Frage von Bezzygun, 926

Tod... Sind wir letztendlich in der Ewigkeit gefangen?

Hallo . Ich( M. 17) wollte gerade ins Bett gehen und hörte noch ein wenig Musik . Als Ich Musik hörte ist mir so ein Gedanke gekommen , dass wir eigentlich Ewig leben müssen . Alles was man nach dem Tod behauptet läuft doch auf die Ewigkeit hinaus oder ?
Wie werdet ihr damit fertig? Das ist doch ein Riesen Albtraum ...

Ich möchte bitte keine Antworten , dass ich mich einer Glaubensrichtung anschließen soll . Damit geh ich dem ganzen nur aus dem Weg .

Antwort
von Pescatori, 368

Ich möchte Dich zunächst zu Deinen Überlegungen beglückwünschen. Was wir so zwischen Tag und Nacht erfahren, was uns Klänge vermitteln, verbindet uns oft mit dem, was uns im Alltagsgetümmel unzugänglich bleibt. Da nähern wir uns - so glaube ich - einer Wirklichkeit, die wir nicht mit unserem Denken erreichen können, die aber doch wichtiger für uns ist als alles, was uns im Alltag bedrängt.

Da kommt dann auch plötzlich die Ahnung von etwas ungeheur Gewaltigem, Grenzenlosen auf uns zu: Wir haben dafür das Wort "Ewigkeit"

Sitzt Du vielleicht manchmal an einem schönen, friedvollen Platz und erlebst, dass Du nur erlebst ohne zu denken? Oder hast Du bei künstlerischem Tun, oder beim Sport erlebt, dass Du von der Musik, die Du spielst, von dem Bild das Du malst, oder gar von dem Sportgerät, mit dem Du unterwegs bist, nicht verschieden bist? Dann bist Du plötzlich eins mit Deiner Umgebung. Leider, wenn wir so etwas denken, ist der Zauber schon wieder vorbei.

Aber dies sind die Erfahrungen - das sagt mir mein Erleben -, in denen uns "Ewigkeit" begegnet. Da fallen Vergangenheit und Zukunft zusammen. Und - der Tod ist auch schon immer dabei.

Ich glaube, dass der "Riesenalbtraum" kein Albtraum mehr ist, wenn wir uns diesen Erfahrungen öffnen, die mit unserem Denken nicht bewältigt werden können.

Antwort
von narufan22, 269

Hallo ! ich bin 15

Ich hab mir deine Frage auch schon manchmal gestellt.
Ich bin der Meinung, dass wir nicht ewig bewusst leben, sondern dass, wenn wir sterben, der Körper weiter in einem unendlichen Kreislauf geht.
Denn im Grab verrottet er ja. Dann wird er von den kleinen Kleinstlebewesen wie Bakterien zersetzt, welche aus dem Körper Nährstoffe herstellen. Diese werden dann zum Beispiel von Pflanzen benutzt, welche dann wieder von Tieren oder Menschen gefressen/ gegessen werden. Dann werden sie wieder ausgeschieden und verrotten dann wieder.
Vielleicht entsteht aus unseren Knochen auch ein Fossil, was dann in tausenden von Jahren von den Bewohnern unserer Erde gefunden wird. Die wundern sich bestimmt, von wem die Knochen waren. Vielleicht werfen sie die Knochen weg oder stellen sie in einem Museum aus. Vielleicht wird das Museum zerstört und das Fossil auch. Vielleicht wird das dann zu Kohlenstoff oder einem anderen Stoff, welches dann weiterverwendet wird. Und so setzt sich dieser ewige Kreislauf immer weiter fort. Selbst wenn die Erde zerstört werden sollte, kann sie danach ja nicht ganz weg sein. Wahrscheinlich wird sie zu großen Brocken zersprengt, welche dann für immer schwerelos im Weltall herumschweben. Selbst wenn das Universum sich irgendwann zusammenzieht oder explodiert, stelle ich mir vor, dass es ja dann nicht wegsein kann. Dann wäre ja Nichts. Nirgendwo. Das ist etwas, was ich mir überhaupt nicht vorstellen kann. Bestimmt schwebt das Universum dann als kleines Körnchen irgendwo herum. Oder es ist jetzt schon ein kleines Körnchen in einem viel größeren Universum.
Was ist hinter dem Universum ?

Wenn wir sterben, trennt sich meiner Meinung nach die Seele vom Körper ab.
Sie schwebt dann hoch in den Himmel, und ist aus einem Material, was durch alles hindurch gehen kann. Ich bin evangelisch-christlich, aber auch ich weiß nicht, was nach dem Tod mit unserer Seele passiert. Vielleicht kommen wir zu Gott, in den Himmel, wo wir dann alle wiedersehen, die schon verstorben sind. Das hoffe ich sehr.
Vielleicht gibt es Paralleluniversen, wo unsere Seele mit unserem Ich-Sein, unserem Bewusstsein und unserem Charakter dann hinkommt. Dort könnte man dann ein ganz neues Leben in einer ganz neuen Welt beginnen, und wenn man dort stirbt, geht das ganze von vorne los.
Vielleicht schwebt unsere Seele auch in einem unendlichen, leeren Raum herum, wo auch alle anderen Seelen sind.
Möglicherweise werden wir auch wiedergeboren und unsere Seele wird zur Seele eines Babys irgendwo auf der Welt, genau in dem Moment, wo es gezeugt wird.
Ich glaube, dass das alles wirklich irgendwie auf die Ewigkeit hinausläuft, und das ist für mich ein erschreckend schöner Gedanke!

