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Tic's bei 8 Jährigem

gefragt von Poitora am 07.11.2009 um 15:35 Uhr

Hallo, mein Sohn ist 8 Jahre alt und hat seit 5 Jahren diverse Tics (blinzeln, räuspern, pusten etc.) Angefangen hat es mit 3 Jahren mit einem Blinzeltic (im Nachhinein glaube ich dass ein Gewitter der Auslöser war, damal dachten wir aber es kommt davon dass er eine Brille brauchte was dadurch festgestellt wurde). Nun war ich beim Kinderarzt, da diese Tics schon sehr lange bestehen und sich immer ablösen (haben nur ganz selten Tic-freie Zeiten), ausserdem belastet es uns langsam immer mehr, da diese Tics doch ganz schön nervig sind auf dauer. Die Ärztin hat uns zum EEG geschickt, welches unauffällig war. Nun hat sie uns 2 Behandlungsmöglichkeiten angeboten: 1. Medikamente (Neuroleptika) die aber manchmal starke Nebenwirkungen haben können oder Homöopathie. Nun ist meine Frage ob sich jemand mit Tics und der Behandlung auskennt und mir vielleicht ein paar Tips und Ratschläge geben kann. LG


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Qetan
beantwortet von Qetan am 7. November 2009 15:36
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Kinderpsychologe.


mamo2402
beantwortet von mamo2402 am 7. November 2009 15:38
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ich habs fast vergessen...... mein Sohn hatte auch ähnliche Tics, war auch bei diversen Ärzten. Inzwischen ist mein Sohn 17 und die Tic sind von allein verschwunden.Geb die Hoffnung nicht auf, wenn er älter wird stört es ihn irgendwann selbst und Freunde sprechen ihn auch an, er wird die Tics kontrollieren und dann ablegen, so war es bei uns......

Kommentar von Poitora am 7. November 2009 15:43

Wie lange hatte dein Sohn Tics? Ich hab ja auch gehofft dass es aufhört, aber mittlerweile sind es über 5 Jahre. Seine Freunde kennen ihn nur so und nehmen es hin, die Lehrerin spricht mich ab und zu drauf an, wenns eine starke Phase ist, aber sie meint in der Schule wird er damit nicht aufgezogen.

Kommentar von E8127678596b9cba92e36f0e820b82e7smallmamo2402 am 7. November 2009 15:49

Mein Sohn war auch über 1 Jahr bei einer Psychologin. Ich hab oft versucht es zu ignorieren, mein damaliger Mann war da härter, hat ihn oft angeschnautzt, doch davon wurde es eher schlimmer. Ich weiss nicht genau wann es aufgehört hat, die Tic haben auch mal gewechselt, am schlimmsten waren die, die mit Geräuschen verbunden waren. Angefangen hat es so mit ca 7 Jahren, besser wurde es erst mit 13-14 Jahren... aber von allein, ich hab mich gegen Medikamente gewehrt.

Kommentar von Poitora am 7. November 2009 15:53

Bei uns ist auch mein Mann derjenige der es am wenigsten ignorieren kann, was leider die Situation noch mehr anspannt. Im moment pustet er ständig, was man zum einen hört und zum anderen spürt wenn man dicht bei ihm ist. Ausserdem "juckt" es ihn ständig, dafür ist das Blinzeln im Moment weniger. Es wechselt sich ständig ab, manchmal ist es nur 1 Tic das höchste waren bisher 3. Medikamente wollte ich eigentlich auch nicht, darum wollte ich es mit Homöopati versuchen, denke dass das vielleicht etwas bringt. Obwohl wir schon Bachblüten versucht haben am Anfang und das hat gar nichts gebracht, aber meine Kinderärztin hat da eine andere Methode sagt sie.

Kommentar von E8127678596b9cba92e36f0e820b82e7smallmamo2402 am 7. November 2009 16:03

Es ist für deinen Sohn sicher auch nicht einfach, besonders wenn dein Mann, wie meine Ex, nicht geduldig sind. Sprich mit der Ärztin genau über die Nebenwirkungen. Nur um ihn ruhig zu stellen wäre es nicht gut, wenn erdafür andere Schäden abbekommt. Für Väter ist es auch schwierig, weil der Stammhalter fit und vorzeigbar sein muss. Bleib du die Stütze deines Sohnes, er braucht jemanden der ihn nimmt wie er ist. Viel Kraft wünsche ich dir.


TheCube
beantwortet von TheCube am 7. November 2009 15:38
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Ich würde vielleicht erste eine Behandlung machen oder zum Psychologen gehn und wenn das alles nichts bringt dann die Medikamente...

