Frage von Skydiver7, 57

Theorien über die Existenz?

Hallo, als Atheist, glaube ich an keine Religionen und richte mich komplett an die Wissenschaft. Als ehemaliger gläubiger finde ich die Wissenschaft sowieso viel interessanter.

Ich habe mich oft gefragt, warum die Existenz überhaupt existiert. Nach dem jetzigen Wissenstand, entstand die Existenz beim Urknall, was davor war, möchte ich nicht angehen. Im grunde gab es schlagartig leblose Materie, verteilt in einem riesigen Universum, das sich immer weiter ausdehnt. Aber es gab keine lebende Materie, (Individuen die in die Natur eingreifen können, Leben, Denken). Über Milliarden von Jahren bleibt das Universum stumm und funktioniert einfach nur.

In meiner Theorie, nehme ich jetzt einfach mal an, das wir Menschen, die einzige, intelligente Lebensform im Universum ist (Natürlich ist das unsinn).

Ich habe oft das Gefühl, bei der Frage, nach dem Sinn des Lebens, das dies kein Zufall ist, das wir solche Fragen stellen. Ich glaube das Universum hat nach Milliarden von Jahren ein Sprach und Denkrohr gesucht, um diese Fragen zu beantworten.

Also: Im grunde fragen nicht wir, was der Sinn des Lebens ist oder warum das Universum so ist wie es ist, sondern das Universum selbst ist der Fragensteller.

Ich weiß, klingt sehr nach Science Fiction, aber ich finde diesen Gedanken trotzdem interessant. Habt ihr auch irgwelche Ideen oder solche Gedanken wie ich manchmal?

Antwort
von Alan007, 15

Ich finde es interresant das sich viele leute gedanken darüber gedanken machen was man in 100ten - 1000den von jahren nicht wissen kann und oder wird obwohl wer weis. was ich aber unverständlich finde man sucht nach rätseln wofür for menschheit noch nicht bereit ist aber kann nicht die probleme und konflikte des altags bewältigen stattdessen philosophieren viele nach unmöglichen theorien welche aber nicht alle perspektiven und ansichten beinhalten solange nicht die ganze menschheit lernt alle perspektiven und ansichten zu sehen ohne andere auszugrenzen und solange sich for menschheit innerhalb sowie ausserhalb abgrenzen solange wird es glaubenskriege geben und solange wird die menschheit unfähig sein die ganze wahrheit über die ganze entstehung zu erfahren was ich aber ausder mathematik gelernt habe (und dass auch nur durch meine unfähigkeit formlen zu rechnen ) ist das jedes element in jedes umgewandelt werden kann und nichts unmöglich denn genauso die ein x=1 sein kann ,kann as auch eine 9 sein oder höre und dass kann man auch in der physik genauso sehen denn jedes element egal on es ein gas ist oder auch ein metall theoretisch kann as in ein anderes element gewandelt werden und das but durch änderung der anzahl protonen ,neutronen und elektronen . Nun aber kann es sein das ich so denke wobei naja selbst ich habe zweifel an der richtigkeit des atom models dann im endeffekt kann es keiner 100 prozentig beweisen und was hat meiner meinung nach was phänomen des menschen dir forschen nach dem was wir nicht völlstandig wissen können und stellen dafür theorien dafür auf aber für probleme die lösbar wären. lassen sich selten menschen inspirieren

Antwort
von Andrastor, 25

Dass die Existenz mit dem Urknall ihren Anfang nahm, ist schon lange eine höchst veralterte und überholte Vorstellung.

Existenz braucht keine Daseinsberechtigung. Wir leben und existieren in einer Welt (i.s.v. Dimension) in der Nichtexistenz, also "Nichts" unmöglich ist, daher muss man sich auch keinerlei Gedanken darum machen.

Einen tieferen Sinn sucht man im Leben vergebens. Denn auch das Leben im Allgemeinen und dein Leben im Besonderen, bedürfen weder einer Daseinsberechtigung noch einer übergeordneten Aufgabe.

