Frage von flatfaan, 192

Tierheim vs Züchter?

Was findet ihr besser? Wenn man einen vom züchter hat kommen ja oft so sprüche wie: hunde aus dem tierheim haben genauso ein zuhause verdient Warum nicht vom tierheim Züchter sind nicht nötig,es gibt auch noch andere hunde Züchter setzen sinnlos welpem in die welt,es gibt genug Etc

Was denkt ihr über die sprüche und von wo ist euer hund?💞💕meiner ist vom züchter

Antwort
von Turbomann, 77

Du kannst beim Züchter Pech haben, wenn du nicht genau hinschaust

Du kannst im Tierheim Pech haben, wenn du nicht genau hinschaust.

Viel wichtiger wäre es doch vor der Anschaffung eines Vierbeiners, dass man sich lange vor dem Kauf richtig informiert,

ob man überhaupt geeignet für einen Hund ist, ob man einen Hund artgerecht halten kann und ob man seine Charaktereigenschaften voll gerecht werden kann.

Dann dass man keine Welpen und Hunde von dubiosen Internetseiten / Anbieter kauft.

Wenn man sich monatelang Zeit nimmt für seine Suche, sich richtig umgehend informiert, dann weis man das:

sollte der Hund vom Züchter sein (ist auch eine Geldfrage), dann weis man wo man seriöse Züchter findet,

Dann weis man auch, wo man keine Hunde kaufen soll

Dann weis man auch, dass man einen Hund nicht nach einem ach so süßen Hundefoto kauft oder weil der gerade in Mode ist.

Man muss nicht vom Züchter kaufen, aber wenn nicht von dort, dann auf jeden Fall erst mal die Tierheime leermachen, bevor man sich einen holt, der aus dem Ausland kommt. 

Kommentar von Sandkorn ,

Man muss nicht vom Züchter kaufen, aber wenn nicht von dort, dann auf jeden Fall erst mal die Tierheime leermachen, bevor man sich einen holt, der aus dem Ausland kommt.  

Mich wundert es überhaupt nicht, daß die Tierheime hier laufend überfüllt sind - bei dem "Theater" das da gemacht wird! Teilweise ist es ja einfacher ein Kind zu adoptieren als einem Hund aus dem Tierheim ein neues Zuhause zu geben. Und das sehe nicht nur ich so, das höre ich immer öfter von Leuten die damit auch so ihre Erfahrungen gemacht haben.

Daraufhin habe ich mir vor fünf Jahren einen Hund aus einer spanischen Tötungsstation geholt und ein halbes Jahr später nochmal einen, ebenfalls aus einer Tötungsstation und was soll ich sagen? ... es ist Glück und Freude pur! Die beiden sind sowas von dankbar, lieb, verspielt und anhänglich, trotz ihrer Vorgeschichte (einer der Hunde war mit einer Drahtschlinge um den Hals im Wald angebunden, der andere am  Rand einer Autobahn verletzt aufgefunden worden, vermutlich wurde er angefahren).

Da ich jetzt in Rente bin habe ich mir vor einem halben Jahr nochmal einen Welpen aus einem rumänischen Tierheim geholt und ich bin überglücklich mit meinem kleinen Rudel. Es gab von Anfang an keinerlei Eifersüchteleien, sie spielen zusammen und ab und zu teilen sie sich sogar ein Bettchen.

Um dem ganzen Stress den die deutschen Tierheime verursachen (Auflagen und Formalitäten) aus dem Wege zu gehen kann ich nur raten, sich ein Tier von einer Tierschutzorganisation zu holen. Bei mir war die einzigste Bedingung eine Platzkontrolle und ein persönliches Gespräch, was ich auch durchaus für notwendig und richtig ansehe, da es ja schon wichtig ist zu erfahren, wo und wie die Hunde in ihrem neuen Zuhause untergebracht werden. 

Antwort
von Virgilia, 64

Bei uns gibt es beides. *

Die Dogge meines Vaters haben wir bewusst beim Züchter gekauft. Er wollte schon als Kind eine Dogge haben und da die Rasse, aufgrund ihrer Größe, leider nicht allzu langlebig ist, war klar, dass es ein Welpe sein soll. 