Kommentar von E8127678596b9cba92e36f0e820b82e7smallmamo2402 am 7. November 2009 15:40

bitte keine Medikamente bei Kindern. die schaden mehr als sie nutzen.


anonym
beantwortet von mialena am 7. November 2009 15:39
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https://www.elternimnetz.de/cms/paracms.php?siteid=5&pageid=229#4 vielleicht kannst Du hier einen kleinen Rat finden ich wünsche alles Gute

Kommentar von Poitora am 7. November 2009 15:49

Vielen Dank, das ist wirklich ein sehr interessanter Text. Vielleicht sollten wir als Eltern Hilfe suchen damit wir damit umgehen können, denn das ist im Moment für uns sehr sehr schwer. Meine größte Sorge ist auch, dass es immer schlimmer wird bis hin zum Tourett :-(


anonym
beantwortet von lisamarie89 am 7. November 2009 15:44
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Mein kleine Bruder hat auch ganz viele Tics gehabt...und war fürchterlich wild und nervig. Bei einm stationären Aufenthalt wurde ADHS festgestellt. Auch wenn dein Kind nicht wild ist...ich bin ach das totale gegenteil von meinm Bruder, ich bin eine ruhige zurückhaltende...ich hab das "Traumsusen-ADS" Das fstzustellen ist ein Akt weil die Ärzt immer sagen nein das ist kein ADS dabei sind die Tests völlig ungefährlich, Konzentrationstests usw



Juergen1104
beantwortet von Juergen1104 am 7. November 2009 16:57
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Diese sogennannten Ticks haben viele enschen, Schnapplaute, Zucken Blinzeln, die sich nicht abstellen lassen. Ich habe selber Zucken und Schnapplaute, bei mir hängt das mit meiner Nervenentzündung zusammen. Das Angebot der Schulmedizin zu diesen Krankheiten ist beschämend bis peinlich. Die Impulse im Nervensystem werden über die Nervenbahnen geleitet, die Isolierung zwischen den Nervenbahnen besteht aus Fettzellen. Besteht eine Nervenentzündung, sind die Fettzellen geschädigt und die Nervenimpulse landen irgendwo, wo sie nicht hinsollen und dort findet dann statt z.B. einer Armbewegung ein Schnapplaut statt. Alles was da zu tun ist, ist die Entzündung auf biologische Art durch Stärkung des Immunsystems zu bekämpfen. (Man kann die Effektivität des Immunsystems etwa verfünffachen)Der Körper kümmert sich dann selbst Abstellung der Entzündung und die Symptome z.B. das Blinzen verringern sich sehr stark oder gehen ganz weg. Für einen Therapieplan reicht hier der Platz nicht, sagt bitte erstmal Bescheid , ob Ihr mehr wissen wollt. Ich habe vor 16 Jahren der Schulmedizin den Rücken gekehrt und die Heilung meiner Nervenentzündung mit gutem Erfolg selbst in die Hand genommen.


Luna1307
beantwortet von Luna1307 am 8. November 2009 14:46
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Hallo Poitora, meine Tochter war damals 6 als es bei ihr mit diesen "Tics" anfing. Anfangs warf sie oft ihren Kopf nach hinten....beim laufen, oder so. Dann reusperte sie sich oft, verzerrte ihr Gesicht und machte andere diverse Verrenkungen. Ich bekam es mit der Angst zu tun und ging zum Arzt. Es gab auch so einige Untersuchungen, wie z.B. das Schlaf-EEG und Behandlung mit ihrend welchen Neuroleptika. Aber geholfen hatte das nicht wirlich. Diese Tics kamen und gingen, im Wechsel. Als die Tics nachließen, begann sie zu stottern. Aber nicht das typische Stottern. Immer wenn sie aufgeregt war, vor Freude oder Angst, dann hat sie bei manchen Wortanfängen Schwierigkeiten gehabt, den Anfangsbuchstaben auszusprechen. Wobei sie dabei oft die Zähne zusammen knirschte oder der Unterkiefer dabei zitterte. Wir wurden von einem Logopäden zum anderen geschick. Geholfen hat irgend wie alles nicht. Es konnte auch kein Arzt sagen, was das ist oder woher diese Syptome kommen könnten. Meine Tochter litt später oft in der Schule, deswegen. Weil es immer einige gab, die sie deswegen ärgerten. Aber gute Freundinnen fand sie dennoch. Heute ist meine Tochter mittlerweile 23. Diese Tics (Zuckungen und Verrenkungen) sind zum Glück nicht mehr vorgekommen. Aber ihre Stotteranfälle hat sie manchmal immer noch. Zum Glück ist ihr Freund so tolerant, dass er darüber hinweg sieht. Auch ich habe immer so getan, als wäre nichts, wenn sie anfing zu stottern. Das ist wohl am besten so. Mein Mann hat sich früher immer aufgeregt oder sie direkt dabei angesehen und beobachtet. Das ist aber nicht gut. Wenn sie sich beobachtet fühlte, wurde es sogar noch schlimmer. Also ich kann Dir nur den Rat geben: "Vertraue nicht auf irgendwelche Ärzte. Die wissen selber nicht, was los ist und experimentieren nur herum. Nehmt es so hin und warte ab. Dein Sohn ist dennoch Dein Sohn. Liebe ihn so ,wie er ist. Und immer positiv denken. Alles wird gut!


