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Tod von geliebten Tieren

gefragt von KalalaKa636KalalaKa636 am 09.02.2009 um 23:41 Uhr

Macht Ihr Euch auch manchmal Gedanken darüber, was passiert, wenn Euer geliebtes Haustier stirbt?

Heute war es wieder extrem: mein Kater kränkelt .

Ich hänge extrem an dem Tier, er ist für mich aussergewöhnlich und hat seine Eigenarten, die ich nie mehr missen möchte.

Allein bei dem Gedanken daran, er wird irgendwann nicht mehr da sein, könnt ich heulen. Andererseits kann ich auch Menschen nicht verstehen, die ihre Tiere ausstopfen und in die Wohnung stellen. Denn das wäre ja nicht mehr mein Kater.

Wie geht Ihr mit dieser Angst um?


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Bea26
beantwortet von Bea26 am 10. Februar 2009 23:52
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Hilfreichste Antwort

Hallo KalalaKa636

was hat denn Deine Katze und wie alt ist sie?

Ich denke, es ist normal, dass solche Gedanken mal aufkommen. Vor allem wenn Tiere akut krank sind oder auch eine tödliche Krankheit haben. Es gibt allerdings auch Ängste, die übermäßig schon einer Krankheit gleich kommen, was ich allerdings bei Dir jetzt nicht glaube.

Wir hatten vor einigen Jahren eine schon 8-jährige Schäferhündin aus dem Tierheim geholt, die immer etwas kränkelte. Sie hatte Probleme mit der Bauchspeicheldrüse, bekam Enzyme zusätzlich. Mit 12 Jahren mussten wir sie operieren lassen, weil sie ständig mit der Gebärmutter Probleme hatte und das war auch ok später, die OP hat sie gut überstanden. Und später hatte sie Probleme mit den Nieren, bekam Medis und Spezialfutter. Außerdem hatte sie Arthrose, mit der wir alle ganz gut klar kamen. Immerhin wurde sie fast 15 Jahre alt.

Als wir sie operieren ließen, dachte ich, dass sie es nicht überleben wird, aber sie hat es geschafft und lebte einige Tage später so lebendig wie früher.

Als die Arthrose begann und sie etwas schlechter laufen konnte, haben wir ihr ein spezielles Geschirr gekauft, was unterfüttert ist und mit dem wir sie ein wenig anheben konnten, damit sie nicht unter ihrem Gewicht litt und das klappte gut. Außerdem haben wir ihr auch die Zeit gelassen, die sie zum Gassigehen brauchte, d. h. dass es nicht mehr ganz so weit ging und immer wieder mal Pausen ´gemacht werden mussten. Damit kam sie gut klar und uns hat es nicht gestört, immerhin hatte sie großen Lebenswillen und es war unser kranker Hund, nicht irgendein Gegenstand. Und wir wussten ganz genau, wann es Zeit für sie war zu gehen. Wir waren ja in ständiger Behandlung bei unserer Tierärztin.

Die letzten Wochen im Leben unserer Schäferhündin wurden immer ruhiger, aber der Lebenswille war noch da, sie fraß auch ordentlich, aber sie bellte z.b. nicht mehr wenn sie einen anderen Hund sah.

Mein Mann und ich unterhielten uns öfter mal darüber wie es wäre wenn... Da ich schon viele Tiere hatte und demnach auch viele verloren habe, ahnte ich schon eher, dass es nicht mehr lange dauert. Und ich dachte natürlich schon daran, dass ich sehr traurig sein würde, aber ich fing da auch schon an, voller Dankbarkeit an die vielen Tage zurück zu denken, die unsere Hündin bei uns war und noch sein durfte.

Und als es dann soweit war, sie schwächer wurde, fuhren wir sofort zu unserer Tierärztin und haben uns neben sie auf den Boden gelegt. Der Abschied war sehr schwer, ganz klar. Aber auch schön, denn wir durften auf ihrer letzten Reise dabei sein. Unsere Ärztin hat es auch ganz toll gemacht und das werd ich ihr nie vergessen. Während unsere Hundeoma einschlief, erzählte ich ihr von der Regenbogenbrücke und wer dort schon alles auf sie wartet. Es war ein schönes Gefühl als ich ihr das erzählt habe, denn ich selber glaube ganz fest daran.