Die Antwort auf deine Frage lautet für mich darum: Was ist hinter dem Universum ?

- Ich hoffe, das hier liest sich jemand durch. Ich würde mich unglaublich freuen, wenn jemand in den Kommentaren mit mir darüber weiterdiskutiert ! :)

Kommentar von ViolettaSparkle ,

Wie stellst du dir Gott vor?

Kommentar von narufan22 ,

Eigentlich gar nicht !

(Obwohl ich darüber natürlich auch mal wieder nachgedacht hab^^)

Vielleicht sieht er ja aus wie der Weihnachtsmann :D so mit einem langen Bart und richtig alt !

Vielleicht ist Gott ein kleines Kind, was die Planeten und das Universum wie Murmel in der Hand hält und damit spielt...oder eine junge Frau, die ihr Kind - die ganze Welt- beschützen will und sich Sorgen um deren Zukunft macht ?

Vielleicht hat Gott gar keine Gestalt, sondern ist einfach Garnichts oder Alles ? Vielleicht ist das Ganze Universum Gott ? Und das, was dahinter liegt ?

Ich bin mir nur sicher, dass alle Menschen sich ohne Gott irgendwie voneinander entfernen würden, und dass Gott da ist, um sie zusammenzuhalten.

Ich diskutiere gerne weiter darüber ! ^-^

Kommentar von WorldHistory99 ,

Die Menschen die Nahtoderfahrungen hatten, konnten Gott allesamt nicht sehen. Ich hab schon eine ziemlich genaue Vorstellung vom Aussehen des Teufels, doch bei Gott bin ich mir uneins.

Er müsste eigentlich aussehen wie ein Lebewesen, da bin ich mir ziemlich sicher. Fragt sich nur, welches? Er könnte aussehen wie ein Bärtierchen, weil diese Tiere "untötbar" zu sein scheinen. Er könnte aussehen wie ein Bakterium, weil das die ersten Lebewesen waren. Er könnte aussehen wie ein Mensch, weil Menschen sich als einzige über sich selbst und ihr Umfeld ausführliche Gedanken machen können.

Es gibt viele Möglichkeiten, wie man sich Gott vorstellen kann, ich bin mir nicht sicher :)

Kommentar von narufan22 ,

Ich glaube nicht, dass wir jemals wissen werden, wie Gott aussieht! Wir können nur daran glauben, dass es Gott gibt.
Und ob man daran glaubt, ist jedem selbst überlassen !
Wie sieht denn für euch der Teufel aus ?
Glaubt ihr, es gibt nach dem Tod so etwas wie ein Gericht?
Einen Ort, wo die Menschen sortiert werden, nach dem Gewicht ihrer guten und bösen Taten im Leben ?

Kommentar von OlliBjoern ,

Die Hölle ist der Ort, an dem die Engländer kochen, die Italiener den Verkehr regeln und die Deutschen Fernsehunterhaltung machen.

Kommentar von immernurblabla ,

Ich weiss ich komme ein bisschen spät, aber weil du gesagt hast, dass du evangelisch-christlich bist, ich denn gleichen Glaube teile und mir auch schon Gedanken darüber gemacht habe, wie Gott aussehen könnte, möchte ich gerne auch noch meine Meinung dazu beitragen.

Ich weiss es nicht mehr so genau, ich bin keine tüchtige Bibelleserin, trotzdem ist mir etwas geblieben und zwar steht irgendwo, dass Gott uns nach seinem Bild erschaffen hat. Aber mir ist aufgefallen, dass sich das ja nicht nur auf das äussere Bild, also auf das Aussehen, beziehen muss, es kann ja auch sein inneres Bild sein. Vielleicht hat uns Gott ja so gemacht, wie sein Innerstes ist. Wir sind nicht perfekt, doch wenn wir so wie sein innerstes aussehen, müssten wir es doch sein? Nein, ich glaube nicht, denn wir haben ja den freien Willen und Gott fühlt und durchlebt alles mit uns mit. Durch uns weiss er vielleicht, wie es sich anfühlt menschlich zu sein. Schliesslich hat er uns erschaffen.

In einem Buch habe ich einmal gelesen, dass Gott nicht immer riesengross und majestätisch sein muss, sonst weiss er ja gar nicht, wie sich z.b. einen Marienkäfer oder eine Ameise fühlt, oder wie wir uns fühlen, wenn die Welt drohend über uns schwebt und wir uns ebenfalls klein fühlen. Das würde ja irgendwie heissen, er ist alles und doch auch nichts? 

Vielleicht erfahren wir es ja irgendwann, oder auch nicht. Aber für mich ist die Hauptsache, dass ich weiss, dass er uns liebt. :)

Kommentar von Bezzygun ,

Wow, das nenn ich mal Antwort:D
Ich finde es bemerkenswert und beeindruckend, dass du mit 15 schon so viele Gedanken zu diesem Thema gesammelt hast. Hut ab ...

Könnte aber auch sein , dass es  keinen Gott in einer " göttlichen " Form gibt , sondern Gott als Begriff für den Auslöser des Urknalls gilt...
Vileicht hat Gott diesen Anfang gemacht und das Ende so wie du beschrieben hast ein sich selbst überlassen .

Antwort
von Fantho, 338

Es beginnt schon damit, dass Du ein negatives Gedankenbild verwendest: Gefangen...

Für mich ist dies Freiheit...

Die negative Vorstellung von einer Gefangenheit kommt meist bei Menschen vor, deren Existenz schon mal nicht auf der Sonnenseite des Lebens sich befindet...

Oder den Sinn ihres Lebens nicht erkennen oder erkannt haben...

