Frage von Dragon257, 47

Tipps für Klarträumen und träumen im allgemeinen?

Hey,
Ich wollte da ich mich im Internet mal schlau gemacht habe, versuchen Klarträumen zu erlernen.
Ich habe mir so ein Tagebuch gekauft und mache seit 3 Tage diese Reality Checks. Ich habe gelesen das ich zuerst mein Traumgedächtnis stärken muss und mir immer wieder vorsagen soll das ich träumen werde und es nicht vergesse.
So ich mache das jetzt seit 4 Tagen und kann mich aber nur an einen Traum ein bisschen erinnern.
Meine Frage daher, ist das normal dauert das länger, oder mache ich was falsch?
Kennt ihr vielleicht Tipps oder Techniken?
Danke!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von jackjack1995, 9

Hi.

Das ist völlig normal.

Das ist bei jedem unterschiedlich, wie lange es dauert. Bei mir klappt es auch noch nicht so gut mit der Traumerinnerung, obwohl ich seit 4 Jahren Klarträumer bin.

Allerdings mache ich das erst seit Kurzem mit dem Traumtagebuch und der Autosuggestion, wo ich mir sage, dass ich mich nach dem Aufwachen an meine Träume erinnere.

Du könntest auch bei der Autosuggestion, wenn du einen Klartraum haben willst sagen, im Traum bemerke ich, das ich träume oder im Traum mache ich ein RC und bemerke, das ich träume.

Wenn es nicht gleich auf Anhieb klappt mit der Traumerinnerung oder mit dem Klartraum, übe einfach weiter wie bisher, dann kommt der Klartraum schon ganz bald.


Bei einigen kommt der Klartraum schon nach einem Tag, andere brauchen
ein paar Wochen, so wie ich.

Nach 4 Wochen hatte ich meinen allerersten Klartraum.

Ich hatte die ganze Zeit erstmal damit verbracht, im Klartraum die ganzen
RCs auszuprobieren und ich hatte voll Spaß dabei.
In meinem 2. Klartraum bin ich dann durch einen Fernseher in einen Film hinein gegangen und im 3. Klartraum bin ich das 1. Mal geflogen.

Von Klartraum zu Klartraum wurde der Klartraum immer länger und stabiler.

Den längsten Klartraum hatte ich vor ein paar Wochen und der ging gefühlte
45 Minuten.

Und andere wiederum brauchen ein paar Monate.
Es kann auch länger als ein paar Monate dauern.

Manchmal klappt es nicht immer gleich auf Anhieb, aber übe einfach weiter,
dann kommt der Klartraum bald.

Mache aber nicht nur Handlungs-RCs wie den Nasen-RC, den Lese-RC,
den Finger-RC und so was, sondern stelle dir auch mehrmals am Tag die kritischen Fragen, denn mit den kritischen Fragen hast du immer noch mehr Gewissheit ob du träumst oder wach bist.
Denn es könnte auch sein, dass du im Traum nicht durch die geschlossene
Nase atmen kannst und im Traum auch wie in der Realität 5 Finger an einer
Hand hast und dann gehst du davon aus, dass du wach bist.
In Wirklichkeit hast du vielleicht noch geträumt.
Später wachst du wirklich auf und bist wahrscheinlich enttäuscht, deine Chance auf einen Klartraum verpasst zu haben.
Aber wenn du dir im Wachleben auch die kritischen Fragen antrainierst, wirst du das irgendwann auch im Traum machen und damit hast du eine
höhere Chance auf einen Klartraum.

Eine kritische Frage könnte sein: Wo bin ich?
Im Traum befindet man sich nämlich meistens an einem unbekannten
Ort wieder.
Wie bin ich hierher gekommen?
Meistens ist man im Traum einfach mittendrin in einer Szenerie
und man weiß nicht, wie man dort hin gekommen ist.
Was habe ich in den letzten beiden Stunden gemacht?

Im Traum weiß man oft nicht, was man in den letzten beiden Stunden
gemacht hat.
Ist hier etwas unlogisch?

Schaue dir die Umgebung an.
Ist etwas anders?
Zum Beispiel hat das Blatt des Baumes die richtige Farbe?
Ist das Blat des Baumes lila, träumst du womöglich, du wirst klar und bist nun in einem Klartraum.
Ich mache aber dann trotzdem nach den kritischen Fragen zur Bestätigung ein Handlungs-RC.
Sicher.
Handlungs-RCs sind auch wichtig.
Aber noch wichtiger sind die kritischen Fragen, denn mit den
kritischen Fragen hast du immer noch mehr Gewissheit, ob du träumst oder wach bist, eben aus dem Grund, weil man im Traum auch nicht durch die geschlossene Nase atmen könnte und auch wie in der Realität 5 Finger an
einer Hand haben könnte.

