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Tochter will Flugbegleiterin werden- wie kann ich ihr die Realität des Berufs nahe bringen?

gefragt von VorneLinksVorneLinks am 13.12.2007 um 11:17 Uhr

Prinzipiell sollen sie das tun, was sie möchten, bin ja froh, dass sie überhaupt Pläne haben. Nur bei der Kleinen hab ich das Gefühl, dass sie sich Illusionen über den Beruf 'Flugbegleiterin' macht- wie kann ich ihr klar machen, dass es in Wahrheit ein Knochenjob ist?



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Knowledge
beantwortet von Knowledge am 13. Dezember 2007 12:05
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Meine kleine Tochter auch mal "Saft-Schubse" werden...ggg. Ich habe ihr gesagt, es ist kaum etwas anderes, als eine "Kellnerin in der Luft zu sein". Das hat sie die Sache etwas realistischer sehen lassen. Vielleicht hilfts bei dir auch.

Kommentar von B70e2d0fd970e195dd8c133a91090df0smallkacysunshine am 17. April 2008 12:40

Kellnerin in der Luft?! Daumen runter, aber ganz tief!!!! Knochenjob trifft's schon eher, aber diesen Begriff lass bitte ganz schnell in der Versenkung verschwinden! Gruß von einer Saftschubse!!


schurke
beantwortet von schurke am 13. Dezember 2007 11:23
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Nun, Deine Kleine muss fließend Englisch können, eine abgeschlossene Ausbildung haben und den Führerschein (III oder B, jedenfalls Auto). Wir HerrLich schon schrieb, AirBerlin sucht unter diesen Bedingungen. Ausreden würe ich ihr das nicht. Jeder muss seine eigenen Erfahrungen sammeln. Warum nicht in jungen Jahren ein bissl durch die Welt gondeln. Und arbeiten muss sie in jedem Job, es gibt härtere.


gri1su
beantwortet von gri1su am 13. Dezember 2007 11:33
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Fremdsprachen sind eine Voraussetzung (zumindest englisch, französich zusätzlich wäre von Vorteil).

Eine weitere Voraussetzung ist der Gesundheitszustand (wird geprüft) und ein Test, der bestimmt nicht einfach sein wird.

Du solltest Dich mal an eine Fluggesellschaft wenden und Deiner Tochter ermöglichen, mit Flugbegleiterinnen zusammen zu kommen. So kann sie aus erster Hand erfahren, wie sich dieser Job darstellt.


HerrLich
beantwortet von HerrLich am 13. Dezember 2007 11:19
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Es ist ein Knochenjob mit ganz vielen schönen Seiten. Arbeiten muss man überall. Wenn sie das möchte, so unterstütze sie. Zur Zeit sucht z.B. AirBerlin händeringend Flugbegleiter. Da soll sie sich mal erkundigen.

Kommentar von 344c7f33ec5d90c2b730c1352202a760smallschurke am 13. Dezember 2007 11:20

Condor auch, die haben demnächst wieder Bewerbertag, AirBerlin war gestern dran.


anonym
beantwortet von pjakobs am 13. Dezember 2007 11:22
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leider sagst Du nicht, wie alt sie ist, das wäre schon wichtig, um Tips geben zu können.

Aber: definiere Knochenjob. Ist nicht jede Tätigkeit, die man gerne ausübt eine angenehme Tätigkeit und jeder Job, den man nicht mag ein Knochenjob? Klar, Flugbegleiter haben einen einigermaßen anstrengenden Job und es gibt ne Menge verschiedener Aufgaben, aber offenbar gibt es auch viele, die den Beruf wirklich lieben.

Ein Podcast, der vielleicht nicht Deinem Zweck dient ist Betty in the Sky with a Suitcase (http://betty.libsyn.com). Sehr unterhaltsame Geschichten aus dem Leben von Safts... äh, Flugbegleitern ;-)

pj





sheela2011
beantwortet von sheela2011 am 13. Dezember 2007 11:28
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Du schreibst von der " Kleinen ", wie alt ist deine Tochter. Bei den " Kleinen " können sich die Berufswünsche gabz schnell ändern. Habe es schon dreimal am eigenen Leib erlebt, mein 3. Sohn 13 Jahre festigt jetzt erst seinen Berufswunsch, er will Koch werden. Früher war von Arzt, Rechtsanwalt, Fußballer und Rennfahrer die Rede. Auch ich habe meinem Sohn gesagt das in Küchen sehr rauhe Töne und Umgangsformen vorherrschen, aber ich bin der Meinung ihre Erfahrungen müßen alle selbst machen, man kann sie nur begleiten und ihnen raten, die Entscheidung liegt immer noch bei Ihnen.