Ich hoffe, dass es Deiner Katze bald wieder besser geht.

Und Dir wünsche ich, wenn es mal soweit ist, dass Du auch an diese Regenbogenbrücke glauben und Deine Katze gehen lassen kannst.

Liebe Grüße, Bea26

Kommentar von A00652225878df3c61e0140534d098b0smallKalalaKa636 am 15. Februar 2009 13:49

Danke, Bea!


Weitere gute Antworten


pcfuzzi
beantwortet von pcfuzzi am 9. Februar 2009 23:43
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Ich verdränge sie, bis der Zeitpunkt des letzten gemeinsamen Gangs gekommen ist. Doch ich bleibe bei dem Tier....bis zum letzten Atemzug.

Kommentar von 4fca1136aac61129270e7d7468048ebbsmallNudelsternchen am 9. Februar 2009 23:45

geht mir genauso...am besten nicht drüber nachdenken

Kommentar von A00652225878df3c61e0140534d098b0smallKalalaKa636 am 9. Februar 2009 23:45

Danke, pcfuzzi! Ich werde es genauso machen, wenn es soweit kommt. Nur was ist danach?

Kommentar von 2d106a7fadda5d10f85ec9b4c2c80ec5smallpcfuzzi am 9. Februar 2009 23:47

Danach?

Tränen

Tränen

Tränen....

Aber es geht vorbei.......und die schönen Erinnerungen bleiben.


blacksunangel
beantwortet von blacksunangel am 9. Februar 2009 23:45
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...mein hund ist zwar erst 3 jahre alt aber ich möchte gar nicht daran denken...ich war schon fix und fertig als er eine narkose bekommen hat. für andere klingt das vielleicht lächerlich aber wenn dein haustier ein mitglied der familie ist und du es liebst ist es sehr sehr schlimm es zu verlieren !

Kommentar von A00652225878df3c61e0140534d098b0smallKalalaKa636 am 9. Februar 2009 23:55

Das stimmt. Auch jegliche OP-Eingriffe mit Narkose (auch wenns nur ne Zahntsteinentfernung ist) ist auch für den Menschen eine Tortur!

Danke!


anonym
beantwortet von helmutfranz am 10. Februar 2009 10:58
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Vielleicht hilft es Dir ja, wenn Du weißt, was mit dem Tier beim Sterben geschieht?

Betrachten wir z.B. eine Katze:

Die eigentliche Katze ist die Seele der Katze, die materiell unzerstörbar ist.

Die Seele der Katze sieht aus wie eine gesunde Katze und hat alle Glieder und Organe.

Wenn der Katzenleib z. B. durch einen Unfall einen Fuß verliert, so verliert ihn die Katzenseele nicht.

Die Seele der Katze steuert den Leib der Katze.

Wenn der Leib der Katze der Katzenseele nicht mehr dienen kann, dann verläßt die Katzenseele den Katzenleib.

Folge: Der Katzenleib verwest.

Die Katzenseele geht aber nicht verloren.

Jesus bildet aus dieser Katzenseele und aus weiteren Tierseelen, aus Seelenteilen der Eltern und aus Spezifikationen aus dem Universum eine Menschenseele.

Das heißt, die Menschenseelen werden aus Tierseelen zusammen komponiert. Deshalb gibt es so viele unterschiedliche Charaktere bei den Menschen.

Im Unterschied zu den Tieren hat aber der Mensch nicht nur eine Seele, sondern auch einen Geist aus Gott, der ihn befähigt, die Vollkommenheit zu erreichen und ein Kind Gottes zu werden.

Du siehst also, daß von Jesus aus auch für die Tiere gesorgt ist. Ist das nicht schön?


Schwabenmaus
beantwortet von Schwabenmaus am 9. Februar 2009 23:44
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Soeben ist mein Meerschweinchen gestorben. Er hieß Anton und war sehr lieb, wurde aber 8 jahre alt. Er war ein Peruaner mit langen schönen Haaren und wog 1,5 kg. Jetzt weiß ich nicht wohin mit ihm.