Und wenn man dann die kritischen Fragen im Traum stellt, zum Beispiel,
was habe ich in den letzten beiden Stunden gemacht und du hast eine Erinnerungslücke oder dir fehlt ein ganzer Tag, dann träumst du womöglich und wenn du dann zur Bestätigung ein RC machst und du kannst
z.B. durch die geschlossene Nase atmen oder hast 7 Finger, dann kannst du sicher sein, das du träumst, wirst klar und bist in deinem Klartraum.
Aber was die kritischen Fragen und so was angeht, wird hier in
diesem Video genauer erklärt:

<

p>



Ansonsten kannst du auch noch eine Autosuggestion machen.
Wie du schon sagtest, das mit der Traumerinnerung, wo du dir sagst, das du träumen wirst und dich an deine Träume erinnern wirst.
Die mache ich auch manchmal.
Wenn du es täglich wiederholst, wirst du dich an deine Träume erinnern.
Vielleicht sogar an mehrere Träume bei der Anwendung der Autosuggestion.
Genauso läuft es mit dem Klartraum.

Willst du einen Klartraum haben, sage dir vor dem Einschlafen, heute werde
ich einen Klartraum haben oder im Traum bemerke ich das ich träume oder so ähnlich.
Und auch die tägliche Wiederholung kann dann später zu einem Klartraum führen.
Bei mir klappt es sehr gut.
Durch die Autosuggestion hatte ich schon mal 3 Klarträume an 3 Tagen bekommen.
Also jeden Tag 1 Klartraum und wenn es mal nicht 3 Tage am Stück
sind bekomme ich seit dem ich die Autosuggestion anwende, natürlich auch
mit den kritischen Fragen und den Handlungs-RCs öfter Klarträume.
Übe und trainiere einfach weiter und hab Geduld, wenn es nicht gleich auf Anhieb klappt.
Dann kommt der 1. Klartraum schon ganz bald.
Dann gibt es da auch noch die WBTB-Technik (wake-back-to-bed) die man anwenden kann, das heißt so viel wie aufstehen und zurück ins Bett.

Dafür weckt man sich nach 4, 4,5, 5, 5,5 oder 6 Stunden und bleibt je nach
dem, welche Technik man benutzt etwa
30 Minuten oder etwas länger wach.
Aber zu lange sollte man auch nicht wach bleiben, weil man dann vielleicht
zu wach ist, um wieder einschlafen zu können.
Man muss wach genug sein, um sich in diesem Zeitraum von ca. 30-45 Minuten mit Klarträume, den kritischen Fragen und den RCs zu beschäftigen, aber auch gleichzeitig müde genug, um wieder einschlafen zu können.
Die WBTB-Technik ist keine Technik an sich, sondern sie unterstützt nur
andere Klartraum-Techniken. Aber was das alles bedeutet und so was wird
hier in diesem Video noch mal genauer
beschrieben:

LG jackjack1995

<

p>


Dann gibt es ja auch noch dieses sogenannte falsche Erwachen, wo man nur träumt aufgewacht zu sein.

In Wirklichkeit schläft man aber noch und schlummert noch in seinem Bett.

Um ein falsches Erwachen zu erkennen, sollte man sich angewöhnen, nach jedem Aufwachen ein RC zu machen, auch wenn es sich noch so echt anfühlt.

Denn es könnte ja immerhin auch ein falsches Erwachen sein, wo du nur träumst aufgewacht zu sein.

In Wirklichkeit hast du vielleicht aber noch geschlafen und schlummerst noch in deinem Bett.

Irgendwann wachst du wirklich auf und bemerkst, das du eigentlich die ganze Zeit geschlafen hast.

Und wenn du dir angewöhnst, nach jedem Aufwachen ein RC zu machen, auch wenn es sich noch so echt anfühlt, dann hast du eine gute Chance auf einen Klartraum, wenn du dadurch das falsche Erwachen erkennst, der RC positiv ausfällt und du zum Beispiel durch die geschlossene Nase atmen kannst oder du 7 Finger oder noch mehr an deiner Hand hast.

Antwort
von Priol23, 23

4 Tage ist noch nicht so lang. Bei mir hat es ungefähr 3 Wochen gedauert.

Traumtagebuch und Reality-Checks sind eine gute Anfängertechnik. Ich würde mich noch weiter gut einlesen und am Wochenende WBTB machen. Und immer weiter lesen, auch Klartraumberichte (z.B. im Klartraumforum.de)

Ein paar Tipps findest du hier noch:

http://klartraumfragen.blogspot.de/2016/01/tipps-und-tricks-zum-klartraumen.html

Kommentar von Dragon257 ,

Dankeschön!

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community