Als wir seine "Kleine" ausgesucht haben, war sie gerade 6 Wochen alt. Und auch wenn wir sie, wegen der Entfernung, nicht mehr besuchen konnten, konnten wir durch die Fotos und Videos der Züchterin aufwachsen sehen. Das geht mit einem Hund aus dem Tierschutz nicht. Auch Welpen kann man meistens erst ab der 10. - 12. Woche besuchen. 

Die Welpenzeit war zwar schön, aber auch sehr anstrengend. 

Unsere Chihuahuas waren auch vom Züchter, aber das war eher Zufall. Wir haben nicht speziell nach einem Welpen/Junghund gesucht und sie waren "Reste". 

Unsere früheren Hunde kamen aus deutschen Tierheimen und hatten teilweise ihre "Macken". Aber weder meine Geschwister, noch ich, hätten uns bessere Hunde in unserer Kindheit wünschen können. Obwohl ich vermutlich das meiste "Glück" hatte, weil unser Mali-Mix charakterlich einfach "perfekt" war. (Das sagen sogar Leute, die keine (großen) Hunde mögen)

Auch mit unseren beiden Hündinnen aus Rumänien hatten wir nie Probleme. 

Ich selbst habe schlicht keine Lust auf einen Welpen, deshalb sind Züchter für mich uninteressant. 

In meine Hündin habe ich mich schon verliebt, als wir die Hündin meiner Mutter (unsere erste Rumänin) gefunden haben. Leider hat sie nicht in unser Leben gepasst. Und als sie immer noch keine Interessenten hatte, als ich zu meinem Freund gezogen bin und meine Terrier-Hündin zurücklassen musste, war die Entscheidung relativ schnell klar. 

Wir wussten, dass sie ein "Angsthund" ist und das wir sehrlich viel Arbeit und Zeit (und Geld) in sie investieren mussten/müssen, aber das ist sie wert. Inzwischen haben wir eine Hündin, die bei uns Schutz sucht, anstatt in Panik zu verfallen und zu flüchten. Sie wird wohl nie ein "normaler" Hund sein, aber damit können wir leben. Und ihr Vertrauen entschädigt uns für alle "Strapazen". 

Als wir uns für einen Zweithund entschieden haben, haben wir uns in über 20 Tierheimen in einem Umkreis von 200km umgesehen. Aber entweder war kein "passender" Hund dabei oder wir waren "nicht geeignet" (kein Garten, Wohnung zu klein, zu weit weg, "zu großer Ersthund" und mein Favorit "ich bin zu jung, um zwei Hunde zu halten").

Also habe ich im Auslandstierschutz geguckt. Irgendwann bin ich durch Zufall auf meine "neue" Hündin gestoßen. Glücklicherweise konnte ich die Orga überzeugen sie ins Tierheim meiner Freundin zu geben (sie und die Orga haben schon öfter zusammen gearbeitet).

Meine Freundin kennt mich und vor allem unsere Hündin. Deshalb kann sie am besten einschätzen, ob die Hunde sich verstehen werden. Theoretisch passen die beiden perfekt zusammen, Sicherheit werden wir erst haben, wenn sie sich kennenlernen und zusammen leben. Falls es doch nicht klappen sollte, haben wir einen Notfallplan, damit die Kleine nicht ins Tierheim muss. 

Ein Welpe vom Züchter wäre wesentlich "einfacher" ^^ 

Kommentar von Virgilia ,

* Ich zähle die Hunde meiner Eltern zu "meinen" Hunden dazu, weil ich sie mit ausgesucht und erzogen habe. Die beiden Kleinen gehören sogar, laut Schutzvertrag, mir. 

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 42

Beides hat eine Existenzberechtigung - GUTE Züchter und Tierheime. Und jeder sollte selbst entscheiden, woher er seine Fellnase haben möchte.

Ich habe Rassehunde vom FCI-Züchter.

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 46

Da gibt es kein besser! - entweder man will einen rassereinen Hund als Welpe oder man will einen Mix oder älteren Hund aus dem Tierheim - alles o.k.

Ohne gute Züchter gäbe es keinen Rasseerhalt und der ist mir persönlich wichtig, sonst gibt es irgendwann nur noch "den Hund" und keine Vielfalt mehr.

Kommentar von MalinoisDogBlog ,

Aber jetzt gibt es so viele Rassehunde.

Kommentar von friesennarr ,

Nein -. nicht wirklich - in den letzten 50 Jahren sind nur sehr wenige neue Rassen entstanden.

