Tag sterben. Also ist dein Tod an einem der nächsten dreitausendsechshundert Tagen möglich. So ist denn deine Chance nicht dreihunderttausend zu eins, wie bei diesem Boot, sondern die Möglichkeit ist dreitausend zu eins und es ist möglich, dass du noch heute stirbst. Also zittere! weine! mach dein Testament!«
So sagte ich zu ihm. Da kam er denn zitternd zu Verstand und stieg in das Boot. Auf dem Boot sagte ich zu ihm: »Gott der Gerechte hat dir die Nerven gegeben, dich zu fürchten, damit du dein Leben retten sollst und nicht, um es zu zerstören!« Er hat dir das Leben nicht gegeben, um es dir schwer zu machen, zu einer Last und zu einer Strafe für dich. Sich zu fürchten, wenn das Risiko eins zu zwei, drei vier, oder selbst eins zu fünf oder sechs ist, ist eine vorausschauende Furcht und mag deshalb auch erlaubt sein. Sich aber zu fürchten, wenn das Risiko eins zu zwanzig, dreißig oder vierzig ist, gleicht einem Albtraum und das Leben in ihr einer Folterqual!«...

Danach habe ich darüber nachgedacht und festgestellt, dass es nichts zu fürchten gibt! (Hab mich aber nicht von Heute auf Morgen verbessert, sondern in ein Paar Wochen). Diese kleine Geschichte diente mir so zu sagen als Formel, um mit den Ängsten zu Recht zu kommen.

Ausserdem spielt oft unser Verstand mit uns! Beispiel; stell Dir ein Lagerfeuer vor, das vor einem grossen Spiegel brennt. Das Feuer selbst würde uns verbrennen, wenn wir zu nahe kommen. Aber die Reflektion im Spiegel kann gar nichts tun! In unserem Verstand werden die Sachen reflektiert und können uns garnichts antun. Wichtig ist dabei, wie wir die Erreignisse aufnehmen und verarbeiten.
Wenn Du Angst vor dem Tod selbst hast, empfehle ich Dir meinen Beitrag über den Tod zu lesen.
Ein Gelehrter sagt: "man soll nicht heulen, bevor man nicht geschlagen worden ist".
In diesem Sinne wünsche ich Dir alles Beste.

Gruß...

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Kommentar von user8787
20.04.2016, 07:33

Die Geschichte ist toll, aber leider ist unser Gehirn nicht so einfach umzupolen. 

Ich verstehe den TE sehr gut. Meine Todesangst basiert auf ein Trauma mit Nahtoderfahrung. Hier lässt das Gehirn weder beten noch Glauben zu, hier geht es um erlebte Fakten die verarbeitete werden müssen. Mit denen man sich arangieren muss. Hier geht es, psychisch gesehen, ums nackte überleben. 

MrBevc, schau woher deine Angst kommt und stelle dich ihr entgegen. Verdrängen oder ignorieren ist nicht gut, diese Emotion ist zu heftig dafür. 

Suche dir professionelle Hilfe und setze dich mit dem Thema auseinander. 

Ich bin mir mittlerweile sicher, wir ALLE haben Angst vor dem Tod, weil keiner von uns weiß was danach kommt. Du bist nicht alleine mit deiner Angst, die gibt es seit es uns Menschen gibt. 

Glauben hilft sicher...aber etwas glauben heißt nicht es zu wissen. 

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Kommentar von SEYYAH
20.04.2016, 11:51

Glaube heisst Überzeugung. Wenn man überzeugt ist, dann gibt es keine unüberwindbaren Probleme. Der Mensch ist zwar ein komplexes Wesen. Man braucht einfach eine gute Bedienungsanleitung für den Menschen. Die besten Wegweiser sind eben Offenbarungen vom Schöpfer selbst. Wenn man Schritt für Schritt nach der Wahrheit sucht, dann kommt man auch am Ziel an.
Der erste Schritt ist, man muss sich selbst überzeugen, dass es Einen Schöpfer gibt und der Rest kommt von alleine.
Ich empfehle und bitte den folgenden Beitrag zu lesen...

