Frage von Blue1620, 50

Therapieresistent, gibt es so etwas?

Hallo an Alle, ich habe mal eine Frage.... Gibt es wirklich Menschen bei denen eine Psychotherapie keinen Erfolg bringt. Bin seit 15 Monaten in Therapie, habe die Ursache meines Problems mittlerweile erkannt u verstanden. Aber ich schaffe es eunfach nicht es anzugehen. Da hilft es auch nicht wenn die Therapeutin mir immer wieder sagt ich müsse das Problem angehen. I C H SCHAFFE ES NICHT! Nun sind meine Stunden bald aufgebraucht. Was kann ich bloß noch tun. Meine AD's setze ich auch schon seit einiger Zeit ab. Weil sie mir eigentlich gar nichts bringen. Wollte eigentlich hauptsächlich einen besseren Schlaf damit erreichen, das funktioniert aber nicht. Müde sein kann ich auch ohne AD's! Und Probleme beseitigen tuen diese Medi's ja nicht, also wozu?? Aber was kann ich tun, mir geht es momentan wieder besonders schlecht. Ein Klinikaufenthalt kommt auf Grund meines Sohnes nicht in Frage. Bin offen für alle Alternativen. Vielen Dank schon Mal. LG

Antwort
von einfachichseinn, 11

Du solltest grade wegen deinem Sohn in eine Klinik gehen und dich auf diese Therapie einlassen!

Depressionen sind sch eiße definitiv. Es ist auch höllische Arbeit dagegen anzugehen, aber das musst du machen, einfach, weil du ein Kind hast!

Meine Mutter meinte auch immer, sie leben ihre Depression nicht so aus, dass wir (meine Geschwister und ich) darunter leiden würden. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie sehr wir gelitten haben.

Hat dein Kind keine Oma/Tante/Onkel /Vater wo es für ein paar Wochen unterkommen kann oder einen guten Schulfreund oder hast du keine Freundin, die ihn hüten kann so lange du behandelt wirst?

Alternativ gäbe es Pflegefamilien für solche Fälle. Auch das Ost kein Weltuntergang.

Aber bitte bemühe ich dich wirklich gesund zu werden!

Antwort
von Indivia, 18

Wurden körperliche Ursachen ( Schilddrüse, neurologische probs ) etc bereits ausgeschlossen?

Wie ist das Verhältnis zur Therapeutin bzw die Chemie zwischen euch? Würde evtl ein Wechsel Sinn machen ( ist die Kurzzeittherapie oder Langzeit bald abgelaufen?)

Ist die Therapieart ( verhaltenstherapie, gesprächstherapie etc ) die richtige?

Antwort
von Sey123, 18

In einer Klinik wirst du auch nur weitere Gespräche und/oder Medikamente bekommen, insofern ist das auch keine sinnvolle Option, von dem Stress durch die Organisation mit deinem Kind mal abgesehen.

Der primäre Sinn von Antidepressiva ist, dass sie manchmal helfen, die Motivation und Willensstärke für die Umsetzung der Probleme zu fördern.

Das einzige, was du machen kannst, ist deine Probleme halt mal endlich anzugehen! Sollen denn andere deine Probleme lösen? Das geht nicht! So viel Eigenleistung musst du einfach bringen - das ist anstrengend und ätzend, es gibt aber keinen anderen Weg. Wenn du dir das Bein brichst, dann musst du nach der Operation halt regelmäßig Physiotherapie machen, um wieder richtig zu genesen. Genauso ist eine Psychotherapie an eine Eigenleistung geknüpft. Zaubern kann die nicht, und wenn du die Lösungsansätze nicht umsetzt, kann dir da niemand helfen.

Analysiere die Probleme, warum du deine Probleme nicht beheben kannst, und löse die Hemmungen. Es gibt auch einige Medikamente, die nicht müde, sondern eher wach machen. Aber auch damit kannst nur du selbst deine Probleme lösen.

Kommentar von Indivia ,

Also zur Klinik , bei mir wurde die Schilddrüse untersucht, ein mrt gemacht, Blut abgenommen, ich habe Enspannungübungen gelernt, hatte sotiles kopetenztrraining usw.

Kommentar von Sey123 ,

Das sind auch alles Dinge, die man genausogut ambulant erledigen kann. ;-)

Antwort
von robi187, 26

nur wenn du gut für dich sorgst und gesund wirst, kannst du gut für dein kind sorgen? man kann nur das geben was man hat?

also ist klinik und gesund werden wichtiger? viel hatte das schon geschaft?

hörte mal von einer klinik mal den satz:

hier bekommst du nicht was du willst, sondern was du brauchst.

Ein Klinikaufenthalt kommt auf Grund meines Sohnes nicht in Frage.
Kommentar von Blue1620 ,

Für meinen Sohn tue ich alles.... Er wächst ganz normal auf. Ich lebe meine Depression nicht so aus wie andere es tun. Es ist natürlich sehr kräfteraubend, aber bis jetzt habe ich den Balanceakt gemeistert. Ich weis Kinder merken wenn es den Eltern nicht gut geht. Aber er ist ein fröhliches, ausgeglichenes Kind (lt Kinderärztin u. Schule).. Zum Glück... Er ist etwas kuscheliger als Andere, aber das gibt mir auch viel...

Kommentar von robi187 ,

tut mir leid wenn die aussagen falsch sind?

da würde ich mal mit deinem therapeut darüber reden?

aber wie auch immer, ich bin kein fachmann und kann nur so pauschal was sagen.

aber vieleicht hilft dir das buch geschichte einer heilung.

http://www.amazon.de/Von-mir-aus-nennt-Wahnsinn/dp/3937212310/ref=sr_1_1?ie=UTF8...

Antwort
von georgiaaa, 24

Ich kann nicht heißt ich will nicht.
Das hat mir mein Psychologe damals gesagt und es stimmt

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