Tipps zur Studienwahl - Soziologie oder Sozialökonomik?

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3 Antworten

Hi,-ich finde, dass es sehr schwer ist, dir einen Rat oder Tip zu geben da du wenig zu dem gesagt hast was dich während deiner Schulzeit wirklich interessiert oder neugierig gemacht hat. Wobei hast du dich angesprochen oder aufgefordert gefühlt zu Entdecken und deinen eigenen Beitrag zu leisten, um etwas beizutragen zu Fragen, die DU für wichtig aber noch nicht restlos beantwortet empfunden hast.

Ich selbst würde sagen, daß diese Basisentscheidung heute mehr denn je mit Wissen über "Systemtheorien" zu tun hat. Und in Folge dessen würde ich keine Bindestrich-Ökonomien studieren. Damit bin ich zwar vielleicht aktuell im Berufsbedarf derjenigen Gesellschaftseliten, die im ökonomischen Denken das geeignete Plan- und Kontollverfahren sehen , aber dabei auch alle - mittlerweile mit Händen zu greifenden - Probleme übersehen (und oft sogar erst selber erzeugen) und den Umstand, dass sie bei dem Versuch, komplexe Systeme (der Mensch) in ein triviales Programm der Funktions- und Prozeßorganisation und -kontrolle zu "integrieren" am Ende immer scheitern - allerdings nur, um dann weiteres "Spezialistentum" zu generieren was dann wiederum die Fehlleistungen des "Systems" kompensieren soll. - So kann man auch "Wachstum" erzeugen. Ich denke, daß du dir klar darüber werden solltest wo du hin willst und für was du deinen Verstand und deine "Manpower" einsetzen möchtest. -

PS: Das Gegenteil von Ökonomie ist übrigens nicht "Planlosigkeit" - sowenig wie Ökologie direkt etwas mit Bio-Gemüse oder Windkraft zu tun hat. - Laß dich nicht bluffen - nimm dir Zeit herauszufinden wie du deine Interessen / Kompetenzen aus deiner Schulzeit mit deinem berechtigten Wunsch nach einer "gesicherten Zukunft" kombinieren kannst.

Mach dir dabei einen Einblick in Systemtheorien, das, was du selber denkst und fühlst über die Welt als "Expedition ins Unbekannte", die Einschätzung deiner Kompetenzen und versuch das dann mit einem Berufsbild zu kombinieren, das dir die Realisierung dessen ermöglicht, was dir in deinem Leben wichtig ist - ohne das du dich dabei selber komplett aus dem Auge verlierst - nur für den schnellen Euro. - Auf 40 Jahre gesehen gilt dann doch eher Erich Fromm: "Sein statt Haben". ;-)

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Kommentar von Grautvornix16
19.06.2016, 16:10

PS: Die Soziologie ist eigentlich eine anwendungsorientierte Untersparte der Philosophie. Um also die Soziologie kritisch analysieren und bewerten zu können bräuchtestes du das entsprechende (metatheoretische) Fundament aus der Philosophie. Dazu gehört dann im Übrigen auch der Bereich der "Systemtheorien" (Wissenschaftstheorie). Fragen (und Antworten) nach Möglichkeiten, die "eigene Ökonomie" zu optimieren wirst du da allerdings nicht finden. ;-)

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Man kann Soziologie auch oft als Zwei-Fach Bachelor in Kombination mit einem anderen Fach wie Wirtschaftswissenschaften oder VWL studieren. Dass du Wirtschaft in der Schule nicht als Fach hattest ist kein Problem. So geht es den meisten und im Studium fängt man auch ganz von vorne an. Ich würde dir aber nicht zu etwas Wirtschaftlichem raten, wenn es dich kaum interessiert. Es gibt zwar immer wieder Leute, die sich durch das Studium quälen, aber meiner Erfahrung nach hören die, die dafür kein Interesse haben, irgendwann auf, weil es ihnen zu trocken und langweilig ist.

Wie viel Wirtschaft Sozialökonomik beinhaltet kannst du im Modulhandbuch des Studiengangs nachgucken. Da werden alle Module, die du während dem Studium belegen musst, beschrieben.

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Guck dir die Studienordnung und das Modulverzeichnis doch mal an. Da siehst du, wie hoch der Wirtschaftsanteil in dem Studienfach ist und dann kannst du abwägen, ob das Studium was für dich ist.

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