Frage von LisaBellaa, 50

TierabgabeVertrag mit Probezeit?

Meine Mutter hat vor über zwei Jahren einen Hund aus dem tierheim mit mir geholt. Und sie hat den tierabgabevertrag mit ner Probezeit von 10 Wochentagen gemacht und ne sxhutgebühr bezahlt. Kann ixh den Hund einfach auf mich jetzt ummelden?

Antwort
von Bitterkraut, 32

Vor Gericht würde so ein Schutzvertrag wohl nicht standhalten.

Warum ist es denn nötig, den Hund auf dich umzuschreiben, was genau willst du denn umschreiben?

Kommentar von LisaBellaa ,

Was meinst du er würde nich standhalten ?

Ich will sie mit in einer anderen Stadt nehmen 

Kommentar von Bitterkraut ,

Das bedeutet, daß Gerichte diese Eigentumsvorbehaltsklauseln nicht anerkennen. Meld ihn einach um, wenn die Tierschutzorga es mitkriegt (wie sollte sie?), sollen sei doch klagen. Da werden sie nicht gewinnen.

Antwort
von SJ7IFVQ5, 19

Ja allerdings musst du das Tierheim informieren

Antwort
von FeeGoToCof, 43

Nein, der Vertrag wurde zwischen Deiner Mutter und der Organisation geschlossen.

Der Hund ist nicht ihr Eigentum, sondern steht nur in ihrem Besitz.

Eigentümer bleibt lebenslang die Tierschutzorganisation.

Das wissen die wenigsten Adoptanten. Kann ein böses Erwachen geben, wenn man so einen Hund weitergibt.

Kommentar von Bitterkraut ,

Diese Regelung ist sehr umstritten und auch schon von Gerichten gekippt worden.

Kommentar von FeeGoToCof ,

Hi, @Bitterkraut...bist Du Dir sicher? Ich habe von einem Fall gelesen, da wollte eine junge Frau den Hund wieder zurück an die Organisation geben, sprich an die Pflegestelle. Die Pflegestelle aber weigerte sich. Die Organisation war nicht erreichbar, ließ aber durchblicken, dass eine Weitergabe des Tieres widerrechtlich sei.

Die junge Frau sitzt nun also mit dem Hund, den sie eigentlich auch hätte bei "Nichtklappen" zurückgeben dürfen, da und ihr sind die Hände gebunden?!

Kommentar von Bitterkraut ,

"lies durchblicken" bedeutet gar nix. Eine Rückgabe ware auch keine Weitergabe. Die Geschichte stimmt irgendwie nicht.

Es ist ja auch Blödsinn. wenn die Frau den Hund nicht behalten und nicht zurückgeben kann, was soll sie denn dann machen? Ihn eischläfrn lassen? Die Gerichte haben erkannt, daß diese Klauseln völlig an der Lebenswirklichkeit vorbeigehen - und wenn man bezahlt hat, erwirbt man auch Eigentum.

Kommentar von FeeGoToCof ,

In dem Artikel ging es um unseriöse (davon gibt es nicht eben wenige) "Organisationen, die gezielt "psychisch geschädigte" Tiere als "unkompliziert und unauffällig" vermitteln. Das sind die Tiere dann natürlich nicht und gehen zurück. Die "Schutzgebühr" wird aber natürlich nicht zurückgezahlt und verbleibt bei der Organisation.

So läppert es sich auch...

Ansonsten sehe ich das mit der "Schutzgebühr" ebenso. Wer "zahlt", "schafft an".

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