Mikrofon am 30.10.2009 um 0:37 Uhr
Hallo Community.
Habe mich in letzter Zeit etwas intensiver mit dem Thema Tod, Abschied für immer und Neuanfänge beschäftigt. Leider muß ich feststellen, dass das Thema "Tod" für mich immer noch ein zu pikantes Thema ist und ich mit dem Verlust meinen nächststehenden Personen nicht klarkomme. Wenn mir jetzt tatsächlich ein wirklich nahestehender Mensch (Eltern, Großeltern, Geschwister, Partner) vor den Augen wegstirbt, kann ich mir partout nicht vorstellen, dass ich das ohne Folgen (Alkohol, Drogen) verkraften könnte.
Diese Erkenntnis macht mir ehrlich gesagt große Angst und suche Tipps, die mir helfen können, das Verabschieden eines Menschen für immer verkraftbar zu machen.
Habt ihr Erfahrungen gesammelt? Wie seid ihr damit umgegangen? Wie seid ihr diversen Fluchtsüchten (Alkohol, Drogen etc.) entgangen? Wie härtet ihr euch mit diesem wirklich üblen Thema ab? Bin dankbar für jede Hilfe & Inspiritation.
Liebe Grüße.

da gibts nur eine wirkliche Hilfe:
lerne den kennen der den tod besiegt hat: jesus christus - wenn du sein kind wirst, dann gilt auch für dich was er sagte" "Wer mein Wort hört und glaubt dem der mich gesandt hat (gott), der ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen "(und wird auch mit ihm in unvorstellbarer Herrlichkeit weiterleben nachdem er diesen sterblichen Leib verlassen hat
hier paar weiterführende links:
w w w . gottkennen .com
w w w . jfrs. de / jesus / ihnkennen.htm
denk doch nicht mehr drann oder bete
Secretservice09 am 30. Oktober 2009 01:16 ganz genau

Ich habe einige Jahre einen AWO-Seniorentreff geleitet. Da kommt es zu Verlusten. Ich war nie bei einer Trauerfeier anwesent. Dennoch stört es richtig! Klat sein geht nur nach Aussen, innerlich hatte ich Tränen.
bloodmoon am 30. Oktober 2009 00:40 aber das ist was komplett anderes als wenn ein familienangehöriger stirbt
mein vater ist vorgestern gestorben...war schwer aber ich habe einfach zu mir selbst gesagt:" was solls er war ein schweinemeister, nimms locker!" und dann war ich der meister und war wieder glücklich!
da wird es zeit sich mit dem thema "sinn des lebens" sich auseinander zu setzen, und sich fragen stellen wie: warum bin ich überhaupt auf der welt, was bringt das ganze... und lies den koran und informir dich über die religion!

Mach Dir jetzt keine Gedanken darüber:
1.) kommt es anders
2.) als man denkt.
Wenn es dann wirklich eintritt, reagierst Du ganz anders.
Ich habe mich in Arbeit gestürzt - bis zur Erschöpfung!
kein Alkohol und keine Drogen, niemals, das ist keine Lösung!

Ein gutes Gespräch hilft sicher. Der Pfarrer deiner Gemeinde, die Telefonseelsorge, der Psychologe, der ... In der heutigen Zeit wird das sprechen leider vernachlässigt. Aber das hilft.

abhärten - ich weiß nicht, ob das möglich oder erstrebenswert ist. wenn man einen nahestehenden menschen verliert, ist das immer hart. aber ich versuche, mich an die schönen zeiten zu erinnern und dankbar dafür zu sein, dass wir sie hatten. Und nicht daran, wie schade es ist, dass es vorbei ist. Der tod gehört einfach zum leben dazu.

