Thema Flüchtlinge und Arbeitsfähigkeit?

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5 Antworten

Was so alles gesagt wird! Aber:

manche aussagen basieren auf sich anhäufenden erfahrungen, die irgendwann eine vorherrschende meinung ausprägen und man nicht einfach ignorieren kann.

Ich denke da etwa an so manch scheinbare vorurteile über die neigung bestimmter volksgruppen zu unredlichem, kriminellem oder auch asozialem verhalten...

Mir ist bezüglich der flüchtlinge eher unklar warum hier zu schnell eine "integrationsverpflichtung" ins spiel kommt. Das suggeriert ein dauerhaftes (!) bleiben, welches m.E. aus dem asyl-begriff an sich nicht notwendig hervorgeht!

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Ich erlaube mir mal, hier Frau B. N. zu zitieren: 

Als nach dem zweiten Weltkrieg 14 Millionen Menschen nach Deutschland flohen, war das zerbombte und ausgehungerte Land in der Lage,diesen Menschen Brot und Obdach zu bieten. Wie armselig stehen wir da,wenn wir heute,warm und satt,mit weniger als einem Zehntel völlig überfordert sind!

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass in meinem rheinischen Umfeld viele davon rechtsradikale faule Säcke waren. 

Der Vater einer guten Freundin von mir rechnete Anfang der 1960-iger Jahre nach eigener Recherche aus, dass alleine der Kreis Aachen bis dahin nur an die Polen so viel Land entschädigt hatte, dass die Gesamtfläche größer war als Polen insgesamt. 

Dieser Teil deutscher Geschichte ist bis heute nicht aufgearbeitet. Was nicht verwundert, sind doch hier die als angebliche Volksparteien bekannten Institutionen, allen voran die CDU, führend beteiligt. 

Was meine persönliche Erfahrung angeht: 

Ich habe in meinem Arbeitsleben nie danach gefragt, welchen Status ein Mensch hatte mit dem ich zusammen arbeitete. 

Allerdings habe ich durchaus sehr häufig die Erfahrung gemacht, dass mich sogenannte Ausländer, Gastarbeiter, Flüchtlinge und so fort von versuchten Verbrechen schützten, die Deutsche gegen mich im Schilde führten. Ich bin mit dieser Erfahrung absolut nicht alleine. 

Wenn ich heute mal in die Stadt gehe, ,dann mache ich jedes Mal die Erfahrung, von offensichtlich fremden Menschen angebettelt zu werden, Unterstützung zu leisten, damit diese so schnell als möglich arbeiten dürfen. Oft haben sie Tränen der Verzweiflung in den Augen. 

In der Vergangenheit gab es ja auf Kommunalebene durchaus schon Versuche, vor allen Dingen den jungen Männern die Möglichkeit zu bieten, ihre natürliche Energie sinnvoll einsetzen zu dürfen. 

Ich erinnere Berichte im dradio, wie diese mutigen Bürgermeister dann von Landes- und Bundespolitik ausgebremst und teilweise massivst angegriffen wurden. 

Dass auf diesen Zug dann auch lautstark und - für mich - staats- und menschenfeindlich verlogen Möchtegern-Menschenrechtler und Möchtegern-Christen aufstiegen ging durch die Medien. 

Deine Annahme, dass die meisten Eingereisten ohne Ausbildung hier ankommen, ist nach meiner Kenntnis falsch. Tatsächlich befinden sich viele gut qualifizierte Arbeitskräfte darunter, oft mit gutem Studium und Praxiserfahrung. 

Hier ist dann die politisch gewollte Hemmung, dass die Arbeitsämter massive bis hirnfreie Steine in den Weg legen. Auch darüber hat dradio schon öfter berichtet. 

Kriminelle?

Die von Köln waren dem BKA bereits seit zwei Jahren bekannt. Das stellt sicherlich keine Ausnahme dar. 

Merkel verantwortet, dass wir keine einheitliche europäische Grenzkontrolle haben. 

Merkel verantwortet, dass verurteilte Verbrecher im Land bleiben dürfen, auch wenn sie gar kein Asylrecht haben. 

Vor ihr verantworteten andere Bundeskanzler diese schon lange in unserem Staat übliche Praxis. Da berichtet der stern seit Jahrzehnten drüber. 

Mir persönlich scheint, so nach und nach gibt es keine Möglichkeit mehr, Gier weiter tagesfüllend zu befriedigen. Nun fangen die Menschen an, sich im eigenen Staat umzusehen, in der eigenen Nachbarschaft. Sie erschrecken. Dass sie über die Folgen ihrer eigenen Ignoranz erschrecken, dass wahrnehmen zu können wurde uns auf gar keinen Fall in die Wiege gelegt. Es ist ein schmerzhafter Erkennungsprozess. 

Die marode Asylrechtspraxis ist im Spiegel schon in den 1950-iger Jahren Thema. Dort im Archiv nachlesbar. 

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Natürlich sind sie arbeitsfähig. Ich kannte Flüchtlinge die allerdings nur in z.B. Zeitarbeitsfirmen arbeiten konnten, obwohl sie Doktortitel hatten, weil ihre Titel in Deutschland nicht anerkannt wurden.

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Erstmal, Wer kein Deutsch kann, kann in Deutschland oft nicht Arbeiten, deshalb werden sie Intigriert, das dauert lang und ist für Flüchtlinge auch Harte Arbeit. (ich will nicht in ihrer haut stecken) Danach können die meisten Arbeiten, das sind normale Menschen, Es gibt Alöcher, vergewaltiger aber auch normale... wie in Deutschland auch vor der "kriese"

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Kommentar von PurpurSound
27.06.2016, 21:27

"Es gibt..." ist

- das ideale kleid falsch verstandener differenzierung und

- der ideale deckmantel für die unfähigkeit klar stellung zu beziehen!

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Kommentar von assmuss98
27.06.2016, 23:06

Um es direkt zu sagen... wir haben einige Flüchtlinge in der Schule, mit vielen rede ich Regelmäßig, mit einigen auch außerhalb der Schule...

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Gebe dir ganz viel Recht! xD Aber wo ist die Frage xDDD???

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