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Kommentar von SEYYAH
20.04.2016, 11:53

Zweites Wort

«Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen; Die da glauben an das Verborgene.» (2,3)

Möchtest du verstehen, welch große Glückseligkeit, welch eine Gnadengabe, was für ein Wohlgeschmack und was für eine Beruhigung im Glauben liegt, dann schaue und höre das folgende Gleichnis:

Es begaben sich einmal zwei Männer auf eine Urlaubsreise, auf der sie auch ihre Geschäfte machen wollten. Der eine lebt glücklos und ichbezogen und schlägt seinen Weg in der einen, der andere lebt glücklich und gottbezogen und schlägt seinen Weg in der anderen Richtung ein. Der Ichbezogene, weil er nur an sich selbst denkt und nur um sich selbst besorgt ist, findet als Strafe dafür, daß er immer und überall nur schwarz sieht, ein Land vor, das in seinen Augen ganz schlecht ist. Er schaut sich um: überall schreien die schwachen und hilflosen Menschen unter den Händen der fürchterlichen Gewaltmenschen und den Zerstörungen, welche diese anrichten, Ach und Weh. Wohin er auch kommt, erlebt er diesen beklagenswerten, bedrückenden Zustand. Das ganze Land hat die Gestalt eines öffentlichen Trauerhauses angenommen. Um selbst nicht diesen quälenden und finsteren Zustand wahrnehmen zu müssen, flüchtet er in die Trunkenheit als einzigen Ausweg. Denn für ihn sieht alles fremdartig aus und jeder erscheint ihm feindselig. In aller Öffentlichkeit erblickt er entsetzliche Leichen und verzweifelt weinende Waisen. Das Leid ist ihm eine unerträgliche Last.

Der zweite Reisende, der mit Gott verbunden lebt, sich an Ihn hält, Ihn anbetet und über die Wahrheit nachsinnt,ist ein hochanständiger Mensch; und er findet ein Land vor, daß nach seiner Sicht sehr schön ist. So gerät denn dieser Mann in dem Lande, das er betritt, in ein großes, allgemeines Volksfest. Freude herrscht überall im Lande. Es werden Feste und Feiern veranstaltet. In den Häusern, in denen man Gottes gedenkt, (zikirhane) leuchtet ekstatische Glückseligkeit...Ein jeder begegnet ihm als Freund und Verwandter. Überall im Lande erlebt er Volksfeste und Entlassungsfeiern, erfüllt von Dankbarkeit. Hochrufe werden laut. Und es gibt auch fröhliche Rekrutierungsfeiern mit dem Ruf: «Allahu ekber»(Gott ist am größten)und «La ilahe illa'llah» (Es gibt keinen Gott außer Allah), begleitet von Trommelwirbeln und Fanfarenklang.

Während der erste Reisende sowohl unter dem eigenen Kummer als auch unter dem Schmerz des Volkes leidet, erfreut sich jener Glückliche sowohl des eigenen Frohsinns als auch der allgemeinen Fröhlichkeit des Volkes. Zudem gelingt es ihm auch noch, ein gutes Geschäft abzuschließen. So dankt er Allah.

Danach kehrt er zurück und begegnet dem anderen Reisenden und begreift sofort dessen Zustand. Er sagt zu ihm: «Bei Gott (Yahu)! Du bistja wahnsinnig geworden.Alle Häßlichkeiten deines Inneren haben sich nach außen gespiegelt, so daß du in der Vorstellung lebst, daß da weinen, die da lachen und daß da beraubt und geplündert werden, die man ausrüstet. Komm zur Besinnung! Reinige dein Herz, damit dieser unglückselige Schleier von deinem Blickfeld beseitigt werde! Dann wirst du die Wirklichkeit erkennen. Denn dieses Land, eines Königs, der in so hohem Grade gerecht und barmherzig ist, der seine Untertanen so sehr liebt, der so mächtig und zugleich auch so voll Güte ist, der sein Land mit so überragenden Fähigkeiten regiert und in Ordnung hält,ein Land,das derart offenkundige Merkmale des Aufstiegs und der Vervollkommnung aufweist, kann gar nicht so sein, wie es dir in deiner Einbildung vorschwebt.« Da kommt dieser Unglückselige nun zur Besinnung. Er bereut und sagt:»Ja, Trunkenheit und Rausch hatten mich tatsächlich schon bis zum Delirium getrieben. Möge Allah dir vergelten, daß du mich aus der Hölle meines Deliriums errettet hast.»
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Kommentar von SEYYAH
20.04.2016, 11:55