Ewigkeit besteht nicht nur nach dem Tod, sondern fortwährend. Wir leben innerhalb dieser Ewigkeit eine gewisse Zeit als Mensch auf Erden, bevor wir dann als Mensch sterben....

Nun zu meiner Aussage betreffend Freiheit: Die Seele befreit sich nach dem Ableben von ihrem menschlichen Vehikel und kann dann endlich wieder frei und leicht im Jenseits ihren Aufgaben widmen, wenn

ja wenn sie nicht wieder inkarnieren muss. Sollte dies so sein, dann erst ist sie wieder eine Gefangene...

gefangen in einem menschlichen Körper...

Gruß Fantho

Kommentar von Ichthys1009 ,

"und kann dann endlich wieder frei und leicht im Jenseits ihren Aufgaben widmen"

Von welcher Art Aufgaben sprichst du?

Kommentar von Fantho ,

Es gibt eine Menge an verschiedenen Aufgaben...

Viele werden auf anderen Planeten in höheren Dimensionen ihre Lernaufgaben zu bewältigen haben...

Andere werden zB als Seelenebner agieren, wiederum andere als Schutzgeist oder in ihrem Bewusstsein sehr weit fortgeschrittene Seelen als Geistführer...

Dann gibt es Seelen, welche zB 'ankommende' Seelen betreuen, die mit ihrer Situation nicht klar kommen...

Seelen, welche andere Seelen bei der Planung der nächsten Inkarnation beraten...

Und, und, und...

Gruß Fantho

Kommentar von Ninombre ,

Wer bezahlt den Esoterik Firlefanz dort eigentlich? Wenn das alles die Krankenkasse trägt, will ich nicht wissen, welchen Beitragssatz die fordern müssen. Gibt's da auch was handfesteres in der Fertigung oder so für diejenigen, die geistig nicht ganz so herausstechen?

Kommentar von Fantho ,

Wer nicht mal den Unterschied zwischen Esoterik und Spiritualität kennt, sollte entweder nachfragen, oder schweigen...

Dumme Kommentare abgeben, ist keine Kunstfertigkeit...

Gruß Fantho

Kommentar von vanillakusss ,

Ja.

Antwort
von TomMike001, 129

Um es hart und grausam zu sagen: Wenn wir biologisch tot sind, dann sind wir auch in der Gesamtheit tot. Es gibt dann nichts mehr und es kann dann auch nichts mehr geben.

Wie denn auch!?

Alles was mit Ewigkeit, Seele usw. zu tun hat, sind Teile von Religionen. Weil die Menschen Angst vor dem Tod  und damit auch der Endgültigkeit haben, glauben sie daran und halten sich daran fest.

Wenn Du es mal so nimmst, bist Du eigentlich fast jede Nacht tot. Man nimmt beim Schlafen ja mehr oder weniger auch nichts mehr wahr.

Antwort
von Zischelmann, 122

Der Glaube an ein Leben nach dem irdischen Tod sehe ich nicht als einen Riesen-Alptraum, sondern als eine Hoffnung und als einen Lichtblick.

Ich denke da gerade an die armen Kinder, welche in diesem Leben die Hölle auf Erden hatten.(Man denke nur an die vielen furchtbaren Kinderschicksale in den letzten paar Jahren)Ebenso arme Erwachsene die hier auf der Welt grausames erlebten( Menschen in den KZs, Menschen die litten und ungeliebt waren...)

Schon um solcher Seelen wünsche ich mir, das sie in einer besseren Welt eine neue Heimat finden.

Es gib eine schöne Äußerung: "Farewell Mortality-Welcome Eternity"

Also: Lebewohl Sterblichkeit-Willkommen Ewigkeit"

Es gibt auch viele Berichte über Erscheinungen von Seelen und vieles das beweist das es mehr gibt als ein Grab und einen Sarg-Das Leben und das Sterben liegt in Gottes Hand und für ihn gibt es keine Toten.

Antwort
von Andrastor, 483

Damit werde ich einfacher fertig als du dir vorstellen kannst.

Tot zu sein ist kein unangenehmer Zustand. Um genau zu sein bekommst du das gar nicht mit.

Warum?

Beim Tod stirbt auch das Bewusstsein, Das bedeutet dass der Tod ein Zustand der Bewusstlosigkeit ist, also genau wie eine Ohnmacht, bzw. wie der Teil des Schlafens an den man sich nach dem Aufwachen nicht erinnert.

Antwort
von Meatwad, 139

Wie werdet ihr damit fertig? Das ist doch ein Riesen Albtraum ...

Das ist in erster Linie mal eines: Ein Traum. Man muss also in der Realität mit nichts fertig werden.

Alles was man nach dem Tod behauptet läuft doch auf die Ewigkeit hinaus oder ?

Ja, aber wie du schön erkennst, sind es nur Behauptungen. Und diese Behauptungen werden durch nichts gestützt. Es finden sich keinerlei Anzeichen für en Leben nach dem Tod, und unzählige, die dagegen sprechen und dafür, daß sich der Mensch dieses Konzept ausgedacht hat.

Also stehen die Chancen für eine Endlichkeit sehr gut. Keine Sorge!


Antwort
von neurodoc, 231

Das einzig sichere worüber wir debattieren können, ist , daß das Leben endlich ist. Alles andere....Meinungen, Ideen, Religionen, Glaube

Antwort
von Clara8800, 82

Hi, ich habe mir diese Frage auch schon oft gestellt. Ich denke nicht, dass das ein Alptraum ist. Ich gehe dieser Frage eigentlich aus dem Weg. Eine andere Frage die mich beschäftigt wäre: Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Ich kann mir nicht vorstellen einfach so zu sterben und begraben zu werden. Das ist ein Alptraum für mich. Warum gehen wir denn zur Schule oder Arbeit, wenn wir sowieso sterben und uns das nicht hilft?