Antwort
von dennybub, 81

Ich wäre für Tierheim. Da sitzen wirklich so viele, in der Hoffnung auf ein liebevolles Zuhause.

Ich habe nichts gegen wirkliche Hobbyzüchter. Wenn jemand allerdings gleich mehrere Rassen züchtet, dann hat es mit Hobby nichts mehr zu tun.

Antwort
von xttenere, 57

Wenn ich eine bestimmte Rasse möchte, gehe ich zu einem anerkannten Züchter. Wenn ich einen Mischling möchte, entweder ins Tierheim, oder noch lieber...ich hole einen Welpen von einem mir bekannten Bauernhof, welcher zu dieser Zeit Jungtiere hat. Dann kenne ich wenigstens die Mutter, und ihr Wesen.

Mein jetziger Junghund (21 ,Monate) ist vom Bauernhof. Mutter Appenzeller...Vater RR

Antwort
von brandon, 62

Ich habe zwei “Europäische Vierpfotenhündinen“ von Tierschutzorganisationen.

Eine kommt aus Bulgarien und die Pflegehündin kommt aus Rumänien.

Ob Hunde vom Züchter oder aus dem Tierheim besser sind?

Ich habe hier schon viele Beiträge von Leuten gelesen die behaupten das ein Tierheimhund nichts wert ist und nichts taugt da alle Hunde aus dem Tierheim oder Tierschutz verhaltensgestört und krank sind.

Außerdem werden Hundebesitzer die ihre Hunde aus solchen Stellen haben als Möchtegernsamariter beschimpft.

Es wird einem sogar unterstellt das man an einem Pflegehund Geld verdient.

Und wenn man sagt das ein Hund aus dem Tierheim oder von einer Tierschutzorganisation mindestens genauso liebenswert ist wie ein teurer Hund vom Züchter dann ist man sowieso der Staatsfeind Nummer eins.

Mit Hunden aus einer Qualzucht genießt man mehr Anerkennung. Das ist eine Tatsache.

LG

Kommentar von skydram ,

Siehst du obwohl ich dich als antwort geber nicht mag geb ich dir recht ich hab zwar zuchthunde aber aus guter zucht

Kommentar von brandon ,

Siehst du obwohl ich dich als antwort geber nicht mag geb ich dir recht 

Ich hoffe Du erwartest von mir keine Dankbarkeit. 😑

Kommentar von MiraAnui ,

Es werden die jenige als Möchtegern Samaritas beschimpft, die sich damit brüsten und einen Orden dafür haben wollen.. aber das Thema hatten wir ja schon ...

Leben und Leben lassen..

Kommentar von brandon ,

Ich kenne einige Leute die sich für den Tierschutz engagieren und habe noch keinen einzigen getroffen der dafür einen Orden  haben will obwohl manch einer sicher einen verdient hat. 

Deshalb ist das einfach nur eine Schutzbehauptung die rechtfertigen soll das solche Menschen nichts wert sind, genauso wie die Tiere für die sie sich einsetzen.

Aber das Thema hatten wir ja schon und wenn jemand, dem diese Menschen auch nicht das geringste getan haben,  sie trotzdem angreift und dann von Leben und Leben lassen spricht wäre das fast schon witzig wenn es nicht so gemein wäre.

Antwort
von LukaUndShiba, 47

Das eine ist weder besser noch schlechter als das andere. 

Man ist kein schlechter Mensch wenn Man von einem seriösen züchter kauft und man ist aber auch kein heiliger oder Wohltäter wenn man Hunde aus dem Tierheim holt.

Wie einige hier auch wieder über Züchter reden ist unmöglich. Ein schlechtes Wort über Tierheim Hunde habe ich im Gegenzug hier bei dieser Frage noch nicht gelesen.... zeigt mal wieder wer hier mehr Probleme macht.... Das sind dann aber die ersten die dann rum heulen wenn wer schlecht über Tierheim Hunde redet.

Ich habe meine Hündin vom Züchter und meine zukünftigen Hunde werden ebenfalls vom züchter kommen dazu stehe ich auch. Und weder Shiba Inu noch den Thai Ridgeback (den ich irgend wann mal in ferner Zukunft halten möchte) gibt es im Tierheim.

