Frage von DeliriousSu, 104

Passt ein Tierschutzhund in meinen Alltag?

Guten Tag ihr fleissigen Privatpersonen :)

Wie der Titel schon verrät, würde ich gerne einen Tierschutzhund adoptieren.

Der Gedanke einen eigenen Hund zu haben, habe ich seit klein auf. Meine Eltern wollten nie einen. Ist eben doch viel Zeit die man Investieren sollte und natürlich auch die Kosten sind mir Bewusst. Ich lebe nun zusammen mit meiner besten Freundin in einer 100qm grossen 4.5 Zimmerwohnung in ländlicher Umgebung (gleich neben dem Rhein, in CH). Der Hund gehöre dann mir. Meine Mitbewohnerin würde mir bei der Erziehung ein stück weit helfen, da sie mit Hunden aufgewachsen ist. Zu mir, ich bin sportlich (Mannschaftssport und Fitness) und zuhause doch eher ruhig und beschäftige mich malerisch. Ich hatte davor noch nie einen Hund. Ich habe mich lange mit der Sache "welche Rasse?!" beschäftigt und bin zum Entscheid gekommen. Es sollte ein Amstaff werden! Ein Molosser stände ebenfalls auf der Liste, doch möchte ich einen aktiven Hund, der mich beim Joggen begleitet (vor allem macht mir die kurze Lebensdauer etwas zu schaffen). Ich arbeite 100% und somit 8.5h am Tag. Einen Alltag mit dem Hund habe ich so geplant;

05:00 Uhr - 1h spazieren/joggen 06:30 Uhr - Hund alleine zuhause lassen/zur Arbeit gehen 11:45 Uhr - Mittag zuhause (habe ab 11:30 Mittag) 30min spazieren, Essen, ihn trainieren 12:30 Uhr - Hund zu meinen Eltern bringen, bleibt bis ich Feierabend habe. 17:30 Uhr - Hund abholen, Nachhause gehen 17:45 Uhr - 1h spazieren/joggen

Von da ab wird mit ihm stark trainiert und er wird gefördert durch Denk- und Nasenarbeit. Kurz vor dem Schlafengehen wird nochmals ein 30min. Spaziergang gemacht und dann ab ins Bett (ca. 23:00 Uhr).

Zum Hund selbst... Der Amstaff-Mix Rüde ist 2,5 Jahre alt und wurde wegen fehlender Haltebewiligung beschlagnahmt. Er ist verträglich mit anderen Hunden, zeigt sich immer fröhlich und freundlich. Seine einzige Macke ist das alleine sein. Da fängt er an zu winseln und jaulen. Dies müsste ich ihm antrainieren, damit er min. 4h alleine sein kann.

Vom Vermieter habe ich eine Bedingung erhalten (bez. Listenhund im Wohnblock). Wenn ich in 5 Wochen dem Rüden das Jaulen nicht abtrainieren kann, müsse ich ihn wieder abgeben. Beim erhalt des Hundes würde ich meine Ferien aufopfern (5 Wochen) und mit ihm dies trainieren, mit Hundeschule und privaten Experten.

Wäre dies mit konsequentem Training möglich? Passt mein geplanter Alltag für einen ausgeglichenen Hund? Was würdet ihr ändern/verbessern?

Ich danke schon mal im vor aus!

Vielen Dank und liebe Grüsse DeliriousSu

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von pipepipepip, 69

Meiner Meinung nach hört es sich ganz gut an auch wenn der Hund etwas lange alleine bleiben muss. Schöner wäre es wenn sich dafür noch eine Lösung finden würde. Ich würde an ihrer Stelle den gleichen Plan von oben den Tierheimpflegern vorstellen, was sie davon halten. Die kennen das Tier am Besten :)

Kommentar von DeliriousSu ,

Danke für den Kommentar :)

Ich habe den Plan ihnen so schon von Anfang an vorgelegt.

Anfangs hatte ich mich für einen anderen ihrer Hunde interessiert, welcher aber wegen seiner unverträglichen Art mit anderen Hunden nicht an Ersthundehalter vermittelt wurde. Daraufhin haben sie mir aber diesen Burschen vorgeschlagen.

Und ich denke wenn sie von sich aus diesen Hund vorgeschlagen haben, dann kann der Plan nicht so abgrundtief sch***** sein wie es hier ein Kommentator zu finden meint.

