Frage von tinaloniaaa, 76

Therapie abbrechen und in einem Jahr weitermachen?, so durcheinander?

Hallo
Ich überlege die ganze Zeit ob ich meine Therapie abbrechen soll..
Meine Therapeutin ist in den Mutterschutz gegangen und ich habe jetzt eine neue bekommen.
Die ist mir aber irgendwie nicht so sympathisch und es kommt mir alles so aufgesetzt vor..also ihre Empathie und so wie sie mir antwortet kommt es mir vor als würde sie das gar nicht wirklich interessieren oder kapieren wie schwer das auch Eig für mich ist über alles so zu reden.
Bei meiner alten Therapeutin war es von Anfang an anders und iwie viel verständnisvoller..
Ich war mit ihr auch schon sehr weit würde ich sagen und sie hat einfach so gut zu mir gepasst.
Ich würde am liebsten einfach nächstes Jahr dann bei ihr weiter machen.. Weil ich habe auch keine Lust der jetzt nochmal alles von Anfang an zu erzählen.. Das bringt mich auch wieder total durcheinander und erinnert mich an mein trauriges Leben bzw meine traurige Vergangenheit an die ich mich Eig nicht ständig wieder erinnern will und zurückwerfen lassen will.

Ich bin total durcheinander und denke da die ganze Zeit drüber nach.. :(

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Antwort
von Nea1985, 23

Wenn du dich unwohl fühlst, kann das 2 Ursachen haben:

1. du weißt, dass du nicht mehr hingehen willst und hörst nur nicht auf deinen Bauch und lässt dich von anderen Gründen abbringen

oder

2. du hast nur Angst, dass es zu schwierig für dich wird, weil du Angst vor einer Veränderung hast - obwohl es eigentlich halb so wild ist und du weiter hingehen könntest

So oder so, bekommst du nicht was du willst - nämlich deine alte Therapeutin. Und das ist ein Fakt, den du ja nicht umgehen kannst. Jetzt geht es nur darum, raus zu finden, was für dich tragbarer ist. 

Suchst du eine neue Veränderung und damit eine neue Therapeutin oder beendest die Therapie oder bleibst und lässt es einfach auf dich zukommen.

Vergiss nicht - im Leben passiert nichts dem Zufall - alles kommt so zu einem um in der menschlichen Entwicklung  zu wachsen :)

Alles Gute!

Antwort
von km11111, 13

Hallo!

Ein Therapeutenwechsel ist immer schwer. Der NachfolgerIn kann immer nur "verlieren", zumal der/die notgedrungen auch die ganze verdeckte Wut über das "Verlassenwerden" (vom idealisierten VorgängerIn) abbekommt.

Der einzige Weg, der mir sinnvoll erscheint ist, sich darüber bewusst zu werden und diese Themen wie eben die damit verbundenen aktuellen Probleme der Behandlungsfortsetzung und Schwierigkeiten mit der Nachfolgerin usw. in der Therapie zu bearbeiten.

Letztlich  ist es wie im richtigen Leben. Wir müssen ständig mit Enttäuschung, Schmerz und allgemein dem Unbill des Lebens umgehen und das verwinden. Gelingt dies nicht oder kommt es zu Rückzugs- oder Vermeidungsverhalten (statt aktivem Umgang und letztlich Akzeptanz), sind psychische Erkrankungen vorprogrammiert.

VG

Antwort
von Seanna, 22

Ein Jahr Pause ist ohne Weiteres gar nicht möglich. Dann müssten 2 Jahre pause gemacht und ein neuer Antrag gestellt werden.

Mehr als 6 Monate Pause ist nur in zwingenden Fällen die im Patienten begründet sind möglich (und müssen begründet werden). Sicher nicht aufgrund Mutterschutz der Therapeutin.

Antwort
von Zana0607, 29

Eine Pause würde ich keinesfalls machen. Du müsstest dann wieder fast von vorne anfangen weil die Pause zu lang wäre. Ich würde mir an deiner Stelle eine andere Therapeutin suchen.

Antwort
von TRichter1956, 5

Es ist immer schwierig mit einem Therapeutenwechsel, aber ein Jahr Pause ist - wie Seanna richtig schreibt - nicht einfach möglich. Falls Du mit Deiner neuen Therapeutin nicht gut klarkommst, versuche, jemand anderen zu finden. Allerdings ist auch das nicht einfach, da Du ja schon (wieviele?) Stunden hattest, die jetzt vom bewilligten Kontingent abgezogen werden. Sprich am besten mit Deiner Krankenkasse über die Situation. Vielleicht hast Du Glück mit Deinem Sachbearbeiter und Du bekommst die Chance, eine Therapie neu anzufangen ohne Gutachter. Allerdings musst Du auch da wieder neu anfangen zu erzählen.

Antwort
von SerenaEvans, 34

Ein Therapeut soll weder nett sein, noch mit dir mitleiden. Das es dich aufwühlt zeigt doch deutlich, dass du vieles noch nicht verarbeitet hast. Wenn du ein Jahr aussetzen kannst / willst, dann brauchst du nicht wirklich eine Therapie, sondern möchtest nur bemitleidet werden.

Kommentar von tinaloniaaa ,

Ich will sicherlich nicht bemitleidet werden! Ich weiß nur nicht was ich machen soll weil es mir damit wie es jetzt ist auch nicht gut geht ! Aber vielen Dank für die Unterstellung

Kommentar von Cookiecreamx3 ,

ich glaube du @serenaEvans hast selbst keine Ahnung von diesen Gefühlen. Der Therapeut sollte zwar nicht mitleiden, aber er sollte verständnis zeigen. man will, dass es den gegenüber interessiert ...

Antwort
von Chiron78, 32

such dir doch ne andere Therapeutin... 1 jahr aufschieben würde ich dir nicht raten.... da es wichtig ist das du jetzt kontinuierlich an dir arbeitest.

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