Mein Sohn (19 Monate) hat meiner Mutter nach ein gestörtes Essverhalten. ICH sage: er ist grade dabei es zu lernen und muss dabei seine Grenzen erst austesten.
Ich achte darauf, daß er ausgewogen ißt. Da habe ich mich auch genügend informiert. WANN und WIE LANGE er isst darf er allerdings selbst bestimmen. Auf eine gewisse kleine Menge bestehe ich, den Rest darf er auch später oder garnicht mehr essen. Die Uhrzeit variiert bei ihm je nach Aufstehzeit und Wetter. Ist es warm mag er Mittags nicht viel - kann ich nachvollziehen. Wir hatten oft Kampf mit dem Essen bis ich dann die "Leine so locker ließ". Er gedeiht prächtig, da braucht es doch keine strengen Regeln, oder?
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Du bist eine tolle Mama. Warum eigentlich sollen Kinder nicht mit dem Essen spielen? In diesem Alter wollen sie alles "begreifen", und wie es das Wort schon aussagt, kann man da vieles über das tasten und greifen lernen. Mein Sohn ist mittlerweile 3 Jahre alt und hat genau wie deiner Essen "gelernt". Heute noch isst er morgens länger an seinem Frühstück, im Kindergarten, in den er ab August geht, handeln sie genauso wie du und ich. Mittags isst er mit uns anständig zusammen und abends sehen wir das auch recht locker. Wenn wir auswärts essen, kann er sich sehr gut benehmen, er isst schon seit einem halben Jahr selbstständig und sehr gesittet.
Also mach dir mal keine Gedanken, ich finde, du machst das toll!

Du machst es richtig! Lass ihn essen so viel und lange er will, unterbinde aber das Spielen beim/mit Essen. Omas und Tanten sehen immer alles viel dramatischer und verunsichern gern, in bester Absicht natürlich.
Danke! Ja, die Zeiten von "Happa-Flugzeug" und ähnlichem sind vorbei und gepantscht wird auch nicht ;-)
Meine Mutter ist leider nicht nur dramatisch, sondern nahezu penetrant rechthaberisch heul
skyseeker am 21. Mai 2008 01:36 Kenn ich: "Ich habe dich groß bekommen, also weiß ich ja wohl wie es geht. Aber bitte, wenn du meine Hilfe nicht haben willst..." Mittlerweile ist der Große fast 18. Dann kann ich bald alles besser machen. ;-)
lach na da habe ich ja noch eine tolle Zeit vor mir ;-) Ich bin mir sicher: das ein oder andere Tippchen zuviel wird dir auch rausrutschen, aber Hauptsache du bestehst nicht auf Durchführung!! gg
skyseeker am 21. Mai 2008 01:50 Da ich ja dann in der Funktion des Opas bin, werde ich dem/der Kleinen die ganzen Flausen beibringen. Wer soll es denn sonst machen? ;-)
Ich muss gestehen, dass mein Mann und ich uns da nix geben. Wir sind manchmal schon ein durchgeknalltes Trio, wobei ich natürlich immer Schadensbegrenzung im Sinn habe... Muttergen ;-)
Bleibt so durchgeknallt. "Die Welt ist elefantastisch..." - kennst du das? So eine lehrreiche Sendung, speziell für Eltern ;-)
Nee, sagt mir nichts.. aber es gibt eigentlich nix was der Zwerg nicht probieren darf. Klar wird auf Sicherheit geachtet, aber sonst "entdecke" ich mit ihm den ganzen Tag lang alles mögliche. Ich traue ihm auch viel zu und sag' (fast) nie "das kannst du noch nicht"... Was ist denn das für eine Sendung?