Antwort
von adventuredog, 104

Alles schön und  gut 

aber: ein Hund ist kein Sportgerät, welches sich zeitlich genau programmieren lässt. Was ist wenn er  krank ist, Durchfall hat usw z.B. lahmt und damit den Zeitplan durcheinander bringt?

meine Gedanken dazu:

An so ziemlich allen Spazierwegen am Rhein entlang hat es sehr viele Hundehalter und auf den Wegen kann man oft schlecht ausweichen. Mit einem großen Hund und besonders mit einem Listenhund wird das ein Spießrutenlaufen!

Deine Eltern sollen also einen Listenhund jeden Tag für ca 5 Stunden beaufsichtigen - sie wohnen hoffentlich imEinzelhaus mit Garten und ohne direkte Nachbarn....

Bei einem Hund mit Problemen beim Alleinsein, liegen sehr oft Trennungsängste zugrunde. Bedingt durch mangelnde oder schlechte Erfahrungen in seinem Vorleben. Dem sollte man dieses hin und her nicht zumuten. Der braucht einen Menschen, der ihm ständig zur Seite steht und Sicherheit gibt.

Antrainieren ist ein sehr unschönes Wort - womit wir wieder  beim Sport(gerät) wären..... Für diesen Hund wünschte ich mir einen Menschen, der ihm ein Miteinander bieten kann und der sich ganz auf ihn einlassen kann. Verzichte lieber. Im Sinne dieses Hundes.


Kommentar von DeliriousSu ,

Niemals würde ich einen Hund als Gegenstand ansehen, sondern als Familienzuwachs, einen besten Freund.

Bei Krankheitsfall kann ich auch jederzeit frei nehmen, oder er geht zu den Eltern.

Ich verstehe aber nicht Ihre Aussage;

An so ziemlich allen Spazierwegen am Rhein entlang hat es sehr viele Hundehalter und auf den Wegen kann man oft schlecht ausweichen. Mit einem großen Hund und besonders mit einem Listenhund wird das ein Spießrutenlaufen!

Der Rüde ist sozial verträglich mit Hunden. Wenn der andere Hund nicht Rüpelhaft daher kommt, ignoriert er ihn. Darin sehe ich also kein Problem. Habe ich da eventuell etwas falsch verstanden oder woran bezieht sich diese Aussage?

Ja, meine Eltern leben in einem Haus, aber ohne Garten. Mein Vater hat Hundeerfahrung, da seine Mutter eine Hundezucht hatte (belgischer Schäfer, nicht den Malinois) bevor sie verstarb.

Tut mir Leid, falls ich die falschen Wörter gewählt habe. Aber als "Sportgerät" würde ich nie einen Hund missbrauchen, dafür gibt's Laufbänder. Das Laufen tut jedoch ihm gut wie auch mir, deswegen kann ich Ihre etwas harsche Art diesem Thema gegenüber nicht nachvollziehen.

Trotzdem vielen Dank für Ihren Kommentar.

Antwort
von brandon, 45

Ich finde Du bist durchaus in der Lage einen Hund zu halten.

Ich mache mir eher Sorgen darüber das Du nur 5 Wochen Zeit hast ihm das jaulen abzugewöhnen. Für einen Hund mit Trennungsängsten sind 5 Wochen eine sehr kurze Zeit um das zu lernen.

Ich drücke Dir die Daumen das alles so klappt wie Du Dir das vorstellst.

LG

Kommentar von DeliriousSu ,

Danke für den Kommentar.

Ja, dies ist auch meine Sorge.Hättet Ihr vielleicht eine Idee für eine weitere Lösung? Denke die extra Woche die ich anhängen könnte bringt auch nicht viel (6Wochen Urlaub insgesamt).

Meine Angst ist ja nicht, dass der Hund zu wenig Zeit von mir bekommt, sondern dass er wieder abgegeben werden muss, kurz nachdem er sich doch an mich gewöhnt hätte.

Vielleicht eine Halbtagesstätte?

Kommentar von brandon ,

Bei einer Halbtagesstätte sehe ich das Problem das der Hund gar nicht mehr weiß zu wem er gehört wenn er drei mal am Tag seine Umgebung wechseln muß.

Ich weiß, Du möchtest diesen Hund haben aber wäre es nicht besser sich nach einem anderen Hund umzusehen, nach einem der keine solche Trennungsängste hat?

 Es gibt auch bei Tierschutzorganisationen Hunde die so etwas leichter verkraften oder sogar daran gewöhnt sind ein paar Stunden allein zu sein. 

LG

Kommentar von DeliriousSu ,

Am Sonntag werde ich mit einer Hundeexpertin den Burschen besuchen. Sie kann mich und ihn dann zusammen einschätzen.

Ich werde das Tierheim aus dem er kommt fragen, ob sie nicht einen anderen hätten, oder kennen. Danke :)

Kommentar von brandon ,

Gerne😃

Antwort
von MiraAnui, 47

Wenn alles so klappt wie geplant super. Ein Hund,der gelernt hat alleine zu bleiben stören 4 Std wenig.