Kommentar von Skydiver7 ,

Du hast möglicherweise Recht. Das es mehrere Dimensionen gibt ist leider noch nicht bestätigt. Nehmen wir mal an es gibt mehrere Dimensionen, dann wäre meine Theorie nicht unbedingt absurd. Jede Art von Dimension oder Universum wird ja in eine nicht existenziellen oder existenziellen Ort projeziert, hereinplatziert (Das sind nur Annahmen :).) Dann könnte man jedes einzelne Universum als ein selbständiges Individium betrachten.

Kommentar von Andrastor ,

Nun, selbst dann kann man die Frage nach dem Beginn der Existenz wieder zurückverfolgen bis man an demselben Punkt angelangt ist, ich demonstriere:

1. Fall: Ich sage wir leben in einer Dimension der Existenz, also ist "Nichts" unmöglich.

2, Fall: Unter der Annahme dass unsere Dimension in einer Art "Über-Dimension" steckt, in welcher verschiedene andere Dimensionen entstehen.

Dann befindet sich diese Über-Dimension wieder in einem Zustand der Existenz und demnach ist ein "Nichts" nach wie vor unmöglich.

Du hast die Frage nach der Entstehung der Existenz nur um eine Stufe nach oben versetzt.

Ich persönlich kann mich der These eines "Multiversums" anschließen, die Wissenschaft hat bisher immer demonstriert dass es eine Nummer größer oder kleiner geht, warum sollte das also mit dem Universum anders sein?

Wenn also unser Universum in einem Raum der Multiversen als Individuum existieren würde, könnte der Urknall der Beginn unseres Universums gewesen sein, jedoch war er immer noch nicht der Beginn der Existenz selbst, denn diese benötigt keinen Beginn, wie oben erklärt.

Kommentar von Skydiver7 ,

Ich finde deine Argumentation wirklich sehr plausibel. Ich hätte eine persönliche Frage an dich. Glaubst du an eine höhere Kraft? Nicht religiös gesehen, sondern eher das "etwas" was die Sachen zum Rollen gebracht hat.

Kommentar von Andrastor ,

Nein, weil eine derartige Kraft selber wieder durch etwas hätte "ins Rollen gebracht" werden müssen.

Kommentar von tommy4gsus ,

Nicht, wenn diese Kraft unendlich ist (und daher auch nicht sichtbar, geschweige denn nachweisbar, weil außerhalb unserer Dimensionen)

Kommentar von Andrastor ,

Die Frage nach dem Ursprung einer solchen Kraft bleibt und man dreht sich wieder im Kreis. Gäbe es eine solche Kraft müsste sie selbst wieder verursacht werden, etwas das sich ausserhalb ihrer Dimensionen befindet etc.etc.

Antwort
von grtgrt, 9

Bitte lies https://www.gutefrage.net/frage/philosophie-abenteuer-denken-gibt-es-einen-gottk... .

Antwort
von jessica268, 15

Mit großem Interesse gelesen.

Nein ich habe solche Gedanken nicht. Bin Christin, lese die Bibel und erfreue mich an Gott und der Welt, die er geschaffen hat.

Aber es ist schon interessant, daß ein ehemals Gläubiger jetzt so denkt.

Wir werden es wohl nie wirklich erfahren oder?

Kommentar von Skydiver7 ,

Man weiß nie was kommt. Vor 15 Jahren hätte ich mir niemals vorstellen können auf dem Display zu tippen, aber jetzt ist es allgegebwärtig :) Technologie schreitet sehr schnell voran, wer weiß was wir alles im Jahre 2500 alles wissen.

Kommentar von tommy4gsus ,

Doch, wir werden es sehr wohl erfahren! Spätestens nach dem Übergang namens "Tod". (Ich bin auch Christ und lese die Bibel)

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