Frage von JukeZ, 170

Tipps um einen Labrador zu erziehen?

Guten Tag,

da wir demnächst einen Labrador Welpen haben, wollte ich fragen ob ihr vielleicht Tipps habt? Ja, wir haben uns bereits mit der Rasse auseinandergesetzt, - Um genau zu sein über Monate hinweg - doch trotzdem schaden Tipps ja nie oder? Also zur Stubenreinheit, wie auch zum Gassi gehen oder zum Befehle beibringen. Alles halt. MfG

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von annnikaa, 20

Sozialisation ist extrem wichtig und ich sage dir, Geduld wirst du brauchen. Geduld ist denke ich das wichtigste, nicht alles wird immer so laufe wie man sich es gewünscht hätte :-)
Beim Thema Stubenreinheit würde ich dem Welpen Nachts in einer Box schlafen lassen, sodass er Nachts nicht in der Wohnung umher laufen kann. So wird er sich nachts melden, denn Hunde machen nicht normalerweise nicht in ihren Schlafplatz. Diese Methode hat bei uns sehr gut geklappt.
Arbeite viel mit positiver Bestärkung, auch sehr sehr hilfreich bei Stubenreinheit.
Geduld und Konsequenz ist wirklich das A&O. Es wird sicher Zeiten geben wo man fast am Verzweifeln ist aber nicht aufgeben!
Viel Spaß mit deinem Welpen! Es gibt wirklich nichts schöneres als seinen Hund aufwachsen zu sehen :-)

Antwort
von xAdmiralAckbarx, 68

Sehr wichtig ist es, dass ihr den Welpen schon so früh wie möglich bekommt. Also aber der 8. Woche. Zumindest wenn keine gesundheitlichen Probleme vorhanden sind die es erforderlich machen, dass der Welpe noch länger bei der Mutter bleibt. Jede einzelne Woche ist so dermaßen wichtig für die weitere Entwicklung des Welpen aber auch ebenso wichtig für die Bindung und Vertrauen zwischen Mensch und Hund. In den ersten Wochen ist der Welpe nämlich sehr besonders aufnahmefähig für alles erlernte. Es gilt also den Welpen entsprechend zu prägen. Sprich auf die Umwelteinflüsse vorzubereiten. Mit entsprechender Bindung und Vertrauen ist es auch sehr viel früher möglich den Welpen z,B, alleine zu lassen. Wichtig ist, dass die Familie mit ihm die Welt erkundet. Ihn auf Menschenmengen, Autos, Bus und Bahn, andere Tiere eben auf alle mögliches in der Umwelt vorbereitet. Wenn der Welpe dies zusammen mit der neunen Familie tut, dann entwickelt sich zu dem eine extrem gute Bindung. Ebenso wichtig ist der Besuch einer Welpengruppe. Die Betonung liegt auf Gruppe und nicht auf Schule. Die Mutter bringt dem Welpen bereits in der 7. Woche die wichtigsten Grundlagen für das Sozialverhalten auf den Weg. Nun gilt es, dass der Welpe auch das entsprechend erlernte vertiefen und anwenden kann. Lernt, dass andere Rassen auch ganz anderes zu behandeln sind. Teilweise eine ganz andere Körpersprache haben. Auch erwachsene Hunde sind immer Bestandteil in diesen Gruppen. Außerdem wird der Welpe auf weitere Reize spielerisch vorbereitet. Mit im Spiel sind wildflatternde Bänder oder ein Ballpool z.B. Wenn die Möglichkeit besteht würde ich sogar den Welpen bereits in der 7. Woche täglich ein paar Stunden holen.

