Tierkämpfe um Harems. Wieso nehmen sich die schwächeren nicht einfach ein Weibchen und verschwinden bevor der Chef kommt?

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7 Antworten

Es gibt sehr viele Tierarten, die ganz andere Paarungsrituale haben.

Bei einigen Tintenfisch-Arten gibt es solche Rivalenkämpfe um Harems. Aber unter diese Kämpfer mischen sich kleinere, schwächere Männchen, die so tun als wären sie Weibchen. Ist der große starke Mann abgelenkt, paaren sich diese mit den Weibchen, welche ihrerseits Junge von starken und klugen Männchen haben wollen.

Bei Schneehühnern tun die Männchen nur so als würden sie kämpfen, zeigen in Wirklichkeit aber ihr Paarungsfederkleid.

Der Kampfläufer ist ein Vogel bei dem es große starke Männchen gibt, die ein Revier verteidigen, schwächere kleine, welche durch diese Gebiete ziehen und sie den starken nicht streitig machen und als zweites Weibchen begatten und homosexuelle Männchen, welche die beiden anderen Männchen besteigen, welche daraufhin bessere Chancen bei den Weibchen haben.

Bei den Bonobos gibts überhaupt keine Kämpfe. Da vögelt jeder mit jedem aus jedem Anlass.

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Kommentar von ThomasAral
12.02.2016, 02:21

sind ausnahmen ---- das normale verhalten besonders bei säugetieren ist der ein-chef harem bei dem kein anderer nicht chef zum zug kommt.  sobald der chef einen kampf verliert ist der neue der chef .... usw

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Weil ein Weibchen niemals mit einem schwachen Männchen mitgehen würde die Natur ist keine billige Rtl show.

Außerdem Redest du hier von Rudeltieren die allein nicht leben können es wäre praktisch Selbstmord für ein einzelnes Paar zu Vermehrung "durchzubrennen".

Der Alpha passt außerdem schon auf das keiner seinem Recht da zuvor kommt.

Und wenn er dann besiegt wir heißt das meist er ist zu alt geworden da gibts kein nächster Versuch entweder zieht der sich auf einen niedrigeren Rang zurück oder geht allein vom Rudel getrennt sterben.

Außerdem wird jeder auch verdrängte Alphas wenn sie bleiben bei jedem Zeichen von Schwäche des derzeitigen Alphas ihre Chance nutzen.

Und ein Alpha hat die Weibchen nicht unter Kontrolle sie wollen nur ihn kein Weibchen würde sich freiwillig von einem rangniedrigen Rudelmitglied begatten lassen er hat gezeigt das er überlegen ist das macht seine Jungen dementsprechend überlegen, natürliche Auslese.

Es gibt keine anderen Werte die in der Natur zählen kein Tier hat sich je durch nen hübschen Fellstreifen auf dem Kopf zum überleben qualifiziert.

Du beziehst hier menschliche Wertvorstellungen auf Tiere so denkt kein Tier.

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amtierenden Chef und Haremsführer liefern und dabei oft drauf gehen oder schwer verletzt werden

Was eher die Ausnahme als die Regel ist, solche Szenen kommen eben besser an.

zieht der sich zurück und der SIeger bekommt den ganzen Harem

Falsch, er hat sich einen Platz erkämpft, der die Chancen zum "Zug" zu kommen erhöht. Was nicht bedeutet, er ist der einzige der sich fortpflanzt.

Halbstarker einfach ein Weibchen begatten und sich nicht vom Chef erwischen lassen

So einfach ist es eben nicht. Das Zeitfenster, in dem das Weibchen empfängnisbereit ist, kann je nach Art auf wenige Stunden beschränkt sein. und nur in diesem Zeitfenster lässt es sich auch "bespringen".

Chef einmal besiegt wurde, warum zieht er sich ganz zurück. Es heisst ja nicht dass er dann beim nächsten Kampf auch verlieren würde

Unter anderem, weil er seine Energiereserven aufgebraucht hat und es keinen Sinn macht sich weiter zu verausgaben. Was würde es helfen, die nächste Runde zu gewinnen, aber trotzdem nicht zum Ziel (Fortpflanzung) zu kommen?

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Das ziel des neuen männchen ist es doch den harem zu besitzen. Es reicht ihm nicht, sich nur mit ein paar weibchen zu paaren. Das alte männchen zieht sich FÜRS ERSTE zurück, das heißt nicht, dass er nicht mehr wieder kommt, und die weibchen haben doch gar keine andere wahl, als dem neuen zu folgen.

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Weil sich die Weibchen von den Schwächeren nicht nehmen lassen. Die warten auf die Starken, die wollen ja deren Gene für ihren Nachwuchs.

Die Werte sind die Gene, sonst nix.

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Das tun sie doch!

Hab mal eine Studie gelesen weiß aber nicht mehr wo, wo Genmaterial von Affenjungen untersucht wurde. Ergebnis: die meisten der Affenbabies stammten NICHT vom Anführer! Während DER sich in Machtkämpfen mit Möchtegern - Chefs verzettelte, hatten die Mädels und untergeordneten Männchen Spaß.

Ein Artikel dazu:

http://www.wissenschaft.de/archiv/-/journal_content/56/12054/1528864/FREMDGEHEN-IST-DIE-REGEL/

(Nicht der, den ich im Koppe hab, passt aber)

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In der Tierwelt läuft es halt ein bissel anders als bei den oft linkischen Menschen. Es zählt das Recht des stärkeren und nicht wer am besten rumtrickst ...

 

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Kommentar von Bitterkraut
12.02.2016, 02:14

Es zählt das Recht der Weibchen, nur die Stärkeren ranzulassen.

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Kommentar von Winkler123
12.02.2016, 02:17

Das kommt ja wohl im Endergebnis auf das selbe raus ...

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