Hallo.
Ich möchte einen Hund aus einem Tierheim holen. Dieser wird als Notfall deklariert weil immer im Stress und untergewichtig. Der Verein will 150,- Euro haben was mir aber zuviel Geld für einen 5 jahre alten Hund ist. Mit der Hälfte würde ich mich zufrieden geben. Dieses wird jedoch abgelehnt.
Meine Frage: Ist der Betrag, den ich bereit bin, zu zahlen, als Spende zu werten? Wenn ja, wer legt die Höhe des Spendenbetrages fest?
Denn wenn ich z.Bsp. einer Kirche einen Geldbetrag spende, wird auch nicht gesagt, das ist zu wenig, wir möchten gern das Doppelte.
Vielen Dank für jede Antwort.
Die 150 Euro werden für Tierarztkosten und Futter sein.Auch die Zeit wo der Hund dort betreut wurde hat Geld gekostet und mit Sicherheit massiv mehr als 150 Euro.Ist doch normal,dass das Heim etwas an die Unkosten haben möchte und wenn Du den Hund wirklich liebst,dürfen die 150 Euro nicht im Weg stehen
Hallo, der Beitrag gilt als Spende. Allerdings ist dabei das Problem, dass die Tierheime die Tiere nicht fuer weniger Geld abgeben moechten, zum einen als Schutzgebuehr, zum anderen auch deswegen, da sie damit ihre tatsaechlichen Kosten, z.B. fuer Verpflegung, Kastration, decken muessen. Ist der Hund denn geimpft und kastriert?! Dann finde ich persoenlich den Preis angemessen!
Zusatz: Das Tierheim in meiner Stadt (ca. 80.000 Einwohner) kann wegen zu geringer Finanzierung beispielsweise momentan gar keine Tiere mehr aufnehmen ... und vor kurzen kam im TV ein "Hilferuf" vom Tierheim Halle! Ich glaub schon, dass die meisten (wahrscheinlich alle) Tierheime dringend auf das Geld angewiesen sind!
Caitleen93 am 7. August 2009 13:13 Im Tierheimj werden alle kastriert und geimpft, der Preis ist auf alle Fälle sehr angemessen.
Ja, normal schon. Aber bei Hundemaedchen weiss ich, dass es u.U. nicht gemacht wird, wenn der Gesundheitszustand (noch) nicht angemessen ist, z.B. bei Neuzugaengen ... deswegen hab ich gefragt, weil der Hund ja scheinbar nicht in einem so super Zustand ist! Aber normalerweise wird der Hund dann fuer weiger Geld abgegeben, bzw. man bekommt einen Pauschalbetrag zurueck, wenn man die Kastra nachweist.
Ja, normal schon. Aber bei Hundemaedchen weiss ich, dass es u.U. nicht gemacht wird, wenn der Gesundheitszustand (noch) nicht angemessen ist, z.B. bei Neuzugaengen ... deswegen hab ich gefragt, weil der Hund ja scheinbar nicht in einem so super Zustand ist! Aber normalerweise wird der Hund dann fuer weiger Geld abgegeben, bzw. man bekommt einen Pauschalbetrag zurueck, wenn man die Kastra nachweist.
Caitleen93 am 7. August 2009 13:25 Wenn es noch nicht gemacht muss du nachweisen, das ist klar, aber 150 € sind ein Witz für einen Hund, meiner hat damals privat 350 € gekostet, ich weiß das es Teirheime gibt die mehr nehmen. Sollten weiterhin Tierarztkosten nötig sein werden die dir wohl noch weniger entgegenkommen, denn wie willst du das dann übernehmen, werden die sich denken, wenns jetzt schon an den 150 hängt. Ein Besuch beim Tierarzt kostet ja schon nur das Impfen 50 €.
Hmm, ich verstehe den Kommentar nicht ... ich hab doch gar nix gegen den Preis gesagt, sondern dass er angemessen ist, wenn der Hund kastriert und geimpft ist ... ?!
Caitleen93 am 7. August 2009 13:34 War etwas blöd geschrieben, geb ich zu, sollte aber eigentlich auch an die Fragestellerin gehen, bei so vielen Antworten ist es durcheinander geraten
Ahh, ok ... :-)
Du musst das so sehen-der Hund war jahrelang im Tierheim und ein Tag im Tierheim ist nicht gerade billig.Daraus berechnet sich der pauschale Wert eines zu vermittelnden Hundes-da spielt das Alter keine Rolle(wobei es natürlich Ausnahmen gibt,Kastration oder Welpen beispielsweise).Das Tierheim schlägt aus den 150€ definitiv keinen Profit.Desweiteren finde ich nicht dass man es vom "Preis" abhängig machen sollte ob man einen Hund nimmt oder nicht.

