Frage von angel252, 37

Titel Abänderung Unterhalt?

Hallo alle zusammen!! Es geht um folgendes: Der KV meines Sohnes 16 Jahre bezahlt seit 2009 durch Beschluss des Gerichts monatlich 140€ Unterhalt, da er noch 2 weitere Kinder hat und damals wurde ihm ein fiktives Einkommen berechnet, da er eine abgeschlosse Ausbildung hat zudem Zeitpunkt aber arbeitslos war. Jetzt hat er bei Gericht eine Abänderungsklage eingereicht, da er noch ein weiteres Kind bekommen hat und seit 2011 nur 70 Stunden monatlich in einem Callcenter arbeitet. Er möchte, dass er gar keinen Unterhalt mehr für meinen Sohn zahlen muss, da er ja nur ein Einkommen von 700€ brutto hat und seine Frau voll arbeitete und sie jetzt in Mutterschutz ist. Es kann doch nicht sein, dass er damit durch kommt. Seit 2009 gab es keinerlei Bewerbungsbemühungen in seinem erlernten Beruf. Noch nie richtig gearbeitet. In der Klageschrift, die er über sein Anwalt einreichte, heisst es, dass ja mein jetziger Mann eine gut bezahlte Stelle hat und ich ja auch Teilzeit arbeite. Er hat laut Abrechnung Lohnklasse 5. Gericht möchte jetzt ein schriftl Vorverfahren. Mache mir etwas Gedanken, ob er einfach damit durchkommt. Unterliegt der KV nicht einer erhöhten Erwerbsobliegenheit? Kann ein fiktives Einkommen neu angerechnet werden, da er in seinem erlernten Beruf monatlich ca 2400€ brutto verdienen könnte? Damals ging man von 1600€ brutto Einstiegsgehalt aus, da er zu diesem Zeitpunkt die Umschulung erst abschloss als Systemelektroniker. Dazu muss ich noch sagen, dass er keinen Kontakt zu seinem Sohn möchte. Unter Überweisungen gibt er im Verwendungszweck an: UNTERHALT FÜR MEIN FRECHES KIND. SMS werden geschrieben, dass er 3 Kreuze machen würde, wenn er kein Unterhalt mehr zahlen muss etc. Fährt 2 Autos, die auf seine Ehefrau zugelassen sind. Sehr ärgerlich alles, dass solche Väter damit durchkommen. LG und entschuldigt den langen Text 😊

Antwort
von rasperling1, 10

Wenn er nicht aus irgendeinem gesundheitlichen Grund nur eingeschränkt erwerbsfähig sein sollte, wird er mit dem Antrag nicht durchkommen. Denn er muss vollschichtig arbeiten gehen - vielleicht sogar noch einen Nebenjob annehmen -, um wenigstens den Mindestunterhalt zahlen zu können. 

Er darf in der neuen Ehe weder die Steuerklasse 5 nehmen, noch darf er dort den "Hausmann" machen, wenn er unterhaltsberechtigte Kinder hat.

Wie viel Dein jetziger Ehemann verdient, ist in diesem Zusammenhang irrelevant.  

Du solltest Dir überlegen, einen Gegen-Abänderungsantrag zu stellen, dass er ab jetzt den vollen Mindestunterhalt von 355,- Euro zu zahlen hat. 

Antwort
von Wiesel1978, 17

Noch nie richtig gearbeitet.
Und mit sowas zeigst Du n Kind? Das ist auch eher ärgerlich.
Der KV kann damit durchkommen, aber wenn seine "Neue" mit ihm verheiratet ist, wird ihr Einkommen (meines Wissens) mit angerechnet

Kommentar von angel252 ,

Damals als ich schwanger war, hatte er gearbeitet.  Hörte erst auf, als wir uns trennten und er Unterhalt zahlen sollte und 2 Monate später mit seiner jetzigen Frau zusammen zog und er das nächste Kind erwartete. 

Kommentar von Wiesel1978 ,

Dann ist ja gut, nicht das ich an Deiner Zurechnungsfähigkeit anzweifeln wollte. Aber "nie gearbeitet" schließt nunmal die Zeit ein, in der er mit Dir zusammen war ;)

Kommentar von angel252 ,

Ja, hätte mich evtl anders ausdrücken sollen. 

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