Kommentar von A00652225878df3c61e0140534d098b0smallKalalaKa636 am 9. Februar 2009 23:50

Was heisst soeben? Herrje..

Vergrab ihn doch im Wald. An einer schönen, ruhigen Stelle, weich verpackt, sofern Du keinen Garten hast.

Kommentar von Pinguinchen am 10. Februar 2009 11:29

Oh das tut mir sehr leid....


Lavendel53
beantwortet von Lavendel53 am 9. Februar 2009 23:53
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Sorry, aber ein Tier ist für mich "nur" ein Tier. Hab kein Kuscheltier und es belastet mich nicht, wenn eins meiner Hühner dran glauben muss.

Kommentar von A00652225878df3c61e0140534d098b0smallKalalaKa636 am 10. Februar 2009 00:05

Deswegen hast Du wohl auch keine "Haustiere" in dem Sinne.

Sei froh: eine Sache weniger, über die Du Dir Sorgen machen musst.


anonym
beantwortet von bkaymbk am 9. Februar 2009 23:42
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Habe das selbe problem habe richtig angst das was mit mein Hund passiert...

Kommentar von A00652225878df3c61e0140534d098b0smallKalalaKa636 am 9. Februar 2009 23:44

Sch.eiß Gefühl, oder? Was machst Du dagegen?


YuLy42
beantwortet von YuLy42 am 9. Februar 2009 23:42
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Der Tod gehört zum Leben, wer damit große Probleme hat, sollte sich Hilfe beim Psychologen suchen.

Kommentar von A00652225878df3c61e0140534d098b0smallKalalaKa636 am 9. Februar 2009 23:43

Ich soll wegen der Angst, dass mein Kater stirbt, zum Therapeuten?

Nicht wirklich, oder?

Kommentar von Bdf71a08a26db27ae0eb65fcab30fbfdsmallYuLy42 am 9. Februar 2009 23:47

Doch, das meine ich ganz ernst. Wer nicht in der Lage ist, den Tod als das zu akzeptieren, was er ist sollte, entweder in Selbst- oder Fremdtherapie herausfinden, wo das Problem liegt.

Kommentar von Ef0d6a26bfe714f986e1fbf3c30ff74asmallTamara20 am 9. Februar 2009 23:50

man akceptiert aber das heißt nicht das man es verstehen muss und wegen angst sich hilfe bei sowas holen muss

Kommentar von Bdf71a08a26db27ae0eb65fcab30fbfdsmallYuLy42 am 9. Februar 2009 23:54

Nochmal und nichts für ungut: extreme Verlustängste resultieren aus einem Trauma, das aufgearbeitet werden muss, damit es Dich in Zukunft nicht mehr belasten kann.

Kommentar von 2d106a7fadda5d10f85ec9b4c2c80ec5smallpcfuzzi am 9. Februar 2009 23:55

Das ist Unsinn.

Diese Angst entsteht aus sehr gro0er Tierliebe und zeigt die Gefühle des Menschen. Das spüren übrigens Tiere sehr genau, wenn Menschen sie lieben.

Deswegen muß niemand in Therapie.

Kommentar von Bdf71a08a26db27ae0eb65fcab30fbfdsmallYuLy42 am 10. Februar 2009 00:01

Verlustängste sind konkret, egal, ob sie sich auf ein Tier oder einen Menschen beziehen. Große Verlustängste haben eine Geschichte, die, wenn sie nicht gut aufgearbeitet wird, dazu führen können, dass Menschen leiden, obwohl das nicht nötig wäre. Das ist kein Unsinn, sondern Du willst oder kannst diesen Prozess (noch) nicht verstehen.

Kommentar von A00652225878df3c61e0140534d098b0smallKalalaKa636 am 10. Februar 2009 00:09

YuLy, jetzt versteh ich, was Du meinst. Aber ich werde deswegen nicht zum Therapeuten gehen, denn bei Menschen habe ich diese Angst nicht, zumindest nicht auf diese Weise.