Ich persönlich denke, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, denn die Seele muss ja irgendwie weiterleben.  

Kommentar von lkaso ,

Nöö muss sie nicht und viel wichtiger ist es ja ob es ein leben vor dem Tod gibt ^^ Das ist nämlich das für das du zur Schule gehst.

Antwort
von Sylhouette, 57

Da bin ich aber anderer Meinung. Wenn du tot bist, ist das Leben halt zu Ende. Du weißt ja auch jetzt nicht, was vor deiner Geburt war, was soll denn nach dem Tod kommen? Himmel, Hölle, Fegefeuer? Unsinn! Das kannst du knicken, alles Märchen, um uns Angst einzujagen oder gefügig zu machen. 

Lass dich nicht manipuliere und mach dir nicht so einen Kopf um ungelegte Eier. Es kommt, wie es kommen muss. Deswegen lebe jetzt und mach das Beste draus!

Antwort
von Philipp59, 109

Hallo Bezzygun,

würde das stimmen, was allgemein über eine unsterbliche Seele gesagt wird, dann hättest Du recht. Das, was in der Bibel über den Tod gesagt wird, steht jedoch im Widerspruch zu der Vorstellung einer unsterblichen Seele. Sie zeigt, dass der Tod kein Übergang in ein anderes Leben ist, sondern ein Zustand der Nichtexistenz.

Das geht aus folgenden Worten der Bibel sehr deutlich hervor: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst. (Prediger 9:5,10).

Mit dem in obigem Text erwähnten Wort "Scheol" ist kein buchstäblicher Ort gemeint, sondern vielmehr ein Zustand bzw. ein symbolischer Ort, an den alle Toten kommen, das Grab der Menschheit also. Niemand ist dort bei Bewusstsein und es gibt auch keine Aktivität. Dass der Tod ein Zustand vollständiger Bewusstlosigkeit ist, zeigen auch die 8 Berichte in der Bibel von Verstorbenen, die wieder zum Leben gekommen sind. (siehe 1.  Könige 17:17-24 , 2.  Könige 4:32-37 ,2.  Könige 13:20, 21 ,Lukas 7:11-15 ,Johannes 11:38-44,Apostelgeschichte 9:36-42 ,Apostelgeschichte 20:7-12 ). Nicht einer von diesen aus den Tod Zurückgekehrten berichtete davon, dass er sich an einem Ort der Glückseligkeit oder der Qual befand. Hätten sie das wirklich erlebt, so ist es doch ziemlich wahrscheinlich, dass sie anderen davon berichtet hätten.

Heißt das nun, dass nach dem Tod für immer alles aus ist?  Nein, denn die Bibel kündigt an, dass Gott eines Tages die Gräber der Toten leeren wird. Die Bibel spricht hier von der Auferstehung. Dies ist keine vage Hoffnung, denn Jesus Christus sagte gemäß Johannes 5:28,29: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen zu einer Auferstehung des Lebens."

Ein treuer Diener Gottes namens Hiob, der lange Zeit vor Jesus lebte, kannte bereits die Hoffnung der Auferstehung. Es sagte: "Alle Tage meiner ... [Zeit im Grab] werde ich warten, bis meine Ablösung kommt. Du wirst rufen und ich, ich werde antworten." (Hiob 14:14, 15).

Die Auferstehung bedeutet zwar, dass die Verstorbenen eine neues Leben bekommen, doch auch dann sind sie nicht unsterblich. Wie lange sie leben werden, hängt davon ab, inwieweit sie dazu bereit sind, Gottes Anforderungen nachzukommen. Auch wird niemand gezwungen, für immer am Leben zu bleiben.

Allerdings sollte man auch bedenken, dass das Leben nach der Auferstehung ein grundlegend anderes sein wird, als das alte Leben. Niemand wird dann krank werden oder Hunger leiden müssen (Jesaja 33:24; Psalm 72:16). Auch wird es nie mehr Kriege und militärische Konflikte geben (Psalm 46:8,9). Die Bibel beschreibt diese wundervolle Zeit mit folgenden ergreifenden Worten: "Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Wenn Du beim nächsten Mal auf Deinem Bett liegst und über die gerade beschrieben Dinge nachdenkst, mag Dir das ewige Leben dann vielleicht doch nicht wie ein "Albtraum" vorkommen.

LG Philipp

Kommentar von Ichthys1009 ,

"Die Auferstehung bedeutet zwar, dass die Verstorbenen eine neues Leben bekommen, doch auch dann sind sie nicht unsterblich.
Wie lange sie leben werden, hängt davon ab, inwieweit sie dazu bereit
sind, Gottes Anforderungen nachzukommen. Auch wird niemand gezwungen,
für immer am Leben zu bleiben. "

Was für eine Art Auferstehung meinst du, wenn nicht jene ins ewige Leben?

Welchen Anforderungen Gottes sollen wir nach der Auferstehung nachkommen?

Wie kommst du darauf, dass es kein ewiges Leben für alle und keinen Zwang dazu gibt?

Kommentar von Philipp59 ,

Hallo Ichthys1009,

ich möchte Deine drei Fragen nacheinander beantworten:
"Was für eine Art Auferstehung meinst du, wenn nicht jene ins ewige Leben?"