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Oh du meine Seele! Wisse: Der erste Mann ist ein Ungläubiger (kafir), ein sündiger (fasyk), gottvergessener (ghafil) Mensch. In seinen Augen gleicht diese Welt einem öffentlichen Trauerhaus. Für ihn sind alle Lebewesen Waisenkinder, die unter den Schlägen der Trennung und des Verfalls weinen. Mensch und Tier aber sind unversorgt und sich selbst überlassen und werden von der Todespranke in Stücke gerissen. Die Berge und die Meere und alle die anderen großen Erd- und Himmelskörper gleichen abscheulichen, seelenlosen Leichen. Und noch viele andere schmerzliche, bedrückende, furchterregende Wahnvorstellungen, die aus seinem Un- und Irrglauben entstanden sind, quälen ihn seelisch.

Der zweite Mann aber ist ein gläubiger Mensch (mu'min). Er weiß, bekennt und bezeugt, daß Allah sein Herr und sein Schöpfer ist. In seinen Augen ist diese Welt eine Stätte der Besinnung (zikirhane) auf den Allerbarmer, ein Übungsgelände für Mensch und Tier und ein Ort der Prüfung für Menschen und Dschinnen. Was aber den Tod aller Menschen und Tiere betrifft, so ist er eine Entlassung. Haben sie die Aufgabe ihres Lebens beendet, ziehen sie aus diesem vergänglichen Haus voll innerer Freude ohne allzuviel Aufhebens in eine andere Welt hinüber. Dadurch sollen sie nur für die Neuankömmlinge Platz machen, die kommen, um ihre Aufgabe zu übernehmen und zu erfüllen. Was aber die Geburt der Tiere und Menschen betrifft, so gleicht sie der Rekrutierung von Soldaten, welche unter die Waffen treten und ihre Pflicht auf sich nehmen. Jedes einzelne Lebewesen ist beauftragt wie ein munterer Soldat oder ein rechtschaffener, zufriedener Beamter. Was aber all dieseStimmen betrifft, so rühren sie teils aus dem Gedenken und Lobpreis Gottes zu Beginn der Arbeit, teils aus der Danksagung und der frohen Stimmung nach ihrer Beendigung, teils sind es Melodien, die aus der Freude über die Arbeit entstehen In den Augen jedes Gläubigen ist jedes einzelne Geschöpf ein vertrauter Diener seines freigebigen Herrn und Barmherzigen Königs, Sein befreundeter Diener, Sein kostbares Buch. Und dergleichen noch sehr viel mehr feinsinnige, erhabene, geschmackvolle und köstliche Wahrheiten erwachsen ihm aus seinem Glauben, offenbaren sich ihm.

Das heißt, daß der Glaube unsichtbar den Samen des paradiesischen Tubabaumes in sich trägt. Was aber den Unglauben betrifft, so birgt er unsichtbar ein Korn des höllischen Zakkumbaumes in sich.

Das heißt also, daß es Frieden und Sicherheit nur im Islam und im Glauben gibt. Weil dies aber so ist, müssen wir immer sagen:

«Dank sei Gott,fürdie Religion des Islam und die Vollkommenheit des Glaubens»

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Du steigerst sich in was rein :D . Was hast du denn ? Schalt mal n gang runter

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