Ich muss aber sagen ich hatte es mal mit einem Tierheim Hund versucht, ein Shar Pei - schäferhund mix. Ich war über Monate hinweg mit ihm und meiner Hündin zusammen fast Tag täglich laufen, er war fast schon das vorzeige Bild eines Hundes. Auch im Tierheim selbst hatte er keine Probleme gemacht, keine futter Aggressionen, nix. Also ihn mit genommen zur Probe für eine Woche. Ersten Tage war alles super (bis z.B. halt seine Angewohnheit zu jammern da er nicht auf Sofa oder Bett durfte). Tja und dann kam der Tag, ich wollte morgens die leeren Näpfe dann nach dem fressen weg räumen und schon hatte er nach mir geschnappt. Ein Verhalten was die Tage vorher nie aufgetreten ist und auch im Tierheim nie so war. Vielleicht habe ich was falsch gemacht, ist gut möglich. Das wäre eigentlich auch noch kein Grund zur Abgabe gewesen, ich wäre bereit an so etwas zu arbeiten allerdings hat nach der Aktion meine Hündin ihn nicht mehr an mich ran gelassen. 

Ein welpe der aus ordentlicher Zucht kommt ist ein weises noch unbeschriebenes Papier und das ist genau das was ich möchte und brauche, ist mir dadurch erstrecht klar geworden.

Kommentar von brandon ,

. Ein schlechtes Wort über Tierheim Hunde habe ich im Gegenzug hier bei dieser Frage noch nicht gelesen.  Das sind dann aber die ersten die dann rum heulen wenn wer schlecht über Tierheim Hunde redet.

Wie kann denn das möglich sein? Du schreibst doch selbst das angeblich nicht schlecht über Tierheimhunde geredet wird?

Es wird hier nicht nur schlecht über die Tierheimhunde geredet man zieht auch die Menschen durch den Dreck die sich für diese Hunde einsetzen. 😕

Kommentar von Nachteule15115 ,

Einen Hund von einem WIRKLCH GUTEN Züchter zu holen hat genauso etwas mit Tierschutz zu tun wie einen Hund aus dem Tierheim zu holen! 

Antwort
von Boxerfrau, 25

Also die Hunde unsrer Familie waren bis jetzt immer vom Züchter.. Mein Rüde auch. Es ist einfach toll so einen Zwerg selbst groß zu ziehen. Wenn man es richtig macht, weis man was man hat... nun habe ich mir noch eine Hündin geholt. Nicht aus dem Tierheim, aber aus nun ja nicht den besten Bedingungen. Es ist eine kleine Herausforderungen, aber ich denke daran kann man selbst nur wachsen.. ich finde Tierheim Hunde haben es auf jedenfall verdient wieder eine Familie zu bekommen. Das Leben im Tierheim ist, kein Leben für einen Hund.. Eigentlich schrecklich und das auch in Deutschland. Im Zwinger, wenig Bewegung und wenig Kontakt zu Menschen. Zudem der lärm. Für viele Hunde ist das schreckliche.. gerade wenn sie aus normalen Verhältnissen kommen

Antwort
von MiraAnui, 39

Meine Hündin ist aus einer privtante, "Unfallwurf" meine Rüde ist der Sohn.. dank meiner Mutter auch ein Unfallwurf...

Im grunde muss jeder für sich selbst entscheiden was er will. Wenn einer einen Welpen einer bestimmten Rasse haben will, soll er sich einen von einem seriösen Züchter holen.

Will einer einen erwachsenen Hund, der vlt bereits erzogen ist, soll er sich einen aus dem Tierheim holen.

Ich war damals im Tierheim... für mich stand fest: Welpe muss sein... Rasse wollte ich eig einen Goldi...

Im Tierheim hätte ich keinen Hund bekommen: ich war erst 18, dann wohnen zur Miete (Erlaubnis für Hundehaltung war da) und nur kleinen Garten... unpassend für einen Hund...Schwachsinn.. aber was solls.

Dann erfuhr ich vom TA das er einen Wurf von Mischlingen in Behandlung hat er ruft da mal an und resserviert mir den letzten, dann kann ich ihn anschauen.

Angeschaut und gekauft ;) genau wie man es nicht machen sollte...

Ich verurteile nur die Leute, die sich mit ihren geretteten Tieren brüsten und es jedem auf die nase binden müssen und andere für ihren Zuchthund verurteilen.