Kommentar von Bdf71a08a26db27ae0eb65fcab30fbfdsmallYuLy42 am 10. Februar 2009 00:23

"entweder in Selbst- oder Fremdtherapie"

Du kriegst das sicher auch alleine hin. :-)

Danke für die intensive und faire Diskussion, auch an die anderen Teilnehmer daran.


holsch
beantwortet von holsch am 9. Februar 2009 23:43
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habe keine tiere...aber kann Dich verstehen...

Kommentar von A00652225878df3c61e0140534d098b0smallKalalaKa636 am 9. Februar 2009 23:46

Danke!!!


quo2003
beantwortet von quo2003 am 9. Februar 2009 23:44
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Ich hab das alleine im letzten Jahr zweimal durchgemacht. So eine Situation kann man sich vorher nicht vorstellen. Jeder geht damit anders um und jeder trauert anders. Ich habe beide Male über Nacht eine weisse Strähne im Haar bekommen. Mein Mann und ich kommen bis heute nicht damit klar. Aber man lernt es mit der Zeit.

Kommentar von A00652225878df3c61e0140534d098b0smallKalalaKa636 am 9. Februar 2009 23:47

Ach herrje, Du hast also tierische Familienmitglieder verloren. Danke für diesen Beitrag.

ichdrückDich


anonym
beantwortet von Soraja90 am 9. Februar 2009 23:44
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doch.. bei mir wars im novmeber der fall.. mein hund musste ich einschläfern.. hatte ihn 13 jahre von welpe an. Ist schlimm aber sie lebt in meinem herzen ich werde sie nie vergessen!

Kommentar von A00652225878df3c61e0140534d098b0smallKalalaKa636 am 9. Februar 2009 23:48

Ach je, das tut mir leid. Ist ja noch gar nicht so lange her!


whiterabbit
beantwortet von whiterabbit am 9. Februar 2009 23:44
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Im März ist mein Hund genau ein Jahr tot. Das mit dem Drüber wegkommen dauert. Hänge heute noch an ihm. Kann auch daran liegen, dass er nur 6 Jahre alt geworden ist.

Kommentar von A00652225878df3c61e0140534d098b0smallKalalaKa636 am 9. Februar 2009 23:49

Oh man...mein Kater ist jetzt 5. Auch in dieser "kurzen" Zeit wächst das Lebewesen so eng ans Herz, dass es weh tut.

DrückDich

Kommentar von 548eb7d2137995c056f239295352cd46smallwhiterabbit am 9. Februar 2009 23:53

Danke dir :-) Ja, das stimmt. Wobei ich glaube, dass Katzen bei weitem nicht so schnell erkranken wie Hunde. Ich habe immmerhin den Trost, dass er bei uns im Garten liegt.

Kommentar von 9072b8d27e72b84f2dc30ecf05ac8e1asmallunfixedgirl am 10. Februar 2009 00:04

tiere sind einem schon nach wenigen wochen unheimlich wichtig! geh zumindest mir so...


ToDieFor
beantwortet von ToDieFor am 9. Februar 2009 23:45
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Ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht, das ich mein geliebtes Haustier verlieren könnte. Natürlich habe ich es immer wieder, und immer war ich todtraurig, aber immer wieder ging die Liebe von vorne weiter.

Kommentar von A00652225878df3c61e0140534d098b0smallKalalaKa636 am 9. Februar 2009 23:51

Ich wäre froh, ich könnte es so sehen, ganz ehrlich. Danke für Deine Antwort!

Kommentar von 99a7a583e0dae010d9815106bce5f3c9smallToDieFor am 9. Februar 2009 23:55

Natürlich kannst du das nicht, dein geliebter Kater ist krank, nicht tot. Und ich hoffe sehr, das er wieder gesund wird, ich drücke fest die Daumen!

Kommentar von A00652225878df3c61e0140534d098b0smallKalalaKa636 am 10. Februar 2009 00:02

Ich danke Dir!

So schlimm krank ist er zum Glück derzeit nicht, aber er hat zwei schlimme hinter sich, daher bin ich extrem sensibel bei ihm (ich hab noch mehr Katzen).