Welpenschule und Welpengruppe sind völlig unterschiedliche Dinge. Wenn ihr keine Grundkenntnisse habt, dann ist die Schule aber dennoch nicht absolut notwendig. Auch durch Lesen und andere Medien kann man sich entsprechend weiterbilden. Eine Welpenschule ist aber natürlich auch empfehlenswert. Bedenken muss aber dabei, dass sich jeder Hundetrainer, -therapeut oder sonstwie nennen darf. Die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt. Seit letztem Jahr ist einer Sachkundeprüfung erforderlich wenn man dies gewerblich machen will. Die Sachkundeprüfung ist aber kein alleiniges Indiz für eine gute Hundeschule oder einen Trainer. Das liegt schon alleine daran, dass die Prüfungen in den einzelnen Bundesländern völlig unterschiedlich sein können und es in Deutschland diesbezüglich keine einheitliche Lösung gibt. In Schulen brauch auch nur einer diese Prüfung ablegen. Zertifikate die man bei der IHK oder anderen Instituten mit Weiterbildungen etc. bekommt, sind staatlich nicht anerkannt. Vereine brauchen z.B. schon mal gar keine solche Prüfung ablegen, da nicht gewerblich. Es kann also trotz Zertifikate und allen möglichen Prüfungen sein, dass man auf die totale Pappnase stößt.
In diesem Zusammenhang ist dann auch zu erwähnen, dass ich nur empfehlen kann um Hundeschulen etc. die mit der reinen pos. Verstärkung arbeiten einen großen Bogen zu machen. Propagiert wird diese Methode mit einer absolut gewaltfreien Erziehung. Alles ohne Zwang und nur auf freiwilliger Basis. Jede Form von Konsequenz wird als Gewalt -egal ob psychisch oder physisch - dargestellt. Also eine antiautoritäre Erziehungsemethode die schon bei Kindern versagt hat. Die Methode mit ihren "neuen" Erkenntnisse ist weltweit nicht anerkannt. Auch sind sämtliche wissenschaftliche Forschungsergebnisse weltweit nicht abschließend anerkannt. Eben weil sie nicht. Sie ist eben nicht natürlich und die Erfahrung zeigt, dass mit dieser Methode keine stabile Beziehung aufgebaut werden kann.
Ein Hund braucht neben Liebe Spiel, Spaß und Spannung eben auch klare Strukturen, Regeln und Konsequenzen. Auch wenn sie mal hart sein können. Natürlich sollte der Trainer ohne Kasernenton und ihm Rahmen des Tierschutsgesetzes arbeiten. Die Methode ist alleine zum Anlernen von Kommandos etc. zu gebrauchen...  Die Belohnungen werden dann aber deutlich gegen null reduziert. 

Stubenrein bekommt man den Hund eigentlich recht leicht. Es ist eben nur eine reine Geduldsprobe. Bei der es eben besonders wichtig ist, dass der "Mensch" die Geduld niemals verliert. Bemerkt ihr einen Unfall, tieeeeef einatmen, den Racker schnappen und ihn kurz in ein anderes Zimmer bringen. In der Zeit den Unfall beseitigen. Für Bakterieren ist ein Reiniger wie Saktrotan zu empfehlen. Die haben da eine Flasche Allzwechreiniger. Den entsprechend verdünnt in eine Sprühflache und ihr habt die ultimative Waffe zur Hand. Gegen den Geruch ist eine Essiglösung zu empfehlen. Aufgrund der chemischen Reaktion ist anschließend kein Uringeruch mehr festzustellen. Das mindert die Wahrscheinlichkeit, dass der Hund immer an die selbe Stelle pinkelt.
"Erwischt" ihr den Hund gerade, dann direkt auf den Arm nehmen (Egal ob es noch läuft umso besser eigentlich wenn es noch läuft) und den Hund direkt vor die Tür auf die nächste Wiese setzen und warten bis er noch mal was gemacht hat. Wenn nach 10 Minuten natürlich nix kommt, dann gehts wieder rein. Beim reingehen wieder den Hund in ein anderes Zimmer. Unfall beseitigen und fertig. Das andere Zimmer aus dem Grund, dass der Welpe die Emotionen nicht mitbekommt. Natürlich ist man tierisch genervt davon und natürlich stinkt es.. ist eklig und alles.
Sollte der Welpe draußen auf der Wiese was machen etc. war Luftsprünge vor Freude aufführen. Der Hund wird aber NICHT mit Leckerchen belohnt. Er soll nur merken, dass du es super findest, dass er draußen macht. Kein Welpe macht freiwillig in die Wohnung. Wenn ihm aber keine Alternative geboten wird, dann naja.. So aber erhält er eine entsprechende Alternative und kann das auch sehr schnell umsetzen.
Meine Welpen haben sich IMMER innerhalb von wenigen Tagen gemeldet. Natürlich ist es noch zu Unfällen gekommen aber dann einfach nur weil ich nicht die schnell genug die Schuhe anhatte.. Je früher der Hund bei euch ist, desto einfacher kann es sein, dass der Hund stubenrein wird und alleine gelassen werden kann. Eine entsprechende Bindungsarbeit von der ersten Minuten an vorausgesetzt.