Genauso verutreile ich die Rassenheinis, die sich ihren Hund nur zum Angeben angeschafft haben und Mischlinge schlecht machen.

Antwort
von Quetzalcoatel, 63

Hm man kann es nicht genau sagen. 

Grundsätzlich finde ich es toll wenn Menschen sich einen Hund vom Tierheim holen, aber diese sind meistens nicht immer ganz einfache Hunde, sollten also in etwas erfahrenere Hände. Diese Hunde verdienen eine Chance und eine Familie die sie liebt. 

Bei den Züchtern gibt es zwei Seiten: Welche den es einfach nur um Geld geht, die versuchen den äußerlich schönsten Hund heranzuzüchten und denen dabei die meisten Mittel recht sind. Dann gibt es die Züchter, denen es wichtig ist die Rasse zu erhalten und sie gesund zu züchten. 

Ich kann es nicht nachvollziehen, wenn sich Menschen einen ungesunden Hund anschaffen, weil er einfach vom Aussehen toll ist oder eben modern (wie das kaufen eines Mopses) - Wenn aber z.B. eben der Mops die Lieblingsrasse ist, dann sollte man sich ein Züchter suchen,der Mopse verkauft die eben schon "gesünder" gezüchtet sind (z.B. längere Schnauze, längere Beine, versuch genetische Krankheiten wegzukreuzen). Ich finde Zucht nicht schlecht, so lange man versucht beim kreuzen darauf zu achten das man einen größeren Genpool hat um genetische Krankheiten zu verhindern bzw. rauszukreuzen. Außerdem werden ja bestimmte Rassen für bestimmte Felder gebraucht ( Bestimmte Hunde für die Jagd, Rettungsdienst, Polizeistaffel etc. ) D.h. man sollte versuchen auch die Rassen zu erhalten und vor allem die Kranken Rassen (also fast alle) wieder in gesunde Rassen zu züchten. Also ist ein kauf eines Rassehundes vollkommen okay, schließlich hat ja auch jede Rasse so seine Besonderheiten Charakterlich und Phänotypisch. Ic bin also nicht gegen kauf eines Zuchthundes. Nur gegen unüberlegtes kaufen bei einem unseriösen Händler. 

Mein Hund ist vom Züchter :)

Antwort
von douschka, 39

Grundsätzlich müssen die Haltungsbedingungen für einen Hund vorhanden sein. Dazu gehört das Wissen, Eignung, Erlaubnis und Geld.

Ob aus dem Tierheim oder vom Züchter ist mit dem Vorhaben und Vorlieben verbunden. Unter Vorbehalt, dass nicht alles Züchter ist, was sich so nennt.

Rassehunde gibt es auch im TH, Mixe reichlich. Als Liebhaberhund für Sport, Freizeit, spezielle Ausbildung, sind viele Hunde geeignet. Als Familienmitglied und Freund alle.

Es ist kein Privileg mehr eine bestimmte Rasse zu halten, es muss zu den vorhandenen Voraussetzungen passen.

Ich selber stehe seit vielen Jahren auf eine bestimmte Rasse und will diese mit gleicher vergleichen. Ist ein gewisser Ehrgeiz. Absolut unnütz im eigentlichem Sinne, aber das ist meins. Verein, Ausstellungen, Rassestandart usw. Leider haben meine Hunde keine lange Lebenserwartung und sind sehr anfällig. Ihr Wesen ist so einmalig.

TH Hunde gelten als dankbar aber auch als "Wundertüte". Es braucht oft mehr sehr viel Einfühlungsvermögen und Geduld. Von einem nachweislich seriösen Züchter erwibt man weniger Überraschungen.

Verdient haben alle Hunde ein gutes Leben. Gewissenhafte Zucht darf nicht verteufelt werden. Es gilt den überfüllten Markt durch Dummheit und Geldgier nicht weiter zu bedienen. TH sind leider nicht ganz davor geschützt. Sie wollen Gutes, nähren aber auch diesen Umstand.

Antwort
von cinegrah, 79

Mein bester und liebster Freund kommt aus dem Tierheim.