Aber ich kann einfach nicht dagegen, mir Gedanken zu machen, wie es wäre, er wäre nicht mehr da.

Ich weiß: man kann sich auch selbst unglücklich machen.

Kommentar von 99a7a583e0dae010d9815106bce5f3c9smallToDieFor am 10. Februar 2009 00:11

Oh, jetzt verstehe ich erst. Mach dich nicht selber verrückt. Pflege deinen Liebling so gut du kannst, wenn es geht jede freie Minute. Das lenkt dich ab. Und sollte das Unabänderlich doch eintreten, findest du Trost darin, alles getan zu haben. Und nochmal, alles Gute wünsche ich euch, dir und deinem Liebling!


Murmeli
beantwortet von Murmeli am 9. Februar 2009 23:45
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Ich habe es durch, als ich 16 war. Es verstarb mein geliebter Kater. Musste eingeschläfert werden. Habe selbst seitdem kein neues Tier mehr gehabt/haben können. Es ging einfach nicht...träume heute noch von ihm und er ist mir oft noch so nah....

Gehe mit ihm regelmäßig zum Tierarzt (gleich morgen oder Mittwoch, wenn er kränkelt!) und rede dir deine Ängste nicht ein.... genießt die Zeit zusammen, gib ihm deine ganze Liebe!

Kommentar von A00652225878df3c61e0140534d098b0smallKalalaKa636 am 9. Februar 2009 23:54

Das ist genau die Angst, die ich habe: ihn nicht vergessen zu können. Ich habe mehrere Katzen, aber dieser Kater ist besonders. Wenn er wohl gehen muss (derzeit ist er nicht so krank, aber er hat schon zwei schlimme Sachen hinter sich, daher bin ich bei ihm immens sensibel und vorsichtig), dann werde ich mir keine Kater mehr anschaffen können.

Danke für Deinen Beitrag!!!


anonym
beantwortet von amiria71 am 9. Februar 2009 23:45
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ich mache mir täglich diese gedanken. meine katze ist jetzt 18 Jahre alt und hat schon seit einiger Zeit eine Schilddrüsenüberfunktion. Nun ist sie an einen Punkt gekommen, wo die Medis Nebenwirkungen bei den Leberwerten zeigen. Ich lasse sie aber nicht mehr weiter behandeln, auf die Leber, denn ich will sie nicht quälen und ein Medi mit dem anderen bekämpfen. Ich sehe sie nun jeden Tag schwächer werden, sie bekommt halt derzeit, alles, was sie möchte und wird nochmal richtig verwöhnt. Und im übrigen rechne ich jeden morgen damit, dass sie nicht mehr lebt, wenn ich aufstehe.

Tun kann ich da gar nichts, ich habe jetzt nur den "Vorteil", dass ich mich drauf einstellen kann. Im übrigen nimmt der Tod eines lieben Wesens einen doch immer voll mit.

Kommentar von A00652225878df3c61e0140534d098b0smallKalalaKa636 am 9. Februar 2009 23:56

Das ist ein Horror-Szenario!

Kannst Du im Alltag noch normal funktionieren?

Kommentar von amiria71 am 10. Februar 2009 00:25

ja schon. Ich habe von klein auf Katzen und sonstige Tiere und so lieb ich sie habe, weiß ich ja immer, dass die Zeit mit ihnen begrenzt ist. Es ist doch noch etwas anders, als ob ein geliebter Mensch betroffen ist.


Trudel1402
beantwortet von Trudel1402 am 9. Februar 2009 23:46
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Tröst. Ich kann dich gut verstehen . Scheiße,,weiß nicht wie ich dich trösten kann.

Kommentar von A00652225878df3c61e0140534d098b0smallKalalaKa636 am 9. Februar 2009 23:57

Ach Trudel, danke schön!

Noch lebt er, schreit in der Gegend rum und schnurrt!

Aber es kann so schnell gehen, insbesondere, wenn die Katers rausgehen.

Kommentar von E481c053e00768da476a0b835c183012smallTrudel1402 am 10. Februar 2009 00:00

Ich hab auch 2 katzen. Davor ist eine verschwunden. Das tut weh.