Die Sendung mit der Maus“ bekommt Verstärkung: Fröhlich stapfend und unbekümmert trompetend leitet der kleine, blaue Elefant durch seine Sendung, die sich speziell an Drei- bis Fünfjährige richtet. In dem neuen Unterhaltungsmagazin zum Staunen, Entdecken, Lachen und Mitmachen dreht sich alles um die Welt der Vorschulkinder. Entwickelt hat das halbstündige Format die Redaktion der „Sendung mit der Maus“ beim WDR. Die „Lach- und Sachgeschichten für Fernsehanfänger“ stehen ganz in der Maus-Tradition. Wenn ein Eis im Zeitraffer schmilzt oder ein Nilpferd plötzlich Ballett tanzt, stellen spielerische Sachgeschichten den Alltag auf den Kopf. Mit ungewöhnlichen Perspektiven regen sie an, die eigene Welt immer wieder neu zu entdecken. Der kleine, blaue Elefant lädt die kleinen Zuschauer ein, nicht bloß ruhig vor dem Fernseher sitzen zu bleiben. Lieder, Geschichten, Rätsel und Bewegungsspiele setzen auf die Kreativität der Kinder und ihre Lust, zuhause oder im Kindergarten einfach mitzumachen. Auch ernsthafte Themen haben ihren Platz in der „Sendung mit dem Elefanten“: Hochwertige Trickfilme drehen sich unter anderem um Freundschaft, Trauer, Angst oder Toleranz. Einzelne Episoden auf Englisch führen die kleinen Zuschauer an eine neue Sprache heran. Die Welt ist elefantastisch – Augen auf und mitgemacht! Der kleine blaue Elefant und seine Freunde präsentieren heute zum ersten Mal elefantastische Geschichten zum Entdecken, Staunen und Mitlachen. Lach- und Sachgeschichten, diesmal zum Thema Veränderung. Tanja und André zaubern Knoten in einen Schal, und auf geheimnisvolle Weise auch wieder heraus. Ein Eis in der Sonne schmilzt blitzschnell, im Zeitraffer. Aus einem Krokodil wird auf wundersame Weise ein Bär. Und am Ende einer Kettenreaktion zerplatzt ein Ballon besonders spektakulär. Ein ganz besonderer Überraschungsgast hat plötzlich einen Schnurrbart. „Das ist Ida“, die kleine Ella stellt ihre Katze vor, die immer wieder verschwindet und wieder auftaucht und wieder verschwindet und wieder auftaucht...
http://www.kika.de/scripts/fernsehen/a_z/index.cfm?b=die&a=4&i=1185&an=1
Einfach genial, die Sendung. Alleine das Lied:
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Die Welt ist elefantastisch sie ist wunderschön
Mein Freund der Elefant hilft dir sie zu verstehn
Die Welt ist elefantastisch sie ist wunderschön
und wie ne Tüte Bonbons lass uns auf die Reise gehn
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Sperr mal deine Augen auf es gibt so viel zu seh'n
Spring in jede Pfütze rein erst dann kanns weiter geh'n
Steck mal deinen Rüssel ganz tief in die Schüssel rein
und dann mal kräftig umrührn das muss Quatsch mit Soße sein
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Die Welt ist....
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Ich habe zwar keine Kinder, ich kann mich aber an meine Essenskämpfe in der Kindheit erinnern. Ich habe mir eine katastropale Eßstörung eingehandelt. So wie Du es machst, hört es sich sehr gut an. Locker und entspannt. Genauso wird das Verhältnis Deines Kindes später zum Essen werden.
Nein. In dem Alter greifen noch (leider nicht mehr allzulange) die rudimentären Funktionen des Körpers. Weder Menge, noch Zeitpunkt sollte man genau festlegen. Das weiß die Natur viel besser. Allerdings fängt dann so langsam auch das Wahlverhalten an. Je nachdem, wie ihr vorher ernährt habt.
Strolschi am 21. Mai 2008 01:17 das kann ich nicht so stehen lassen, wenn z.B. wie erwähnt der Zeitpunkt keine Rolle spielt, warum haben dann Babys in der Regel alle 4 Stunden Hunger? Oder warum gibt es bei Babys Ernährungsstörungen die Stationär behandelt werden müssen, weil sie überfüttert sind. Das nur einige Beispiele zu diesem Thema.
Lese meine Antwort noch einmal genau und dann klären sich Deine Fragen von selbst.
hmmm... mein Zwerg hatte als Stillbaby alle 1-2 Stunden Hunger ;-)
Danke, wie gesagt: bei der Ausgewogenheit habe ich mir sicherlich nichts vorzuwerfen. Er ist zwar etwas schnäkelig, läßt sich aber von verschiedenen Zubereitungsarten austricksen ;-) Only Mum knows
Bloß keine Panik aufkommen lassen. Gerade dort und wirklich, genau dort ist das von Kind zu Kind sehr unterschiedlich. Natürlich wissen es immer alle besser.
ichnoki, mein Sohn wurde nicht gestillt (wegen Kisssyndrom) und trotzdem hatte er alle zwei Stunden Hunger. Überfüttert war er aber nie, er ist ein für sein Alter recht großes, agiles Kerlchen geworden. Also immer locker bleiben. Das ist schon so recht.

