Frage von likly, 37

Tod von Oma wie lerne ich damit umzugehen?

Hallo, ich (14) habe mit dem Tod meiner Oma vor jetzt schon fast 3 Monaten schwer zu kämpfen, es vergeht kaum ein tag wo iCh nicht weine oder kurz davor bin zu weinen. Sie hat mir so viel bedeutet ich War jede Ferien bei ihr und dann ging alles so schnell Diagnose Krebs und nach ein paar Monaten War sie Tod. Der Leidensweg zum Schluss War kaum zu ertragen. Jetzt nach ein paar Monaten wird mir erst so richtig klar das sie nicht mehr da ist.... Jeden Morgen beim aufstehen frage ich mich wofür? Ich will so nicht mehr und wenn es so weiter geht kann ich auch bald nicht mehr (also nicht das ich mir was antun würde) was kann ich dagegen machen?

Danke im voraus

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Nordseefan, 10

Das tut mir so leid. Ich kann gut nachfühelen wie es dir geht.

Aber Trost wirst du auf die schnelle kaum finden. So ein Verlust IST schmerzhaft. Deswegen darfst und sollst du auch weinen.

auch wenn du meinst es tut noch mehr weh: Sprich über deine Oma, wenn du dabei weinen musst ist das völlig ok. Du wirst bald merken: das hilft.

Ganz weggehen wird und soll die Trauer nie. Aber du wirst dich auch gerne an deine Oma erinnern, der Schmerz wird weniger, anderes werden. Die schöne Erinnerung rückt in den Vordergrund.

MEine Oma ist schon über 10 Jahre tot. INzwischen kann ich (schon lange) an sie denken und mich an die schöne Zeit mit ihr Erinnern ohne zu weinen. Traurig bin ich aber zuweilen immer noch, aber anderes als unmittelbar nach dem Tod.

Antwort
von Watermelongirl, 9

"Dagegen" machen kannst du nichts richtig. Du kannst aber ein Foto von ihr ausdrucken in einen schönen Bilderrahmen hineinstellen und an die schönen Zeiten denken. Sie wäre sicher nicht glücklich wenn sie wüsste dass du immer weinst um sie. Und ich glaube sie ist an einem besserem Ort. Weil dort gibt es kein Krebs nichts. Denk dran: Ihr werdet euch wiedersehen! Rede mit deiner Mutter/Vater darüber!(Kommt darauf an Mütterlicherseits/ Vaterlicherseits) Sie sind wahrscheinlich auch mega traurig. Erzähl ihnen alles wie du dich fühlst. Und es ist nicht schlimm zu weinen. So kannst du deine Trauer "rausbringen". Und jeder Mensch stirbt, egal wann oder an was. 

Lg Watermeloncat

Antwort
von wilees, 4

Da ich weiss, wie schmerzhaft es ist einen Menschen zu verlieren - möchte ich versuchen Dir ein paar Infos zu geben:

Es gibt Gruppen für Kinder und Jugendliche , die ein Eltern- oder Großelternteil verloren haben. Da ich nun nicht weiss wo Du lebst mal einige Beispiele:

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Bitte Deine Eltern Dich dabei zu unterstützen,  Dir Hilfe von aussen zu suchen. Es kann kauch sein, dass Du für einen kurzen Zeitraum therapeutische Hilfe benötigst.
Antwort
von SpaceMax, 9

Es ganz ausheulen lassen und dann ist es schon ok. (PS bin auch 14 und mein Opa ist gestorben)

Antwort
von Schaeffi01, 13

Der Umgang mit toten Verwandten, welche einem nahe standen, ist der Umgang damit am schwerst. Dabei ist das Alter nicht dringend entsprechend, doch selbst Erwachsene überwinden sowas nicht unbedingt schnell. Das ist auch menschlich und somit eine allgemeine Frage, welche nicht leicht zu beantworten ist.

Man kann sich nicht selber trösten. Da könnten andere anderer Meinung sein, doch in meinen Augen brauch man mindestens eine zweite Person um getröstet zu werden. Dieser Trost ist wohl das wirksamste.

Einfaches Vergessen, welches je nach Bindung zu der Person dementsprechend dauern kann, sollte der einfachste Teil sein, daher man da mittlerweile auch über einen selber nachdenken kann.

So habe ich bis jetzt manche Todesfälle verarbeitet und lebe normal weiter, jedoch leider mit dem Unterschied, dass eine wichtige Person aus meinem Leben gegangen ist.

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