aber die 150€ sind normal in Tierheimen und für ein hund den man toll findet okay, ist doch egal wie alt der ist.

Die Beträge, die vom Tierheim bei der Vermittlung eines Tieres verlangt werden, sind ausdrücklich keine Spende! Damit werden die recht hohen Aufwendungen des Tierheims für "Dein" Tier (Futter, Tierarzt, Personal usw.) zu einem Teil abgedeckt. Und weil Du für das Geld eine Gegenleistung in Form des Tieres bekommst, sind diese Kosten auch nicht als Spende steuerlich absetzbar.
Es gilt als Spende, du bekommst ja auch ne Spendenquittung ...
RuleBritannia am 7. August 2009 13:32 Ein Tierheim, das für die Einnahmen bei Vermittlung eines Tieres eine Spendenquittung ausstellt, verstößt gegen geltendes Recht und sollte sich dabei nicht erwischen lassen! So viel dazu...

das Problem ist, wenn du schon nicht mal die 150 bezahlen kannst dann ist denen die Gefahr zu groß das du auch den Hund mal nicht mehr bezahlen kannst, also sagen die dann lieber nein, was auch richtig ist. Die haben soviele Kosten und müssen sich ja auch irgendwie über Wasser halten. Normalerweise zahlst du sogar eher 200 € wenn du vom Tierschutzverein einen Hund willst. Die sind ja auch alle kastriert, geimpft und entwurmt worden, von daher das Geld wert, würdest du das selbst machen wäre es genauso teuer. Wenn du die 150 € nicht aufbringen kannst dann lass es ganz mit dem Hund. Eine Tierarztrechnung kann mal ganz schnell weit höher sein, was machst du dann?

Das ist günstig, in unseren Tierheimen nimmt man 250 Euro für einen entwurmten, entflohten, geimpften und oft auch kastrierten Hund! Mit dem Erlös wird wieder anderen Tieren geholfen, es ist kein Kaufpreis in dem Sinne. Und ich bin der Meinung bei der geringen Summe von 150 Euro solltest Du nicht noch das feilschen anfangen. Was ist denn, wenn der Hund in tierärztliche Behandlung muss?? Da gehen für eine Behandlung mit Medikamenten schnell mal eben so 100 Euros flöten. Und bei der Vorgeschichte Deines Hundes (Durchfall, Untergewicht) werden mit Sicherheit demnächst Tierarztkosten anfallen!!! So etwas geht nämlich meistens mit einer Organerkrankung (Bauchspeicheldrüse, Magen- oder Darmerstörung etc.) einher. Womöglich braucht er lebenslang Diät- oder Spezialfutter..... ein Schnäppchen wirst Du nicht machen, glaubs mir!
fischerhundefan am 7. August 2009 13:23 @ perfecto, hab grad Deine anderen Fragen gelesen: auch bei dieser Hundesache gilt Probleme kann man sich auch selber machen....

Sag ihnen, dass finanziell nicht mehr drin ist, schließlich mußt Du ja auch künftige Tierarztkosten, etc. einkalkulieren. Vielleicht hilft das ja.
sabrinam1306 am 7. August 2009 13:09 aber wenn er nicht mal 150€ zahlen kann wie soll er sich 10jahr um ein hund kümmern können, das ist doch dumm.
Caitleen93 am 7. August 2009 13:21 Das ist das, mein Hund hat im ersten Jahr alle 2 Wochen was anderes gehabt, Bein gebrochen 250 € weg, Schnittwunde am Bein, Angina, Blasenentzündung....erst seit er 1 einhhalb geworden ist ist Ruhe eingekehrt. Und wenn er alt wird (Der ist riesig) dann wird es wahrscheinlich nochmal richtig teuer. Und ich wusste damals nicht das es mit dem Geld mal richtig eng werden würde.