Antwort
von Moeckchen, 59

Beide Hunde sind vom Züchter.
Papiere sind allerdings Nebensache für mich.
Ich habe auch nichts gegen Tierheimhunde, Katzen und anderen Haustieren.
Allerdings habe ich einen Züchter dem ich zu 10000% vertraue

Antwort
von pruddle, 58

Hi,
grundsätzlich bin ich eher gegen Züchter.
Es gibt so viele Hunde, nicht nur in Tierheimen, viele leben auf der Straße, da viele Tierheime überfüllt sind und keinen Platz für Streuner haben.
Der Gedanke, noch mehr Tiere auf die Welt zu setzen und einen potzenziellen Käufer eines Tierheimhundes quasi zu ''klauen'' ist meiner Meinung nach ziemlich bescheuert.
Was macht die Hunde im Tierheim schlechter, als die vom Züchter?
Mein Hund ist von dort und entgegen der Behauptung ''alle Tierheimhunde haben einen Schuss'' ist er super lieb und unkompliziert und ein treuer Begleiter seit ich 7 Jahre alt bin.
Ich würde einen Tierheimhund dem eines Züchters daher vorziehen, einfach, da ich die Vermehrung nicht unterstützen will. Zwar kann das Tier vom Züchter da nichts für, aber wenn es keine Interessenten an den Zuchttieren mehr gibt, wird das evtl. irgendwann eingestellt und mehr Tierheimhunde kriegen eine Chance auf ein schöneres Leben.

Kommentar von MiraAnui ,

Nicht alle haben einen Schuss. aber alle hatten ein Leben bevor sie ins Tierheim kommen und das prägt einen Hund.... 

Und es ist leichter einen Hund was neues bei zubringen als was anderes abzutrainieren

Eine Welpe ist wie ein unbeschriebenes Blattpapier, man kann ihn in sein Leben von anfang an eingliedern und dementsprechend erziehen.

seriöse Züchter vermehrenen nicht und du wirst selten einen Hund von einem seriösen Züchter im Tierheim finden. Die meisten Rassehunde im Tierheim kommen von den billig Vermehrer..

Kommentar von S7donie ,

'Einfacher....' Muss es einfach sein? Ein Hund ist kein Accessoire, sondern ein Lebewesen. Wenn man zu faul ist ein bisschen mehr Arbeit hinein zu stecken soll man sich auch kein Welpen holen, da die Einstellung komplett falsch ist.

Kommentar von Boxerfrau ,

jemand der ein Hund bei einem Züchter käuft... Und ich meine auch einen Züchter und keinen Hobbyzüchter oder i welche vermehrer... der hat sich das vorher schon gut überlegt... selten landen Hunde im Tierheim die ein gutes Papier haben... meist stammen die Hunde aus Hobby zucht oder sind Mischlinge... das einzige was da hilft wäre es diese ganze Wildzüchterrei zu unterbinden und Rasse Hunde vom Züchter noch teurer zu machen.. Wenn man erst einmal einen Batzen Geld auf den Tisch legen muss, überleget man sich das ganze..leider sind mixe und Hunde ohne Papiere einfach zu billig. Und jeder Depp kann sich einen leisten...

Kommentar von pruddle ,

Meine Tante züchtet Pyrenäenschäferhunde und da kommen viele Leute an, die sich absolut null mit der Haltung der Tiere etc. auseinandergesetzt haben, diesen Leuten verkauft sie wiederum keinen Hund.

Ich bin nicht ganz sicher, aber ich glaube ein Welpe kostet zwischen 400-600€.

Aber tatsächlich hatte sie erst einen Fall, wo falsch mit einem ihrer Hunde umgegangen wurde - dieser wurde geschlagen und sollte eingeschläfert werden, meine Tante hat ihn dann wieder zurückgenommen.

Sicherlich ist es nicht schlecht, wenn man zum Erhalt einer bestimmten Rasse beitragen will, aber Tierheimhunde sind nicht 'schlechter' als Hunde vom Züchter und haben genauso ein liebevolles Zuhause verdient.

Kommentar von Nachteule15115 ,

Deine Tante scheint auch nur eine Vermehrerin zu sein. Ein Hund von einem richtigen Züchter kostet oft mehr als 1000 Euro. 400-600€ ist gerade mal der Preis für Vermehrerhunde 

Kommentar von pruddle ,

Ja, ich weiß. Die Hündinnen tun mir leid, das sind mittlerweile richtige Gebärmaschinen.
Was? Mir kamen 400-600 schon richtig teuer vor. Ich bin grade nochmal fragen geganen, 1500. Was zur Hölle. Mir kamen 600€ schon unrealistisch vor..