anonym
beantwortet von Sassenach am 13. Dezember 2007 11:38
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Meine Nichte hat auch vor kurzem ihren Beruf gewechselt und ist Flugbegleiterin bei Airberlin geworden. Eine sehr harte Zeit der Ausbildung hat sie hinter sich, wo alle an Ihre Grenzen gestoßen sind. Die meisten der Schüler aus ihrer Gruppe sind über sich hinaus gewachsen. Sie haben ihren Horizont erweitert und sich selber besser kennen gelernt. So auch bei meiner Nichte. Klar sie ist jetzt viel unterwegs und muss auch hart arbeiten, aber die Ausbildung hat ihr auch gut getan. Wenn Deine Tochter das machen möchte, lass sie und unterstütze sie dabei. Es ist bestimmt eine Erfahrung für sie. Ob gut oder weniger gut...das muss sie dann hinterher schon selber heraus finden...das gehört dann doch auch zur so genannten "Lebenserfahrung"...


comarel
beantwortet von comarel am 13. Dezember 2007 11:38
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Die Freundin meiner Tochter hat diese Ausbildung gemacht. Nach dem Abi hat sie zunächst Verkehrskauffrau gelernt, danach die Ausbildung zur Flugbegleiterin. Abgeschlossene Berufsausbildung ist Voraussetzung und natürlich mindestens zwei Fremdsprachen. Ausreden wird nicht viel helfen, vielleicht ist aber eine Art Praktikum beim Flughafen möglich.


kacysunshine
beantwortet von kacysunshine am 17. April 2008 12:52
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Nachdem ich mich oben über den Begriff "Kellnerin..." aufgeregt habe, hier noch ein konkreter Tip: unter www.be-lufthansa.com findest Du Stellenbeschreibungen, Ausschreibungen, Bewerbungsformular, und auch einen virtuellen Tag als FB, den man durchklicken kann. Ich finde ihn zwar ein bisschen schön gefärbt (von 5 Flügen innereuropäisch, 5mal voller Hütte, viel zu viel Handgepäck, mehreren Getränken gleichzeitig, sehr kurzer Flugzeit steht da natürlich nichts drin), aber interessant ist er allemal. Von Airberlin rate ich ab, die haben nicht mal einen Betriebsrat, und "Gewerkschaft" darf man dort nicht mal laut denken, dann wird der Vertrag nicht mehr verlängert! Bin gerne bereit, mehr Fragen zu beantworten, let me know here! Gruß von der Stewardess!


anonym
beantwortet von Ratgeberle am 9. Juni 2008 14:40
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Lass Sie Dir doch eine Woche lang den Hintern nachtragen, dabei freundlich grinsen und wenig Taschengeld bekommen. Darüber hinaus darf Sie natürlich nicht weg und muss absolut pünktlich sein. Dann flieg mit Ihr in den Urlaub und schließ Sie im Hotel ein. Später bekommt Sie von den Orten ja auch nichts mit. Es wird Ihr ja auch nichts ausmachen, dass Ihre Familienplanung dann "verfliegt".


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Flexibel, nett, mindestens 1.65
Air Berlin informiert über den Beruf des Flugbegleiters: Von Glamour fehlt dabei jede Spur.

Robert De Niros Ex-Frau war eine, genauso wie die neue Emma-Chefin Lisa Ortgies, Jeanne-Claude Christo und die Chefin der hessischen SPD, Andrea Ypsilanti. Und natürlich Sabine Christiansen. Stewardess, der Traumberuf vieler junger Mädchen. Das hatte viel mit Glamour und der großen Welt zu tun. Immerhin flog früher meist nur, wer auch das entsprechende Kleingeld zur Verfügung hatte. Und heute? In Zeiten der Billigflieger wirkt das Bild der schönen unterkühlten Frau an Bord ziemlich altmodisch. Fliegen ist demokratischer geworden, sagen die einen. Für die anderen hat es an Glanz verloren.




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