Die Bibel spricht von zwei Arten der Auferstehung: Da ist erst einmal die allgemeine Auferstehung, bei der all die vielen Millionen von Menschen, die im Laufe der Jahrhunderte verstorben sind, aus den Gräbern herauskommen werden. Von dieser Auferstehung sagt die Bibel beispielsweise: " und ich habe die Hoffnung zu Gott, welche diese [Männer] auch selbst hegen, daß es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird." (Apostelgeschichte 24:15). Diese Auferstehung findet nicht, wie die meisten glauben, im Himmel statt, sondern hier auf Erden.

Das mag Dich jetzt vielleicht überraschen, doch von Anfang an war es Gottes Vorsatz, die Erde, und nicht den Himmel, mit Menschen zu bevölkern. Dass er an diesem Vorhaben nach wie vor festhält, geht z. B. aus diesem Psalm hervor: "Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen." (Psalm 37:29)

Wenn es also eine irdische Auferstehung gibt, dann müssen die Toten logischerweise wieder einen Körper bekommen, mit dem sie hier auf Erden leben können.Vernünftigerweise kann man annehmen, dass dieser neuer Körper demjenigen gleicht, den der Tote in seinem früheren Leben hatte, allerdings ohne die früheren Gebrechen. Nach dieser Auferstehung werden die Menschen weder krank, noch müssen sie irgendwann wieder sterben. Das geht sehr schön aus folgenden Worten hervor: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ (Offenbarung 21:3,4) Dieser Text kann sich nicht auf den Himmel beziehen, denn es wird gesagt, dass es keine Schmerzen, keine Tränen und keinen Tod mehr geben wird, alles Dinge, die es nie im Himmel gegeben hat! Außerdem wird am Anfang des Textes gesagt, dass Gottes Zelt bei den Menschen ist und nicht die Menschen in die Gegenwart Gottes gelangen.

Nun zu der zweiten Auferstehung, die die Bibel beschreibt. Es ist eine Auferstehung, die nur einer von Gott ausgewählten, relativ kleinen Gruppe von Menschen vorbehalten ist: Die himmlische Auferstehung. Bei dieser auserwählten Gruppe handelt es sich um treue Christen, die Gott dafür vorgesehen hat, zusammen mit Jesus Christus eine vollkommene Regierung vom Himmel aus zu bilden. In der Bibel erscheint für diese Regierung meistens der Begriff "Königreich" oder auch "Reich Gottes".

Dass diese Gruppe der Auferstandenen zahlenmäßig begrenzt ist, geht auch aus folgenden Worten Jesu hervor: "Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben." (Lukas 12:32) Die zu himmlischem Leben Auferweckten werden jedoch keinen fleischlichen Leib mehr besitzen, sondern einen himmlischen. Das bestätigt folgende Aussage in 1. Korinther 15:40: "Und es gibt himmlische Körper und irdische Körper; doch die Herrlichkeit der himmlischen Körper ist e  i  n  e Art, und die der irdischen Körper ist eine andere Art." Was die himmlische Auferstehung noch auszeichnet ist, dass die Betreffenden dann (im Gegensatz zu den Teilnehmern der irdischen Auferstehung) Unsterblichkeit erhalten werden (1. Korinther 15:53,54).

"Welchen Anforderungen Gottes sollen wir nach der Auferstehung nachkommen?"

Was ich hier sage, gilt in Bezug auf die besagte irdische Auferstehung. Die Anforderungen Gottes nach der Auferstehung sind die gleichen, die auch schon heute gelten, nämlich die, die in der Bibel festgehalten sind. Viele der Auferstandenen hatten zu ihren Lebzeiten nicht die Chance, die Bibel wirklich kennenzulernen und zu verstehen. Doch wenn sie wieder zum Leben kommen, werden sie mit Gottes Wort vertraut gemacht und können dann entscheiden, ob sie Gottes Willen tun möchten oder nicht.

Fortsetzung...

Kommentar von Philipp59 ,

Fortsetzung...

"Wie kommst du darauf, dass es kein ewiges Leben für alle und keinen Zwang dazu gibt?"
Auch hier möchte ich wieder betonen, dass die in meiner Antwort beschriebene Auferstehung die irdische und nicht die himmlische ist. Wie gerade beschrieben, müssen die Auferstandenen erst einmal lernen, so zu leben, wie Gott es wünscht. Auch sind sie nicht sofort vollkommen, sondern gelangen erst im Laufe der "tausend Jahre" (in dieser Zeit findet die irdische Auferstehung statt) zu menschlicher Vollkommenheit. Nach einer Schlussprüfung am Ende der "tausend Jahre" werden alle, die treu zu Gott stehen, das lang verheißene ewige Leben erhalten (Offenbarung 20:7-10).

Eines solltest Du jedoch unterscheiden: Ewiges Leben ist nicht das gleiche wie Unsterblichkeit. Wer "ewiges Leben" erhält, kann immer noch sterben, sollte er sich eines Tages gegen Gott stellen. Diejenigen jedoch die "Unsterblichkeit" erhalten, haben in der Tat ein unzerstörbares Leben. Gott kennt diejenigen, denen er die Unsterblichkeit verleiht so gut, dass er weiß, dass diese niemals vom Glauben abfallen werden. Sie stehen außerdem in einem ganz besonderen Verhältnis zu ihm und werden daher ihre Unsterblichkeit niemals als eine Art "Zwang" ansehen.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit diesen Informationen weiterhelfen. Das ist alles nur in knappen Worten beschrieben und es mag sein, dass die eine oder andere Frage dazu offenbleibt. Sollte das der Fall sein, kannst Du Dich gern bei mir melden.

LG Philipp

Kommentar von Bezzygun ,

Hehe ich heiß auch Philipp :D

Gute Antwort übrigens ...

