Frage von Pumbaya, 111

Tinnitus, Cortison-infusion und muskelaubbau?

Ich bin 18 Jahre jung und hatte ein lärmtrauma wegen einer Disko. Habe nun seit einem Monat tinnitus und habe 2 Woche Cortison und Durchblutungstabletten konsumiert. Der tinnitus ist immer noch da (vielleicht ein bisschen leiser). Meine Arzt hat mir nun gesagt, dass die letzte Möglichkeit eine Cortisonkur wäre. Ich bekomme ab Montag für die nächsten 10 Tage Cortison-infusionen. Ich betreibe seit Monaten Fitness und habe mir ein wenig Muskeln aufgebaut. Meine Frage ist es, wirkt Cortison für den muskelaufbau negativ oder noch eher abbauend. Würdet ihr mir überhaupt eine Cortisonkur empfehlen, da diese ja ziemlich umstritten ist. Falls Sie katabol wirken sollte, könnte es man durch irgendwelche Faktoren so gering wie möglich halten? Danke für eure antworten

Antwort
von sabbelist, 79

Was hilft, ist eine Ozonteraphie. Informationen dazu findest Du auf der Internetseite der "Tinnitus-Liga".

Die Krankenkassen finanzieren das, aber Du musst Dich beeilen. Es gibt einen Zeitrahmen. Früher lag Er bei 3 Monaten. Wie es mittlerweile ist, weiß ich nicht.

Antwort
von Mignon3, 66

Du solltest deinem behandelnden Arzt mehr glauben und vertrauen als Laien im Internet, die dein Krankheitsbild bzw. deine Situation medizinisch gar nicht beurteilen können. Dein Arzt wird seine Gründe haben, warum er dir diese Cortison-Kur verordnet hat.

Wie sich das Cortison auf deine Muskeln auswirkt, weiß ich nicht. Du mußt aber bedenken, dass deine Gesundheit immer oberste Priorität hat. Stelle dir vor, du bekommst chronische Beschwerden mit den Ohren, weil du die Cortison-Behandlung wegen deiner Muskeln abgelehnt hast. Das Risiko solltest du nicht eingehen. Mit einem Tinnitus ist nicht zu spaßen. Deine Muskeln kannst du hinterher wieder aufbauen.

Du mußt abwägen: Gesundheit (Tinnitus/Ohrbeschwerden) gegen Optik (Muskeln). Ich denke, du weißt jetzt, wofür du dich entscheiden mußt.

Gute Besserung und viel Erfolg mit der Cortison-Behandlung! Alles wird gut.... :-)

Antwort
von nettermensch, 65

das kann nur dein Arzt beantworten.

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