Tipps für einen 2.hund?

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2 Antworten

Was gut wäre erstmal beide Hunde anzuleinen und an sich schnuppern zu lassen, wenn sie sich gut verstehen die Leine abmachen.

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Wenn Ihr nicht viel Erfahrung mit Hunden habt sucht Euch einen Trainer, der sich beide Hunde ansieht und prüft, ob sie harmonieren und zusammen passen. Sinnvoll wäre auch, wenn er die Zusammenführung begleitet und in den ersten Wochen für Fragen zur Stelle ist.

Dass sich Dein Hund auf neutralem Boden mit dem Welpen versteht bedeutet noch lange nicht, dass er ihn auch im eigenen Haus duldet. Viele erwachsene Hunde finden Welpen extrem nervig und gerade, wenn Eure Hündin über 3 Jahre "Einzelprinzessin" war, kann es bei der Zusammenführung in den eigenen vier Wänden richtig knallen.

Welpenschutz gibt es übrigens nur innerhalb eines Familienverbandes und nicht zwischen fremden Hunden. Zu glauben, dass Eure Hündin dem Welpen nichts tut, falls sie ihn nicht duldet, wäre also ein fataler Irrtum.

Falls "verwöhnt" bedeutet, dass Eure Hündin Ressourcen (Futter, Aufmerksamkeit, Spielzeug etc) verteidigt, würde ich das Projekt Zweithund zunächst zurückstellen und mit der Hündin arbeiten. Auch das kann für einen Welpen und Junghund gefährlich werden.

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