Ja zwischenzeitlich ist es so das die Tierheime darauf angewiesen sind um ihre laufenden Kosten abzudecken,denk immer daran das es für einen guten Zweck ist....
Hallo, dies müsste als Spende laufen. Dennoch sind die Sätze in einem Tierheim fest, da
a) im Tierheim für jedes Tier schon entsprechende Kosten angefallen sind, sei es Tierarztbesuch zum ersten Check oder Behandlung, manche Hunde/Katzen müssen geimpft,kastriert werden. Ganz abgesehen davon, was ein Tier täglich zum Unterhalt kostet.
b) bei Hunden ist es manchmal nach der Größe eines Tieres gestaffelt.
c) man kann in einem Tierheim nicht handeln wie in einem Basar - wenn du dort so aufgetreten bist, würde mich wundern, wenn sie dir überhaupt noch einen Hund geben.
d) dann stellt sich auch noch die Frage, wenn jemand nicht mal 150 Euro für einen Hund ausgeben will - für den im Tierheim in der Zeit weit mehr Kosten entstanden sind - ist dann diesem Jemand überhaupt bewusst, WAS ein Hund tatsächlich kostet?? Bist du dir dessen bewusst?? Einen Hund holt man sich nicht aus einer Laune heraus von der nächsten Strassenecke für ein paar Euro und wenn man dann feststellt, dass er doch mehr kostet, gibt man ihn wieder ab.
Da kanns im Internet googeln, was ein Tier im Laufe seines Lebens kostet. Meine Katzen haben mich incl. Krankheiten, Futter, etc. bestimmt schon über 10.000 Euro gekostet. Bei einem Hund kommst du im Laufe eines Hundelebens bestimmt auf 30.000 Euro. Und wenn du dann am Anfang nicht mal 150 Euro ausgeben willst .....

Spende, die aber vom Tierheim festgelegt werden kann.
Boaaah, das ging ja schneller als die Feuerwehr. Danke für die zahlreichen Antworten. Es geht mir nicht um die 150,- Euro. Wir hatten seit 1994 zwei Hunde. Der letzte hat uns in 4 Jahren über 980,- Tierarztrechnungen gekostet. Von daher weiß ich wie teuer sowas ist. Er musste heute vor einer Woche wegen Prostatakrebs eingeschläfert werden. Und so muß unbedingt Ersatz her. Ein junger Welpe wäre auch für den Preis zu haben, wir möchten aber gerne einen Hund, der Hilfe braucht und da kommt uns der aus dem Tierheim, auch wegen seines Aussehens (fast nicht von unserem bisherigen zu unterscheiden) gerade recht. Da er bereits 5 Jahre alt, ein Notfall und nicht kastriert ist, erscheint mir der Preis aber zu hoch. Und das Tierheim wäre ihn los.
Trotzdem vielen Dank.
Bild/er:
Caitleen93 am 7. August 2009 13:32 Der Preis ist für einen 5 Jahre alten Hund nicht zu hoch, wenn es dir nicht um das Geld geht hätte ich ihn an deiner Stelle einfach mit genommen als hier zu fragen
fischerhundefan am 7. August 2009 14:46 Stimme Dir voll und ganz zu Caitleen93! Und zu perfecto: es muss nicht unbedingt ein Vorteil sein, wenn der Neue so aussieht wie der Alte... er ist es nicht! Sein Charakter wird ganz anders sein, der Verstand sagt einem das, aber das Herz wünscht sich insgeheim den Alten zurück.... und bei der Krankengeschichte um die Prostata würde ich an Deiner Stelle zu einem kastrierten Hund tendieren - hier könnte das ganze gleich wieder losgehen.... 5 Jahre ist nicht mehr taufrisch ;-))