Kommentar von Nachteule15115 ,

Genau so sieht es aus!  Top Kommentar!!! 

Kommentar von brandon ,

Wenn man erst einmal einen Batzen Geld auf den Tisch legen muss, überleget man sich das ganze..leider sind mixe und Hunde ohne Papiere einfach zu billig. Und jeder Depp kann sich einen leisten...

Jedes mal wenn ich denke schlimmer kann es nicht mehr werden kommt einer und setzt noch einen drauf.

Ab welcher Gehaltsstufe dürfte man dann einen Hund haben nach Deiner Meinung?

Sorry, aber so was zu schreiben ist das Gegenteil von gesund.

Oder glaubst Du die Tierliebe wächst mit dem Einkommen?  😕

Als ob es Hunden nur bei den Besserverdienern gut haben. Es gibt jede Menge Obdachlose deren Hunde ein besseres Leben führen.

Kommentar von Boxerfrau ,

Nein das denke ich nicht... Aber wie jeder weiß leben wir in einer Wegwerf Gesellschaft. .. Wie viele Hunde die billig angeschafft wurden, landen denn im TH? Warum? Weil sich das ganze  vorher nicht genau überlegt wurde... Das sind Käufer die sich nicht genau überlegt werden.. Und dann fällt den Leuten plötzlich auf das der kleine süße  welpe plötzlich arbeit macht. Wieso werden denn so viele Welpen nach ein paar Monaten wieder abgeben?  Ich sage nicht das jemand der wenig Geld hat, seinen Hund nicht liebt.. Es ist einfach zu einfach einen Hund zu bekommen und viel zu günstig. Noch schlimmer ist es doch bei Kleintieren. Warum?  Die sind einfach viel zu Billig. Wieso hocken keine Pferde  im Tierheim?  Weil sie teuer sind... Und jeder weiß das es so ist. Und so können Hinz Und Kunz kein Pferd kaufen.. 

Antwort
von S7donie, 65

Ich bin da ganz klar für das Tierheim, es spielt aber schon eine Rolle woher der Hund kommt, man sollte etwas davon verstehen und nicht 'experimentieren'. Aber wenn man sich schon einen Hund zulegt warum nicht einen aus dem Tierheim, was spricht dagegen? Das ist wie wenn man einen NoName-Computer nicht kauft weil man lieber einen Mac will, beide sind aber gleich gut. 

Kommentar von MiraAnui ,

nicht unbedingt... es hängt extrem vom Tierheim ab...

ich hatte schon leute bei mir in der Hundeschule, da wurde versichert, der Hund sei extrem freundlich, kinderlieb..blabla die Standart Versprechen halt und zu hause hat der Hund um sichgebissen, weil ihm irgenwas nicht passte.

bei mir im tierheim würde ich keinen Hund holen, vorallen nicht als Anfänger. Die meisten dort haben null Ahnung und laber 99% nur Müll... Verkaufen Mischlinge aus Husky und Schäferhund als total einfache Anfängerhunde..

Antwort
von Nachteule15115, 71

Ich persönlich bevorzuge Züchter! Für mich gibt es viele Gründe die gegen einen Hund aus dem Tierheim sprechen. 

Kommentar von S7donie ,

Die wären...?

Kommentar von Nachteule15115 ,

Ich habe seit über 20 Jahren Schäferhunde vom Züchter. Sie sind Familien-, und Sporthunde. Wenn ich mir einen Hund hole möchte ich, dass er reinrassig und noch ein Welpe ist , dessen Erziehung, Ausbildung ect. ich selber in die Hand nehmen kann . Ich möchte wissen wo mein zukünftiger Hunde her kommt, die Elterntiere kennen lernen und ihn von Geburt an aufwachsen sehen. Meine Hunden brauchen für den Sport gewisse Charaktereigenschaft, die nicht jeder Hund hat. 

Das sind für mich die bedeutendsten Gründe, warum ich Hunde vom Züchter habe. Aber bei weitem noch nicht alle. 

Ich verurteile niemanden der Mix aus dem Tierheim hat, aber ich verurteile die Menschen die das jedem unter die Nase reiben und am besten auch noch dafür einen Orden verliehen haben wollen. 

