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Argumente für "Mode als Auslebung von Lust":

- Mode ist Teil einer indivualistisch orientierten Gesellschaft und Ausdruck von Handlungsfreiheit

- Freie Wahl der Kleidung wurde viele Jahre sehr unterdrückt, vor allem durch Religion oder autoritäre Regime (in anderen Teilen der Welt ist es immer noch so, z.B. in Saudi-Arabien/Iran als Zwangsbekleidung von Frauen bzw. in Nordkorea als Einheitskleidung)

Argumente für "Mode als Zwang":

- In Zeiten von sozialen Medien kann es leicht zu einer Überbetonung von oberflächlicher Erscheinung kommen (wenn sich alle Mädchen in einer Klasse auffällig und sexuell betont kleiden, fallen diejenigen (negativ) auf, die das nicht machen)

- Die Implikation, dass man nur das wert ist, was seine oberflächliche Erscheinung wert ist, kann zu problematischen Wertevorstellungen führen und Menschen zu sehr im Schema von Modemarken, Konsum und Selbstdarstellung zurücklassen, sodass sie wichtige Werte aus dem Auge verlieren

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