Frage von rainbow1993, 70

TK will Krankengeld nicht zahlen wegen ex Chef?

Guten Morgen,

Bei mir geht es darum dass ich bei meinem Betrieb 1 Woche gearbeitet habe bevor ich einen Flashback bekam und in die Klinik musste.

Jetzt habe ich wie jeder normale Mensch Antrag auf Krankengeld gestellt doch die Tk sagte mir jetzt ich hätte da keinen Anspruch drauf weil der Arbeitgeber mich nicht (!!!!) gemeldet hatte und behauptet ich hätte da nie gearbeitet. Dabei hatte ich den Arbeitsvertrag und die Kündigung der TK zugesandt.

Wie soll ich jetzt weiter vorgehen? Ich meine das Geld fehlt halt dicke weil ich ja auch Miete usw zahlen muss. Ist das Arbeitsamt die richtige Anlaufstelle?

Lg!

Antwort
von MuttiSagt, 16

Du musst mindestens 12 Monate gearbeitet haben für Anspruch auf Krankengeld

Kommentar von sassenach4u ,

Wer hat Ihnen diese Weisheit gegeben? Das ist KOMPLETT falsch!

Antwort
von alarm67, 30

Wenn Du in diesem Betrieb NUR eine Woche beschäftigt warst, gehe besser mal zum Arbeitsamt!

Antwort
von eulig, 12

war es denn eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung? also mehr als 450 Euro brutto und nicht von vorneherein befristet auf maximal 3 Monate oder 70 Arbeitstage?

Antwort
von sassenach4u, 23

Wer in den ersten 4 Wochen einer Beschäftigung krank wird, hat keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sondern bekommt Krankengeld von der Krankenkasse.

Dazu ist es natürlich nötig, dass eine Anmeldung seitens des Arbeitgebers vorliegt. Wenn dieser, wie in Ihrem Fall, Sie nicht bei er zuständigen Krankenkasse anmeldet, obwohl Sie gearbeitet haben, dann begeht er Sozialbetrug.

Sie schreiben, Sie hätten die Kündigung neben dem Arbeitsvertrag auch an die TK geschickt. Dann hat der Arbeitgeber damit doch indirekt bestätigt, dass sie dort tätig waren.

Haben Sie denn Entgelt für die Woche bekommen, in der Sie gearbeitet haben bevor der Flashback kam?

Dann sollten Sie auch die Gehaltsabrechnung der TK zur Verfügung stellen, denn dort muss ja auch die Krankenkasse benannt werden und die Höhe der einbehaltenen Sozialversicherungsbeiträge. Diese muss der Arbeitgeber, da er Ihren Teil ja einbehält, an die zuständige Krankenkasse abführen- sie behalten wäre Unterschlagung.

Sicher gibt es Zeugen, die Sie im Betrieb arbeiten sehen haben, die TK ist eigentlich gefordert, den Arbeitgeber zur Abgabe der Meldung aufzufordern.

Bleiben Sie dran, ggf. bleibt nur der Weg zum Arbeitsgericht.

Antwort
von mg6358, 30

Wenn du eine Woche in der Firma gearbeitet hast und der AG sagt, nö das stimmt nicht. Dann ist das ja total link!

Aber, selbst wenn du angemeldet gewesen wärst, der AG hätte nicht zahlen müssen, sondern die Krankenkasse.

Mit einem gültigen Arbeitsvertrag kannst du der KK offensichtlich beweisen, dass du da gearbeitet hast?! Wo ist also das Problem?

Du erwähnst eine Kündigung, die du der TK geschickt hast. Was für eine Kündigung?

Entschuldige, aber du schreibt schon etwas konfus...

Antwort
von Menuett, 25

Mit welcher Begründung schickt man den Arbeitsvertrag und die Kündigung zur Krankenkasse?

Was sollte das denn?

Innerhalb der ersten 4 Wochen hat man keinen Anspruch auf Krankengeld.

Kommentar von Antitroll1234 ,

Innerhalb der ersten 4 Wochen hat man keinen Anspruch auf Krankengeld.

In den ersten 4 Wochen hat man kein Anspruch auf Lohnfortzahlung durch den AG.

Anspruch auf das geringere Krankengeld der KK besteht.

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