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Tinnitus! Was hilft?

gefragt von ruediger1603 am 12.11.2008 um 8:06 Uhr

Die Volkskrankheit Tinnitus verbreitet sich immer mehr! Hat jemand erfolgreiche Tipps, damit man nicht verrückt wird?


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anonym
beantwortet von allesist am 12. November 2008 08:11
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Ich war als kleines Kind, da war ich so ca. 7 Jahre alt, mit meinem Vater beim Fahrrad aufpumpen. Der Schlauch war leider schon alt und platze, sodass ich 5 Minuten nichts mehr hörte. Ich dachte damals, dass somit alles vorbei gewesen wäre, doch in der Nacht hörte ich auf einmal einen Tinnitus. Er ist zwar sehr leise und kann nur sehr nervig werden, wenn man ihn denkt, aber er wird mich wohl bis zum Ende meines Lebens begleiten.

Tipps gibt es wie gesagt keine. Als Faustregel gilt: Um so mehr du ihn beachtest, um so mehr nimmst du ihn war.


pepe33
beantwortet von pepe33 am 12. November 2008 08:39
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Hi, vor langer, lange Zeit hat es mich auch mal erwischt: Prüfungsstress. Ich dachte, mein Leben ist zu Ende! Nie wieder Ruhe, das war eine schreckliche Vorstellung und ich war psychisch am Ende.

Doch das Akzeptieren des Geräusches und das Konzentrieren auf das wirkliche Leben machte dieses Geräusch zur absoluten Nebensache! Ich habe inzwischen geheiratet, zwei supersüße Kiddis fast groß bekommen und beachte das Geräusch kaum noch.

Jetzt wo ich darüber schreibe, natürlich höre ich es, aber ich bin sicher, in ein paar Minuten denke ich da gar nicht mehr darn.

Lerne es zu akzeptieren und sehe es in Zukunft als Warnsignal. Denn wenn man anfängt gestresst zu sein, wird es etwas lauter oder es variiert in der Höhe. Aber sobald wieder genügend Schlaf da war und Ruhe einkehrt, geht es wieder auf den alten Level zurück. Man kann wirklich gut damit klar kommen.

Linderung haben Durchblutungsmittel gegeben: Damals Rökan-Tabletten, heute nehme ich Naturprodukt: "Roter" Ginseng (roter ist konzentrierter) oder Gigium spezial (spezial ist auch konzentrierter). Gibt es beides in der Apotheke, ein bisschen teuer, aber hilft nach einiger Zeit ganz gut. Vielleicht übernimmt das auch die Krankenkasse???

Gute Besserung und .... nie, nie, niemals aufgeben!!! Das Leben ist ein Geschenk und wir sollten es optimal nutzen auch mit kleinen "Fehlern". Tinnitus ist immer noch besser, als Rollstuhl oder Arm ab oder sonstige schlimmere Sachen.


anonym
beantwortet von ruediger1603 am 12. November 2008 08:14
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...ich glaube auch, dass man es nicht wirklich heilen kann...meine tipps dabei sind um es zu lindern: viel ruhe, kein streß, viel trinken, damits nciht noch schlimmer wird.... hab es mittlerweile auf beiden ohren...


anonym
beantwortet von newcomer am 12. November 2008 08:14
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die HNO Klinik in der nähe München , glaube Harrling, hat schon viele Patienten erfolgreich behandelt

Kommentar von 73d8c0f79cf5ca93f287806655998330smallmoccajoghurt am 12. November 2008 08:22

Bist du dir da sicher? Woher hast du die Information? Zu dem Thema gibt es soviele Fehlinformationen und Betrügereien.

Kommentar von newcomer am 12. November 2008 08:28

habs von einem HNO, der dort studiert hat.


anonym
beantwortet von teufelchen2008 am 12. November 2008 08:15
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eigentlich hilft nix!!! das ist zumindest meine Erfahrung. Was Linderung tagsüber bringt sind Hörgeräte mit "Hintergrundrauschen". Da wird ein Geräusch, das dein Ohrgeräusch überdeckt, einprogrammiert ... und dann hörst du es nicht mehr so doll. Lass dich vom Ohrenarzt beraten. Tja ... und dann solltest du nachts besser nicht wach werden, weil das Einschlafen doch oft schwierig ist. Meinen Tinnitus habe ich seit mehr als 10 Jahren und manchmal möchte ich am liebsten aus dem Fenster springen, damit endlich Ruhe einkehrt. ...aber nur manchmal :))) Mein Bruder sagt immer "Kopf hoch und ignorier es" Naja, ich weiß nicht, mal klappt's und mal nicht. Alles Gute für Dich und trotzdem einen schönen Tag



seehasenbraut
beantwortet von seehasenbraut am 12. November 2008 08:16
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du solltest erst mal abklären lassen woher der tini kommt. bei mir und meinem mann war oder ist es vom Halswirbel( Atlas) lass diesen mal vom Orthopäden checken, evtl. kann der dir auch schon helfen.


moccajoghurt
beantwortet von moccajoghurt am 12. November 2008 08:17
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Mir hilft es Abends beim Einschlafen den Fernseher laufen zu lassen. Ich habe mir einen Timer gekauft, damit sich der Fernseher dann von selbst abschaltet. Ich habe meinen Tinnitus ebenfalls wie du, durch ein Hörtrauma. In der ersten Woche wurde ich mir Cortison behandelt, hat aber leider nichts verändert. Ich habe auch Angst, dass ich irgendwann größere Probleme damit habe ihn zu ignorieren.


seehasenbraut
beantwortet von seehasenbraut am 12. November 2008 08:20
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http://www.dr-wilden.de/hp/index.html

geh mal auf den link!!


thebrain
beantwortet von thebrain am 12. November 2008 08:22
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naja erste station ist 10 infusionen mit kochsalzlösung. das hilft manchmal. nächste station wären medikamente. dritte station ist behandlung in einer unterdruckkammer und vierte und letzte station ist eine art hörgerät dass den ton mit einem angenehmeren überlagert.

es gibt übrigens ärzte die behaupten man könne das rauschen oder piepen ignorieren und sich ausreden weil man es sich nur einbildet?!

Kommentar von 73d8c0f79cf5ca93f287806655998330smallmoccajoghurt am 12. November 2008 08:31

Nein es ist keine Einbildung. Der Ton entsteht, weil vereinfach gesagt, die Empfänger im Ohr (kleine feine Äderchen) zerstört wurden. Dadurch, dass sie keine Töne mehr aufnehmen können, wird ein künstlicher Ton erzeugt (das Piepen). So wurde mir das vom HNO Arzt vor 2 Jahren erklärt. Was mich allerdings brennend interessiert, wo es diese Druckkamern gibt, ich kann bei Google keine finden.

Kommentar von 7ee69ce6c4bf6d2090b5a7eacb9dfb43smallthebrain am 12. November 2008 16:00

natürlich ist das keine einbildung. meine hno ärztin hat so was angedeutet. das liegt nicht daran, dass die zerstört wurden sondern nur so überlastet dass die nicht aufhören können zu schwingen. druckkammern hab ich in einer reportage gesehen. druckkammern gibts nicht im überfluss aber dennoch reichlich. wenn du druckkammer und tinnitus in google eingibst erhältst du ein paar ergebnisse. vielleicht noch eine größere stadt in der nähe dazuschreiben.

Kommentar von teufelchen2008 am 14. November 2008 12:20

Da frag doch mal bei der Deutschen Tinnitus-Liga in Wuppertal nach. Die müssen das wissen!!!!!


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