Du kannst dich nicht abhärten, Gefühle kommen immer hoch, und wenn dir ein Mensch stirbt der dir wichtig war, ist das HART und ein Verlust
Das ist eine schwierige Kiste, mit dem jeder von uns irgendwie klar kommen muß. Das Leben endet nun mal mit dem Tod, ob wir wollen oder nicht. Wir alle mußten mal den Verlust eines liebgewonnen Menschen verkraften, und werden auch noch mehr verkraften müssen, sofern es uns nicht selbst trifft. Für die Verarbeitung gibt es keine Pauschalrezepte. Drogen und Alcohol sind jedoch der verkehrteste Weg, den man wählen kann. Ablenkung ist sicherlich eher eine Alternative. Treib Sport, das powert dich aus. Such dir eine neues Hobby, dabei kannst du dich neu entdecken. Lies Bücher, da kommst du auf andere Gedanken und tauchst in andere Welten ein. Vereise. Da lernst du andere Menschen und Kulturen kennen. Schaffe dir einen Hund an. Du wirst immer dankbare Blicke ernten, wenn du nach hause kommst, und mit ihm Gassi gehst.

wenn du darauf vorbereitet bist, dass bald eines deiner geliebten menschen stibt zb durch krankheit wirst du es irgendwann akzeptieren und vielleicht einfach glücklich sein abschied genommen zu haben. Natürlich ist es trotzdem schwer und der verlust schmerzt, aber das leben geht weiter^^ man muss sich immer dinge im leben suchen die einem halt geben und das sollte möglichst keine droge sein. Sondern der partner, die eigenen kinder, geschwister, freunde, die arbeit etc. Wenn ein geliebter mensch plötzlich stirbt ist dies schwerer, denn man hatte keine ahnung und wird mit einem plötzlichen verlust konfrontiert.. hier wäre es nun sehr wichtig sich damit zu befassen und sich nicht in selbstmitleid und drogen zu versenken. Man muss darüber reden und lernen zu trauern. Irgendwann muss aber der punkt kommen an dem man sagt: so, jetzt habe ich getrauert und bin immer noch traurig, doch das leben geht weiter und ich muss für XY eine gute mutter, vater, Sohn, tochter, schwester etc. sein und meines lebens wieder glücklich werden. Der verstorbene hätte sicher nie gewollt das man sich selbst wegen seinem tod zerstört, denn der tod gehört einfach dazu..

keiner weiß ob der tod wirklich so schlimm ist wie wir ihn bei nahestehenden empfinden. vielleicht ist der tod ja was gutes. keiner weiß das genau. und ich denke mit alkohol und drogen verschlimmerst du eher deine trauer. du musst loslassen und das beste daraus machen.

Ich hasse die schlange namens leben dafür,gibt uns ein bewusstsein zwingt uns zum töten und zu überleben,keiner weiss wo wir sind und was das hier alles soll,und lässt uns damit allein,und sollen klar kommen ,alles klar,irgendwann packe ich sie mir diese schlange namens leben am genick und sage ihr mal meine meinung,wenn ich sie mal irgendwann mal zu packen bekomme!
Secretservice09 am 30. Oktober 2009 00:53 ich scheis-s auf mutter natur,aber das witzige ist ja,dass sie das will,denke wir tiere sind nur da um die erde zu düngern,und was anderes interessiert ihr auch nicht,keine macht den pflanzen!!!
Secretservice09 am 30. Oktober 2009 01:03 achsoo und zum thema tod ,tja da muss mann durch,am besten hilft da ein guter glaube bzw hoffnung :(
Secretservice09 am 30. Oktober 2009 01:09 ich glaub es wird langsam wieder zeit dass ich meine tabletten nehme :D :l :( :{

abhärten kann man sich nicht ... dafür müsste man absolut gefühlskalt sein und zu keinerleih liebe fähig sein

am besten wird es sein wenn du dir professionelle hilfe suchst wenn das eintritt, lass die finger von allen bewusstseinsverändernden dingen !
Nowka am 30. Oktober 2009 21:42 guter tipp, daß riecht nämlich nach depression und kann gefährlich werden.

....der Tod ist nichts was einem Angst machen sollte...steht uns allem bevor...früher oder später..ALLLEN!!!!...also was völlig normales...
bloodmoon am 30. Oktober 2009 00:41 die meisten haben ja auch keine angst vor dem tod, sondern vor dem wie!

abhärten kann man sich nicht. man muß es akzeptieren so schwer wie es ist. der tod ist eine natürliche sache. drogen und alkohohl verschlimmern die trauer nur. man muß sich damit auseinander setzten, dann geht es auch. wenn ein mensch stirbt der schwer krank war, sollte man ihm auch die ewige ruhe gönnen.

Mit dem Tod habe ich überhaupt kein Prolem, der gehört doch zum Leben wie die Geburt auch.
Nowka am 30. Oktober 2009 21:41 begründe doch mal deine antwort, damit du mit deinem beitrag nicht nur an der oberfäche des problems bleibst!