Meine pennen die ganze Zeit wenn ich weg bin

Nur 5 Wochen sind kanpp. Vorallen weil der Hund einige Zeit braucht um sich einzuleben.  

Kommentar von DeliriousSu ,

Haben Sie ihre Hunde seit sie Welpen sind?

Ich weiss, dass durch sein Alter dieser Bursche länger brauchen wird, als ein Welpe. Aber ich stelle mich dieser Herausforderung nehme unbezahlten Urlaub wenns sein muss.

Vielen Dank für Ihren Kommentar :)

Kommentar von MiraAnui ,

Ja die Hündin ab der 8 Woche   der Rüde ab seit seiner Geburt.

Aber ich denke du bekommst das hin. Gerade weil du willst das es dem Hund gut geht

Kommentar von DeliriousSu ,

Danke schön.

Natürlich will ich dass es ihm gut geht und er ausgeglichen ist :)

Auch wenn er 4h alleine sein muss, von mir, wie auch von meinen Eltern würde er viel Liebe erhalten.

Wie schön. Ich habe mich gegen einen Welpen entschieden, gerade weil es mein Ersthund wäre. Welche Rasse sind Ihre Hunde?

Kommentar von MiraAnui ,

Mischling aus Belgischer,  holländischer Schäferhund und Labrador. Beim Rüden ist noch Herdenschutzhund und Schnauzer drin

Kommentar von DeliriousSu ,

Klingt nach sehr sehr viel Arbeit. Sind ja alles Arbeitshunde, im Gegensatz zum Amstaff.

Sind aber schöne Tiere (wenn es die sind im Profilbild)

Kommentar von MiraAnui ,

Die Hündin kommt nach Faulen Labbi. Der Rüde nicht..

Ja sind die vom Bild

Antwort
von wotan0000, 51

**Meine Eltern wollten nie einen.**

Aber Du willst ihnen zumuten, sich tgl über Stunden um DEINEN Hund zu kümmern, den sie eigentlich nie wollten?

Kommentar von DeliriousSu ,

Um das zu versehen müsste man mehr Hintergrund wissen haben.

Sie waren in der Zeit als ich noch bei ihnen lebte beschäftigt mit dem Aufbau ihrer Selbständigkeit. Als sich dann alles endlich beruhigt hatte, war ich in der Ausbildung. Da wussten sie schon, dass ich nach der Lehre ausziehe. Wenn ich jetzt also in eine Wohnung gezogen wäre, die keine Hunde erlaubt, hätten sie einen Hund, den du, wie du richtig gelesen hast, nicht wollten.

Ich habe mit ihnen schon längst alles abgesprochen und ihre Zustimmung auch bekommen.

Sie passen gerne den halben Tag auf ihn auf. Wollen bloss selbst nie einen besitzen.

Danke für den Kommentar.

Antwort
von KleinToastchen, 89

Du bist alles andere als geeignet für einen Hund, weder für einen vom Züchter, noch für einen aus dem Tierheim. Du hast viel zu wenig Zeit für den Hund, auch wenn du dir das jetzt alles so zurecht legst, dass es sich gut anhört.. Der neue Hund sollte in der Anfangszeit (meist mehrere Wochen / Monate) überhaupt nicht allein bleiben, kannst du so lange Urlaub nehmen? Dann den Hund mal ab und zu 2-3 Stunden allein lassen, kann man schon machen, wenn er das dann auch mit sich machen lässt. Ihn dann täglich mehr als 4 Stunden allein zu Hause lassen, geht aber gar nicht! Nur weil er nicht jault nach dem Training, heisst das noch längst nicht, dass ihm sowas gut tut (solltest du eigentlich wissen, wenn du dich mit diesem Thema auseinander gesetzt hast). Wenn du dir einen Hund anschaffst in dieser Situation, ist das purer Egoismus und nichts anderes.. 

Kommentar von DeliriousSu ,

Danke für den Kommentar.

Ja, wie erwähnt würde ich meinen Urlaub vom ganzen Jahr (5 Wochen) beziehen und mit den Überstunden nochmals eine Woche zusammen kriegen, insgesamt also 6 Wochen.

Das ich "alles andere als geeignet" bin für einen Hund kann ich so aber nicht akzeptieren. Ja, ich habe mich Informiert, habe auch mit einer deutschen Amstaff-Zucht gesprochen/mich mit ihnen getroffen und habe allgemein mit ein paar Leuten aus dem Tierschutz mich darüber informiert und ihnen immer mitgeteilt wie mein jetziger Alltag aussieht und wie ich es in Zukunft geplant habe. Für den modernen Hund von heute sind 4-5h kein Problem, vorausgesetzt man trainiert ihm das an. Nicht jeder Hundehalter ist heute Arbeitslos oder Hausfrau/-mann.