Regeln sollte er schon kennenlernen, Mahlzeiten einhalten ist bei den Kleinen wichtig. Du solltest daran Denken das er irgendwann nicht nach Lust und Laune und was er will Essen kann. Ich meine Kindergarten, Schule u.s.w. du legst den Grundstein für sein späteres Verhalten. Essen müssen meiner Meinung nach auch Kinder nicht alles, auch den Teller leer essen ist blödsinn, nur sollte er wissen das es zu bestimmten Zeiten essen gibt und nicht nur wenn er mag.
Nun, gewisse Zeit(spann)en halte ich ja ein. Er frühstückt zwischen 8-10 Uhr, Mittag 13-14 Uhr und abends meist gegen 19 Uhr. Aber die Menge variiert bei ihm sehr und oft macht er zwischendrin eine Pause und möchte nach 20 min noch eine Kleinigkeit. Das gestehe ich ihm eben zu. Ich denke eben, dass er am besten weiß (oder lernen muss) wann er satt ist bzw. wann er Hunger hat.
Wie würdest du das denn handhaben? Ihm nach Verlassen des Tisches nichts mehr geben, oder mehrmals versuchen ob er noch was isst? Vielleicht gibt es da ja ein Zwischending..
Was er isst bestimme aber ich - sonst gäbe es bestimmt nur Kekse ;-)
Durch die von Dir theoretisch beschriebene Praktik "stellt" man übrigens dicke Menschen her. In dem Moment, wo Verzicht in diesem Alter geübt werden muß, laufen die "Notprogramme" an. Die lassen sich allerdings kaum wieder stoppen.
Jetzt komme ich hier mit Antworten un Kommentaren durcheinander... wen meintest du nun? Ich wollte eigentlich damit sagen, dass ich mein Kind beim Thema Essen zu nichts zwingen will, ich hoffe das kam nicht anders rüber?
lächel Nein, ich meine schon Dich, Du hast ja beschrieben, wie Du es nicht machen möchtest (in dem Kommentar):"Ihm nach Verlassen des Tisches nichts mehr geben...". Und das sollte man eben tunlichst unterlassen. Menge und Zeitpunkt sind (noch) automatisch reguliert. Und deswegen machst Du es ja auch richtig.
Strolschi am 21. Mai 2008 01:38 Er ist ja noch klein und wie du schreibst hat er Essenzeiten, mit der Menge, kannst sicher einschätzen ob es genug ist, oder ob er keine Zeit zum Essen hat, weil er Spielen muss :-). Na sicher würde ich ihm auch nach verlassen des Tisches etwas zugestehen, als meine Kinder noch klein waren gab es bei uns die Sitte am Tisch zu bleiben bis der letzte satt war, dann sind wir gemeinsam aufgestanden und siehe da die Kids haben viel besser gegessen, weil es ja egal war wer der erste ist, man musste eh auf den letzten warten. Aber aufessen war keine Pflicht nur aus Höfflichkeit auf den anderen warten.
Das kann man bei Erwachsenen aus Höflichkeit machen, aber nicht bei (kleineren Kindern). Die gewöhnen sich dann aus "Langeweile" an, einfach weiter zu essen. Solche Dinge sind eigentlich seit Jahren überholt. Oder sollten es sein. Das hat nichts mit Höflichkeit zu tun. Für die (kleinen) Kinder stellt das eine Qual dar. Die wollen nur weg, wenn sie satt sind. Auch ein Punkt, warum immer mehr Kinder fett werden.
Strolschi am 21. Mai 2008 01:55 ich habe es so paktiziert und Langeweile gab es auch für dei kleien zu Tisch nicht, sowas kommt nur auf wenn man sich nicht mit Kids zu beschäftigen weiß. Höflichkeit war sicher falsch ausgedrückt,ja das will ich gern glauben das dies seit Jahren überholt ist, darum ist Fettleibigkeit und Magersucht auf den vormarsch und nicht nur im Ausland. Geschadet hat diese Methode der alten Schule sicher nicht.