Kommentar von A00652225878df3c61e0140534d098b0smallKalalaKa636 am 10. Februar 2009 00:03

Ich weiß, Trudel. Ich hatte ein Bild gesehn, sie war ein sehr schönes Tier!!!

Kommentar von E481c053e00768da476a0b835c183012smallTrudel1402 am 10. Februar 2009 00:07

Die Bilder sind von meinen aktuellen Fellnasen und die eine schläft auf dem Schlafzimmerschrank und der Kater liegt auf meinem Schreibtisch.


Sofabaer
beantwortet von Sofabaer am 9. Februar 2009 23:46
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Habe dasselbe durch, Katze krank, mußte eingeschläfert werden, scheiß Gefühl, irgendwie fehlt da was, was man sonst immer um sich hatte. Tiere ausstopfen, wie roh ist das denn?

Kommentar von A00652225878df3c61e0140534d098b0smallKalalaKa636 am 9. Februar 2009 23:57

Ja, eben! So lieb ich ihn hab, aber ausgestopft mag ich ihn auch nicht hier rumstehen haben. Das wäre nicht mehr mein Samis!

Kommentar von Simple_avatar2smallSofabaer am 10. Februar 2009 00:05

Dieser Gedanke wäre mir noch nicht mal im Traum gekommen.


anonym
beantwortet von BaludDerBaer am 9. Februar 2009 23:46
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Erster Gedanke? Endlich läuft mir keiner mehr vor den Füßen rum, keine elenden Hundehaare mehr in der Wohnung, keine Diskussion mehr wer die letzte Runde macht, .... Aber ich werde die Töle auch sehr vermissen, freut sie sich wenigstens immer, wenn ich nach hause komme!

Kommentar von A00652225878df3c61e0140534d098b0smallKalalaKa636 am 9. Februar 2009 23:58

Na ja, so kann Tierliebe auch aussehen ;)


christian1974
beantwortet von christian1974 am 9. Februar 2009 23:47
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hatte auch schon u.a. einen Hasen,der gestorben war und war traurig. Das war zwar der Hase meiner jetzigen Frau und ich hatte vorher nie einen bezug zu Tieren. Seit diesem Hasen hat sich das gravierend geändert, ich schätze das Leben meiner Tiere sehr. Den verstorbenen Hasen habe ich damals richtig beerdigt,sowie das Meerschweinchen und unsere 2 jetzigen Hasen werde ich auch an derselben Stelle begraben,der Würde wegen.

Kommentar von A00652225878df3c61e0140534d098b0smallKalalaKa636 am 9. Februar 2009 23:58

Danke schön!


Tamara20
beantwortet von Tamara20 am 9. Februar 2009 23:48
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also mir ist es passiert,ich hab einen echt süßen babyspatz gefunden,der eine kopfverletzung warscheinlich vom sturz hatte und deshalb nach 6 tagen starb,er wecktte mich immer auf und ich hab witklich fast die ganze zeit geweint,denn er starb in meinen händen,hatte schon federn,versuchte zu fliegen,echt schlimm deshalb nicht dran denken was passieren kann,der wird schon wieder viel glück

Kommentar von A00652225878df3c61e0140534d098b0smallKalalaKa636 am 9. Februar 2009 23:59

Auch nach sechs Tagen und obwohl es "nur" ein Spatz war, baut man eine Verbindung auf.

Danke Dir!


aline1507
beantwortet von aline1507 am 9. Februar 2009 23:49
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Hey, er lebt und das solltest du geniessen! Aber ich weiss was du meinst, bin seit Kindheit von Tieren umgeben...Trotzdem, es hilft nichts, sich jetzt damit zu beschäftigen, es wird dir später nichts erleichtern und wenn der Tag da ist, läuft´s eh anders als du jetzt denkst. Denke lieber daran, was du ihm für ein schönes Leben ermöglichst! LG und deinem Hund alles Gute!

Kommentar von A00652225878df3c61e0140534d098b0smallKalalaKa636 am 10. Februar 2009 00:00

aline...ich sag ihm einen lieben Gruß, aber der Hund ist ein Kater ;)))

Und Du hast natürlich vollkommen Recht: carpe diem.