Kommentar von Philipp59 ,

Hallo Philipp,

vielen Dank! Allerdings ist Philipp nur mein Forumsname.

Kommentar von OlliBjoern ,

Ja, danke. Es fällt auf, dass hier zwei verschiedene (!) Ansichten geäußert werden. In Kohelet (AT) steht etwas vom Scheol, das ist ein Ort der Nichtexistenz.

Das ist etwas anderes als das, was das NT schreibt, die Auferstehung spricht nicht von dieser "Nichtexistenz" (jetzt erst kommt der christliche Gedanke ins Spiel), sondern es wird als eine Art neues Leben (nur besser als das alte) beschrieben.

Juden glauben auch heute noch nicht an eine Auferstehung, und Christen glauben nicht an Scheol, sondern an ein neues Leben. Daran sieht man recht deutlich einen Unterschied zwischen den beiden Glaubensrichtungen.

Kommentar von Philipp59 ,

Hallo OlliBjoern,

das im AT gebrauchte Wort "Scheol" steht, wie auch in meiner Antwort erwähnt, einfach für das allgemeine Grab der Menschheit. In ihm verbleiben die Menschen bis zum Tag der Auferstehung. Gemäß der Bibel werden die Toten nicht unmittelbar nach ihrem Ableben auferweckt, sondern befinden sich in einem Zustand des Todesschlafes. Die allgemeine Auferstehung der Toten ist ein künftiges Ereignis, das noch nicht stattgefunden hat (was die himmlische Auferstehung betrifft, siehe meine Antwort zu obigem Kommentar von "Ichthys1009"). Im NT heißt es: "Denn er [Gott] hat einen Tag festgesetzt, an dem er die bewohnte Erde in Gerechtigkeit richten will durch einen Mann, den er [dazu] bestimmt hat, und er hat allen Menschen eine Gewähr [dafür] gegeben, indem er ihn von den Toten zur Auferstehung gebracht hat"(Apostelgeschichte 17:31). Das dann stattfindende neue Leben, da gebe ich Dir vollkommen recht, ist besser als das alte Leben.

Der Unterschied im Glauben der Christen und der Juden liegt nicht in der Auferstehung. Die Juden glaubten (und glauben) nämlich sehr wohl an eine künftige Auferstehung. Das wird z.B. deutlich, als Martha, die Schwester des verstorbenen Freundes Jesus, Lazarus, zu ihm folgendes sagte: "Ich weiß, dass er auferstehen wird in der Auferstehung am letzten Tag" (Johannes 11:24). Im AT erscheint zwar der Begriff "Auferstehung" nicht, doch gibt es mehrere Belege dafür, dass Juden (Martha ist nur ein Beispiel von mehreren) an die Auferstehung glaubten. Über den Urvater der Juden, Abraham, wird in Hebräer folgendes gesagt: "Durch Glauben brachte Abraham, als er auf die Probe gestellt wurde, Isaak so gut wie als Opfer dar .  .  . Doch rechnete er damit, dass Gott imstande sei, ihn sogar von den Toten aufzuerwecken" (Hebräer 11:17-19).

LG Philipp

Antwort
von Ysosy, 127

Da gibt es eigentlich nur 2 Möglichkeiten.

Entweder nach dem Tod ist es genauso wie vor dem Leben. Also da ist nichts.

Oder die Religionen haben Recht und da kommt noch etwas.

In diesem Fall kann man keine Aussage treffen wie der „Mensch“ nach dem Tod sein wird und was ihn aus macht. Man kann wohl davon ausgehen das der „Mensch“ in diesem Fall nicht mehr so ist, wie zu seinen Lebzeiten. Unsere Vorstellung von Moral, Glück, Vertrauen, Glauben, Zukunft, Zeit oder alles andere, sind dann wohl anders oder bedeutungslos. Vielleicht hat man noch das Wissen aus seinen Lebzeiten und entwickelt sich zu einem Wesen das im Geiste völlig anders ist als wir jetzt. Die Ewigkeit könnte man dann als gegeben akzeptieren, so wie das vergehen der Zeit jetzt.

Antwort
von Maarduck, 250

Du darfst es dir aussuchen, ob du in der Ewigkeit für eine Weile weiterlebst, oder für immer, oder dich wieder inkarnierst, oder deiner Existenz für immer ein Ende setzt. 

Antwort
von paranomaly, 137

Das kommt jetzt darauf an, wie genau man es definiert. Ob du damit meinst ewig Leben hier auf dem Planeten in Form von Reinkarnationen und dass man diese immer wieder durchlaufen muss.

Für mich als Verfechter von Reinkarnationen ist es klar. Sie sollen dazu dienen damit der Mensch lernt, was richtig und was falsch ist. Bis eine Seele wirklich alles gelernt hat, dürfte diese schon mehrere Tausend Jahre alt sein.

Leider ist es so dass die meisten Menschen nur schlecht aus ihren Fehlern lernen, sonst gäbe es längst keine Kriege mehr.

Kommentar von Bezzygun ,

Es gäbe auch weniger Kriege wenn die Menschheit eine einzige Religion gelehrt wird. Die Ethik ist eine allgemeine Religion die einem ( für menschliche Verhältnisse) das richtige lehrt. Wenn jeder diese Glaubensrichtung befolgt , wiederspricht sich auch keiner mehr . Man könnte vileicht auch seine eigene Religion daraus herleiten .
Der größte Problem einer Religion sind die Anzahl der Menschen die sich einer Glaubensrichtung anschließen . Es wird dann dazu führen das aus dieser " Religion" eine Macht entsteht .
Wenn wir uns zum Beispiel die kath. Oder allgemeiner den Christlichen Glauben ansehen , haben wir dort den Vatikan (besser gesagt den Papst )an der Spitze , der einem Regeln macht und sich ( meines Wissens ) als Stellvertreter Gottes sieht.