Ich verstehe aber Ihre Aussage!

Meine Frage wurde ja bewusst gepostet um auch Meinungen anderer zu hören.

Kommentar von KleinToastchen ,

Für den "modernen Hund von heute"? Willst du mich veräppeln? Sorry, aber diese Aussage beweist ja schon alles... Und nein, natürlich ist nicht jeder Hundehalter arbeitslos oder Hausfrau / Hausmann, aber solche Leute planen die Situation ganz anders (Hund mit zur Arbeit nehmen, Frauchen / Herrchen wechseln sich gegenseitig ab usw.). Natürlich gibt es auch diejenigen, die den Hund nur zur Bespassung haben und ihn stunden lang zu Hause lassen - aber nur weil das gewisse Leute machen, sollte man das noch lange nicht gutheissen, solche "Argumente" ziehen wirklich nicht. Ich kann dir nur nochmals anraten: Sei nicht so egoistisch und entscheide zum Wohle des Hundes. Schön reden kann man sich immer alles.

Kommentar von DeliriousSu ,

Als hätte ich meinen Arbeitgeber nicht gefragt ob ich den Hund mitnehmen kann. Es geht nicht, da ich in einem Grossraumbüro arbeite.

Ich kann Sie leider nicht ernst nehmen, sowenig wie Sie es bei mir wahrscheinlich tun. Wenn selbst Mitglieder des Tierschutzes, wie auch eine erfolgreiche Züchterin meinen Tagesplan als "gut geeignet" für den Hund halten, kann er nicht so abgrundschlecht sein wie Sie es hier zu verdeutlichen versuchen.

Es beweist genau nichts, da Sie mich als Person nicht kennen und lediglich meinen Verfassten Text lesen. Wie wer was interpretiert/versteht kann ich so nicht steuern. Man kann sich also auch alles schlecht reden.

Wäre ich egoistisch hätte ich schon längst einen Hund. Verurteilen Sie bitte keine Personen die Sie nicht kennen.

Kommentar von KleinToastchen ,

Eben, wenn sowas nicht geht, dann muss man seine eigenen Wünsche halt auch mal zurück stellen. Dass du mich nicht ernst nimmst, ist deine eigene Entscheidung - zum Thema "zuerst Fragen im Internet stellen" und dann leicht beleidigt sein, wenn man nicht das hört, was man hören will, sage ich jetzt mal nichts. Solche Texte sagen oftmals mehr aus als man denkt, das mit "der moderne Hund von heute kann auch mal öfters allein bleiben" hat mich echt schockiert. Solche "Argumente" kommen aber immer wieder, wenn man sich versucht alles schön zu reden. Hättest du wirklich Ahnung von Hunden und dich intensiv mit diesem Thema auseinander gesetzt, würdest du so einen Stuss gar nicht erst rauslassen - tut mir leid. Ich hoffe, dass wenigstens die Leute aus dem Tierheim ein wenig verantwortungsvoller sind und den Hund jemanden aushändigen, der auch wirklich den ganzen Tag Zeit hat und einen Hund nicht nur als Beschäftigung für die Freizeit sieht. Bei sowas ist es leider oftmals vorprogrammiert, dass der Hund früher oder später wieder im Tierheim landet. Wärst du selbst zu 1000% überzeugt, dass es klappen würde, hättest du diese Frage gar nicht erst stellen müssen. 

Kommentar von DeliriousSu ,

Was ist so falsch daran, wenn man nicht gleich mit allen Antworten zufrieden ist und Meinungen anderer hören möchte, auch wenn man sich entschieden hat?

Genau weil ich mich informiert habe weiss ich, dass ein Hund auch gut 4-5h alleine sein kann, bei seltenen Ausnahmen auch länger.

Dieser Hund wurde mir sogar vom Tierschutz empfohlen, nachdem ich mich für einen anderen ihrer Hunde interessiert habe, dieser aber durch seine Unverträglichkeit mit anderen Hunden nicht an Ersthundehalter vermittelt wird. Konnten Sie aber nicht wissen.

Ich melde mich mit diesem Kommentar bei Ihnen ab und wünsche Ihnen trotz doch leicht rauer Schreibart eine schöne Woche.

Kommentar von KleinToastchen ,

Mir bleibt bei so viel Egoismus sowieso die Spucke weg.. Trotzdem auch noch eine schöne restliche Woche meinerseits!