anonym
beantwortet von duedel am 7. November 2009 15:37
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was denkt dein sohn davon? weil wenn ers aus spaß macht dann warte enfahc mal ab :D

Kommentar von Poitora am 7. November 2009 15:42

Mein Sohn selbst merkt es meist gar nicht, wir aber leider. Und wenns zu doll ist, sprechen wir ihn drauf an, das mag er aber gar nicht haben. Manchmal merkt er es auch selbst und ist dann ziemlich gereizt, weil er es einfach nicht abstellen kann. Sehr nervig z. B. auch beim Essen, wenn er sich ständig an den Kopf fasst weil er meint es juckt und mit dreckigen Händen ist das nicht so doll und das merkt er selbst und ist mal wieder gereizt.


anonym
beantwortet von Padri am 8. November 2009 10:20
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Es ist so, dass nicht nur Dein Sohn psychologische Hilfe benötigt, sondern die ganze Familie. Ist so etwas erst einmal entstanden, baut sich alle Konzentration der gesamten Familie auf diesen Ticks auf. Das aber darf erst gar nicht entstehen. Diese Verhaltensweisen haben ihre Ursache in der Familie, die Symptome sind nur hilflose Ausdrucksweise des Jungen. Die Tatsache, dass es den Vater mehr und mehr "nervt" und auch die Mutter, macht das ganze nur noch schlimmer. Die "Ticks" sind ein Hilferuf eines Kindes das etwas nicht stimmt, das er nicht ernst genommen wird, sich nicht richtig ausleben kann, Liebe in der Familie fehlt und noch viel mehr. Daher bitte nicht die Ursache beim Kind suchen, sondern mit Hilfe eines verständigen Psychologen Hilfe suchen. Der Anfang muss so aussehen, dass sich alle verändern müssen, nicht nur der Junge.


Kyra700
beantwortet von Kyra700 am 8. November 2009 17:28
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mein Sohn hatte mit 5 Jahren auch den Blinzeltick. Der ging ganz von alleine wieder weg. Waren beim Arzt mit ihm und er meinte, dass das nicht schlimm sei. So war es dann auch. Irgendwann war der Tick weg. Einfach nicht beachten!


anonym
beantwortet von Medimama am 8. November 2009 19:44
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Tics gehören in neurologische Behandlung!

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 8. November 2009 23:08

Du meinst psychiatrische (?)

Kommentar von Poitora am 9. November 2009 10:03

Ich war ja los zum EEG, das war unauffällig. Nun hätte ich halt diese beiden Möglichkeiten: Medikamente (+Psychotherapie) oder Homöopathie. Hab mich nun erst mal für die "sanfte" Variante entschieden und im Januar ein Gespräch bei der Ärztin wegen Homöopahtischer Behandlung. Schaden kann das ja glaube ich nicht.


heureka47
beantwortet von heureka47 am 8. November 2009 23:17
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Das wichtigste gleich vorweg:

Finger weg von Neuroleptika!

Ich bin seit 15 Jahren in der Selbsthilfebewegung Psychiatrie-Erfahrener und weiß von den vielfältigen Risiken.

Ich glaube, es gibt noch einige andere - und bessere - Möglichkeiten als diese Gruppe von Medikamenten!

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Aus ganzheitlicher Sicht deute ich die meisten gesundheitlichen Störungen - auch psychische - als Mangel an universeller Lebens-Energie / Liebe.

Verursacht meist durch "Streß" - auch im weitesten Sinne.

Besonders tückisch: Unbewußter Streß. Der muß erst bewußt gemacht / aufgedeckt werden, damit er unschädlich gemacht werden kann.

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"Unbewußter Streß" kann vieles sein: Ein frühes, vom Kind nicht bewußt wahrgenommenes "Trauma" / (noch nicht geheilte, nicht integrierte) seel. Verletzung, auch Schock-Erlebnisse, verdrängte Gefühle, Bedürfnisse, u.a.

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Unabhängig von anderen Maßnahmen kann jeder Mensch im Bewußtsein Kontakt aufnehmen zur universellen Energie und dort "auftanken" und sein Potenzial an Lebens-Energie / Liebe vergrößern / stärken. Das wirkt übrigens vor allem auch präventiv!

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Zu Details siehe auch meine TIPPS zu "Streß", "Angst / Liebe", "Lebens-Energie" u.a. hier bei GF oder bei gesundheitsfrage.net - zu finden über mein Profil.

Für vertiefende Fragen bin ich offen.


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