Sehe ich genauso. Kinder, die satt sind, wollen wieder aufstehen und umherlaufen, spielen, toben. Ein quengeliges Kind am Tisch bedeutet nichts anderes als Stress für alle Beteiligten. Das Kind langweilt sich und fängt an, Unfug am Tisch zu machen, die Eltern fühlen sich gestört und das Kind wird zum Störfaktor. Das Kind merkt das und verstärkt sein negatives Verhalten, der Ärger ist vorprogrammiert. Kein gemütliches Beisammensein, kein entspanntes Essen - eine Essstörung wird vorprogrammiert.
Strolschi am 21. Mai 2008 02:18 das kann ich echt nicht verstehen, soll sich auch das normale Verhalten zu Tisch so geändert haben. Ich kenne es nicht anders und habe nie solche Szenen erlebt. Essstörung wird vorprogrammiert, ich fass es nicht. Es scheint ja üblich zu sein das Kids können wenn sie den Tisch verlassen, dass die Eltern in Ruhe und gemütlich Beisammen sein können, Da dürfte es doch keine Störung mehr geben. Wenn eurer Meinung nach die Störung entsteht wenn er sitzen bleibt. Erziehung ist eben nicht gleich Erziehung, in der Kida können sie das auch nicht. Wenn er es nicht gelernt hat wird es dann eine quellerei für den Kleinen
Das "normale" Verhalten bei Tisch gab es nie. Es ist überall kulturbedingt. Interessanter Weise sind die Völker, die "angeblich" die unkultiviertesten sind, auch die sind, die sehr gesund ernährt sind. Kinder müssen/wollen spielen. Knicke-Erziehung wird dann gelebt, wenn sie tatsächlich in gesellschaftliche Prozesse integriert werden müssen. Das macht es allerdings nicht besser. Die Zahlen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sind grauenhaft. Allerdings wird dort leider kaum auf das anerzogene Problem des Essens eingegangen.
Ich habe mir durch diese "Knigge-Erziehung" eine richtige Essstörung zugezogen. Ich kann noch heute nicht ein bisschen auf dem Teller liegen lassen, weil wir seinerzeit dazu erzogen wurden, dass man am Tisch sitzen zu bleiben hat und das, was auf dem Teller liegt, aufgegessen werden muss.
Meine beiden Söhne habe ich völlig konträr zum Essen erzogen. Nämlich gar nicht bzw. nur durch vorleben. Sie durften und dürfen essen, wann sie wollen und so viel sie wollen. Es herrscht an unserem Tisch nur eine Regel: "Probiert wird!"
Meine Söhne danken es mir mit einem gesunden Essverhalten. Der Kleine hat schon so viel von uns gelernt am Tisch, er ist in seiner Spielgruppe einer der wenigsten, die entspannt am Tisch sitzen bleiben und ihr Pausenbrot essen. Er kann fast perfekt mit Messer und Gabel umgehen, Selbst bei Suppen geht kaum noch was daneben. Und alles ohne Zwang, sondern mit Lachen, ausprobieren, "begreifen", Tipps und kleinen Hilfen von Mama und Papa. Und ohne Erzwingung von Regeln und Tischsitten. Die bekommt er doch von uns mit! Wenn Kinder etwas gerne tun, dann ahmen sie ihre Eltern nach. Darauf haben wir lieber gebaut als auf den Stress und Ärger, den ein willensstarkes Kind zwagsläufig macht, wenn es etwas nicht einsieht.
Hauptsache, er isst ausgewogen und lernt, dass Essen ein Gemeinschaftserlebnis ist. Gemeinsame Mahlzeiten, nicht jeder zu einer anderen Zeit: dann macht Essen nicht nur mehr Freude, sondern es wird auch mehr wertgeschätzt, schließlich dient es nicht nur zum Sattwerden, sondern macht auch Spaß, bietet Genuss und gemeinsam verbrachte Zeit!