Kommentar von brandon ,

@Klein Toastchen

Du schreibst das es um das Wohl des Hundes geht. Glaubst das ein Hund im Tierheim glücklicher ist? Hast Du Dir mal überlegt wie lange Hunde im Tierheim allein sind?

Natürlich ist es nicht optimal das der Hund 5 Stunden allein ist aber es ist für den Hund immer noch besser als das Leben im Tierheim.

LG

Kommentar von KleinToastchen ,

Schon mal ein wenig weitergedacht? Dieser Hund hat mit seinen Herrchen schon so viel Pech gehabt, da ist es immer noch besser, wenn er ein paar Wochen länger im Tierheim bleibt und nachher jemanden hat, der sich wirklich um ihn kümmert, als wenn er jetzt aus purem Egoismus mitgenommen wird, dann mehrere Stunden pro Tag in einer wieder neuen Umgebung alleine bleibt und vielleicht nach ein paar Monaten wieder zurück gebracht wird, weil sich das Mädel alles so zu recht gelget hat, damit sie kein schlechtes Gewissen haben muss.. Sorry, aber ich stehe zu meiner Meinung. Ein Herrchen zu haben das sich den Tag durch praktisch nie um einen kümmert (entweder alleine lassen oder abschieben und den Eltern vorbei bringen), ist echt keine tolle Sache.

Kommentar von Saturnknight ,

Dieser Hund hat mit seinen Herrchen schon so viel Pech gehabt, da ist es immer noch besser, wenn er ein paar Wochen länger im Tierheim bleibt und nachher jemanden hat, der sich wirklich um ihn kümmert ...

Wo steht, daß der Hund mit seinem Herrchen Pech gehabt hat? Der Hund wurde abgegeben, wegen fehlender Haltebewilligung eingezogen. Das sagt nichts darüber aus, wie das Herrchen mit dem Hund umging. Ich hab einen Pitbull, der in Bayern bei einer Familie aufwuchs. Erst hieß es zu denen, sie dürften ihn halten wenn er einen Wesenstest habe. Sie haben einen gemacht, und auf einmal wurde ihnen gesagt, es wäre ne Falschinformation gewesen, der Hund müsse auf jeden Fall weg, entweder ins Tierheim, oder an einen anderen Halter außerhalb von Bayern.

Es soll besser sein, wenn der Hund noch ein wenig im Tierheim bleibt? Ich kenne einige Tierheime, bei denen Listenhunde schon seit JAHREN auf eine Vermittlung warten. Das liegt aber nicht an den Hunden, sondern daran, daß viele Leute Angst/Vorurteile gegenüber diesen Hunden haben. Kein Wunder, wenn man sieht, wie manche Boulevard-Zeitungen gegen diese Hunde hetzt. Als Beispiel: ich war Gassi und Leute waren begeistert von meinem Pitbull. Als sie nach der Rasse fragten, waren sie erstaunt, weil der Hund so seelenruhig blieb, und nicht ständig am durchdrehen war. Aber alleine die Bezeichnung Pitbull reichte schon für Vorurteile.

Sorry, aber ich stehe zu meiner Meinung. Ein Herrchen zu haben das sich den Tag durch praktisch nie um einen kümmert (entweder alleine lassen oder abschieben und den Eltern vorbei bringen), ist echt keine tolle Sache.

Also so wie du es schreibst, wäre ein Hund wirklich nur was für Arbeitslose oder Heimarbeitende. Die wenigsten Leute können ihren Hund mit zur Arbeit nehmen. Ich kenne niemanden, der sich den kompletten Tag nur mit dem Hund beschäftigen kann.

Und was ist so schlimm daran, wenn der Hund zu den Eltern kommt? Dann ist er ja auch nicht allein, es ist jemand da, der sich um ihn kümmert. Wenn meine beiden Hunde länger allein sein müssen, dann kümmern sich auch meine Eltern um die Hunde. Glücklicherweise wohnen die auf dem gleichen Grundstück. Meine Eltern (Rentner) sind froh, wieder Hunde um sich zu haben (sie hatten früher selbst Hunde). Dadurch sind die Hunde auch viel besser in die Familie integriert. Das bezeichnest du als "abschieben"?

Kommentar von MiraAnui ,

An 4Std ist nich schlimmes.... Die meisten Hunde pennen die Zeit. Hunde schlafen eh sehr viel. Was sie meist aber nicht können wenn Herrchen zu Hause ist.

Meine sind fast jeden Tag 4 Std alleine und haben null Problem. Und ja ich weiß das. Die sind regelrecht froh wenn zu Hause ruhe ist.

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