Aber ich kann es nicht immer unterdrücken.

Kommentar von 4f19440479ddcdbaecc688e5d7021208smallaline1507 am 10. Februar 2009 00:02

Oh, das war´n Verschreiber...Hab grad an unseren Hund gedacht! Sorry!

Klar, keiner kann das so ganz unterdrücken...


unfixedgirl
beantwortet von unfixedgirl am 9. Februar 2009 23:51
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für mich war es -wie du weißt- sehr schwer, meine katze und meine hündin "gehen" zu lassen. ich weine heute noch, wenn ich daran denke. die vorstellung, noch eines meiner tiere zu verlieren, ist schrecklich, aber ich werde mich wohl in baldiger zeit damit auseinandersetzen müssen -ziemlich alt schon, eines meiner kätzchen.

die haustiere, wenn man welche hat, gehören einfach zum leben. umso größer der schmerz, eines zu verlieren.

Kommentar von A00652225878df3c61e0140534d098b0smallKalalaKa636 am 10. Februar 2009 00:04

Ach Süße, Du hast mir bereits gezeigt, dass das Leben weiter geht, auch wenn man diesen Verlust erleiden muss. Aber wirklich heilen diese Wunden nie, ne?

Kommentar von 9072b8d27e72b84f2dc30ecf05ac8e1asmallunfixedgirl am 10. Februar 2009 00:10

nein, wirklich nicht. ich konnte mir auch 2 jahrelang nicht vorstellen, einen anderen hund zu holen. aber jetzt, wo sie da ist, geht es mir wieder viel besser. es hat eben doch was gefehlt, nach 13 jahren hundezeit...


heligirl
beantwortet von heligirl am 9. Februar 2009 23:53
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Meine Dackeldame ist sehr schwer krank, leidet aber (noch) nicht. Ich genieße einfach jeden Tag mit ihr, schmuse vielleicht noch etwas mehr und vor allem bewusster als früher und halte mein Versprechen, dass ich sie nicht aus egoistischen Gründen am Leben erhalte, wenn für sie das Leben nicht mehr lebenswert ist. Das wird fürchterlich, deshalb: carpe diem!

Kommentar von A00652225878df3c61e0140534d098b0smallKalalaKa636 am 10. Februar 2009 00:06

Ach heligirl, ich weiß! Aber es ist schwer!

Die besten Wünsche von mir für Dich und Deine Dackeldame! Dass Ihr noch viel Zeit miteinender verbringen dürft!


cats4life
beantwortet von cats4life am 9. Februar 2009 23:57
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Ich versuche nicht daran zu denken, und ich hab mir geschworen,

dass Leben meiner Katzen nicht unnötig zu verlängern, nur weil ich sie gerne weiter bei mir haben möchte.

Kommentar von A00652225878df3c61e0140534d098b0smallKalalaKa636 am 10. Februar 2009 00:07

Ja, das habe ich mir auch vorgenommen. Den Egoismus werde ich meinem Kater nicht antun.


anonym
beantwortet von Klabauter am 10. Februar 2009 05:57
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Ich schließe in Gedanken den Tod als unabdingbaren Teil des Lebens nicht aus. Ich weiß, daß das Leben endlich ist und der Preis für ein heiteres, fröhliches, langes Leben mit meiner geliebten Katze ist der Schmerz über den Tod, den Verlust. In dem Moment, wo ich ein Tier hole, muß ich bereit sein, diesen Preis zu zahlen, in Würde und mit Anstand.


anonym
beantwortet von Pinguinchen am 10. Februar 2009 11:39
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Also ich hab 2 Kaninchen und eine Zeit lang hab ich mich ganz intensiv damit auseinander gesetzt! Krümel zB ist was ganz besonderes für mich und eigentlich würde ich ihn gern einäschern lassen wenn es so weit ist!

