Tierarzt als Praktikum?

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3 Antworten

Ich hatte mal für eine Woche ein Praktikum gemacht.

Meine Aufgaben waren:

- Futter transportieren und einräumen (Säcke, Dosen, Kasten etc.)

- Behandlungszimmer saubermachen, Tücher wechseln

- helfen, Tiere festzuhalten (z. B. Pferd festhalten, Hunde hochheben)

- bei einige Behandlungen als Zuschauer ansehen und ggf. ein bisschen mitmachen (auch Einschläferungen gehören dazu)

- mit anschauen, wie der Tierarzt eine Diagnose erstellt (z. B. Röntgenbilder ansehen und erläutert bekommen)

Ich habe mal die Erfahrung gemacht, dass viele Mädchen (natürlich auch Jungs) darüber falsche Vorstellungen haben, wie man in einem Tierpraxis arbeitet. Wenn man in einem Tierpraxis mitarbeiten will, braucht man starke Nerven und festes Magen und ein extrem hoher Ekeltoleranz. Es ist sehr oft dreckig, ekelig und blutig. Und Tierärzte haben nie wirklich Zeit. Sie müssen sehr viele Patienten von ganz unterschiedlicher Natur behandeln.

Nur streicheln und eine Spritze geben ist Träumerei.

Aber dafür ist man die Tieren sehr nah und bekommt man ein richtig tolles Gefühl, wenn Tiere gesund werden.

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Hab ich noch nie gemacht, klingt aber sehr interessant. 
Kann mir vorstellen, das man da sehr, sehr viel putzen muss und keine Abscheu vor Kot und Urin haben darf. Und kratzfest bei einigen Kätzchen sollte man besser auch sein. 
Vielleicht darfst Du bei einer OP zugucken...toll.

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Habe ich, 3 Monate lang. Ich durfte behandeln, operieren, Geburtshilfe leisten, Hausbesuche machen usw. Halt das volle Programm. Einschließlich Wochenendarbeit und Nachteinsätze. Und jeden Montag war ich zur Fleischbeschau beim örtlichen Schlachter.

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