Für erste Übungen und "Befehle" kann ich dir zwei Videos ans Herzen legen.. 

 

Der erwähnte Filzhut im Video 2 hat nichts mit Gewalt gemein. Geht einfach nur darum, dass das neg. Verhalten unterbrochen wird. Wenn man steht, ist natürlich ein Hut hilfreich weil er sanft den Arm verlängert und man sich nicht bücken muss.

Am Schluss noch eins. Der Labrador ist für seine Verfressenheit bekannt. Ein wahrer Staubsauger für alles Fressbare. Das muss man unter Kontrolle bekommen. Wenn man den Augen nicht widerstehen kann, dann muss man eben eine gesonderte Runde Sport mit dem Hund machen. Auch ist die Rasse dafür bekannt Wasser zu lieben. Regelmäßige Ausflüge an Seen, Flüsse Bäche, Teiche etc. machen ihn verdammt glücklich. Meiner dreht in Seen wirkliche Runden.. Da ging auch schon mal ne halbe Stunde drauf in der einfach nur die ganze Zeit hin und her geschwommen ist. Wie im Schwimmbad seine Bahnen gezogen ist.

Kommentar von JukeZ ,

Vielen dank für diese sehr ausführliche Antwort!

Antwort
von MuttiSagt, 121

Dafür brauchst du ein ganzes Buch. Oder sogar 2-3 verschiedene Welpenbücher. Und einmal in der Woche gehst du zur Hundeschule und zu den Kursen des Retrieverclubs

Kommentar von JukeZ ,

Von diesen Retrieverclubs habe ich auch schon was gehört, werde mich mal umgucken. Und nach Büchern ebenfalls, dankesehr für ihren Tipp.

Kommentar von MuttiSagt ,

Ich weiß ja nicht ob ihr euren Welpen über DRC oder LCD gekauft habt, da stehen die Ortsgruppen drinnen. Vermehrer - und Dissidenzhunde sind dort aber nicht willkommen. Aber Welpenschule in einer örtlichen Hundeschule ist auch wichtig

Kommentar von JukeZ ,

Naja, es war ein Privatanbieter und wir haben ihn nicht über LCD oder DRC geholt, wenn du das meinst was ich denke :) Aber in die Welpenschule kommt er auf jeden Fall ;)

Kommentar von MuttiSagt ,

Oha! Ich dachte, ihr hätte euch monatelang informiert! ??? Tu mir mal einen Gefallen, werde Mitglied im Forum www.retriever-forum.net und lese in der entsprechend Rubrik, warum das ein Spiel mit dem offenen Feuer ist!