Ich denke mal das ist ein Prozess mit dem jeder anders umgeht! Ich hab durch das auseinandersetzen weniger Angst davor, aber ich glaube deswegen wird es wenn es so weit ist vllt nicht unbedingt leichter! Angst hat man immer davor, aber man kann vllt anders mit umgehen! Grade bei Krümel mache ich mir mehr Gedanken weil er schon 8 wird dieses Jahr! Ernie ist viel jünger, aber sie kann auch krank werden! Ich war aber auch gezwungen in den letzten Monaten mir Gedanken zu machen, weil Krümel krank wurde und Ernie (Weibchen) Kastriert wurde....

Also ich kann dich bestens verstehen... ;)

Verdrängen halte ich für keine besonders gut Idee, aber wie gesagt das muss jeder für sich wissen!

Du könntest die vllt mal Gedanken machen was mit deinem Haustier passieren soll wenn es über die Regenbogenbrücke gelaufen ist! Vllt hilft das ja schon ein bisschen!

Zum Thema Therapie... Also ich denke das kann man natürlich machen, aber ich halte es für Sinnvoll wenn man merkt das es einen gar nicht mehr los lässt oder schlimmer wird oder so... Oder nach dem Tod des Tieres es dir garnicht mehr besser gehen will!

Na dann wünsch ich unseren Haustieren allen noch ein langes Leben und drücke die die ihres leider schon gehen lassen mussten! ;)

Kommentar von A00652225878df3c61e0140534d098b0smallKalalaKa636 am 10. Februar 2009 13:58

Danke schön, Pinguinchen

Kommentar von Pinguinchen am 10. Februar 2009 16:33

bitteschön.... =)


anonym
beantwortet von Pinguinchen am 10. Februar 2009 11:45
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Kennst du die Regenbogenbrücke? http://www.indigo.org/rainbow/rainbow-de.html

Und wenn dein Kätzchen da drüben ist, geht es ihm da auf jeden Fall gut und du kannst dir vielleicht auch vorstellen, das er auf dich runter guckt was du so machst, ob du vllt einer anderen Katze ein schönes zu hause geschenkt hast bei dir, oder was du sonst so machst! ;) Ich schreibe gern und finde den Gedanken wirklich schön: Es gibt so viele Katzen die zB auf der Straße leben oder schlimmeres... Und deine Katze sitzt da oben, du hier unten und weinst und bist traurig... Und deine Katze ist da oben eine von wenigen um die jemand trauert.... Das Glück haben ja leider nicht alle Tiere das jemand um sie weint wenn tot sind! Und ich denke, hier können wir nicht mehr tun, als unseren Tieren ein schönes Leben zu schenken, für sie da zu sein und sie lieb zu haben! ;)

Kommentar von A00652225878df3c61e0140534d098b0smallKalalaKa636 am 10. Februar 2009 13:57

Vielen Dank für diesen sensiblen Beitrag!

Kommentar von Pinguinchen am 10. Februar 2009 16:32

gerne.... ;)


janka98
beantwortet von janka98 am 8. März 2009 21:16
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Man kann es noch so oft in Gedanken "durchspielen". Die Wirklichkeit ist ganz, ganz anderst. Wir haben vor wenigen Tagen unseren Schneeprinzen im Alter von knapp 13 Jahren an Altersschwäche verloren. Uns war immer klar, wir werden unseren Hund niemals leiden lassen. Beim Abschied mischten sich die Gewissheit, dass es die richtige Entscheidung ist ihn einschläfern zu lassen und Verzweiflung über den entgültigen Abschied durcheinander. Lucky schlief ganz friedlich an uns gekuschelt ein. In den ersten 2 Tagen musste ich mich immer wieder zusammenreissen um nicht laut vor Schmerz zu schreien. Mir hilft es über Lucky reden zu dürfen. Möchte gerne noch viel mehr schreiben. Aber es ist alles noch so frisch und tut weh - sehr weh! Und doch ist in dem Schmerz auch Frieden. Ich glaube ganz fest daran, dass wir uns eines Tages wieder sehen werden. Und dann, toben wir gemeinsam über grüne Wiesen und schneebedeckte Hügel.


inkiii
beantwortet von inkiii am 6. April 2009 18:11
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Genieß einfach eure gemeinsame zeit in vollen zügen!


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