Er muss es nicht lernen, die biologischen Instinkte geben vor wie viel er essen sollte. Später kann dies aber, z.B. von der eigenen Mutter oder den Medien, aus der Bahn geworfen werden
Zunächst einmal, Du bist die Mutter des Kindes, und nicht die Oma. Also solltest Du Deinem Kind das geben, daß es braucht und das ist in erster Linie - Aufmerksamkeit und viel Liebe und Zuwendung. Eine Mutter ist Wegbegleiter und hat die Möglichkeit dem Kind durch Vormachen etwas beizubringen. Wenn ein Kind ißt, sollte es nicht spielen, damit es lernt, daß es was anderes ist als Spielen. Jedes Kind matscht anfangs im Essen rum, weil es die Welt mit seinen Augen und Fingern erfühlt. Wenn man dem Kind den Umgang mit Essen nicht beibringt, wird es sich später auch nicht am Tisch benehmen können. Man kann es oft in Lokalen sehen, daß manche Eltern genervt sind, daß ihre Kinder nur rummrennen oder nicht essen wollen. Ich habe meinem Kind immer erklärt, daß es nicht sehr schön aussieht, wenn man mit dem Essen rummatscht. Liebevoller Umgang und gute Erklärungen helfen dem Kind dies zu erlernen. Habe auch immer gesagt, daß wir beim Spielen ja auch nicht das Essen über die Spielsachen schütten, und das hat immer überzeugt. Und wenn das Kind Essen verweigert, weil es die Macht über sein ich erkennt, bin ich garnicht erst auf die Essensverneinung eingegangen sondern habe es ausgetrickst mit der Frage: Willst du lieber Wurst oder Käse? Das hat immer geklappt. Selbst meine Schwester hat den Trick ausprobiert, und sie war begeistert. Ich habe nie mit Zwängen erzogen, sondern stets mit kreativen Ideen das Kind ausgetrickst und mit viel Reden überzeugt. Wenn Du beim Essen dem Kind sagst, hm das schmeckt aber toll, wird es auch probieren wollen, denn Kinder spiegeln ihre Eltern wieder. Mein Tip für Dich, nutze den Nachahmungstrieb Deines Kindes und dann lernt Dein Kind spielerisch wie man am Tisch ißt. Essen ist für mein Kind (30) noch heute die schönste Sache der Welt. L.G. Noedi
Danke, dass mir um halb zwei Uhr Nachts so warm ums Herz wird ist mir schon lange nicht mehr passiert ;-)
"Pantschen" mit dem Essen mag ich allerdings nicht, aber ich flipp auch nicht aus wenn er meint seine Nudeln jetzt mit zwei Fingern essen zu müssen. Aber das muss ich auch garnicht, weil er schon bestens selbst mit Gabel und Löffel essen kann. Nur den Obstbrei "verabreiche" ich ihm, sonst herrscht kurzzeitig Anarchie ;-)
Ach, und wenn schon.... in der Zeit habe ich immer eine Plastikplane unter ihm ausgebreitet und ihm ein Riesenlätzchen angezogen. Dann konnte er das auch ausprobieren. Wir haben schon so mit ihm gelacht, was das Essen angeht....
Kinder haben noch einen wesentlich besseren Instinkt, was das Essen anbelangt. Sie hören noch auf ihren Körper, wann er Hunger hat, was und wieviel er braucht. Alle Zwänge, die man ihnen auferlegt, machen diesen Instinkt m.E. kaputt. Natürlich habe ich ihm meine Hilfe angeboten, wenn er richtig Hunger hatte und nicht weiterkam. Das mache ich auch heute noch bei Suppen und wenn er müde ist. Aber weitestgehend lass ich ihn da ganz alleine mit. Und es funktioniert.
Also lass dich nicht beirren und bleib bei deiner Linie. Sie ist genau richtig.
Brianna, ich kann dir nur voll und ganz zustimmen.
Die Welt spielerisch erfahren... wie schön, wenn das noch geht...
Und dir, ichnoki, wünsche ich die Kraft, dich nicht von angepassten Menschen verunsichern zu lassen. Hör auf deine innere Stimme, schau dein Kind weiter mit der Liebe an, die jetzt vorhanden ist und lass dir davon nichts abschneiden durch (wohlgemeinte ) Rat-Schläge
Danke Raimund1, liebe und wahre Worte. Ich werde sie mir zu Herzen nehmen. Genauer gesagt habe ich das schon. Ich war vorhin bei meiner Mutter und habe sie einfach mal gefragt, ob sie es leiden konnte wenn ihre Mutter ihr damals reingeredet hat... Schachmatt wie sie dann war, sagte ich ihr aber auch, dass sie mir gerne jederzeit nett gemeinte Tipps geben kann - aber eben nur einmal und es mir überlassen soll ob ich was ändere. Die Antworten hier haben mir ein Stück weit geholfen.
Danke an alle!