Manchmal frage ich mich, wenn es je einen Jesus gäbe bzw. gegeben hat und er heute wieder auferstehen würde , ob er nicht enttäuscht wäre in welche Form sein einfacher Glaube geraten ist .

Ich persönlich glaube nicht an Jesus (als Sohn Gottes) aber ich habe gehört das er ein einfacher , bodenständiger und vileicht aus leicht armen Verhältnissen stammender Mensch war . Ich glaube er hätte nicht gewollt das sein Glaube Kirchensteuer verlangt oder dass sein Glaube " mit Gold " geschmückt wird .

Was ich damit sagen möchte ist , dass ein Glaube soweit in Ordnung ist , solang er nicht in großem Maße ausartet und die Glaubensrichtung bodenständig bleibt .

Ich habe nichts gegen Personen die so einer Glaubensrichtung angehören. Aber ich vermute ein Großteil dieser Leute ( nicht alle Leute) fühlt sich in so einem Glaube vor dem Tod sicher und redet sich den Tod schön.

Antwort
von nowka20, 42

in der ewigkeit sind die menschen nicht gefangen, sondern sie werden in ferner zukunft an ihr mitarbeiten dürfen, um einen neuen evolutionszyklus zu gestalten

Antwort
von quantumcorps, 101

Woher willst du das denn wissen? Vielleicht sterben wir ja auch einfach nur und dann sind wir weg.

Was du hast ist ne existenzielle Krise. Willkommen in der Philosophie. Viele, viele Frage, Antworten, die mindestens zehn neue Fragen aufwerfen. Viel Spaß. :)

Antwort
von AHepburn, 244

Mit dem Tod endet dein Bewusstsein. Danach gibt es dich einfach nicht mehr. Ist zwar schwer vorzustellen, aber du merkst dann gar nichts mehr, weil das einzige, was von dir übrig geblieben ist, dein Leichnam ist.

Kommentar von BossMoss ,

Wie kannst du denn über das "Leben" nach dem Tod so sicher sprechen. Woher weist du das? Kannst du es belegen?

Kommentar von AHepburn ,

Kann ich natürlich nicht, genauso wie sich alle anderen Theorien über eventuelles Leben nach dem Tod nicht belegen lassen. Ich halte es aber für das Naheliegendste, dass mit dem Körper auch der Geist stirbt.

Antwort
von Merdo, 261

Ja es ist tatsächlich unvorstellbar und für viele (auch für mich) ein riesen Albtraum, man schläft quasi für immer.

Diese Angst vor dem Tod habe ich damit überwunden dass wenn ich lange lebe und mein leben ordentlich gelebt habe, das Ende nicht schlimm sein wird.

Kommentar von Bezzygun ,

Ok danke

Antwort
von Giustolisi, 95

Mit der Ewigkeit werde ich leicht fertig, weil ich sie nicht erleben werde. Nach dem Tod ist das Leben vorbei und das wars eben.  Reinkarnation oder ein Leben nach dem Tod sind doch nur Geschichten, die die Leute beruhigen sollen. Ich frage mich, wie intelligente Menschen heute noch daran glauben können.

Wenn wir sterben, stirbt auch das Gehirn. das Gehirn ist der Datenspeicher des Menschen. Erinnerungen, Gefühle einfach alles spielt sich darin ab. Wenn das Gehirn zusammen mit dem restlichen Leichnam verrottet, oder zu einem Häufchen Asche verbrennt, ist alles weg, was einen ausgemacht hat.

Antwort
von Rosenblad, 215

Der Tod ist das wo wir herkommen

oder:

Das Rosenblatt verliert am Ende seine Farbe und seinen Duft und wir können es nicht mehr sehen; nur nch daran erinnern - solange bis es uns auch nicht mehr gibt - wer erinnert sich dann an das Rosenblatt?

Antwort
von JustNature, 87

Für kein Tier gibt es ein ewiges Leben. Nur wenige Glaubensextremisten gehen so weit, selbst für jedes Vieh die ewige Aufbewahrung herbeizureden.

Und da wir auch nur Tiere sind - mit nur unwesentlichen Unterschieden zum Schimpansen - leben auch wir nur bis zum Tod und kommen nie wieder. Und dieses endgültig weg sein ist im Grunde verlockender als die religiösen Verstiegenheiten.

Antwort
von fillybilly, 151

Vielleicht wirst du einfach nochmal als anderes lebenswesen geboren und weißt gar nicht das du vorher was anderes warst oder so

Kommentar von OlliBjoern ,

Als Wombat wäre doch nicht verkehrt. Immerhin gemütlich und flauschig.

Antwort
von 3plus2, 81

Wir alle sind Kinder Gottes. Gott schuf den/die Menschen nach seinem Ebenbild und hauchte ihnen seinen Odem(Geist, Verstand, Gedächtnis) ein, damit haben alle Menschen einen Pixel Gottes Gen.

Nun kannst du dich in vielen Leben von der asketischen bis zur Verschwendung >beweisen<  (ein Leben reicht da zu nicht) um aus den einem Gottes Gen tausende zu machen, um GOTT gleich zu werden, es warten 100 Trilliarden Planeten im Universum auf einen Gott.

Kommentar von Meatwad ,

Kinder welchen Gottes?