Kommentar von JukeZ ,

Mache ich. Wir haben uns auch lange informiert. Aber es war nunmal eine sehr gute Anbieterin und ich glaube, dass wir es nicht bereuen werden. Allein schon, weil ich gesehen habe wie die Mutter sich benimmt. Also wenn man den Vater weg lässt. Sie hat des öfteren Hundeturniere und Auszeichnungen gewonnen, also ist sie ein super Hund. Zudem, entscheide du mal. Würdest du einen Welpen, wenn er bei einem Privatanbieter ist, nicht nehmen wollen weil er ein Privatanbieter Hund ist? Da kann der kleine ja nichts für. Wir haben uns echt lange umgeguckt und haben nunmal jetzt den, für uns, perfekten Hund fürs Leben gefunden.

Kommentar von MuttiSagt ,

Wie sind die Gesundheitsergebnise der Eltern und Geschwister, gab es Epilepsie oder Kleinwüchsige in den Linie ? Arbeitslinie oder Standart? Wie sind die Ergebnisse der Wesenstest. Beide Elternteile genetisch kompatibel? Passen die Linien der Eltern und Großeltern zusammen oder hat es da schon mal Probleme gegeben? Wie eng ist die Linie in der 8 oder 10 Generstion? Wenn du diese Fragen sicher beantworten kannst, dann hast du dich gut auf den Kauf eines Rassehundes vorbereitet!

Antwort
von TheAllisons, 106

Du könntest mit ihm in eine Hundeschule gehen, dort lernt man sowas

Kommentar von JukeZ ,

Das hatten wir auch vor :) Zumindest in eine Welpen- und Junghundschule. Dies, - Habe ich von mehreren seriösen Quellen sowie auch von Experten - soll wohl reichen. Trotzdem danke für den Tipp :)

Antwort
von leoniefoerster, 94

Hey! Kann dir den Blog hier empfehlen: http://www.kompetenzverbundprohund.de/hundeblog/ Da findest du Antworten auf alle deine Fragen... und was gute Literatur angeht, kannst du mal hier schauen: http://www.sonjakubovcsik.de/empfehlungen/

Ganz viel Freude mit dem neuen Familienmitglied!!! LG

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Vom diesem Blog würde ich absolut abraten. Für mich stellen die Informationen und Ratschläge sogar eine Gefahr für den Hund dar. 

Folgende Globuli gehören in jede Hundeapotheke: Acconitum bei akuten Entzündungen, Fieber, Grippe oder Angst-/Schockzuständen Apis mellifica bei Insektenstichen, Allergien und Entzündungen sowie Sonnenstich 

Arnica bei Verletzungen jeglicher Art mit Blutungen, Prellungen oder Zerrungen
Calendula bei schlecht heilenden sowie eiternden Wunden oder Bisswunden
Euphrasia bei Bindehautentzündungen, die durch Zugluft verursacht wurden
Nux Vomica bei Durchfall, Erbrechen; wenn der Hund etwas Giftiges gefressen hat oder bei Reisekrankheit

Bei diesen Beschwerden ist unverzüglich ein Tierarzt aufzusuchen. Experimente mit homöopathischen Mitteln sind absolut fehl am Platz. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass diese Mittel NICHTS aber rein GARNICHTS bringen. Die Homöopathie wird zu den Pseudowissenschaften gezählt. Globuli sind nichts als reines Zucker.. 

Bei diesem Kompetenzverbund suche ich die Kompetenz ansonsten auch vergeblich. Eine Rund im Auto drehen bei Gewitter.. Abreiben mit antistatischen Tüchern.. und immer wieder diese Homöopathie.

Kommentar von Achwasweissich ,

Von Homöopathie halte ich auch nur sehr bedingt etwas, Hunde kennen halt keinen Placeboeffekt.

Kleine Macken und Wehwehchen behandel ich beim Hund genau wie bei mir: Prellungen kühlen, kleine Kratzer mit Zinksalbe betupfen und wenn sich ein Zeckenbiss oder kleiner Riss mal etwas entzündet kommt Betaisadona drauf und bei Bedarf ein Lappen drum. Gegen Übelkeit mit Durchfall hilft ein bisschen gekochte Kartoffel mit einem Schluck (selbstgekochter) Rinderbrühe. Wenn der Hund das annimmt geht auch ein eher dünner Fencheltee. Alles was darüber hinaus geht schaut sich der TA an, wenn der Durchfall nicht innerhalb eines Tages weg ist sowiso.

