Hallo, meine Freundin hat seit ca 4 Jahren Thrombose durch das Faktor V leiden und muss ein leben lang Marcumar nehmen . Wie sieht es aus mit der Pille,darf Sie sie nehmen? Kennt sich jemand damit aus oder hat sogar das selbe wie Sie? würde mich sehr über viele Antworten von euch freuen!!! Es ist mir sehr wichtig!.Vielen Dank!! Gruß

Aus anderen Foren egab sich, dass jegliche Hormonpräparate aufgrund von schädigenden Nebenwirkungen nicht genutzt werden dürfen. Ersatz schafft da die Spirale.
Soviel ich weiß, besser nicht ... aber das sollte sie mit den behandelnden Ärzten besprechen.
Ich habe heute selber die Diagnose Faktor V ( Hetero) bekommen von meiner Frauenärztin. Und ich darf auf keinen Fall die Pille oder irgendeine Form von Hormonen nehmen, da sonst das Thromboserisiko steigt. Man soll mit dem Kondom oder mit der Spirale verhüten, nichts anderes!
Hab mal gehört das CERAZETTE möglich sei, lieber aber nochmal bei einem Arzt hinterfragen!
Hallo,
ich habe auch Faktor V Leiden und denke, ich kann hier fachkundig weiterhelfen.
Erste Frage: Hat sie heterozygot oder homozygot (hetero=auf einem Gen, hetero=auf beiden Genen)
Bei hetero ist Macumar nicht erforderlich, bzw. als dauerhafte Einnahme sogar gefährlich. Wie lange nimmt sie das schon?
"hat seit ca 4 Jahren Thrombose " Was soll das heißen? Wie geht das? Was sagt die Ultraschalluntersuchung.
Homäophatie oder Naturheilverfahren bringen hier oft am aller meißten. Wie geasagt, ich habe heterozygot und nur da kenne ich mich aus.
Die Pille kann natürlich das Risiko von Thrombose verstärken.
Beste Grüße, Bernhard
Sorry Tippfehler :-) hetero=auf einem Gen homo=auf beiden Genen
Gruß Bernhard
und was würde die spirale kosten?umsonst ist sie sicherlich nicht :D
Die Kupferspirale
Die Kupferspirale wird von einer Ärztin oder einem Arzt in die Gebärmutter der Frau eingelegt. Die gängigen Kupferspiralen können 5 Jahre in der Gebärmutter verbleiben. In Deutschland zugelassen sind auch Spiralen aus Ungarn , die mit einer Liegedauer von 3 Jahren (Mini Format) bis zu 10 Jahren (erhöhte Kupferdosis) angegeben werden..
Durch das Kupfer, das ständig in kleinsten Mengen von der Spirale abgegeben wird, werden die Samenzellen auf dem Weg in die Eileiter in ihrer Beweglichkeit gehemmt, und es kommt in der Regel nicht zur Befruchtung. Das Kupfer trägt außerdem wesentlich dazu bei, dass der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut gestört wird. Damit wird die Einnistung einer befruchteten Eizelle in die Gebärmutter verhindert, falls es doch zur Befruchtung gekommen sein sollte.
Einige Spiralen werden mit Goldzusätzen angeboten, was die Anfälligkeit für Infektionen vermindern soll. Bisher konnte jedoch noch nicht nachgewiesen werden, dass tatsächlich weniger Infektionen auftreten.
Vorteile Sie brauchen über eine längere Zeit nicht an Verhütung zu denken. Kein Eingriff in den Hormonhaushalt bei relativ hoher Verhütungssicherheit.
Nachteile Meist verstärkt und verlängert sich die Blutung; sie kann schmerzhafter sein; Zwischenblutungen können auftreten. Eine seltene, aber ernsthafte Nebenwirkung kann das Auftreten einer Unterleibsentzündung sein, die unbedingt ärztlich behandelt werden muss, damit es nicht zu späterer Unfruchtbarkeit kommt. Frauen, die noch Kinder haben wollen, werden im Allgemeinen auf dieses mögliche Risiko späterer Unfruchtbarkeit besonders hingewiesen Die Spirale verhindert keine Eileiter-Schwangerschaft.
Zuverlässigkeit Bei Auswahl der richtigen Größe und sachgemäßer Anpassung ist die Kupferspirale eine zuverlässige Verhütungsmethode. Im Abstand von sechs Monaten soll die korrekte Lage von Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt überprüft werden.
Die Hormonspirale
Die Hormonspirale wirkt durch die ständige Hormonabgabe eines Gestagens in kleiner Menge in die Gebärmutterhöhle. Sie kann über 5 Jahre in der Gebärmutter verbleiben. Die Hormone führen im Wesentlichen zu einer Verdickung und Milieuänderung des Schleims im Gebärmutterhalskanal. Das Aufsteigen der Spermien wird dadurch behindert. Zusätzlich wird das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut unterdrückt und so die Einnistung eines befruchteten Eis verhindert.
Vorteile Auch hier ist der Verhütungsschutz über einen längeren Zeitraum gewährleistet. Die Verhütungssicherheit dieser Spirale ist sehr hoch. Blutungsschmerzen und Blutungsstärke gehen stark zurück. In manchen Fällen bleibt die Regelblutung ganz aus.
Nachteile Blutungsstörungen (Schmier- und Zwischenblutungen), besonders in den ersten 3 Monaten kommen relativ häufig vor. Manche Frauen empfinden eine schwache / bis gar keine Regelblutung als Belastung. Manche Frauen klagen über Brustspannen, Gewichtszunahme, Kopfschmerzen, Stimmungsveränderungen oder sexuelle Unlust.
Zuverlässigkeit Die Hormon-Spirale gilt als fast so sicher wie eine Sterilisation. Im Abstand von 6 Monaten sollte auch hier die korrekte Lage von Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt überprüft werden.
Zugänglichkeit von Hormon- und Kupferspirale Da es einige Krankheiten, bzw. Situationen gibt, in denen die Spiralen im allgemeinen nicht empfohlen werden (z. B. bei erhöhtem Risiko sich an einer sexuell übertragbaren Krankheit anzustecken, bei akuter oder chronischer Unterleibsentzündung, nach Eileiterschwangerschaften, bestimmten Fehlbildungen der Gebärmutter und anderen mehr), gilt für alle Spiralen, dass sie nur von einer Ärztin oder einem Arzt nach eingehender Untersuchung verschrieben werden können.
Kosten von Hormon- und Kupferspirale
Die Kosten für die Beratung über die Methoden der Verhütung übernimmt die Krankenkasse. Für die empfohlenen halbjährlichen Ultraschallkontrollen können Kosten von bis zu 40 € entstehen..