Trotz allem hatte ich auch bereits einen Hund aus dem Tierheim, ein American Akita. Man wusste soviel, dass er aus einer Beschlagnahmung stammt und ein bisher erbärmliches Leben führte. Mehr wusste man nicht!  Der Hund hatte Angst vor fast allem, besonders vor Männern. Hat noch nie in seinem Leben ein Halsband geschweige denn eine Leine gesehen. Ging jeden Jogger, Fahrradfahrer und Kinderwagen an. Ich fand es schrecklich nicht zu wissen warum der Hund dies tut. Was er erlebt hat und wo man am besten ansetzen soll um diesen Hund wieder zu einem freundlichen Begleiter zu machen. Mit viel Sachverstand, Liebe und Konsequenz haben wir es geschafft, doch ich möchte soetwas nie wieder!  

Kommentar von brandon ,

Wenn ich mir einen Hund hole möchte ich, dass er reinrassig und noch ein Welpe ist , dessen Erziehung, Ausbildung ect. ich selber in die Hand nehmen kann . Ich möchte wissen wo mein zukünftiger Hunde her kommt, die Elterntiere kennen lernen und ihn von Geburt an aufwachsen sehen. 

Ich kann Dir gar nicht sagen wieviel Hunde mit roten Papieren meine Hündin hinter sich gelassen hat bei der Ausbildung, bei Prüfungen und Pokalkämpfen. 

Ihr Vater und ihre Mutter? Unbekannt.

Sind für Dich Menschen auch nur dann etwas wert wenn Du anhand der Vorfahren weisst woher sie abstammen?

Kommentar von Nachteule15115 ,

Glückwunsch ! Sowas ist mit Menschen nicht zu vergleichen. 

Jeder soll sich seinen Hund holen woher er möchte. Ich tu es aus den oben genannten Gründen nur beim Züchter. Dafür können mich jetzt noch so viele Leute hassen, ändern wird es das nicht!

Kommentar von Nachteule15115 ,

Außerdem habe ich nie behauptet, dass Mischlinge oder Hunde ohne Papiere weniger wert sind! 

Kommentar von Boxerfrau ,

es ist doch jeden selbst überlassen...

Kommentar von Boxerfrau ,

Das hat doch nichts mit Wert zu tun. Ein Hund ist ein Hund, egal wo er her kommst. ich weiss nicht warum mache Leute darauf rum hacken müssen, wenn man seinen Hund vom Züchter holt... Man ist doch kein besserer Mensch nur weil man seinen Hund aus dem Tierheim geholt hat

Kommentar von Nachteule15115 ,

Genauso sehe ich das auch! 

Antwort
von Rosenbaum, 62

Unser Hundchen (Rhodesian Ridgeback) ist vom Züchter. Wir wollten einen Junghund, weil wir noch nicht die Erfahrung haben, mit einem eventuellen Problemhund aus dem Tierheim zu arbeiten. Und weil wir unbedingt einen RR haben wollten. Wir haben nicht auf "die Leute" gehört.

Antwort
von MissLeMiChel, 39

Ich finde Tierheim viel besser! Denn es gibt so viele Hunde... muss man dann noch unnötig mehr in die Welt setzen?! Im Ausland werden Hunde weil es so viele sind eingeschläfert, verbrannt und todgeprügelt... auch solche Hunde unterstützt eine Tierschutzorganisation ...
Züchter ist in meinen Augen nur dann okay wenn man eine haarallergie hat und einen speziellen Hund bräuchte...

Antwort
von Halloweenmonster, 61

Ich finde es nicht gut, aus Lebewesen Profit zu schlagen, wie Züchter es tun. Daher bevorzuge ich Tierheime.

Kommentar von LukaUndShiba ,

Seriöse züchter verdienen selbst bei Einnahmen von 1000-2000€ Häufig NICHTS oder extrem wenig und machen meist sogar minus da die aufzucht viel teurer ist. 

Kommentar von Boxerfrau ,

Züchter schlagen kein profit aus welpen.... Bis der Hund soweit ist das er Decken oder Belegt werden darf kostet. Wenn er dann Belegt wird kostet es. Und bis die Hunde verkauft sind kostet es wieder. Ein seriöser Züchter verdient so gut wie nix, an einem Welpen

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