Kommentar von spikecoco ,

Es sollte doch wohl jedem überlassen bleiben, ob er mit Homöopathie arbeitet oder nicht. Wenn du es nicht möchtest ist deine Sache.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Dennoch darf selbstverständlich vor der Gefahr gewarnt werden.. 

Kommentar von leoniefoerster ,

"Dennoch darf selbstverständlich vor der Gefahr gewarnt werden" ... sorry, aber das ist echt lächerlich, was du, xAdmiralAckbarx" hier schreibst. Wer keine Ahnung hat, sollte sich lieber nicht in solchen Foren tummeln und Unwahrheiten verbreiten. Alles wissenschaftlich bewiesen, aber mit der Wissenschaft hast du es glaub ich nicht so!

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Stimmt es wissenschaftlich bewiesen, dass Homöopahthie nicht hilft. Alleine ein kurzzeitige Erfolg durch den Placeboeffekt konnte bisher nachgewiesen werden. Der aber nicht lange anhält. Außerdem gibt es den Placeboeffekt bei Tieren nicht. Es gibt weltweit nicht einen einzigen Fall wo homöopathische Mittel nachweislich gewirkt haben.

Es ist kann extrem gefährlich werden für das Tier wenn man sich alleine auf die Homöopathie verlässt. Außerdem leidet das Tier womöglich völlig unnötig. Von der Gefahr für den Geldbeutel mal total abgesehen.

Kommentar von leoniefoerster ,

Dir ist hoffentlich bewusst, dass du damit Millionen Akademiker beleidigst, die sowohl schulmedizinisch als auch homöopathisch arbeiten. Und Homöopathie umfasst im Übrigen weitaus mehr als Globuli und Palceboeffekt! ;) Deine Worte "Gefahr" und "leiden" passen übrigens auch so überhaupt nicht zu deiner These "alles nur Zucker" oder meinst du mit Gefahr die bösen Kariesmonster, die dann kommen! :D

Aber das ist hier verschwendete Liebesmüh, mit jemanden über etwas zu diskutieren, wovon das Gegenüber leider überhaupt keine Ahnung hat...

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

In Deutschland sind derzeit ca. 400.000 Ärzte tätig. Davon arbeitet nur ein extrem kleiner Bruchteil mit Homöopathika. Für den Beruf des Heilpraktikers ist als Bildungsstand nur der Hauptschulabschluss nötig. 

Ärzte aber die sowohl homöopathisch als auch nach der Schulmedizin arbeiten stehen unter heftiger Kritik. Ich selbst würde einem solchen Arzt nicht meine Gesundheit in die Hand legen. Denn das Vertrauen wäre bereits vor dem eigentlichen Arztbesuch völlig zerstört. Im Rahmen der Aufklärungs- und Beratungspflicht müsste ein solcher Arzt nämlich eigentlich auch mitteilen, dass es KEINE wissenschaftlichen Nachweise für die Wirkung der Mittel gibt. Dass solche Beratungsgespräche in der Praxis nicht realisierbar sind dürfte klar sein. Denn welcher Arzt rät zur Einnahme von Globuli und teilt gleichzeitig mit, dass es keinen wissenschaftlichen Nachweis gibt. Er aber dennoch an die Heilkraft glaube. Leider ist unser Gesetzgeber nicht der Schnellste. Es dauert schon einiges an Jahren bis Gesetze entsprechend geändert bzw. neu erlassen werden. Da aber der Markt in den letzten Jahren so auffallend stark gewachsen ist, muss der Gesetzgeber hier alsbald einschreitend wirken.  Auf lange Sicht wird die Homöopathie also ihre Sonderstellung im Arzneimittelrecht verlieren. Die Menschen haben ein viel größeren Aufklärungsbedarf wie es noch vor Jahren der Fall gewesen ist. Befragungen haben gezeigt, dass bis auf einen Bruchteil der Anwender glauben, dass dies etwas mit der Anwendung von Heilpflanzen zu tun hat.