Antwort
von TimeosciIlator, 240

Für mich besitzt das Ganze etwas Übergeordnetes, für uns Unvorstellbares.

Jeder allerkleinste Partikel eines einzelnen Individuums, egal ob tod oder lebendig, besitzt in sich die Fähigkeit wiederum alles zu integrieren, was überhaupt existiert.

Ob wir in der Ewigkeit gefangen sind ? Eher ist es so, dass wir und alles andere sich ewig wandelt. Etwas was uns gefangen halten könnte, existiert nicht wirklich - denn dieses, was uns gefangenhalten würde, ist ja ebenso auch wandelfähig.

Unsere unstoffliche und unsterbliche Seele besteht aus reiner Energie. Und Energie kann niemals verlorengehen, sie kann nur umgewandelt werden...

Was nun Existenz eigentlich ist, wird sehr gut in einem Song von GENESIS beschrieben. Hier aufgrund der besseren Verstehbarkeit des Textes in der Version der Coverband REWIRING GENESIS:

"It"


Antwort
von sepki, 158

Ach, die Ewigkeit erscheint mir doch recht attraktiv.

Habe mir dort schonmal ein Netflix-Abo eingerichtet, bin zuversichtlich.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Besteht die Hölle dann aus einem ewig währenden Netflix-Abo ohne Chips und Bier?

Kommentar von Bezzygun ,

Schlimmer wäre ein Netflix abo ohne Fernseher :D

Antwort
von EVU1999, 200

Ich stelle mir 2 Möglichkeiten nach dem Tod vor:

1. Du wirst in eine Art Traum sein der nicht endet.

2. Du bist tot wie ein Computer ohne Strom, kein Bewusstsein kein gar nichts.

Antwort
von RonnyFunk, 71

"Wie werdet ihr damit fertig? Das ist doch ein Riesen Albtraum ..."

Also ich habe einen Gott und mit dem wird der schlimmste Albtraum erträglich. Und eine Ewigkeit mit ihm dort zu verbringen, wo es kein Leid und keine Not und kein Unrecht mehr gibt, wird um so besser.

Aber ohne Gott ist es in der Tat ein Riesenalbtraum. Atheisten können ihren Status nur deshalb ertragen, weil sie sich daran klammern, dass es kein ewiges Leben gäbe.

Kommentar von Bezzygun ,

Naja ... Das ist eben der Glaube . Manche Menschen können daran glauben , manche nunmal nicht . Es ist schön für die Menschen , die an etwas glauben können . Nur muss man dafür Leichtgläubig gestrickt sein , und das bin ich leider nicht .

Kommentar von RonnyFunk ,

"Nur muss man dafür Leichtgläubig gestrickt sein , und das bin ich leider nicht"

Das meinst Du nur.

Als ich noch nicht an Gott glaubte, dachte ich auch, wie klug ich wäre. Erst später merkte ich, dass ich einen sehr naiven Glauben hatte und einfach ohne nachzudenken den Satz übernahm "Das Universum entstand durch Zufall" ohne zu merken, wie absurd es ist und wie unwahrscheinlich es rein statistisch ist.

Antwort
von tod34, 161

Die Ewigkeit kann auch zum vorteil sein ich meine du besitzt unendlich zeit und könntest alles ausüben was du möchtest oder dir eine Welt kreieren da wo du verschiedene leben Lebst oder ein nie endender Traum wie auch immer warum sollte es ein Albtraum sein wenn du Gott bist? Ich meine du kannst dich auch als Niemand darstellen lassen wenn du willst

Antwort
von Etter, 50

Also meine Behauptung bzw. Annahme ist, dass ich sterbe, ausgeweidet werde wegen Organspende und verbrannt werde, um in einer Urne unter der Erde zu verweilen.

Das ist der körperliche Teil.

Der geistige ist: Tod, Nichts.

Keine Ewigkeit, kein Himmel, keine Hölle, keine Wiedergeburt.

Antwort
von Ichthys1009, 84

Gute Frage. Diese Angst, dass wir nach dem Tod ausweglos gefangen sind, kenne ich auch.

Hier auf der Erde kann man sich ja, wenn man es nicht mehr aushält, zumindest immer noch sagen: Wenn es gar nicht mehr geht, mach ich eben Schluss.

Und nach dem Tod gibt es keine Flucht mehr.

Mit unserer Zeugung und Geburt sind uns also mindestens drei Zwänge auferlegt:

+ wir müssen leben

+ wir müssen sterben

+ wir müssen ewig dasein

Es scheint wie ein Fluch zu sein. Da kann man sich nur noch wünschen, wie schon Aristoteles das mal formuliert hat: "... das beste ist, überhaupt nie geboren worden zu sein."

Aus dieser Falle, in die man depressiv durch sein Denken hineinrutscht, kommt man eigentlich nur wieder raus, wenn man das Ganze nicht als einen Zwang sieht.

Christen sprechen von der HOFFNUNG auf ein ewiges Leben. Und das Wort "ewig" hat dabei nicht die Bedeutung von "unendlich lange", sondern von "unendlich gut". Eine Quantität kann quälend sein, aber eine Qualität ist etwas Lohnenswertes.

Es geht also darum -  statt sich ängstlich gefangen zu fühlen durch die eigenen negativen Vorstellungen - dass man sich vorstellt,

+ was denn das Wünschenswerteste nach dem Tod wäre,

+ was denn wirklich vollkommen wäre,

+ was denn heil werden muss

Christen bringen diese Wünsche in Verbindung damit, wie GOTT ist. Und Augustinus drückt es in einem Gebet so aus: "Unser Herz ist unruhig, bis es ruht in Dir."

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