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe, blüht jede Weisheit auch und jede Tugend zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern. Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe bereit zum Abschied sein und Neubeginne, um sich in Tapferkeit und ohne Trauern in neue, and're Bindungen zu geben. Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben. Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten, an keinem wie an einer Heimat hängen, der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen, es will uns Stuf' um Stufe heben, weiten. Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen, nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, mag lähmender Gewöhnung sich entraffen. Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde uns neuen Räumen jung entgegensenden, des Lebens Ruf an uns wird niemals enden... Wohl an denn, Herz, nimm Abschied und GESUNDE!

Am meisten machen mir gewisse Situationen Angst. Alleine die Vorstellung auf einem Begräbnis zu sein und zusehen zu müssen, wie der Sarg Deiner Mutter in die Erde gehievt wird... wie kann da Ablenkung überhaupt etwas bewerkstelligen?

Abhärten is nich,nur muß man sich darüber bewusst sein das wir alle mal dran sind.Man kann den Ernstfall trainieren,aber tritt er ein ist alles doch ganz anders....."Am Tage der Geburt beginnen wir schon zu sterben"...Nur das "Wie" bereitet manchmal Kopfzerbrechen

wenn du weißt, was der tod wirklich bedeutet, verschwindet die angst vor ihm von selber. du mußt dich allerdings darauf gefaßt machen, daß du dein gehirn anstrengten mußt, denn erkenntnisse kommen nicht von selber. sie müssen erarbeitet werden. wenn du interessiert bist, kannst du ja mal mit mir kontakt aufnehmen.
Abhärten? Wie kann man sich abhärten wenn ein Mensch der einem sehr Nahe stand stirbt? Das geht nicht. Ich habe im April meinen Lebensgefährten und Vater meiner 4 jährigen Tochter verloren. Von einer Minute zur anderen war unser aller Leben nicht mehr das selbe. Wichtig ist damit um zugehen. Dafür brauch man Freunde und die Familie die einem zu hört, unterstützt und einem tröstet. Trauer kann man sehr gut gemeinsam bewältigen durch reden und auch gemeinsam weinen. Alkohol und Drogen erlösen dich nicht von dem Schmerz des Verlustes der in einem sitzt, sondern bringen dich nur in Depressionen. Aber die schönen Erinnerungen an diesen Menschen geben einen Kraft, denn dieser würde nicht wollen das man sich auf Ewigkeit hängen lässt.
DH
Unter Tod verstehen wir oft sowas wie "Das Ende" (des Lebens). Dabei bedeutet Tod genaugenommen nur "Trennung". - nämllich die Trennung Deines Geistes (manche nennen es auch Seele) von deinem sterblichen Körper der deinem Geist eine Zeit lang hier als eine Art Behausung dient.
Die Bibel unterscheidet dabei 3 Arten von Tod:
1.) der geistliche Tod,
2.) der körperliche Tod
3.) der ewige Tod
zu 1.) der gteistliche Tod bedeutet die Trennung des menschlöichen Geistes von der Gemeinschaft mit Gott - für die er ursprünglich geschaffen wurde, aber in der die Menschen von Natur aus (seit dem sog. "Sündenfall") nicht mehr sind. - von Geburt an ist der Mensch also eigentlich "geistlich tot" -also von Gott getrennt. Um diese Trennung zu beseitigen die die Sünde verursachte kam Jesus. Er hat uns den Weg zu Gott wieder frei gemacht. Die Bibel sagt dass man dazu eine geistliche Neugeburt erleben muss (die man dadurch empfängt dass man Jesus als persönlichen Erlöser und Herrn im Glauben (+Gebet) annimmt.
zu 2.) den körperlichen Tod (trennung vom Körper) müssen alle Menschen noch durchmachen... aber die Bibel sagt dass wir uns nicht vor dem körperlichen Tod fürchten brauchen, sondern wenn dann sollen wir den ewigen Tod fürchten - nämlich die ewige Trennung (auch nach dem körperlichen Tod) von Gott. Deshalb ist es wichtig dass wir schon in diesem Leben den geistigen Tod (die Trennung von Gott - siehe 1.) überwinden indem wir Jesus Christus annehmen.
siehe: w w w . wiedergeburt.ch
sehr gute antwort! danke!
omg!!!