In welcher Darreichungsform die homöopathische Mittel verabreicht werden ist völlig egal. Am Ende ist es sehr viel Geld für einen etwaigen Placeboeffekt. Denn mehr kommt auf gar keinen Fall dabei raus.

Dem "Zucker" ordne ich eher eine sehr untergeordnete Rolle zu. Sondern die Gefahr liegt in der alternativen Anwendung an sich. 
Alleine bei der von mir zitierten Anwenungsmöglichkeiten würde der Hund nur unnötig leiden und es könnte soger zum Tode des Tieres führen, wenn er anstatt zum "richtigen" Arzt geht. Was bei Vergiftungen, Entzündungen und Fieder z.B. durchaus der Fall sein kann.

Von Beleidigung kann daher gar keine Rede sein.. 

Kommentar von leoniefoerster ,

Weiß nicht, ob ich über das, was du von dir gibts, lachen oder weinen soll... liest du auch Zeitung? https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/06/21/bundesregierun... --> 80.0000 Petitionsgegner: so viel zu deinem Irrglaube "Auf lange Sicht wird die Homöopathie also ihre Sonderstellung im Arzneimittelrecht verlieren."... wenn das wirklich eines Tages passieren sollte, dann nur aufgrund des mächtigen Pharmakonzern-Lobbyismus, aber keinesfalls, weil es nicht genügend Befürworter und praktizierende Ärtze/Heilpraktiker gibt.

Kommentar von leoniefoerster ,

Und noch bzgl. der "Gefahren"... die der Chemiekeulen sind da weitaus schwerwiegender.... https://www.amazon.de/Jutta-Ziegler/e/B004QC5LT8

Kommentar von leoniefoerster ,

Übrigens eine "0" da oben zu viel... trotzdem genügend Menschen MIT Verstand!

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Beim Verstand kann man geteilter Meinung sein. Was verstehen denn diese 80.000? Verstehen sie die Wirkung von Homöopathie? Verstehen sie wie etwas helfen kann obwohl eigentlich nichts hilft? Verstehen sie also das "Nichts"? oder auch polemisch ausgedrückt.. Sie verstehen Nichts? Ich bin offen für sämtliche Gedankengänge und lass mich da auch eines besseren belehren.. 

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Du führst Jutta Ziegler als Quelle an? Die Thesen aus den Büchen von Frau Ziegler sind nicht im entferntesten nachgewiesen worden noch halten sie einer Doppeltprüfung stand. In wissenschaftlichen Fachzeitschriften würde man diese Thesen in der Luft zerreißen.. 
Anmerkung: Jeder absolut jeder kann ein Buch schreiben und dies in Amazon verkaufen und dies sogar Fachbuch bezeichnen. Die Inhalte unterliegen keinerlei Prüfungen.. 

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Wenn man von einer Petition nichts weiß, dann kann man auch auch kein Gegner oder Befürworter sein. Darüberhinaus erwähnte ich schon dass großer Aufklärungsbedarf besteht..  Hast du überhaupt gelesen über was dort entschieden werden soll? Um was es überhaupt in der Verordnung geht? Ich denke nicht... Denn das schließt meine These nämlich absolut nicht aus. Darüberhinaus.. Wenn die EU sich für die entsprechende Verordnung ausspricht wird dies auf lange Sicht auch bedeuten, dass die Mittel ihren Status in der kompletten EU verlieren wird.

Die Pharmakonzerne müssen da absolut keine Lobbyarbeit betreiben. Vertreiben doch die meisten Hersteller ebenfalls Homöopathika. 

Kommentar von spikecoco ,

da besteht keine Gefahr

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Begründung?

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten